- Registriert
- 20.01.2010
- Beiträge
- 49
- Beruf
- Gesundheits-und Krankenpflegerin
- Akt. Einsatzbereich
- Interdisziplinäre Intensivstation
Hallo zusammen,
ich brauche eine objektive Meinung von Außentehenden bezüglich des Berufswechsels.
Es geht konkret um meinen Mann.
Ich bin 38, mein Mann 42.
Ich habe vor 5 Jahren den Schritt gewagt, eine Ausbildung zur GuK anzufangen, diese dann erfolgreich abgeschlossen und seit zwei Jahren voll im neu erlernten Berufsleben.
Die Ausbildungszeit war teilweise stressig und anspruchsvoll, wenn man bedenkt, dass wir 3 Kinder haben, die Jüngste war zu diesem Zeitpunkt erst ein Jahr alt. Auch von der finanziellen Seite war manchmal recht knifflig. Mein Gehalt ist um die Hälfte geschrumpft auf das Ausbildungsgehalt.
Aktuell arbeiten wir beide Vollzeit und uns geht es eigentlich gut. Wenn nicht das kleine "aber" wäre....
Mein Mann ist in seinem Beruf seit längerer Zeit sehr unzufrieden; schlechte Arbeitsbedingungen, null Aufstiegschancen und dazu einfach nicht sicher.
Im jetzigen Beruf hat er kaum Menschenkontakt, körperlich sehr anstrengend (ich weiß, Krankenpflege ist auch kein Zuckerschlecken, aber nicht vegleichbar) und teilweise gefährlich.
Da mein Mann ein sehr sozialer Mensch ist, macht ihm das zu schaffen.
Er hat schon mehrmals den Gedanken gehabt, sich beruflich zu verändern.
Und er überlegt jetzt tatsächlich ebenso "meinen" Beruf zu erlernen, also Krankenpfleger.
Dazu muss ich erwähnen, er war früher in der Bundeswehr ein Sanitäter, es ist zwar lange her, dennoch nicht ganz fremd.
Jetzt kommen jedoch die Zweifel..... (seine)
- Ausbildung zum Krankenpfleger mit 43?
- ...... dazu ein Mann?
- wie werde ich in der Schule und auf den Stationen von anderen gesehen/aufgenommen?
- packe ich das überhaupt?
- finanzielle Veränderung
-..... und.... und.... und....
Zur finanziellen Veränderung muss ich sagen, dass es der einzige Punkt ist, wo ich ich auch ein bisschen Angst habe. Noch mal 3 Jahre lang auf jeden Euro achten? Nicht einfach... aber ok, wir denken perspektivistisch. Wir haben bereits unsere Finanzen überschlagen, und festgestellt, es wird schwierig, ist aber nicht unmöglich. Es benötigt allerdings ein bisschen Vorbereitung und Planung. Wenn man eine Familie hat, kann man sich nicht einfach kopflos in eine Sache hineinstürzen. Darum eventuelle Reallisation erst 2016.
Zur anderen Punkten kann ich meinen Mann persönlich nur ermutigen und unterstützn.
Meine Erfahrungen als Schülerin und "Lernschwester" mit 33 -36 waren nur positiv. Ok, er ist dann ganze 10 Jahre älter. Meines Erachtens nach, er würde die Lehre auch ohne Probleme schaffen.
Mein Mann verdient aktuell ca. das gleiche wie ich. Nach der abgeschlossenen Ausbildung würden wir also keine finanziellen Sprünge machen. Es geht hier mehr drum, Freude am Arbeiten zu haben und etwas Sicherheit. Ich bilde mir nämlich ein, dass man als Krankenpfleger/-schwester immer einen Job bekommt
Was geht euch durch die Köpfe, wenn ihr euch solche Situation vorstellt?
Vielleicht hat bereits jemand von euch in dem Ater alles geschmissen und von neu angefangen?
