Möglichkeit zur Fachweiterbildung (egal welcher) ohne Arbeitsplatz?

FLORA.BLEIBT

Poweruser
Mitglied seit
12.12.2014
Beiträge
1.498
Punkte für Reaktionen
757
Punkte
113
Standort
Schwabenländle
Beruf
Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
Akt. Einsatzbereich
Anästhesie
Funktion
Knecht für alles
die diskussion ging hier aber explizit um den funktionsbereich lieber martin.. und nicht über die peripherie.

unser Berufsstand schafft sich selber ab, vllt. auch besser so. die ganzen gurken die in dem job rumrennen kann ja keiner mehr ernst nehmen.
 

Bumblebee2

Senior-Mitglied
Mitglied seit
26.07.2014
Beiträge
141
Punkte für Reaktionen
106
Punkte
43
Beruf
GuK, Studentin Berufspädagogik
Akt. Einsatzbereich
Schule
Funktion
Lehrerin
Ich glaube kaum, dass in der psychiatrischen Pflege - um die es hier ging - die Übernahme ärztlichen Tätigkeiten so eine große Rolle spielt.

Schade, dass man mit Dir nicht sachlich diskutieren kann.
 
  • Like
Reaktionen: Martin H.

Bachstelze

Poweruser
Mitglied seit
10.03.2011
Beiträge
1.913
Punkte für Reaktionen
557
Punkte
113
Standort
NRW
Beruf
Fachkrankenschwester OP, Anästhesie, KODA
Och kommt, nicht rumzicken.

Es liegen eben oft Welten zwischen Funktionsbereich und peripheren Stationen. Eben weil man anders zusammenarbeiten muss. Und auch im Funktionsbereich gibt es "sonne und sonne". Man kann eben anders reagieren, denn wenn die Pflege da "Dienst nach Vorschrift" macht, kommen die Akademiker relativ schnell von ihrem hohen Ross runter. Sollten sie dort sitzen. Denn da hat das unmittelbare Konsequenzen für den Ablauf.
 
  • Like
Reaktionen: FLORA.BLEIBT

FLORA.BLEIBT

Poweruser
Mitglied seit
12.12.2014
Beiträge
1.498
Punkte für Reaktionen
757
Punkte
113
Standort
Schwabenländle
Beruf
Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
Akt. Einsatzbereich
Anästhesie
Funktion
Knecht für alles
kapieren die nich bachstelze. die sind in ihrer Einbahnstraße gefangen.. hat schon seinen grund warum unser Berufsstand so ist wie er ist
 

Bachstelze

Poweruser
Mitglied seit
10.03.2011
Beiträge
1.913
Punkte für Reaktionen
557
Punkte
113
Standort
NRW
Beruf
Fachkrankenschwester OP, Anästhesie, KODA
Naja, man muss natürlich auch berücksichtigen, dass es auf Stationen eben anders läuft und dort die Akademiker eben durchaus die Pflege eher von oben herab betrachtet. Da ist es schwieriger sich zu behaupten als bei uns. Da dort der Arzt Anordnungen und Anweisungen gibt und dann schnell wieder weg ist und erwartet, dass sie ausgeführt werden, arbeiten in Funktionsbereichen Pflege und Ärzte miteinander und die ganze Zeit zusammen.
Der Chirurg macht morgens Visite - ordnet alles mögliche an, was über den Tag von der Pflege abgearbeitet werden soll und verschwindet dann den Rest des Tages im OP. Da ist automatisch der eine der Bestimmer und der andere das ausführende Organ. Da ist mehr Platz für Überheblichkeit und Herablassung.
 
  • Like
Reaktionen: Martin H.

Martin H.

Poweruser
Mitglied seit
03.12.2016
Beiträge
2.367
Punkte für Reaktionen
1.070
Punkte
113
Standort
Bayern
Beruf
Krankenpfleger
Akt. Einsatzbereich
Ambulante Intensivpflege
@Bachstelze
Genau; die von Dir genannte Chirurgie ist der Extremfall: „Halbgott in weiß“ steht den ganzen Tag im OP oder in der Unfallambulanz, ist vielleicht ein paar Minuten auf Station und kriegt da sonst nix mit. Kein Wunder, daß da viele von denen meinen, sie sind hier die Einzigen, die was bewirken und alle anderen nur „Helfer“.
Ganz anders dagegen oft Neurologen oder auch Internisten: Die sind sehr viel mehr auf Station präsent und kriegen viel mehr mit. Sind daher auch oft nicht gleich so abwertend gegenüber der Pflege.
Im übrigen habe ich in meiner Orthopädiezeit die Anästhesisten als deutlich angenehmer erlebt als die Orthopäden, und wir haben die nach Möglichkeit lieber gerufen, wenn was war.
 

Romsen2014

Poweruser
Mitglied seit
15.03.2016
Beiträge
670
Punkte für Reaktionen
468
Punkte
63
Alter
23
Beruf
Gesundheits-und Krankenpfleger/ B.Sc. Nursing
Akt. Einsatzbereich
KMT
Schade das die gesamte Diskussion diese Richtung eingeschlagen hat und am Ende es doch unangebracht zickig wurde.

Aber dabei sind sich alle einig: Pflege und Medizin müssen auf Augenhöhe agieren. Aber by the way: Ich würde auch nie wieder auf einer Chirurgie arbeiten wollen, da ich dieses "von oben Herab" leider auch nur auf den Chirurgischen Stationen kennen gelernt habe. Leider hat man dies auch den Pflegekräften dort angemerkt. Denn nicht wenige von ihnen (nicht alle) haben wirklich nur von 12 bis Mittag gedacht. Manche scheinen das selbstständige denken verloren zu haben. Nur wenige hinterfragten Dinge oder habe von selbst Maßnahmen ergriffen. Aber wie denn auch? Wenn man wegen allem Nachfragen muss und wenn man dies nicht tut sofort in regress genommen wird.

Ich bin schon froh nicht mehr auf einer normalen peripheren zu arbeiten (und erst recht nicht chirurgisch). Denn wenn ich überlege welche Freiheiten ich nun habe, da sind meine alten Kollegen fast vom Glauben abgefallen. Natürlich macht man auch dort mal Fehler, aber aus diesen Fehlern wird man eben schlauer und wird zunehmend kritischer und hinterfragt auch zunehmend Anordnungen die einem nicht plausibel erscheinen. Oder auch --> man wird selbstständiger und damit kompetenter.
So sind meine Erfahrungen.

aber viel wichtiger ist in der Tat, wie Claudia richtigerweise ebenfalls drauf hinwies, dass der TE sich gar nicht mehr meldet, um den es eigentlich ja geht.
 

Über uns

  • Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit mehr als 15 Jahren eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

Unterstützt uns!

  • Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!