Sollen wir es wagen...

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von leonzio, 16.08.2015.

  1. leonzio

    leonzio Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen,
    ich brauche eine objektive Meinung von Außentehenden bezüglich des Berufswechsels.
    Es geht konkret um meinen Mann.

    Ich bin 38, mein Mann 42.
    Ich habe vor 5 Jahren den Schritt gewagt, eine Ausbildung zur GuK anzufangen, diese dann erfolgreich abgeschlossen und seit zwei Jahren voll im neu erlernten Berufsleben.
    Die Ausbildungszeit war teilweise stressig und anspruchsvoll, wenn man bedenkt, dass wir 3 Kinder haben, die Jüngste war zu diesem Zeitpunkt erst ein Jahr alt. Auch von der finanziellen Seite war manchmal recht knifflig. Mein Gehalt ist um die Hälfte geschrumpft auf das Ausbildungsgehalt.

    Aktuell arbeiten wir beide Vollzeit und uns geht es eigentlich gut. Wenn nicht das kleine "aber" wäre....
    Mein Mann ist in seinem Beruf seit längerer Zeit sehr unzufrieden; schlechte Arbeitsbedingungen, null Aufstiegschancen und dazu einfach nicht sicher.
    Im jetzigen Beruf hat er kaum Menschenkontakt, körperlich sehr anstrengend (ich weiß, Krankenpflege ist auch kein Zuckerschlecken, aber nicht vegleichbar) und teilweise gefährlich.
    Da mein Mann ein sehr sozialer Mensch ist, macht ihm das zu schaffen.
    Er hat schon mehrmals den Gedanken gehabt, sich beruflich zu verändern.
    Und er überlegt jetzt tatsächlich ebenso "meinen" Beruf zu erlernen, also Krankenpfleger.
    Dazu muss ich erwähnen, er war früher in der Bundeswehr ein Sanitäter, es ist zwar lange her, dennoch nicht ganz fremd.

    Jetzt kommen jedoch die Zweifel..... (seine)

    - Ausbildung zum Krankenpfleger mit 43?
    - ...... dazu ein Mann?
    - wie werde ich in der Schule und auf den Stationen von anderen gesehen/aufgenommen?
    - packe ich das überhaupt?
    - finanzielle Veränderung
    -..... und.... und.... und....

    Zur finanziellen Veränderung muss ich sagen, dass es der einzige Punkt ist, wo ich ich auch ein bisschen Angst habe. Noch mal 3 Jahre lang auf jeden Euro achten? Nicht einfach... aber ok, wir denken perspektivistisch. Wir haben bereits unsere Finanzen überschlagen, und festgestellt, es wird schwierig, ist aber nicht unmöglich. Es benötigt allerdings ein bisschen Vorbereitung und Planung. Wenn man eine Familie hat, kann man sich nicht einfach kopflos in eine Sache hineinstürzen. Darum eventuelle Reallisation erst 2016.

    Zur anderen Punkten kann ich meinen Mann persönlich nur ermutigen und unterstützn.
    Meine Erfahrungen als Schülerin und "Lernschwester" mit 33 -36 waren nur positiv. Ok, er ist dann ganze 10 Jahre älter. Meines Erachtens nach, er würde die Lehre auch ohne Probleme schaffen.

    Mein Mann verdient aktuell ca. das gleiche wie ich. Nach der abgeschlossenen Ausbildung würden wir also keine finanziellen Sprünge machen. Es geht hier mehr drum, Freude am Arbeiten zu haben und etwas Sicherheit. Ich bilde mir nämlich ein, dass man als Krankenpfleger/-schwester immer einen Job bekommt ;)

    Was geht euch durch die Köpfe, wenn ihr euch solche Situation vorstellt?
    Vielleicht hat bereits jemand von euch in dem Ater alles geschmissen und von neu angefangen?

    Ich freue mich auf Eure Meinungen.

