Private Erste Hilfe daheim

Julien

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Sollte ja eigentlich nicht passieren - das Gerät misst die Herztätigkeit und löst dann wenn nötig von selbst aus - kein übereifriger Möchtegernheld kann da einfach einen Schock verabreichen... Hoffe ich doch.
 

Claudia B.

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Nö, ich habe auch nur den nötigsten Kram.
Desinfektinsmittel, VW-Zeug, Pflaster, Dinkelkissen, Kühl- und Heißpackungen, Hollunderbeersaft, "heißer" Rabe, Zitronen ect., zu Hause Festnetzanschluss, draußen Handy, fertig aus.
Erste Hilfe ja, Rest, fachlich bezahltes Personal.

Wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt.
 

kräuterfrau

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narde2003

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...na dann hoffe ich, dass nicht mal versehentlich einem bei eine nicht cardial bedingten Synkope "eins übergebraten" wird!!!
keine Angst Matras, die Geräte geben einen Schock nur bei Kammerflimmern frei - sie sind in der Analyse besser als jeder Chirurg.

Schau dich mal am Bahnhof und Flughafen um, bei uns auch an der U-Bahn, im Rathaus, in Freizeitbädern und Kirchen...
 

matras

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keine Angst Matras, die Geräte geben einen Schock nur bei Kammerflimmern frei - sie sind in der Analyse besser als jeder Chirurg.

Schau dich mal am Bahnhof und Flughafen um, bei uns auch an der U-Bahn, im Rathaus, in Freizeitbädern und Kirchen...
Na da bin ich aber beruhigt (Schweiß abtupf......)!!! Sind diese Geräte auch irgendwie vandalismusresistent?
 

Blinki

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Sollte ja eigentlich nicht passieren - das Gerät misst die Herztätigkeit und löst dann wenn nötig von selbst aus - kein übereifriger Möchtegernheld kann da einfach einen Schock verabreichen... Hoffe ich doch.
Das ist so nicht ganz richtig. Schon die Bezeichnung AED ist irreführend, eigentlich müsste es HAED (HalbAutomatischerExternerDefibrillator) heißen.
Die Rhythmusanalyse und das Aufladen geschehen automatisch, der Schock selbst wird vom Anwender ausgelöst.

@Narde
Soweit mir bekannt geben die Geräte den Schock auch bei einer VT ab einer bestimmten Frequenz frei.
 

narde2003

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Ja, das ist richtig - sorry, dass ich mich nur auf's Kammerflimmern beschränkt habe. Es muss eine Frequenz über 220 oder 250 sein, wenn ich es richtig im Kopf habe.
 

Blinki

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Irgendwie so. Jedenfalls ein Wert bei dem man -bei fehlenden Lebenszeichen- davon ausgehen kann, dass Strom hilft...
 

schwäbin

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Um wieder auf's Thema zu kommen:
Bei uns gibt es auch ein Telefon, einen Verbandskasten vom Auto, Pflaster und elast. Binden in der Wohnung, am Schlüsselbund einen LifeKey (den ich übrigens allen Fahranfängern im Bekannten und Familienkreis zum bestandenen Führerschein geschenkt hab mit den Worten :"Hoffentlich brauchst du ihn nie") Mehr hab ich noch nie gebraucht auch wenn die ganze Wohngemeinschaft bei mir anruft wenn was ist.
Zwar hab ich noch div. äth. Öle sowie Warm/Kaltkompressen und Globuli die ich bei Bedarf verwende, aber im Notfall reicht die "kleine Ausrüstung".
Manchmal ist einfach weniger mehr...
 

Julien

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Das ist so nicht ganz richtig. Schon die Bezeichnung AED ist irreführend, eigentlich müsste es HAED (HalbAutomatischerExternerDefibrillator) heißen.
Die Rhythmusanalyse und das Aufladen geschehen automatisch, der Schock selbst wird vom Anwender ausgelöst.

