Na ja - hast Du nicht das vermeindlich sinkende Boot verlassen?!?
Ich hoffe das du recht gelesen hast.
Die Personalhoheit ist weg!!
Mitsprache bei der Organisation des Tagesprogrammes ist weg. Die Pflege darf noch am Vortage bei der OP-Planung mitarbeiten. Doch auch hier werden die angegebenen Zeitwerte massiv frisiert, was trotz Hinweis auf die unrealistische Planung niemanden interessiert. (Programm wird dann ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen) Arbeitszeit wird nicht wirklich ernst genommen.
Die Ausschreibung von neuen Positionen und Mitbestimmung ist weg.
Reorganisation der OP-Abläufe und zeitliche Zielmarken beruhen auf das "unglaubliche wissen" um die Ablaufprozesse des AN-Chefarztes der mit Abwehsenheit glänzt.
Die Grundannahme der Pflegetätigkeiten definieren sich wie folgt.
OP-Pflege Intstrumentiert doch nur. Das können auch Studenten oder Aushilfen machen.
AN-Pflege hilft doch nur bei der Ein- und Ausleitung. Können dann auch 2-3 Säle betreuen.
Einarbeitung von neuen Mitarbeitern kann doch nicht lange dauern, die Ärzte können doch sagen was sie haben wollen.
und und und.
Und sicher habe ich nicht das sinkende Schiff verlassen. Ich wurde mit einer hervorragenden Stellenbeschreibung eingestellt. Gleichstellung mit dem OP-Manager (Chefartz der AN) und dessen Vertretung. Das lustige war nur das dieser das nicht wollte und die Stelle ausgeschrieben war ohne sein Einverständnis. Nunja so verlief dann auch die Zusammenarbeit. Waden beißen, spinnen von Intriegen und dem Kaufm. Direktor den Hintern polieren.
Ich habe nur die Konsequenzen gezogen und pünktlich zum Ablauf der Probezeit gekündigt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich betrogen gefühlt habe.
Es wurde eine Stelle ausgeschrieben, die es nicht gegeben hat. Strukturen waren nicht wirklich vorhanden. Gewollt war es seitens der AN-Ärzteschaft auch nicht. Und ich habe für diese eigendlich herrvoragende (Stellenauschreibung u. Beschreibung) Position andere wirklich gute Stellen sausen lassen.
Alles in allem eine sch... Ehrfahrung.
Gruß
Hame