Umgang mit Mitarbeitern

Ein fortgeschrittener Anfänger will einer kompetent bzw. erfahrenen Pflegekraft erzählen, was zu machen ist.

Von eben solchen Sätzen rede ich, sie verderben das Klima und tragen nicht im entferntestem zu Konstruktivismus bei.
Ich habe bereits gesagt, dass das Dreyfuß-Modell, dass ausserdem aus der Wirtschaft stammt, hier nichts zu suchen hat.
Es geht um den UMGANG mit neuen Mitarbeitern.
Und Umgangsformen und regeln scheint man nicht mit zunehmender Zeit in der Pflege zu lernen, offenbar.

Wenn du über basale Stimulation diskutieren willst, dann öffne bitte einen Thread in einem passenden Forum, das passt hier wirklich nicht her.
 
Von eben solchen Sätzen rede ich, sie verderben das Klima und tragen nicht im entferntestem zu Konstruktivismus bei.

Und genau diese Sätze machen den Umgang untereinander zum Teil unmöglich. Falsche Vorstellungen und Vorurteile auf beiden Seiten fördern Mißverständnisse.

Das du dich nicht auf eine Diskussion zum Thema Umsetzung des Konzeptes einlassen magst, sagt mir schon genug. Liegt hier nicht genau das Problem: Respekt vor dem Fachwissens und der Erfahrung älterer Kollegen?

Jugend fordert- was hat Jugend außerdem zu bieten außer Forderung? Es wird erwartet, dass ältere Kollegen sich ändern sollen und auf die Jugend zugehen. Man kann einen anderen nicht ändern... nur sich selbst.

Und wenn man mit dem Gegenüber nicht klar kommt gibts eigentlich nur eine Lösung des Problems: man nimmt sich nicht selbst zurück.

Und das werde ich hiermit tun, da offensichtlich eine Einigung nicht möglich ist und die Standpunkte zu verhärtet sind infolge eigener Erfahrungen der beteiligten Diskutanten.

Elisabeth
 
Ich habe bereits gesagt, dass das Dreyfuß-Modell, dass ausserdem aus der Wirtschaft stammt, hier nichts zu suchen hat.
Es geht um den UMGANG mit neuen Mitarbeitern.

Aber hat nicht Benner gerade dieses Modell auf die Pflege übertragen?
Schrieb sie nicht, dass eine fachmännische und gesunde Ausbildungsgrundlage eine auf Erfahrung begründete Fähigkeitsaneignung erlaubt?

Da steht für mich drin, dass eine frisch examinierte GuK zwar das notwendige Fachwissen besitzt, aber sich das Erfahrungswissen erst aneignen muss.

Insofern sind unterschiedliche Beurteilungen der Situationen im Stationsalltag vorprogrammiert.
Leider sind es oft die ganz banalen Dinge, die Missverständnisse aufkommen lassen, und bei bestehender Kommunikationsbereitschaft m.E. leicht zu klären.
Ich persönlich freue mich, erwarte es sogar, dass Schüler mich über neue Erkenntnisse informieren, nehme sie aber auch nicht einfach so hin, sondern möchte die Gründe dafür ebenso erörtert haben.
Gleichwohl erwarte ich von einer Frischexaminierten, dass sie, insbesondere in Krisen/Stresssituationen wo schnelles Handeln erforderlich ist, auch mir erstmal vertraut, da dabei mein Erfahrungswissen Situationen schneller und detaillierter erfassen können als sie es vermag.
Selbstredend sind Sätze wie: "Werde erst einmal so alt wie ich, das haben wir schon immer so gemacht" weder kommunikationsfördernd, noch klug.
Gleichwohl werte ich Sätze wie: "Das haben wir in der Schule aber so gelernt" ebenfalls nicht als besonders schlau.
So ein bisschen artet das hier in einen Generationskonflikt aus, dabei wollen wir doch alle nur das Gleiche: Voneinander lernen und produktiv zusammen arbeiten zum Wohle aller Beteiligten.
Oder sollte ich dabei völlig falsch liegen?
 
Du sprichst mir aus der Seele. Danke.