Ich freue mich auf Eure Meinungen.
Liebe Grüße
leonzio
ich brauche eine objektive Meinung von Außentehenden bezüglich des Berufswechsels.
Es geht konkret um meinen Mann.
Ich bin 38, mein Mann 42.
Ich habe vor 5 Jahren den Schritt gewagt, eine Ausbildung zur GuK anzufangen, diese dann erfolgreich abgeschlossen und seit zwei Jahren voll im neu erlernten Berufsleben.
Die Ausbildungszeit war teilweise stressig und anspruchsvoll, wenn man bedenkt, dass wir 3 Kinder haben, die Jüngste war zu diesem Zeitpunkt erst ein Jahr alt. Auch von der finanziellen Seite war manchmal recht knifflig. Mein Gehalt ist um die Hälfte geschrumpft auf das Ausbildungsgehalt.
Aktuell arbeiten wir beide Vollzeit und uns geht es eigentlich gut. Wenn nicht das kleine "aber" wäre....
Mein Mann ist in seinem Beruf seit längerer Zeit sehr unzufrieden; schlechte Arbeitsbedingungen, null Aufstiegschancen und dazu einfach nicht sicher.
Im jetzigen Beruf hat er kaum Menschenkontakt, körperlich sehr anstrengend (ich weiß, Krankenpflege ist auch kein Zuckerschlecken, aber nicht vegleichbar) und teilweise gefährlich.
Da mein Mann ein sehr sozialer Mensch ist, macht ihm das zu schaffen.
Er hat schon mehrmals den Gedanken gehabt, sich beruflich zu verändern.
Und er überlegt jetzt tatsächlich ebenso "meinen" Beruf zu erlernen, also Krankenpfleger.
Dazu muss ich erwähnen, er war früher in der Bundeswehr ein Sanitäter, es ist zwar lange her, dennoch nicht ganz fremd.
Jetzt kommen jedoch die Zweifel..... (seine)
- Ausbildung zum Krankenpfleger mit 43?
- ...... dazu ein Mann?
- wie werde ich in der Schule und auf den Stationen von anderen gesehen/aufgenommen?
- packe ich das überhaupt?
- finanzielle Veränderung
-..... und.... und.... und....
Zur finanziellen Veränderung muss ich sagen, dass es der einzige Punkt ist, wo ich ich auch ein bisschen Angst habe. Noch mal 3 Jahre lang auf jeden Euro achten? Nicht einfach... aber ok, wir denken perspektivistisch. Wir haben bereits unsere Finanzen überschlagen, und festgestellt, es wird schwierig, ist aber nicht unmöglich. Es benötigt allerdings ein bisschen Vorbereitung und Planung. Wenn man eine Familie hat, kann man sich nicht einfach kopflos in eine Sache hineinstürzen. Darum eventuelle Reallisation erst 2016.
Zur anderen Punkten kann ich meinen Mann persönlich nur ermutigen und unterstützn.
Meine Erfahrungen als Schülerin und "Lernschwester" mit 33 -36 waren nur positiv. Ok, er ist dann ganze 10 Jahre älter. Meines Erachtens nach, er würde die Lehre auch ohne Probleme schaffen.
Mein Mann verdient aktuell ca. das gleiche wie ich. Nach der abgeschlossenen Ausbildung würden wir also keine finanziellen Sprünge machen. Es geht hier mehr drum, Freude am Arbeiten zu haben und etwas Sicherheit. Ich bilde mir nämlich ein, dass man als Krankenpfleger/-schwester immer einen Job bekommt
Was geht euch durch die Köpfe, wenn ihr euch solche Situation vorstellt?
Vielleicht hat bereits jemand von euch in dem Ater alles geschmissen und von neu angefangen?
Ich freue mich auf Eure Meinungen.
Liebe Grüße
leonzio
. Ich bin aber weit davon entfernt mich aufzuregen, da stehe ich drüber.