Ausbildung Hebamme

marcsschatz

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19.06.2010
Beiträge
21
Beruf
Azubi Gesundheits- und Krankenpflege
Hallo :)
Ich habe mal eine Frage.
Man hat mich von einer anderen Seite auf diese hier gewiesen.
Also ich bin nächstes Jahr mit der Realschule fertig und ich möchte gerne eine Ausbildung zur Hebamme beginnen. Jetzt ist aber das Problem, dass ich erst 16 Jahre bin wenn ich mit der Schule fertig bin und man erst mit 18 Jahre die Ausbildung zur Hebamme anfangen kann. Jetzt wollte ich wissen ob man als erstes eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin machen kann oder med. Fachangestellte und danach eine Ausbildung oder zur Hebamme. Ein anderer User hat auch zur mir gemeint, dass es ein Gymnasium in dieser Richtung geben würde. Aber wie heißt das genau ?
Und welchen Weg würdet ihr gehen ??
Vielen Dank schon mal für eure Antworten

lg
 
Ich glaub, ich versteh Deine Frage nicht ganz. Ob man vorher noch eine andere Ausbildung machen "kann"? Natuerlich kann man! Es ist auf jeden Fall ratsam, dass Du etwas in der Richtung machst, denn dann hast Du bereits ein grosses Fachwissen, das Dir in der Hebammenausbildung weiterhilft.

Allerdings wuerde ich persoenlich mich nicht an eine dreijaehrige Krankenpflegeausbildung machen, wenn ich dann spaeter nicht in diesem Beruf arbeiten wollte...

Vllt. waere Krankenpflegehelferin erstmal eher was fuer Dich? Oder ein FSJ?
 
meine bekannte hat 2 jahre sozialassistentin gemaht ;-) und dann jetzt ihre wunschlehre mit erreichtem alter :-)
 
Du kannst auch schon mit 17 die Lehre zur Hebamme beginnen, wobei ich dir jetzt schon sagen kann, es ist unheimlich schwer was zu bekommen! Ich rate dir ein Praktikum zu machen, für den kreißsaal bist du zu jung, aber vielleicht bei einer freiberuflichen Hebamme? Die Konkurenz ist riesig und die meisten haben schon einige Praktika gemacht, die unheimlich gern gesehen sind..also, wenn du dich wirklich bewerben willst würd ichs dir empfehlen-

du bist jung und musst noch nicht so aufs Geld gucken, da hast dus leichter als Praktikantin...Wie wärs mit einem Fachabi im Gesundheitswesen? Würde deine Chancen ebenfalls steigern, da Realschulabschluss nicht sooo angesagt ist bei der Bewerberzahl und Auswahl..Zudem könntest du dich dann auch noch an der Gesundheits-FH in Bochum bewerben fürs Hebammenstudium..Denk mal drüber nach ;-)

Klar es gibt auch einige Kikras die jetzt Hebamme werden (wollen) die haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, ob das bei den Schulen gut ankommt, die einen finden es gut, die andern Schulen meinen, du solltest dann doch erstmal in deinem erlernten Beruf weiter arbeiten-als Kikra.

Wenn du die Zeit hast mach am besten Fachabi im Gesundheitswesen oder ein Praktikum im Hebammenbereich :-D

Ist natürlich nur ein Tipp ;-)
 
Wo liegt der Unterschied zwischen Kreißsaal und freiberuflicher Hebamme? Wird da unterschiedlich geboren- ich meine anatomisch?

Warum kein Praktikum im Kreißsaal- aber bei ner freiberuflichen Hebamme?

Elisabeth
 
Im Kreißsaal muss man 18 sein um da ein Praktikum zu machen-zumindest ist das meine Erfahrung, bei der Ausbildung sind sie da nicht so zimperlich..Die freiberufliche Hebamme macht ja nicht unbedingt Geburten, so meinte ich das, da gehts dann mehr um Vor und Nachsorge, da kommts aufs Alter ja dann nicht an..Im Kreißsaal kann man ja auch arbeiten ohne ne Geburt zu sehen, aber dann jedes mal rausgehen, wenns losgeht, weil man unter 18 ist? auch doof :-D
Oder in einem Geburtshaus, was natürlich schöner ist als ein Kreißsaal und da weiss ich nicht, wies mit unter 18 jährigen steht, wenns um Geburten geht..
 
