So, jetzt noch mein letztes Wort zu diesem Thema: am Donnerstag hatte ich meinen 7. Spätdiensttag und durfte als einzige Examinierte zwei Stationen "bedienen". Ich habe am Ende kaum noch durchgeblickt, denn ich kannte mich auch auf der Nachbarstation kaum aus, die Pflegehelfer konnten mir auch wenig sagen, wer Insulin etc. bekommt. Dann durfte ich ganz nebenbei noch auf meiner Station eine Kurzzeitpflegeaufnahme machen, sowie auf der Nachbarstation und mir das Genöle vom nach Alkohol- riechenden Arzt anhören, warum ich denn nicht Bescheid weiß und man könne ja keine Akutpat. mit einer Vollkraft betreuen........Ich sagte zu ihm, das es mir auch überhaupt nicht so gefällt und ich wäre echt froh darüber gewesen, wenn er sich bei der Heimleitung beschwert hätte. Aber durch seine Alkoholfahne hat er sich wohl nicht getraut.....
Tja, ich konnte froh sein, das auf meiner Station bis um 17 Uhr zwei Pflkegehelfer da waren, da konnte die Eine wenigstens in meinem Bereich die Bewohner lagern und versorgen, was ich zeitlich zwischen den ganzen Durcheinander nicht hinbekommen hätte.
Als dann die Pflegehelfer mir von der Nachbarstation eröffneten sie wären beide nur bis 20.30 Uhr da, also wäre ich bis 21.30 Uhr alleiner für zwei Stationen gewesen und lt. den Helfern müsse ich noch die Bew. ins Bett bringen die noch fernsehen. Da habe ich gestreikt und habe erreicht bei den Leitungen,. das wenigstens eine Pflegehlferin auf der Nachbarstation bleibt um wenigstens ihre Leute ins Bett zu bringen. Ich hatte ja auf meiner Station auch noch Bewohner die versorgt werden wollten bzw. immernoch Schreibkram von den Aufnahmen zu erledigen.
Das war mal ein weiterer Einblick zum Thema "Personalmangel". Und wem das nicht passt, der sollte sich mal überlegen ob man die Augen vor solch und anderen personellen Missständen verschleißen möchte und meint man würde seine Arbeit schlecht machen und menschenunwürdig pflegen.......
Also ich wäre dankbar, wenn das Thema geschlossen wird, denn ich finde es ist nun alles gesagt.