    Liebe Grüße
    leonzio
     
  2. Chili

    Chili Newbie

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    Wenn ihr es trotz der schwierigen finanziellen Situation wagen wollt.. Warum nicht? Wenn dein Mann total unzufrieden ist in seinem jetzigen Beruf, er das medizinische bereits ein wenig kennt und Freude am Umgang mit Menschen hat, kann es doch nur eine Bereicherung für sein/euer Leben sein! Was sind schon die nächsten 3 Jahre, wenn es danach steil bergauf geht??

    Yolo ;)
     
  3. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    Für mich sieht es so aus, als hättet ihr die Entscheidung längst getroffen und das nicht nur mit dem Bauch sondern durchaus auch mit dem Verstand.
    Die Restzweifel sind normal. So lange jeder von Euch bereit ist Unwägbarkeiten miteinander zu lösen wird dieses Projekt gelingen.
    Ihr seht doch jetzt keine Zukunft im bestehenden Beruf Deines Mannes, für mich ist es dementsprechend nur folgerichtig nach Alternativen zu suchen und die Chancen wahr zu nehmen.
    Wie Dein Mann von anderen Schülern, den einzelnen Pflegekräften auf Station wahrgenommen wird hängt maßgeblich von ihm selbst ab, kann er demzufolge auch selbst beeinflussen. Ein paar Menschen, mit denen man weniger, evtl. gar nicht klar kommt wird es immer geben und sind zu vernachlässigen.
    Meine persönliche Meinung zu Euch: Ihr seid mutig, und geht diese Veränderung überlegt an. Von daher traut Euch.
     
  4. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Da musste ich nun etwas schmunzeln.
    Ja, Krankenpfleger sind in den meisten Bereichen in der Minderheit, aber doch keine Exoten.
    Wundert mich etwas, dass man das als eventuelles Problem ansiehst, da du ja selbst in dem Beruf arbeitest.

    Edit:
    Ah, jetzt les ich es grad nochmal.
    Sieht vor allem er selbst dies als potentielle Schwierigkeit? Diese Bedenken solltest du doch mit deiner Erfahrung gut ausräumen können.

    Ansonsten schließe ich mich an. Die Pläne wirken gut durchdacht.
    Viel Erfolg und Durchhaltevermögen!
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Als emanzipierter Mann wird er sicher die richtigen Entscheidungen treffen die ein gleichberechtigt agierendes Paar auch tragen kann.

    In dem Zusammenhang stört mich i-wie, dass Frau nachfragt, ob er es tun soll oder nicht.

    Elisabeth
     
  6. leonzio

    leonzio Junior-Mitglied

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    Hallo,
    danke erstmal für Eure Antworten.
    Die Entscheidung ist auf keinen Fall getroffen. Diese reift aber immer mehr.

    Zu Elisabeth: mein Mann weißt nicht mal, dass ich das Thema hier angesprochen habe. Da ich hier angemeldet bin, dachte ich mir, ich stelle die Situation vor und in der Hoffnung auf positives Feedback zeige ich ihm dann die Antworten, um ihm seine Ängste wegzunehmen, bzw. die Entscheidung zu erleichtern.

    Grüße
    leonzio
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Verstehst, was ich meine? Du hintergehst ihn. Seine Ängste und Unischerheiten gehören zuhause auf den Tisch und dort ausgesprochen. Selbst dann, wenn die Antwort nicht das ist, was du dir sehnlichst wünschst.

    Und jemanden mit Antworten aus einem Forum überzeugen zu wollen, halte ich für denkbar schlechteste Methode. Das würde bei mir als Bevormundung ankommen.

    Elisabeth
     
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  8. Chili

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    Aslo so würde ich das nicht sehen!! Sie ist anonym hier und will sich lediglich ein paar andere Meinungen einholen. Manchmal ist man in einem Gedankengang so festgefahren, dass man sich frischen Wind von Außen holen muss.
    Das hat nichts mit Hintergehen oder Bevormundung zu tun. Ich finde deine Meinung höchst übertrieben.
     
