War ich doch garnicht. Ich hab ihr Tipps gegeben was sie machen kann - leider kamen diese nicht gut an. Warum weiß ich nicht, hat mir bisher auch niemand gesagt...
Mit welchem Ziel reisst du meine Aussage aus dem Zusammenhang? Lies nochmal alles, hab keine Lust mich ständig zu wiederholen.
Ich werde jetzt hiermit meine Antworten in diesem thread abschließen, also nicht böse sein falls ich auf weitere Fragen nicht mehr antworte.
Fortbildungen die im neuen Arbeitsumfeld helfen könnten sind quasi erstmal alle. Sie kann Fortbildungen zu jedem krankheitsbild machen, wenn sie denn wollte. Fortbildungen machen sich immer gut. Die Richtung bestimmt die, die sie interessiert.
Möglich sind: (quer Beet Brainstorming)
Notfallmanagment, sämtliche organspezifischen Erkrankungen, Sucht, Schock, Pflegeprozessmodelle, sämtliche Prophylaxen, Beatmung, Supervision, Umgang mit Angehörigen, Stress-Managment, Umgang mit sedierten/schwerstkranken/intensivbehandelten/suizidgefährdeten Pat, Umgang mit Angehörigen, bewältigung von Krisensituationen, Kinästhetic, basale Stimaltion, Euthanasie, Sterbebegleitung, Palliativmedizin, psychische Belastung (in der Intensivpflege), Transplantation, Herzkatheter, Lyse, Pflege von Verbrennungsopfern, pflege von intubierten Patienten/Weaning, Reanimation, parenterale Ernährung... gibt sicher noch 126 Fortbildungen mehr, aber so aus dem FF fallen mir grad nicht mehr ein
Hallo Maniac,
bin erst gerade auf dieses Thema gestossen. Ich habe mir jede Antwort zur Eingangsfrage durchgelesen und wenn ich ehrlich bin, dann kamen deine postings bei mir etwas unfreundlich rüber. Tut mir leid, aber die Eingangsfrage war klar gestellt und darauf würde ich nun antworten:
@acy -Lee:
Versuche Dich einfach mal in ganz Deutschland auf offene Stellen im ITS - Bereich zu bewerben und schreibe aber auch Initiativbewerbungen an die Häuser Deiner Wahl. Das Interesse daran muss in jedem Falle erkennen sein und auch Deine Erfahrung in der Ausbildung sowohl als auch die Erfahrung in der Psychiatrie.
Im Vorstellungsgespräch ist es vollkommen in Ordnung auch auf die evtl. Frage, die kommen könnte: " Wieso interessieren sie sich nach so vielen Jahren Psychiatrie für eine ITS?"- zu antworten und zu sagen, dass das Interesse schon immer bestand, aber dass es als Berufsanfänger nicht leicht ist auf ITS übernommen zu werden.
Dann steht dem nichts im Wege. Es gibt bei uns immer mal wieder offene Stellen auf ITS und Initiativbewerbungen sind bei uns auch willkommen.
Schreib Dir mal die Adresse und Co in einer PN. Bei uns wirst Du allerdings ohne Intensivbeerfahrung ersteinmal auf Normalstation arbeiten, dann kommst Du auf die Zwischenintensiv und dann auf die Intensivstation. Die Zeit kannst Du evtl. absprechen und es kann passieren, dass Du nach 6 Monaten schon bei uns bist. Diese Art Rotationskonzept ermöglicht jedem Newcomer erstens Mal sich mit den Gepflogenheiten des Hauses vertraut zu machen und sich dann noch umentscheiden zu können. Diese Rotation gibt aber auch dem AG die Möglichkeit die Stellenbesetzung besser zu koordinieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Du dann (wenn Not am Man ist) überall rumgejagt wirst. Wenn Du dann ca. nach einem halben bis dreiviertel Jahr auf Intensivstation bist, dann hast Du uns Intensivlern auch einen kleinen Vorteil, denn Du kennst das Draussen viel besser.
Gerade sind bei uns noch sehr junge Kräfte von der Zwischenintensiv eingearbeitet worden.
Bei uns beträgt die Einarbeitungszeit : 3 Monate
Dies beinhaltet 6 Wochen frische OP`s und Prä - und Post-OP Patienten bis zum 4. Tag., dann 6 Wochen beatmete und schwerstkranke Patienten.
Die Fortbildungen bei uns im Haus werden Stationsintern und über das Nachbarkrankenhaus geregelt, die Kosten werden übernommen.
Dann gibt es bei uns die Möglichkeit die Fachweiterbildung über das Krankenhaus nebenan zu absolvieren und es gibt immer mal wieder welche, die mal abspringen und somit kommt man relativ schnell bzw. in einer Rahmenzeit von 2-3 Jahren an die FWB heran.
Wir haben wirklich viele Mentoren und das ist auch gut so. Es gibt bei vielen Einarbeitungen gleichzeitig auch mal die Situation, dass eine andere sehr erfahrene Intensivkraft einarbeitet, aber in der Regel wird das über die Mentoren sehr gut abgedeckt. Somit hat man in der Regel auch einen Hauptmentor und dann noch eine zusätzlichen Mentor, der den Rest mit abdeckt.
Das Einarbeitungskonzept finde ich wirklich hervorragend, denn erstens erhält man gleich das Gefühl nicht alleine gelassen zu werden und zweitens erhält man das Gefühl: Ich bin voll dabei und darf was tun.
Am Anfang betreut der Mentor mit dem neuen Mitarbeiter nur 2 Patienten und je nach Auffassungsgabe und Situation werden immer 4 Patienten betreut. Das ist aufgrund der Struktur der Zimmer sehr gut geregelt.
Ich arbeite und lebe in Ba-Wü.
Herzliche Grüße