Das versteh ich nicht. Ist das ein Gesetz, dass man unter 18 bei einer Geburt nicht anwesend sein darf? 8O Was ein Quatsch, oder? Manche kippen mit 30 noch um...
 
Und Geburten haben die freiberuflichen ja auch. Aber im Kreißsaal geht man wohl davon aus, dass die Gebärende nebst Ehemann sich jeden "Zuschauer" verbietet. Obwohl: wer zeigt seinen Ausweis vor? Denn wie sonst soll der andere ums Alter des Praktikanten wissen?

Elisabeth
 
Wo liegt der Unterschied zwischen Kreißsaal und freiberuflicher Hebamme? Wird da unterschiedlich geboren- ich meine anatomisch?

Warum kein Praktikum im Kreißsaal- aber bei ner freiberuflichen Hebamme?

Elisabeth


:lol1::lol1::lol1:

Als ich eine Geburt miterleben durfte, wurde die Pat. gefragt, ob ich dabei sein darf. Meinen Ausweis wollte sie nicht sehen.
 
Hm, man darf ja auch schwanger werden und Kinder bekommen, wenn man unter 18 Jahren ist, aber kein Praktikum im Kreißsaal machen?? Wird da etwa heimlich geraucht und Alkohol getrunken? :hicks: :mrgreen:
 
Na im Normalfall wird der Kreißsaal ja wissen, wie alt seine Praktikanten sind..Vielleicht gehts ja auch vorher, aber überall wo ich angerufen habe musste man 18 sein..Warum letztlich auch immer..
 
Die freiberuflichen Hebammen überlegen sich heute gut, ob sie Geburten begleiten....
 
Hallo :)
Ich habe mal eine Frage.
Man hat mich von einer anderen Seite auf diese hier gewiesen.
Also ich bin nächstes Jahr mit der Realschule fertig und ich möchte gerne eine Ausbildung zur Hebamme beginnen. Jetzt ist aber das Problem, dass ich erst 16 Jahre bin wenn ich mit der Schule fertig bin und man erst mit 18 Jahre die Ausbildung zur Hebamme anfangen kann. Jetzt wollte ich wissen ob man als erstes eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin machen kann oder med. Fachangestellte und danach eine Ausbildung oder zur Hebamme. Ein anderer User hat auch zur mir gemeint, dass es ein Gymnasium in dieser Richtung geben würde. Aber wie heißt das genau ?

lg

Hallo meine liebe..in dem dilemma indem du stekst, da war ich auch mal..
Ich wollte seit der neunten klasse hebamme werden. Aber da merkte ich schon, wie schwer es war, da rein zu kommen..Auf meinem weg dahin, habe ich sehr viel andere sachen gemacht..aber gut ich erzähle dir mal von anfang an! Ich hoffe du hast einen langen atem un das alles zu lesen..

NAch der Realschule habe ich mich beworben, und nicht genommen. Ich war damals 17 Jahre..dann habe ich mein Fachabi gemacht im bereich soial- und Gesundheitswesen..während dieser schulzeit 2 monate im kreißssal und 8 wochen in einer frauenarzt praxis mit geburtshilfe meine praktika gemacht. Nach meinem Abschluss habe ich mich wieder bewordeb. Und wieder nichts bekommen.
Dann habe ich ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ)drangehängt. anschließend wieder beworgen und nur auf der warteliste gelandet, von dem ich nach einem Jahr wieder rausflog.
Danach habe ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin begonnen. mittlerweile bin ich 23 Jahre alt. Beende in 2 monaten meine ausbildun. Unc auch jetzt habe ich mich für die Ausbildung zur Hebamme beweorben. Und nur auf der warteliste gelandet.

