Team-Entscheidungen

kinflow

Junior-Mitglied
Registriert
23.10.2008
Beiträge
68
Beruf
Gesundheits- und Krankenpfleger
Akt. Einsatzbereich
ambulante Pflege
Funktion
stellv. PDL, QMB, Pflegeberater
was braucht es eurer meinung nach um in einem team eine tragfähige und verbindliche entscheidung zu treffen die dann auch hält?
ist ein konsens unbedingt notwendig? sobald ich einen kompromiss eingehe kann ich mich doch kaum mit der entscheidung identifizieren, zumindest auf lange sicht gesehen
 
Sind nur Frauen in dem Team, oder auch Männer?

oops, sorry,- aber ich habe da große Unterschiede festgestellt.

Frauen können im allgemeinen besser mit einem Kompromiß leben als Männer,-denke ich. Es kommt ein wenig auf das Team an und auf das Problem, für das eine Lösung gefunden werden soll.

Liebe Grüße Fearn
 
hm, das find ich einen interessanten aspekt, daß frauen besser mit einem kompromiss leben könnten als männer. um schneller zu einer lösung zu kommen? aus einem großen harmoniebedürfnis heraus?
also ich arbeite in einem gemischtgeschlechtlichen team. wenn ich so an die teams denke in denen vor allem frauen gearbeitet habe könnte deine theorie durchaus was richtiges haben nur hatte ich immer den eindruck, daß auch ganz viel hintenherum sabotiert wurde.
und klar, wenn es um themen geht die mich gar nicht betreffen oder interessieren werde ich vermutlich auch zu einem kompromiss bereit sein doch meine bereitschaft zum gelingen dieser beschlüsse beizutragen wird wohl auch nicht sehr groß sein...
 
Ich finds in reinen Männerteams leichter, eindeutiger, nicht so viel drumrum diskutiert - und da wird nicht so viel hintenrum agiert, wie schon oben beschrieben.
Das macht es den Beteilligten leichter auch mit einem Kompromiss zu leben.
Wie der Volksmund schon sagt: ein Mann ein Wort, eine Frau ein .... :mrgreen:

der dude
 
ich arbeite gern mit frauen :mrgreen:
mir gehts hier um team entscheidungen bei denen keine/r einen kompromiss eingehen muss
 
Hallo,
so back to topic (die Genderfrag könnte an anderer Stelle diskutiert werden).

Leben in einer Demokratie bedeutet, dass zwar jeder an der Meinungsbildung beteiligt ist, dennoch nicht jeder seinen Willen zu 100% bekommt...(das wäre sonst Anarchie!).
Selbiges gilt imho auch für Teamentscheidungen.

Der Balanceakt der Leitung besteht nun darin, eine klare Zielvorgabe mit Entscheidungsmöglichkeiten des Einzelnen als Mittelweg anzustreben.

Wichtig ist, in diesem Prozess erstmal alle Meinungen zu zulassen (vielleicht in Form eines Start-Workshops oder ähnlichem).
Gemeinsam kann man bei einer bestimmten Fragestellung nun Möglichkeiten eingrenzen, zur erneuten Diskussion stellen etc.

Kompromisse geht man nach meiner Erfahrung immer ein; egal in welchem Kontext.

Wertvoll für das Team ist nicht unbedingt nur das Ziel, sondern der Weg, den Du bis dahin mit diesem gestaltest.
 
ist ein konsens unbedingt notwendig? sobald ich einen kompromiss eingehe kann ich mich doch kaum mit der entscheidung identifizieren, zumindest auf lange sicht gesehen
Es gibt nicht nur win-win-Situationen bei gemeinsamen Entscheidungen und noch seltener, dass alle einer Meinung sind. Dafür sind sowohl die Bedürfnisse, als auch die einzelnen Ziele der Teammitgl. meist zu unterschiedlich.

Dennoch kann ich bei einem Kompromiss durchaus eine Entscheidung mittragen und unterstützen, bzw. an einem gemeinsamem Ziel arbeiten.

Ich gehe doch mein ganzes Leben Kompromisse ein, da nur wenige Dinge wirklich einzig und alleine mich betreffen und niemand anderes daran beteiligt ist.
 

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