Körperpflege lernen: an Dummys oder unter den Azubis?

Nun habe ich mir alle Beiträge zu diesem Thema durchgelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass man sich Probleme machen kann, wo keine sind.
1996, als ich meine Ausbildung begann, haben wir uns schon gegenseitig gewaschen, in Badesachen. Den Intimbereich und das Gesäß haben wir an einer Puppe im Fachpraktischen Unterricht geübt und dann am lebenden Patienten.
Bei uns hat sich niemand daran gestoßen. Unsere beiden männlichen Mitschüler wurden auch von uns rasiert. Ebenso haben wir uns s.c. Injektionen verabreicht, Blut abgenommen und Flexülen gelegt, immer unter Aufsicht unserer Ausbilderin. Wir waren nur zu zweit im Pflegeraum, so dass sich niemand schämen mußte.
Heute bin ich selbst Ausbilderin und verfolge dies genauso wie vor 13 Jahren. Falls jemand dies nicht möchte, so zwinge ich niemanden dazu, aber es sollte schon eine ordentliche Begründung dafür geben, die natürlich in meinem Büro bleibt.
Denn auch jungen Menschen haben tw. schlechte Erfahrungen in bezug auf Nähe gemacht.
Die Praxiseinrichtungen setzen diese Übungen auch vorraus. Ich hatte eine Klasse, die komplett die Waschübung ablehnte. Prompt kamen aus 3 Einrichtungen Nachfragen, warum nicht geübt wurde. Natürlich müssen unsere Schüler ihre erlernten Fähigkeiten in der Praxis festigen.
Für mich ist dieser Unterricht anstrengender als nur theoretisch zu vermitteln. Habe zu Beginn dieses Schuljahres 4 Klassen (75 Schüler) bei Waschübungen zugesehen.
Die Schüler empfinden dies auch mal als Abwechslung. Ich kann so überprüfen, ob sie ihre Hausaufgaben erledigt haben oder die verschiedenen Techniken der i.m. Injektionen nur aus dem Internet geladen oder auch vertieft haben. So ergibt sich auch mal eine Note, die den Praktikern unter meinen schülren sehr entgegenkommt. i.m. wird natürlich am Handtuchbein geübt. Hier geht es wirklich ums Handling. Es muss auch jeder eine Infusion vorbereitet haben, (a)septischen VW, Medizin setzen usw.geübt haben. Ich denke, so schicke ich unsere Schüler gut gerüstet in die Praxis.
Also, falls ihr euch bestimmte Dinge nicht zutraut, sprecht mit eurem Dozenten. Er übt sicher auch mal unter 4 Augen mit euch. Euch kann es nur nützen.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Schule Dich dazu >>zwingen<< kann, aber obwohl ich selbst ziemliche Hemmungen habe, mich anderen gegenüber >>zu zeigen<< ,und vor allem von anderen, die mir nicht so vertraut sind, anfassen zu lassen, war das gegenseitige Waschen für mich eine wirklich wichtige Erfahrung, die mich für die Wahrnehmung der Patienten nachhaltig sensibilisiert hat. Probier es doch einfach aus. Abgrenzen kannst Du Dich dann ja immer noch...:roll:
 
Heute bin ich selbst Ausbilderin und verfolge dies genauso wie vor 13 Jahren.
Ich bin schockiert, wie Ausbilder ihr Handeln begründen: es war so, es ist so, es wird immer so sein.

Falls jemand dies nicht möchte, so zwinge ich niemanden dazu, aber es sollte schon eine ordentliche Begründung dafür geben, die natürlich in meinem Büro bleibt.
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Habe zu Beginn dieses Schuljahres 4 Klassen (75 Schüler) bei Waschübungen zugesehen.

Da fällt mir nur ein: Machtdemonstration.

Es verwundert immer weniger, warum die Ausbildung mittlerweile nicht mehr den besten Ruf hat.


Elisabeth
 
Ich bin schockiert, wie Ausbilder ihr Handeln begründen: es war so, es ist so, es wird immer so sein.
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Da fällt mir nur ein: Machtdemonstration.

