Praktikum OTA

Hallo,

Ich hatte hier auch schonmal geschrieben, wollte nur mitteilen, dass ich ab morgen mein Schnupperpraktikum für 3 Wochen anfange (das KH nimmt unter 3 Wochen keine Praktikanten). Jetzt muss ich jeweils Mo-Mi zum Praktikum auf die Chirurgie und die restlichen Tage kann ich arbeiten gehen, d.h. ich werd wohl im Januar meine 3 Wochen (15 Tage) "angesammelt" haben und hoffe dann mal einen Ausbildungsplatz im Sommer zu bekommen (werde nächste Woche meine Bewerbungen verschicken).

Allen anderen noch viel Glück bei der Praktikumssuche!
 
@ nanna99

Hallo :)
schön zu wissen, dass hier jemand Glück bei der Praktikumssuche hat. Ein "Schnupper"-Praktikum für 3 Wochen hört sich gut an, vor allem auf der Station Chirurgie, würde ich auch so gerne machen. Kommst du zufällig aus Bielefeld?

Liebe Grüße

Linda
 
Guten Abend!

Wollte nur schnell etwas los werden....

Ich hab den Praktikumsplatz! JUHU!!:rocken::rocken::rocken:

Sorry, aber musste jetzt mal gerade sein. Ich freu mich gerade einfach so unheimlich!! :-D :engel:

Lg ~Blue Eyes~
 
glückwunsch ;)

ich hab meine noch nicht =( ... entscheidet sich morgen, aber die ausbildung hab ich schon sicher XD

ich wünsch dir viel spaß beim praktikum! :kloppen:
 
@GreenJay: Danke! Dann drück ich dir mal die Daumen für Morgen! Aber das mit der Ausbildung ist doch schon super! Hach...ich wünschte ich könnte das auch schon sagen und hätte das AC am Montag hinter mir....:engel:

Lg ~Blue Eyes~
 
hehe, naja das klappt bei dir auch noch.

falls du da mal hilfe brauchst bei einer bewerbung oder so, helf ich dir gern!
 
Danke dir! Das ist echt nett! :-))
Ich geh jetzt am Mo erstmal zum Assesssmentcenter in Bonn und dann mal sehen, ob ich in die engere Auswahl komme. Das weiß ich dann ja spätestens im Feb. ;-)
Und du? Wo machst du denn deine Ausbildung...wenn ich fragen darf?!

Lg ~Blue Eyes~
 
Hallo an alle!

Ich habe nun endlich mein Praktikum im OP begonnen und habe bereits 2 Tage hinter mir.
Ich möchte hier nur mal loswerden wie meine ersten Eindrücke sind und was ich so erlebt habe.

Zu aller erst: Respekt an alle die diesen Job machen. Alleine das Stehen ist enorm belastent. Ich hoffe man gewöhnt sich dran, denn durch die recht harten Gummilatschen tun einem die Füße echt weh.
Legt sich das mit der Zeit?
Ansonsten befinde ich mich in der Orthopädie. Morgens um 7.00Uhr fange ich an, und je nach dem wann wir fertig sind kann ich wieder gehen.
Bisher gab es an jedem Tag 7 Operationen. Morgen werden es jedoch weniger sein. Häufig kamen zum Beispiel Kreuzbandrisse vor.
Es macht einfaxh Spaß zuzusehen wie die Ärzte opperieren und wie die OTAs mit ihnen Hand in Hand arbeiten.

Außerdem scheint das Team jede Menge Spaß zu haben. Echt tolle Leute da und ein sehr guten Arbeitsklima.
Leider komme ich mir so vor als wäre ich jedem eine Last am Bein und stehe nur im Weg. Klar ist es nicht gerade toll wenn man da jemanden von 0 was erklären soll.
Aber ein wenig mehr "Erklärungen" und "an die Hand nehmen" wäre echt super.