Mein Happy End=> Ich habe ein angebot bekommen, ab 1.10.10 nach meinem Examen in die bereits begonnen ausbildung mit einzusteigen, weil eine in der probezeit abgesprungen ist.! Zu meinem Glück!!

Muss nur noch eine Antrag auf verkürzun einreichen..dann gents los mit meiner Traum Ausbildung.:hippy::)

Resumee=

Bin seit 5 Jahre diesem Beruf hinterher gelaufen..ich habe kaum eine möglichkeit außer acht gelassen das zu ergreifen..und ich muss sagen, sogar einen Top job nach dem examen aufgegeben (Herzkatheterlabor), um meinem Traum ein stück näher zu kommne!!

Mein Tip an dich, wenn es deinTraum ist, dann bleib dran, egal wie hart und wie aussichtslos es manchmal erscheinen mag. Es lohtn sich alle male.
 
Ich habe meine Schulpraktikum (9.Klasse) im Kreißsaal gemacht, da war ich 15 und es gab keinerlei Problem. Also würde ich sagen man muss keine 18 Jahre sein. Zum anderen Thema: Viele Krankenhäuser die Hebammen ausbilden, stellen niemanden ein der Bereits eine Ausbildung hat, da Ausbildungsstellen für Hebammen aufgrund der niedrigen Geburtenrate rar sind. Noch schwerer tun sie sich mit jemandem der bereits eine Ausbildung als Krankenschwester hat (ich weiß das aus eigener Erfahrung da ich mich auch mal mit dem Gedanken getragen habe), dass liegt an dem gängigen Vorurteil, dass jemand der schon Krankenschwester ist, glaubt vieles besser zu wissen bzw. und schwer händelbar sei. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung, weil mir dies bei mehreren vorstellungsgesprächen genau so ins Gesicht gesagt wurde, ohne das diejenigen mich kannten. Man schloss einfach vom Einzelnen auf Alle. ich hätte damals auch probegearbeitet oder ein unbezahltes praktikum gemacht, aber das wurde alles garnicht in Betracht gezogen. Das ist jetzt schon alles ne Weile her und trotzdem irgendwie wurmt es mich immer noch.

Wieos machst du nicht ein BGJ - Berufsgrundbildungsjahr Gesundheit; habe ich auch gemacht weil ich mit 16 noch nicht alt genug für die Ausbildung war.
 
Noch schwerer tun sie sich mit jemandem der bereits eine Ausbildung als Krankenschwester hat (ich weiß das aus eigener Erfahrung da ich mich auch mal mit dem Gedanken getragen habe), dass liegt an dem gängigen Vorurteil, dass jemand der schon Krankenschwester ist, glaubt vieles besser zu wissen bzw. und schwer händelbar sei.

warum gibt es dann verkürzte Ausbildungszeiten für ausgebildete Krankenschwestern?
also das ist nichts persönliches aber dann verstehe ich das System nicht ganz...

eine ausgebildete Kinderkrankenschwester ist doch einfach nur besser qualifiziert, was wenn man wert auf gute arbeit legt doch supi ist, oder?

und mit schwer händelbar: das kann man auf jede freiberuflich arbeitende person beziehen die gefahr besteht doch immer wenn man 'sein eigener boss' ist
UND es ist in erster linie abhängig von der persönlichkeit des einzelnen nicht von der ausbildung die jemand gemacht hat
 
Vielleicht haben dei Hebammen einen Berufsstolz, der ihnen hilft sich gegen andere Berufsgruppen abzugrenzen. Sie sehen sich als Hebamme und net als KiKra mit Kenntnissen im Entbindungsbreich sondern als Hebamme, nix weiter.

Das ist schon eingravierender Unterschied zu unserem Berufsbild, in dem alle alles können.