Hallo Elisabeth,
an der Schilderung find ich nun wirklich nix schockierendes, und was das mit Machtdemonstration zu tun haben soll, wird mir sicher auch ein Rätsel bleiben....
 
bei uns hat das spaß gemacht - die die wollten haben sich halt ne kurze hose und ein leibal angezogen und sich dann beine und arme waschen lassen.
Alle die nicht wollten mussten natürlich nicht - keiner hatte da ein problem und die lehrer haben ausdrücklich gesagt da keiner muss und es ja auch die puppen gäbe.
allerdings muss ich sagen das mir das nichts gebracht hat ausser halt spaß den als ich dann das erste mal wenn gewaschen hab wars doch ganz anderst und soweiter.......:zunge:
 
nurse-nicolle, warum muß ich eine plausible Begründung abgeben, wenn ich mich nicht vor anderen Leuten halbnackt zeigen will? Ist das die Fortsetzung der Kopftuchdiskussion mit anderen Mitteln? Bin ich von meiner Frau unterdrückt, wenn ich mich nicht vor anderen ausziehen will oder gehört dies zur deutschen Leitkultur?
Man kann sich Probleme machen, wo keine sind. Aber nicht jeder, der ein Problem hat, wo ein anderer keins hat, macht dieses Problem unnützerweise zu einem solchen, sondern hat vielleicht wirklich eins.
 
Hallo I.R.Gator,
die (Um)Schüler müssen bei uns nicht ihr Intimleben oder innersten Gefühle darlegen, auch muss sich niemand halbnackt präsentieren. Mit Shirt und kurzer Hose geht es ebenfalls. Wir haben auch schon Trockenwaschungen komplett bekleidet durchgeführt, um den Ablauf zu festigen.
Dennoch arbeiten wir 3 Jahre mit ihnen zusammen und ich mag eine gewisse Vertrauensbasis zwischen Schüler und Dozent. Dazu muss ich sagen, dass wir nur 2 festangestellte Ausbilder sind und wir alle Probleme, Sorgen, Kritiken, ... unserer Schüler sehr ernst nehmen.
Wie soll ein Mensch professionell pflegen, wenn es Defizite in der Selbstpflege gibt. Es hat bis jetzt niemand Probleme mit meiner Verfahrensweise gehabt, falls dennoch welche auftreten, werde ich mich auch diesen stellen.
 
Welchen Ablauf muss man lernen, wenn man jemanden anderen wäscht? Welcher Arm zuerst????

Wie wird hier Selbstpflege definiert? Wenn du deine Probleme nicht den Ausbildern preis gibst, dann betreibst du keine Selbstpflege?

Das nienmand ein Problem mit dem Verfahren hat, will ich gerne glauben. Wer begibt sich schon freiwillig in die Höhle des Löwen... oder auf das Stühlchen vor dem Schreibtisch um erklären zu müssen, warum man etwas net will.

Selbstpflege fängt an mit Selbstachtung, mit der Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und dem Gefühl diese Bedürfnisse nicht permanent unterdrücken zu müssen.

katrin120 hat schön beschrieben, wie man sich ev. über diese Situation retten kann: alles ist nur ein Spaß...alles ist nur ein Spaß...lustig, lustig, lustig... und bestimmt gleich vorbei. *grmpf* Was man alles in dieser verlorenen Zeit hätte vermitteln können.