Naja noch habe ich 2 Tage. Wenn ich mir nur sicher wäre das man sich an das Stehen gewöhnt . . . denn ich stell mir die Frage wie man sowas 40 Jahre aushalten soll. ^.^

Und: Sind alle Ärzte ein wenig . . . arrogant gegenüber OTAs etc? xD
 
das mit den ärzten kann man nicht verallgemeinern.

viele unserer ärzte waren sehr nett und haben otas und zivis gefragt, ob die aus der mensa fix was zu essen mitbringen. die haben ihren essenwunsch aufgeschrieben, uns ihre karte + manchmal 50€ zum aufladen gegeben und gesagt, dass wir uns ein dessert oder was süßes als dankeschön mit kaufen dürfen. wir haben uns zwar nie was gekauft auch wenn wir es durften, aber das danke von denen und die nette art und weise hat uns gereicht.

manche ärzte sind eben als griesgram geboren und bleiben so.
und jeder hat mal einen schlechten tag ;)

zu dem stehen / schmerzen in den füßen.
ich hatte das nie. bin aber dank regelmäßigem radfahren sind rücken und beine gut trainiert. unpassende schuhe sind schon böse für die füße, an alles andere hatte ich mich schon schnell gewöhnt.
ich muss sagen, dass in anderen berufen auch extrem viel gestanden wird, also sind die OP-leute da nicht unbedingt alleine.



bei mi gehts praktikum im januar los :D
 
Also ich habe zwar am Freitag nur einen Tag zum reinschnuppern gehabt (mein eigentliches Praktikum beginnt ja auch erst am 10. Januar), aber ich kann das irgendwie auch nicht bestätigen, was du meinst Ratze....

Naja...jeder Jeck is anders, wie man hier im Rheinland so schön sagt^^ Und so wird es auch von KH/Abteilung zu KH/Abteilung verschieden sein.

Meine Erfahrung am Freitag war super gut. Erst war ich ein bisschen skeptisch wie mich die OP-Leitung so ganz unvermittelt, noch während des Gesprächs gefragt hat, aber dann hab ich das Angebot dankend angenommen und war froh es getan zu haben! Klar....man steht den ganzen Tag und die Arbeit ist nicht immer leicht, aber die Mischung macht es für mich einfach! Auch wenn ihr jetzt sagt es war nur einen Tag, aber:

1. Hat es mir sehr geholfen mir das überhaupt alles mal anzuschauen, weil ich ja bisher nur auf der Station im KH gearbeitet hatte
2. War es....klar...super interessant für mich, das mal "live" zu sehen und nicht nur aus Büchern zu lesen

und

3. Ich war mir zwar vorher auch schon ziemlich sicher, dass das mein Wunschberuf ist, aber nach der Erfahrung, gibt es echt keinen Zweifel mehr, obwohl mir immer noch sehr viele aus meinem Bekanntenkreis davon abraten, wegen den Arbeitszeiten und Bedingungen halt. Aber das ist mir egal, denn ich weiß: Dass ich das was ich machen will! Auch die nächsten 40 Jahre lang!

Und was das stehen anbelangt....also ich hab das nicht als besonders schlimm empfunden. Nun muss ich aber auch dazu sagen, dass ich genauso wie GreenJay regelmäßig Sport treibe und mir das deshalb nichts ausmacht.

Und was die Ärzte angeht....also die, die ich kennengelernt habe, waren alles andere als arrogant. Im Gegenteil...die haben sich unterhalten und auch ein paar Späße gemacht. War also ganz locker, ganz entgegen meinen Erwartungen, muss ich ehrlich gestehen^^

Lg ~Blue Eyes~
 
Danke für die Antworten.

Ich würde auch gerne Sport treiben, aber ich bin leider Herzkrank und deshalb nur bedingt für sowas geeignet.
Und das mit den Ärzten will ich auch garnicht verallgemeinern. Aber wenn ich sehe wie ein Arzt den scheinbar frischen Neuarzt (26 Jahre alt) vor allen so klein macht find ich das nicht so nett. Und dabei ging es nicht um wirklich wichtiges.

Viele von den Leuten hatten auch ihre eigenen Schuhe an. Vielleicht sind die ja bequemer.

Und versteht mich nicht falsch. Nachdam ich das alles gesehen habe will ich mehr den je den Beruf erlangen. Das alles ist einfach super interessant!
Bewerbung wird auch bald in die Hand gedrückt :D
 
Hey :)

Fand das Thema so interessant, weil mich das ein Praktikum erinnert.

