Lagerungspläne, Bewegungspläne - Wie sehen eure aus?

akli

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Praxisanleiter
:flowerpower:Hallo Ihr Lieben, wie sehen Eure Lagerungspläne aus? Seid ihr damit zufrieden? Sind sie einfach zu gebrauchen / schnell / übersichtlich / wenig Papierverbrauch? Habt Ihr ein paar Tipps auf Lager?:verwirrt: Liebe Grüße
 
Wir haben Lagerungspläne nur im Bereich der Vorratshaltung der Küche bzw. im Zentrallager.
 
Wir haben einen Lagerungsordner, in dem sich bebilderte und als Arbeitsanweisung hinterlegte Lagerungsstandards befinden, damit jeder weiß, welche Hilfsmittel für welche Lagerungsart für welche OP benötigt wird.

Z. B. Bauchlage bei Wirbelsäule, Seitenlage bei Hüft-TEP, Extensionstischlagerung, sitzende HWS-OP, usw.

Meinst du so etwas?

LG opjutti
 
Jetzt veräppelt sie doch nicht :)

Akli, stell deinen doch mal ein und verrat uns was dir konkret nicht gefällt.
 
@ Maniac:

Mein Post ist keinesfalls als Witz zu verstehen. Ich habe der TE höchstens ein bißchen auf die Sprünge helfen wollen.

Leider hat sie sich sehr missverständlich ausgedrückt, oder weißt du, worauf sie hinaus will?

LG opjutti
 
Sie arbeitet im Heim und wird wohl kaum Küchen oder OP-Lagerungspläne meinen...
 
Was soll dann mit einem Lagerungsplan gemeint sein?
 
Im ernst?

Der übliche Bewegungs/Mobilisierungs/Lagerungsplan auf dem dokumentiert wird, wann wie, womit (usw) ein Patient gelagert/mobisiliert/bewegt oder dazu angeleitet wurde...
 
Genau... Mobiplan.... Ich war in Gedanken... Sorry..
 
Wir haben gar kene seperaten Lagerungs-/Bewegungspläne, wir schreiben die Lagerung in der Tageskurve ein:

Lagerung: Re./Li./Rü. + 30/40/90 Grad
Mobi.: Rollstuhl/Toilettenstuhl/Bettkante/ Stehen frei/Stehen am Bett
VATI - Lagerung
 
Ja, im Ernst! Gelagert werden Waren und Lebensmittel aber keine Menschen.

Der übliche Bewegungs/Mobilisierungs/Lagerungsplan auf dem dokumentiert wird, wann wie, womit (usw) ein Patient gelagert/mobisiliert/bewegt oder dazu angeleitet wurde...
Wir haben individuelle Bewegungsförderungspläne damit auch der MDK zufrieden ist und diese dem Expertenstandard zur Dekubitusprophylaxe entsprechen.

Der MDK hatte bereits letztes Jahr Kliniken in Bayern abgemahnt weil diese keine individuellen Bewegungsförderungspläne hatten, sondern "nur" Bewegungspläne oder Lagerungspläne.

Auf dem Blatt ist das Lagerungsintervall am Tag und in der Nacht eingetragen, wie der Patient bewegt werden kann. Welche Bewegungsmuster er bevorzugt (spiralig oder Parallel).
Was der Patient selbst kann, wie er unterstützt werden muss.
Wo der Stuhl stehen muss um dem Patienten den Transfer zu vereinfachen (aufgezeichnet).
Welche Lagerungshilfsmittel eingesetzt werden oder ob er ein Antidekubitussystem hat.
Welche Art des Transfers der Patient verwendet (Hoch/tief usw).
Der Kompressionstest, dann auch für PKMS und A4 Patienten noch 2 Unterschriftsspalten.
Die Legende für die Abkürzungen.

Um nicht alle zu verwirren, passe ich die Überschrift an.
 
Dabei hast du sie aber auch bewegt...

Ich muss schliesslich mit gutem Beispiel vorausgehen, oder? Schliesslich bin ich dafür zuständig in unserem Haus.
 
Lagern- en block... Bewegen-einzelne Körperteile (nacheinander oder in Gruppen) in eine neue Position bringen. Wobei ich befürchte, dass immer noch viel en block- á la Braten wenden- gelagert wird.

Elisabeth
 
Danke für die wertvollen Tipps. Natürlich "positioniere" ich Menschen. Und ich "bewege" sie auch. Was für ne Diskussion, weil man (ich beziehe mich da mit ein) schnell mal sagt: "Dieser Mensch ENTLAGERT sich selbst!" Er entfernt z.B. auch das Lagerungsmaterial selbst. Also danke für die Belehrungen. Ich werde dies in Zukunft beherzigen. Das Thema ist für mich jetzt durch.
 
Stimmt. Wir beachten vie zu selten die Ressourcen. Um sich aus einer Position zu befreien braucht es ja die Fähigkeit der (kontrollierten) Eigenbewegung. Sollten wir vielleicht öfter nutzen.

Elisabeth
 
Ich glaube, hier geht es nur um das Wort "Lagern" an sich. Das Buch von Klein-Tarolli heißt auch Bewegtes "Lagern"... Früher hieß es "Lagerungsplan", heute "Mobiplan"... Es schleichen sich oft Wörter ein. Und auch die, die mit bestem Beispiel vorangehen wollen/müssen, schmeißen das IKM auf den Fußboden...... Aber wie letztendlich so ein Mobiplan aussehen soll, dass es die Kollegen "gern" nutzen, was schnell zu bearbeiten ist............ Ich werd mich mal schlau machen.
 
*ggg* Also wieder eine Wortneuschöpfung- analog zum Inkohose wechseln- um einen Unterschied zum Professionellen Pflege aufzuzeigen? Hab ich noch gar net dran gedacht.

Elisabeth
 
Ich auch nicht.......:besserwisser:
 
Die Ressourcen sind auf unseren Plänen auch vermerkt und wenn der Patient diese Position nicht toleriert - kann es auch vermerkt werden...

Übrigens ist die Wortneuschöpfung des individuellen Bewegungsförderungsplan nicht auf meinem Mist gewachsen.
 

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