@Narde
Soweit mir bekannt geben die Geräte den Schock auch bei einer VT ab einer bestimmten Frequenz frei.
Aber das Ding lässt sich doch nicht auslösen, wenn es nicht vorher übers EKG beschlossen hat, daß das auch eine gute Idee wäre. Das meinte ich nämlich. Matras klang so als ob jeder Irre das Teil abhängen, mir auf den Torso pappen und mich ins Jenseits schocken könnte...
 

Blinki

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Da hast Du vollkommen recht.
Ich wollte nur auf den Umstand hinaus dass das Gerät den Schock eben nicht selbst auslöst, sondern ihn nur freigibt.
Ähnlich wie ein "normaler" Defi im Halbautomaten-Modus.
 

-Claudia-

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Aber das Ding lässt sich doch nicht auslösen, wenn es nicht vorher übers EKG beschlossen hat, daß das auch eine gute Idee wäre. Das meinte ich nämlich. Matras klang so als ob jeder Irre das Teil abhängen, mir auf den Torso pappen und mich ins Jenseits schocken könnte...
Bei den Geräten, die am Hauptbahnhof und in der Wirtschaft zum Goldenen Doppelbogen herumhängen, ist das nicht zu befürchten...
 

Julien

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Ich weiß. Ich hatte eine Geräteeinweisung. (Wir haben auf jedem Stock einen im Flur hängen, eben die Geräte für Laien).

*könnte übrigens auch mal wieder die Hausapotheke checken*
 

Valnir

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Sers,

im Auto habe ich einen Verbandskasten sowie eine selbst zusammengestelle Rettungstasche in der sich ein paar weitere Verbandsmaterialien befinden (KFZ-Verbandskästen sind ja soooo ausreichend ausgestattet, 2 habe ich schon an mir selbst verschliffen beim Klettern), Blutdruckmanschette, ein Stethoskop, Schmerzmittel, Durchfallmedikamente, einen Ambu-Beutel, Guedel sowie eine Pinzette und Kühlakkus (die tollen einmaldinger, ein Segen der Chemie und Industrie).

Gerade wenn man mit der Materie vertraut ist sollte man sich schon Gedanken machen. Wobei ich das Prinziep verfolge, daß in einen Toten Luft rein muss und Druck auf die Brust. Kleine Verletzungen sollte man sicherlich mal Versorgen können, aber sobald es um lebensbedrohliche Verletzungen geht z.B. Blutungen, da bräuchte ich mehr Material als ich mittragen möchte. (Man Bedenke die Massen an Kompressen die man auf offene, arteriell Blutende Wunden legt.)
Und GANZ WICHTIG: Hilfe holen! Allein bezweckt man garnichts, weswegen es für mich das wichtigste ist zu agieren und einen vollen Handyakku zu besitzen. (Was haben die Menschen nur damals ohne Handys gemacht? Die müssen ja wie die Fliegen auf der Strasse verstorben sein.)

MfG

Val
 

Liliane797

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Hallo!

Nimmst du denn die ganzen Sachen immer mit, im Fall dass etwas "vor der Tür" passiert??? :-?
Ich denke, ein KFZ-Verbandskasten ist sicher nicht falsch. Habe jeweils einen im Auto und daheim...
falls die Nachbarn mal wieder kommen. Und ja, ich habe auch ein Desinfektionsmittel, diverse Kühlakkus
und Kleinigkeiten in der Hausapotheke wiez.B. Paracetamol oder Immodium. Den Life-Key habe ich auch.
Wobei wir neulich einen REA Kurs hatten, und der Kursleiter meinte, niemand wäre verpflichtet eine Mund-zu-Nase
oder von mir aus auch Mund-zu-Mund Beatmung durchzuführen. Die Thoraxkompression sei völlig ausreichend, da noch
eine suffiziente Restoxyginierung (cooles Wort) bestehe. Und bei einer "Laienbeatmung" , ich nenne das jetzt mal so,
käme eh nie genug Sauerstoff in die Lunge sondern in den Magen...so what???