Elisabeth
 
tja leider hat es halt nichts gebracht - muss sagen das es so einige dinge gibt die wir machen die sich aber eigentlich nichts bringen
Es ist einfach ein unterschied ob man das im Unterricht macht wo man die hälfte auslässt und immer hört das machen wir später an der puppe oder ob man das dann in echt macht wo man auf so vielles aufpassen muss weil den leuten was weh tut usw.
das positive daran war das wir uns näher kennengelernt haben :anmachen: und wenigstens abwechslung hatten denn 8 stunden sitzen ist doch auch anstrengend
 
Hey!
ich kann dir nur sagen,ja wir mussten das auch an uns machen(lassen)und das schon nach 1 1,2wochen nach ausbildungsbeginn...toll ne!!!bin auch nicht gerade die jenige mit dem größten selbstbewusstsein und hab mich am anfang auch geweigert.uns wurde es dann freigestellt,ob wir es machen oder nicht und hab es doch machen lassen.bin total rot angelaufen als ich da mit meinem bikini im bett lag und so und fand die situation nur ******e...
ABER...es bringt einem enorm viel.du darfst nicht vergessen,das der pat vor dir auch bestimmt sich selbst waschen würde,wenns ginge und mit sicherheit das auch nicht genießt da so vor dir zu liegen....OHNE bikini!!!!
ich sag dir,wenn du dann einen pat versorgst,wirst du dich dran erinnern,wie du es fandest und wirst ihn auch dementsprechend so behandeln:)
 
Ich hoffe niemand verlangt von euch, euch gegenseitig mal den Arm zu brechen, damit ihr mit Patienten mit Schmerzen mitfühlen könnt.
 
Ist das Thema nicht eigentlich langsam mal erschöpft?
Dürfte inzwischen alles (merhfach) gesagt worden sein...


Der Eine ist dafür, der Andere dagegen. Beide Seiten haben Argumente und letztendlich liegt es doch an jedem Einzelnen ob er das eventuelle Angebot der Schule wahrnimmt oder nicht...
 
Mag sein, aber ich hatte schon postoperativ einen Harnverhalt, bekam einen Blasenkatheter und habe das akzeptiert, ohne jemals diesbezügliche Trockenübungen erlitten zu haben.
Ich muß doch nicht jede Pflegehandlung in einer Übung erduldet haben, um zu wissen, was ich tue.
Aber hier gibt es die Fraktionen "Find ich gut" und "Find ich nicht gut" und eigentlich können wir uns hier nur noch im Kreis drehen oder die immer gleichen Argumente wiederholen.
 
Was mich immer wieder erschreckt- neben dem Spaßfaktor- dass man glaubt anhand der eigenen Wahrnehmung und Gefühle die Gefühle des Pat. voraussehen zu können. Man geht davon aus, dass es dem Pat. ja genauso gehen muss. Und kein Lehrer scheint sich bemüßigt zu fühlen, diese Ansicht zu korrigieren.

Elisabeth
 
@Eilsabeth (auch wenns sicher auch schon gesagt wurde;)

Ich denke nicht, dass die Leute das glauben.

Aber es geht halt in die Richtung. Mn weiß nicht 100% was jeder Pat fühlt, aber man kann sich evt (!) besser hineinfühlen.

Das ist doch bei allen praktischen Erprobungen so!
Es geht darum zu überlegen wo welche Aspekte für den Pat zum Tragen kommen. Für die praktiker unter den Schülern wird es halt so gemacht, weil das geschrieben oder gesprochene Wort nicht aussagekräftig genug ist.
Gibt es!
Theoretisch wird es doch sowieso vermittelt...

Klar ist das ein Zeitverlust. Für viele ein unnötiger (für mich übrigens auch, das nur nebenbei). Aber manchen Schülern bringt es viel, also sollte man es auch so belassen.

Ich würd mir generell wünschen, dass die jetzigen Ausbildungsinahlte (also die wirklich INHALTE) auf 2 Jahre verkürzt werden und dafür noch ein Jahr alles vertieft worden wäre, aber viele Schüler kommen ahlt nicht mit und brauchen es GENAU so.
Also muss man die ANforderungen höher schrauben, oder es so lassen.

Und zwar nicht "weil es immer so war", sondern weil jeder eine andere Aufnahmefähigkeit hat und verschiedene (auch praktische) Aspekte braucht um zu "verstehen"...
 
@Maniac- warst du schon mal auf der "anderen Seite"?