Schön, dass es dir gefallen hat, Ratze92. Das mit dem Stehen wird besser mit der Zeit, finde ich. Wobei man dazu sagen muss, dass man am Ende der Woche schon ziemlich fertig ist und dann die 2 Tage Schonzeit für die Füße braucht, aber dafür macht es Spaß :) Und mit den Schuhen. Also beim Praktikum die haben sich den Füßen so nach einer Stunde angepasst, dann war das eigentlich ganz gut. Vielleicht wirklich eigene kaufen, wenn das mit der Ausbildung klappt, was wir hoffen :)

Und zu dem mit den Ärzten kann ich auch nur sagen, dass es immer arrogante Leute gibt, die sich für etwas Besseres halten. Die findest du im OP genauso wie in der Großküche bei Ikea, sprich überall ;) Man kann nur hoffen, dass man ein gutes Team erwischt, aber das wird schon.

Grüße,
Herzenswunsch.
 
Bewerbung sind seid Anfang Januar unterwegs. Ich hoffe ich bekomme bald bescheid.

Und zu den Ärzten: Es gab auch einige sehr nette und witzige Ärzte dort.
Mir ist schon klar das man es nicht verallgemeinern sollte. =)

Naja . . . ich werde mal weiter warten!
 
Ja dann kommt bestimmt hoffentlich bald eine Antwort. Ich kann nur sagen, dass das ganz unterschiedlich sein kann. Von einer Woche bis einem Monat gabs bei mir und auch bei Freunden alles, kommt immer auf das Krankenhaus/die Schule an :) Warten heißt nicht immer direkt was Schlechtes :)
 
Kann das wirklich nur bestätigen. Befinde mich ja seit 3 Wochen selbst im Praktikum und kann auch nur sagen, dass das Team einfach insgesamt super zusammen arbeitet ;-)
natürlich wird es nicht immer und überall so sein, aber wie mehrere hier bereits sagten....das typische Sinnbild eines A**** kannst du auch genauso gut bei ALDI an der Kasse antreffen^^

Aber im Grunde ist es denke ich so, dass wenn sie merken, dass du ehrliches Interesse an dieser Tätigkeit zeigst, sie auch gerne bereit sind dir alles zu erklären (auch die Chirurgen selbst, wenn sie gerade Zeit haben), eine Tatsache, die mich ehrlich gesagt dann doch verwundert hat! Das ist zumind. meine Erfahrung und ich bin echt froh darum, weil diese Wochen den Sinn eines Praktikums voll erfüllen bis jetzt! Nämlich, dass man einfach viel daraus "mitnehmen" kann! Und das werde ich^^

Lg ~Blue Eyes~
 
Hallo zusammen,

möchte euch auch von meinem 4 wöchigen Praktikum im OP berichten, war allerdings schon im August.
War davor voller Freude und totall nervös.
Ich wurde am ersten Tag sehr herzlich empfangen und durfte kurz danach sofort bei einer Hüft OP dabei sein.
War so spannend das endlich mal selber zusehen, ist wirklich ganz anders als im Fernsehen, viel besser!!!
Die meisten Leute im OP waren wirklich sehr nett zu mir und haben immer viel erklärt oder beschrieben was gemacht wird oder was man alles beachten muss.
Hab die ersten Tage immer ein wenig Angst gehabt das ich denen im Weg rumstehen würde, und immer blöd auf die Seite gesprungen. Das hat sich aber mit der Zeit gelegt.
Da ich ja 4 Wochen da war, kannte ich inzwischen einige OP`s und wusste was gemacht wird, und durfte auch ein bisschen helfen, z.B. mit einer Klemme Teile abnehmen, Kittel zumachen, Tisch hochfahren oder etwas von draussen holen. Hat mir sehr viel Spass gemacht.
Die 4 Wochen gingen leider viel zu schnell vorbei, aber habe soviel Eindrücke von da mitgenommen.
Die Ärzte waren in der Regel sehr nett, waren nur ab und zu etwas ungeduldig, aber sind wir ja alle mal.
Hab mir das wegen der Ausbildung nun lange überlegt, hab mich jetzt aber doch lieber für die GuK Ausbildung entschieden, da ich finde, das man einfach mehr verschiedene Möglichkeiten hat, als nur OTA.
 
@ ~Blue Eyes~


Das stimmt, das habe ich auch erlebt, ist ja nicht selbstverständlich.
Eine von den OTA`s hat mich meistens den Ärzten vorgestellt, daraufhin waren die dann sehr nett und haben während der OP mir genau erklärt was sie gerade machen.
 