Elisabeth
 
Das du dich nicht auf eine Diskussion zum Thema Umsetzung des Konzeptes einlassen magst, sagt mir schon genug.
Ich lasse mich gerne darauf ein, nur in einem thread, in dem es auch darum geht.
Liegt hier nicht genau das Problem: Respekt vor dem Fachwissens und der Erfahrung älterer Kollegen?
Dann eröffne einen Thread, der sich damit befasst.
Nochmal: darum geht es hier nicht.
Jugend fordert- was hat Jugend außerdem zu bieten außer Forderung?
Verallgemeinerung.
Du schreibst selbst von individualität und stellst aber die gesamte Jugend auf eine Stufe.
Eben das ist das Thema hier, der Umgang mit jungen Mitarbeitern.
Und dass eben nicht alle GLEICH sind, sondern dass es auch dort Unterschiede gibt.
Es wird erwartet, dass ältere Kollegen sich ändern sollen und auf die Jugend zugehen. Man kann einen anderen nicht ändern... nur sich selbst.
Wer erwartet das? Ich sicher nicht.
Also bitte verallgemeinere nicht.
Wie immer ist das richtige wohl ein Mittelweg, in dem jeder auf den anderen Zugeht.

Und wenn man mit dem Gegenüber nicht klar kommt gibts eigentlich nur eine Lösung des Problems: man nimmt sich nicht selbst zurück.
Was dann zu Stress, Streit und Anfeindugen führt und letztlich auf die Qualität der Patientenversorgung durchschlägt.
 
Voneinander lernen und produktiv zusammen arbeiten zum Wohle aller Beteiligten.
Oder sollte ich dabei völlig falsch liegen?
Nein, genau das meine ich hoffe ich auch.
Nur dazu braucht es eben beide Seiten.
Nicht nur eine Seite, die lernen will und eine andere, welche sich auf ihrer "Experten-Stufe" ausruht.
Die Pflege ist wie jede Wissenschaft in Bewegung, und eben darin liegt meiner Meinung nach die Herausforderung.
Diese Bewegung mitgehen und sie gestalten.
Dafür braucht es junge Pflegende, berufserfahrenere, ältere, aus jedem Bereich.Und eben ein miteinander, keine Verallgemeinerungen und Schuldzuweisungen.
 
Wir scheinen einen vernunftbegabten abbekommen zu haben. *g*
Wichtig vielleicht noch als Ergänzung: es handelt sich um eine somatische Klinik.

Elisabeth
 
Hallo!

Sorry, ist jetz offtopic, aber möchte ich mal loswerden!

Warum Elisabeth, bist du in deinen Äußerungen oft so verletzend? Es ist ja nicht nur hier so, sondern auch in anderen Threads. Mir scheint es, als könne neben deiner Meinung keine andere gelten. Man hat nicht immer Recht! Puuh, wenn ich dich als Praxisanleiterin gehabt hätte, hätten wir wohl nicht miteinander auskommen können. Sei es im Examen, sei es nach dem Examen. Ich finde es ehrlich gesagt schade und traurig, dass fast jede Diskussion mit dir in Zank und Streit endet. Dabei hast du so viel Hintergrundwissen und Infos parat, aber scheinbar ist dir bei allem Fachwissen die Menschlichkeit abhanden gekommen.

Etwas gefrustete und traurige...

Jumanji
 
Ich verteidige meine Position- warum auch nicht? Ich finde nichts schändliches dabei und ev. ist es für viele auch ungewohnt. Meine Position basiert in der Regel nicht auf Gefühlen sondern auf Fakten. Fakten sind nicht immer nett.

Vielleicht ist meine Wortwahl für manchen ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber man muss mich ja auch nicht mögen- das ist nicht mein Ansatz.

Elisabeth

PS Azubis und junge Kollegen hatten bisher eher wenig Schwierigkeiten mit mir. Vielleicht liegst auch daran, dass meine Person mehr ausmacht als die eine oder andere Facette die hier im Forum zum tragen kommt. Worte transportieren alleine noch keine Aussage. Es fehlen die ca. 60% Körpersprache um sich ein Bild vom Gegenüber machen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vieleicht bist du in der Realität auch anders. Wer weiß.

Man kann auch Fakten ausdrücken und dabei diplomatisch sein.
Das Soziale hat gerade in unserem Beruf einen hohen wert.
 

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