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  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wie würdest du es finden, wenn deine Ängste in einem Forum diskutiert werden würden und man dir dann die Meinungen vorlegt um dir zu signalisieren, dass dein Partner der Meinung ist, dass deine Ängste ja völlig unbegründet sind? Wie ist dir überhaupt zumute, wenn man deine Gefühle nicht ernst nimmt?

    Elisabeth
     
  10. Chili

    Chili Newbie

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    Ich denke nicht, dass es ihr Ziel ist ihm zu zeigen, das seine Ängste völlig unbegründet sind. Es hört sich für mich so an, als wenn du ihr vorwirfst mit den Zustimmungen dieses Forums ihn unter Druck setzen zu wollen, dass alles easy-peasy ist.
    Und nur weil sie sich andere Meinungen einholt, heißt es nicht, das sie seine Gefühle nicht ernst nimmt. Gerade ihr Engagement zeigt doch, das es ihr auch wichtig ist.
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    So hab ich es vermutet und ich sehe es bestätigt durch die Aussagen. Man meldet sich nicht hinter dem Rücken des Partners an. Man überlegt gemeinsam, wo man sich vielleicht Tipps holen könnte.

    Etwas, was vielen schwer fällt... Ängste muss man auch mal aushalten können. Das Vorzeigen von positiven Berichten wirkt im ersten Moment sicher beruhigend dürfte auf Dauer aber kaum entlastend wirken. Es sind die Berichte von Anderen und nicht die eigene Erfahrung. Die Selbstwirksamkeitserwartung lässt sich m.E. nicht mit Fremdberichten stärken. Es wird die eigene Persönlichkeit mit all ihren Facetten nicht berücksichtigt. Jeder Lebensweg ist individuell. Geprägt von den bisherigen Erfahrungen und geleitet von der eigenen Lebensphilosophie.

    Elisabeth
     
  12. leonzio

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    Nein, ich verstehe nicht was du mir gerade unterstellst.

    Wenn du denkst, ich möchte meinen Mann dazu irgendwie zwingen, diese Ausbildung zu machen, dann irrst du dich gewaltig. Im Gegenteil, ich habe sogar Angst unser stabiles und geregeltes Leben aufzugeben. Mein Mann möchte sich aber weiterentwickeln, bzw. beruflich verändern. Und ich unterstütze ihn dabei, genauso wie er mich unterstützt hat.

    Sich die Meinungen anderer Menschen einzuholen ist nicht verkehrt und hat absolut nichts mit Bevormundung oder Hintergehen zu tun. Und "ich" frage nach, weil die Entscheidung unsere ganze Familie betrifft, nicht nur meinen Mnn persönlich.
    Es kann genauso nach hinten losgehen und er lässt von seinem Vorhaben ab, wenn er sich die Kommentare durchliest. Bestimmt nicht alle sehen das so easy... Aber ch stehe hinter ihm, egal wie die Entscheidung ausfällt.

    Und glaube mir, wir haben das Thema oft genug "auf dem Tisch" gehabt, nun es fehlt das i-Tüpfelchen.

    Wenn dir das als Bevormundung vorkommt ist deine Sache und deine Empfindung und hat eigentlich mit dem Thema nichts zu tun.


    Grüße
    leonzio
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du hast eine Meinung und suchst Erfahrungsberichte von anderen- nicht Meinungen. Ein kleiner- aber wie ich finde- wichtiger Unterschied.

    Und auch wenn das Thema schon oft auf eurem Tisch war- nur ihr alleine könnt es klären. Inklusive der Tatsache- was macht man, wenn die Idee doch nicht so funzt wie gedacht.

    Elisabeth
     
  14. Chili

    Chili Newbie

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    Da hast du vollkommen recht. Ich verstehe jetzt auch worauf du hinaus willst.

    Wir können nicht heute sagen wie ihr morgen über eure Entscheidung denkt.


    Es hat vielleicht bei anderen geklappt, aber das ist niemals eine Garantie.

    Es spielen so viele andere Faktoren dabei mit.

    Klar, der Grundgedanke ist gut, aber es spielen immer so viele Einflüsse mit, die man vorher nicht kennt.