Elisabeth
 
das stimmt aus der sicht der hebamme betrachtet aber aus sicht des arbeitgebers ist es wie gesagt anders...

aber mal abgesehen davon ist es wenn man die neusten entwicklungen im berufsfeld der hebamme betrachtet in zukunft wohl doch eher von vorteil wenn man über den eigenen beruf hinaus qaulifiziert ist, oder?

die meisten können es sich doch schon gar nicht mehr leisten zu entbinden und konzentrieren sich auf vor und nachsorge
in meinen augen läuft das schon ziemlich in die richtung eines berufsfeldes in dem jeder alles kann und hebammen in den zeiträumen zwischen den entbindungen in der pflege tätig werden können
 
hi hi,

ich rate dir dringend ein praktikum zu machen!ob im kreißsaal oder bei einer freiberuflichen hebamme ist glaub ich egal! die ausbildungssuche wird das schwerste werden, glaub mir! ich hab damals mit 17ein praktikum im kreißsaal gemacht und mich anschließend in ganz deutschland beworben!auf 20ausbildungsplätze kommen ca.1000 bewerber und teilweise wird beim suchverfahren nach auszubildenden das leistungs-los-prinzip angewandt...das heißt die wählen die mit den besten schulischen leistungen aus (meist wird mindestens fachabi erwartet) und unter denen wird dann ausgelost! in meinen absagen stand teilweise echt drin: leider wurden sie nicht ausgelost! ich hatte ein praktikum, gute noten, fachabi und bin bei keiner von mind.50 bewerbungen in ganz deutschland zum vorstellungsgespräch eingeladen worden...
hab dann die ausbildung zur gesundheits-und krankenpflegerin gemacht u werde jetzt fertig! früher hab ich immer gesagt, ich mach danach die hebammenausbildung weil ich dann grundwissen hab u um ein jahr verkürzen kann, aber inzwischen bin ich mir sicher dass ich sie nicht mache!
1. weil gesundheits-und krankenschwester einer der schönsten berufe ist
und 2. weil ich seh, wie die freiberuflichen hebammen die bei uns im haus arbeiten schuften müssen...sie kommen immer auf abruf und zahlen wahnsinnig viel geld in diverse versicherungen, da es viele mütter und väter gibt, die auf die idee kommen sie zu verklagen, wenn ihr kind keinen iq von 150 hat!ist jez bisschen übertrieben, aber die hebammen und gynäkologen haben echt solche versicherungen weil es die kuriosesten dinge gibt!

will dich jetzt nicht abschrecken oder dich von deinem plan abbringen, aber du musst dich drauf einstellen, dass die chance einen ausbildungsplatz zu bekommen echt minimal ist!

liebe grüße
 
Berufsstolz kann auch verhindern, dass man sich als Mädchen für alles einstellen lässt. das machen nur Pflegekräfte.

Und man sollte sich schon auskennen, um zu wissen, warum freiberufliche Hebammen ihre Angebote reduzieren müssen. Das hat nix mit einer Entwicklung in Richtung alle können alles zu tun. Sie bekommen für ihre Tätigkeit net genug Geld um sich ihre notwendige Versicherung leisten zu können.
Und ich finde es bewundernswert, dass Hebammen eben nicht klein beigeben und in die Pflege abwandern, sondern mit dem Problem an die Öffentlichkeit gehen und dort auf die Qualitätseinbuße hinweisen.

Berufsstolz- das ermöglicht Hebammen sich als wertvoll zu erleben. So wertvoll, dass sie sich net erpressen lassen. Auch nicht von Pflegekräften, die meinen, dass sie zwischen den Entbindungen gefälligst in der Pflege arbeiten können.

Elisabeth
 
ich habe nicht gesagt, dass das der grund ist... es ist vielmehr die auswirkung der veränderung
und zum thema auskennen: es ist nicht so, dass hebammen seit je her zu wenig verdienen sondern das aufgrund steigender klagen die haftpflicht beiträge steigen.

desweiteren ist es nicht so das sie nicht aufgeben sondern in den meisten fällen viel mehr nur noch nebenberuflich ihrer tätigkeit nachgehen

aber ja man ist an die öffentlichkeit gegangen und hat unterschriften gesammelt, das stimmt schon nur was hat es bis jetzt gebracht?
 

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