Rechtliche Situation bei Einsatz eines Bettgitters oder ähnliche Maßnahme

stormrider

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Beruf
ex. Krankenschwester + MFA
Akt. Einsatzbereich
Psychiatrie-Praxis und. amb. Pflege
Funktion
Praxisleitung
stormrider was ist eigentlich deine Rolle in diesem Konstrukt? Arbeitest du für einen Pflegedienst oder privat von dem Mann beschäftigt? Wie oft bist du vor Ort?
Das ist doch uninteressant. Ich bin Pflegefachkraft mit langjähriger Berufserfahrung, arbeite aber nicht in dem Pflegedienst der ihn morgens versorgt. Zur Zeit bin ich täglich dort, eben weil die Situation gerade schwierig ist und seine Lebensgefährtin aus gesundheitlichen Gründen derzeit garnicht aktiv sein kann.

Meine Meinung zu dem Thema, wenn der Mann keine Betreuung hat, wird man wenig machen können, ausser die Dinge die man nicht verantworten kann, konsequent zu verweigern. Wenn man denkt dass der Mann das nicht mehr alleine entscheiden kann weil er dement ist muss man eine Betreuung beantragen und dann muss der gesetzliche Betreuer das entscheiden.
Ja sicher, die Betreuerin bin dann ich.

Es gibt nicht für jedes Problem eine Lösung, manchmal passen die Wünsche nicht mit dem Machbaren zusammen und dann muss ein nicht dementer Mensch abwägen was er letztlich will
Richtig, hier geht es darum, den Mann möglichst autark zu halten im Rahmen des machbaren. Sich nach seinen Wünschen zu richten aber auch klare Grenzen zu setzen wenn es nicht mehr machbar ist. Und genau das habe ich jetzt gemacht. Er wollte eine Fixierung haben, ich habe festgelegt das das nicht machbar ist. Die Suche nach evtl. Möglichkeiten laufen. Sollten sich seine Fähigkeiten derart reduzieren, dass ein alleine bleiben nicht mehr möglich ist, müssen Konsequenzen gezogen werden. Auch wenn er das erst einmal nicht will. Aber noch sind wir nicht so weit.

Warum ich hier geschrieben habe? Eben weil ich nicht mehr in einem Pflegedienst bin, also ein Austausch mit Kollegen flach fällt, ist ein Austausch hier schon sinnvoll. Vor allem wenn man privat verbandelt ist, kann man auch mal den Blick fürs wesentlicher verlieren.

Außerdem ging es mir eigentlich nur um die rechtliche Situation. Ich wollte einfach eine Rückmeldung bzw. Bestätigung dessen was ich im Kopf habe, eben weil ich hier eine klare Grenze ziehen mußte.
 

ludmilla

Poweruser
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Das ist doch uninteressant. Ich bin Pflegefachkraft mit langjähriger Berufserfahrung, arbeite aber nicht in dem Pflegedienst der ihn morgens versorgt. Zur Zeit bin ich täglich dort, eben weil die Situation gerade schwierig ist und seine Lebensgefährtin aus gesundheitlichen Gründen derzeit garnicht aktiv sein kann.
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Findest du? Ich finde es durchaus wichtig, in welcher Rolle du dort agierst. Als erfahrene PFK weisst du doch, dass das die Beurteilung der Situation beeinflusst.
 

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