So, meinen Senf dazu gegeben...

Grüsse
 

Valnir

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Hallo!

Nimmst du denn die ganzen Sachen immer mit, im Fall dass etwas "vor der Tür" passiert??? :-?
Grüsse
Hallo,

oben beschriebenes "Set" verbleibt im Auto.
Daheim befindet sich eine Hausapotheke, klar Verbandszeug, Pflaster, Kühlakkus ect.pp. Ein Ambubeutel liegt hier auch noch irgendwo rum. Wobei ich es in meiner hiesigen Wohngegend nicht breit trete was ich beruflich mache. Das kann meiner Meinung nach in die Hose gehen. (Ich erinnere mich an meine letzte Wohnung wo ich des Öfteren gestört wurde weil dies und weil das.) Deswegen herrscht daheim Ruhe.

Und wie weit man es vertreten kann auf der Straße (so nenne ich das jetzt mal) lediglich mit der Restoxygenierung bis zum eintreffen eines RTWs zu arbeiten gehört in eines anderen Bereich.

Lg
Val
 

kräuterfrau

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Guten Morgen,

ich wohne in einem 400 Seelen Dorf. Da wissen alles was man beruflich aber auch in der Freizeit macht. Und bisher ist mir noch niemand mit einem richtig akutem Problem begegnet. Aber Zecken, Schürfwunden, Obstipation, "Rücken", Liebeskummer!!!
Ach ja ein Telefon habe ich, hier gibt es aber relativ wenig Anonymität, so dass der Rettungsdienst einen Notfall über Mundpropaganda schneller erfahren würde.
 

narde2003

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Und wie weit man es vertreten kann auf der Straße (so nenne ich das jetzt mal) lediglich mit der Restoxygenierung bis zum eintreffen eines RTWs zu arbeiten gehört in eines anderen Bereich.
Nun, dann aber solltest auch noch eine Sauerstoffflasche in deiner Tasche unterbringen.

Die Guidelines sagen dies nun mal aus.
Die Guidelines von heute, sind die Fehler von morgen...
 

Valnir

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Nun, dann aber solltest auch noch eine Sauerstoffflasche in deiner Tasche unterbringen.

Die Guidelines sagen dies nun mal aus.
Die Guidelines von heute, sind die Fehler von morgen...
Wenn man das möchte kann man das machen.
Ich persönlich möchte das nicht und da es keine Guidelines für die Ausstattung eines Privatfahrzeuges für Ersthelfer gibt, sagen die das auch nicht so.
Und auch wenn die Guidelines von heute die Fehler von morgen sind, so gelten die Guidelines von Heute für Heute und sollten Beachtung finden.
Und inweit sich jemand Hochrüsten möchte überbleibt ganz ihm überlassen. Für mich endet es da wo ich mich als Ersthelfer in eine rechtlich unsichere Zone begebe, was für mich bedeutet - keine Invasiven Maßnahmen, keine Medikamente und kein Strom.
Basics sind Thoraxkompression und Beatmung. (Wie bereits erwähnt ist die Beatmung für Laien kein Muss mehr)

LG
Val
 

HHS

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Für mich endet es da wo ich mich als Ersthelfer in eine rechtlich unsichere Zone begebe, was für mich bedeutet - keine Invasiven Maßnahmen, keine Medikamente und kein Strom.
Basics sind Thoraxkompression und Beatmung. (Wie bereits erwähnt ist die Beatmung für Laien kein Muss mehr)

LG
Val
Nur das wir exam. Pflegekräfte mit Sicherheit keine Laien sind!


Habe eine Taschenmaske im Auto nebst vorgeschrieben Verbandskasten, und im Haus ein wenig Verbandsmaterial, (Auto-Verbandskasten) Lifekey-Beatmungsfolie und Kühlakkus.

Das muss ausreichen da ich keine verletzungsreichen Hobbies habe, auch wenn ich DLRGler bin und vor Jahren mal ein Sanhelfer-Kurs hatte.
 

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