    Wenn das Problem nur noch finanzieller Natur ist, sollte man sich wirklich woanders Tips holen.
     
  15. Sunny777

    Sunny777 Newbie

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    Hallo, ich finde es ist nie zu spät und man ist nie zu alt um sich beruflich weiter zu entwickeln oder zu verändern. Finde das gut wie ihr beide zueinander steht, und euch gegenseitig unterstützt. Wegen der finanziellen Situation würde ich mir keine sorgen machen, diese 3 Jahre wären es mir Wert wenn man daran denkt das es deinen Mann mit der beruflichen Veränderung besser geht, und wenn es deinem Mann dann besser geht, wirkt sich das ja auch positiv auf euer Familienleben aus.
    Alles gute für euch;)
     
  16. leonzio

    leonzio Junior-Mitglied

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    Ich bin doch nicht so naiv, um zu denken, dass uns Eure Beiträge eine Erfolgsgarantie oder Bestätigung geben. Und Ich habe nirgendwo geschrieben, uns sollte jemand die Entscheidung abnehmen.

    Ich habe lediglich unsere Situation dargestellt und um Meinungen UND Erfahrungsberichte gebeten. Dafür ist das Forum doch da, oder? Was wir mit den (sowohl positiven, als auch negativen) Beiträgen machen und wie sich das auf das weitere Vorgehen auswirkt, liegt selbstverständlich nur in unserer Hand.

    Grüße
    leonzio
     
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  17. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Reg dich nicht über die verbitterte Krankenschwester auf ;) Sie ist nunmal allen gegenüber negativ eingestellt.

    Klar wird es eine schwierige Zeit, aber hey, warum nicht, wie bereits gesagt kanns danach nur noch besser werden.
    In unserem Kurs waren auch Männer Ü40 ich fand dass war eher eine Bereicherung für den Kurs da sie meiner Meinung nach ein Plan vom Leben hatten und auch wirklich wollten.
    Mich würde der Plan B interessieren, angenommen dein Mann fängt die Ausbildung an, bricht sie aber aus irgendwelchen Gründen ab gibt es dann wieder einen Weg zurück in den alten Job?
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Vielleicht habe ich eine andere Vorstellung von Partnerschaft. Männe und ich haben bisher stets gemeinsam entschieden und auch gemeinsam Ängste und Unsicherheiten getragen und sind damit eigentlich ganz gut durch die wilde Fahrt des Lebens gekommen.

    Elisabeth
     
  19. leonzio

    leonzio Junior-Mitglied

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    Das kann man nicht übersehen :wink:. Ich bin aber weit davon entfernt mich aufzuregen, da stehe ich drüber.

    Bezüglich Plan B.... Die Rückkehr in den alten Job wäre möglich, vielleicht sogar in die selbe Firma. Allerdings es ist das, was mein Mann nicht mehr möchte.

    Müsste er die Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen abbrechen (wovon wir nicht ausgehen, weil er topfit ist), dann wäre das natürlich die schlechteste Option, weil auch der alte Beruf einen körperlichen Einsatz einfordert.
    Bricht er aus anderen Gründen ab, müssen wir Konsequenzen tragen und schauen, wie es weiter geht.
    Mein Mann ist aber schon ehrgeizig und bringt in der Regel zu Ende, was er anfängt.

    Aber ich verstehe, was du meinst.... Das Leben schreibt machmal die abenteuerlichsten Szenarien und man kann einfach nicht auf alles vorbereitet sein.

    Liebe Grüße
    leonzio[/QUOTE]
     
  20. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Das ist ein guter Satz, aber warum nicht mal ein Abenteuer wagen.
    Versucht es, man lebt nur einmal. Finde es auch gut dass ihr euch gemeinsam darüber Gedanken macht.
    Auf jeden Fall bin ich mal gespannt was er so über seine ersten Tage als Azubi berichtet. :-)
    Was ich aber dann später nicht machen würde, mit meinem Partner auf der gleichen Station arbeiten :lol1:
     
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