@Jutta: Jep! Ging mir auch so ;-) War die erste Zeit mit dem Praxisanleiter der OTA´s unterwegs, was ich auch super fand und er hat es dann meistens übernommen oder aber sie haben selbst gefragt, als ich ihnen zum Bsp den Kittel hinten zu gebunden hab^^ Worauf ich das dann manchmal auch selbst übernommen habe, also das Vorstellen. Muss ehrlich gestehen, dass ich erst schon ein bisschen Scheu hatte. Weiß auch nicht wieso genau, aber denke einfach auch, dass es hauptsächlich am Alter liegt und ich so erzogen worden mit, von wegen Respekt zu älteren und so ;-)
Aber schon nach ein paar Tagen hatte ich das Gefühl fast dazu zu gehören und das ist sooo toll! Deshalb gehe ich auch nach 3 Wochen jeden Morgen mit Freude zur Arbeit und kann ehrlich gesagt gar nicht glauben, dass es in einer Woche schon wieder vorbei sein soll....Echt schade....

Lg ~Blue Eyes~
 
ist das toll, dass es allen genauso gefällt wie mir ;)

ich mach seit 3.1. mein vor-praktikum für meine ota-ausbildung ab 1.3. und hatte schon zuvor 9 monate op-dienst als zivi.
dennoch muss ich sagen, dass es richtig spaß macht, die leute super sind und man immer was lernt.
4 wochen hab ich nun rum und es wartet nun dir 2. hälfte auf mich.
in einem der art großen OP muss man erstmal lernen wo alles ist, was die schränke, lager usw. betrifft, damit man im falle des falles auch was holen und zureichen kann. dieses mal hatte ich mit ~2,5-3 wochen eine relativ lange dauer der eingewöhnung. nicht das ich mich da nicht wohl gefühlt hätte, sondern viel mehr, dass ich wirklich solange brauchte um alles relativ sicher im kopf zu haben um schnell genug reagieren zu können. das gibt dann eine gute sicherheit.
alles in allem sind alle lieb zu mir ;) und erklären mir alles - entweder direkt ohne fragen oder gern auf nachfrage. auch die ärzte sind super.

ein arzt zum beispiel fragte nur was ich mache und was dann kommt. als ich sagte vorpraktikum für ota, sagte er nur lässig " ota also ... coole sache ... aber weißte, was auch total cool ist ? ;) " ... ich so " mhm nein ? aber sie sagen mir gleich wa ^^" -> antwort von ihm " medizin studieren und am tisch selbst operieren ist auch mal richtig cool! " :D
dabei grinste er einfach und hat sich noch kurz mit mir unterhalten ... eigentlich haben alle ringsrum gelacht oder gegrinst :D
es menschelt einfach sehr, da wo ich bin ...
echt toll ...

eventuell lass ich mich zu ende mal zu einem ausführlichen bericht hinreissen :D
 
Oh ja, das kann ich auch alles nur von meinem Praktikum bestätigen :D
Leider hatte ich ja nur 2 Wochen, da durch die Schule nicht mehr Zeit war, aber trotzdem war es super. Würde sogar sagen, dass "Ferien" noch nie so interessant waren ;)
Die ersten Tage habe ich auch nur beobachtet und eigentlich kaum was gesagt, aber irgendwie hat man ziemlich schnell raus, mit welchem Arzt man gut reden kann und mit welchem nicht.
Wenn man sagt, dass man OTA werden möchte, freuen sich die Ärzte eigentlich noch, hatte ich das Gefühl :D Und wenn sie dann auch noch gemerkt haben, dass man richtig Interesse hat, waren sie teilweise auch noch kaum zu bremsen.
An einem Tag kam ich erst später in den Saal und habe nach der OP gefragt, was der Patient denn hatte überhaupt. Daraufhin kamen irgendwelche Fachausdrücke, mit denen ich gar nichts anfangen kann, weil ich nie Latein hatte und in der Schule sowas auch nicht lerne. Jedenfalls habe ich dann gefragt, was das denn sei und der Arzt "Setz dich mal hin", zieht 2 Hocker an die Seite und redet mit mir. Mensch, der konnte 10x besser erklären, als mein Lehrer für Gesundheitswissenschaften :lol1:
 

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