Das einzigste, was ich vorher schon wusste, dass ich Probs habe, wenn mich ein Mann pflegen würde. Diese Erfahrung rührt aber nicht aus einer Selbsterfahrung im Rahmen BasStim her- da bin ich bewusst "Opfer" und lass mich darauf ein mit der Option jederzeit Schluss sagen zu können.

Meine Erfahrung kommt aus einem wohlmeinenden Angebot einer Mutter-Kind-Kur. Die dortige Ärztin meinte, eine Fangopackung inklusive Rückenmassage würde mir gut tun. Ich habe zugestimmt- habe ich bis dahin doch nur Physiotherapeutinnen erlebt. ... Und dann steht da ein Mann- *schluck*. Und nun? Ablehnen habe ich mich damals nicht getraut. Ich habe es stoisch ertragen, was wohl nicht der Sinn der Sache war. Seitdem tue ich mich sehr schwer mit Massageangeboten- egal ob männlicher oder weiblicher Physiotherapeut.

Bei meinen somatisch bedingten KH-Aufenthalten hatte ich Glück- ich wurde jedesmal von Kollegen versorgt, die mein Problem aus den Seminaren kannten. Dort wird dieses Thema jedesmal diskutiert. Es ist mir wichtig- nicht vond er eigenen Erfahrung auf die wahrnehmung des Pat. zu schließen. Wenn so wäre, hätte ich bei so manchen mehr ertragen müssen, als mir lieb ist.

Wahrnehmungen und deren Interpretationen gehören nicht in eine technische Übung "wie wasche ich richtig". Sie sollten Bestandteil des Psychologieunterrichtes sein. Dort kannst du ausgiebig die Erfahrungen und Wahrnehmungen hinterfragen und entsprechend richtig stellen.

"oder ob man das dann in echt macht wo man auf so vielles aufpassen muss weil den leuten was weh tut usw" hat katrin120 geschrieben.

Ich hatte vor einiger Zeit eine Patientin die schrie beim waschen der Beine. Ich war mehr als behutsam vorgegangen. War hier ein Fehler. Waschen mit adäquaten Druck ging schmerzfrei. Um so eine Entscheidung treffen zu könnnen brauchst du entsprechendes Hintergrundwissen. Und das erwirbst du nicht mit Selbsterfahrungsübungen.

Waschen ist mehr als nur den Lappen schwingen können. Das kann jeder. Und wie derjenige sich fühlt dürfte auch jeder nachempfinden können, der halbwegs über die Fähigkeit zur Empathie verfügt.

Es stellt sich für mich sowieso die Frage: warum muss man die Abläufe der Körperpflege lernen? Wäscht nicht jeder Mensch sich jeden Tag selber? Wäre es nicht wichtiger, dies als Norm zu sehen und zu überlegen, wie kann ich das nachempfinden... in der Realität. Um dann zu versuchen, Erlebnisse aus der Realität aufzuarbeiten: was lief hut, was lief falsch?

Vielleicht abschließen noch ein Beispiel zur fachlichen Blickrichtung.
Pflegekonsil bei einer 91jährigen dame mit einer durch Antibiotika bedingten Diarrhoe. Warum die dame in einer Pflegeeinrichtung lebt wusste keiner- wahrscheinlich Altersdemenz. Man überlegt hin und her, wie man dieser Dame helfen könnte und kommt schließlich überein: Toilettenstuhl am Bett- optimale Lösung.
Dann schreiten wir zur Tat und gehen zur Patientin. Vorstellung usw.. Und dann erklärt mir die Frau warum sie im KH ist. Sie hatte da so Viecher in der Balse und musste deshalb Medis nehmen und diese hat sie nicht vertragen und hat Durchfall bekommen. Und einen Toilettenstuhl in einem 6-Bett-Zimmer findet sie abartig und möchte lieber zur Toilette begleitet werden. Und ansonsten würde eine Vorlage reichen und keine Pampers. Das würde sie entwürdigend finden.

Solche Erfahrungen ahbe ich mehr als einmal gemacht. Wir können nicht von uns auf andere schließen. Jeder erlebt die Situation anders und oft kommen überraschende Antworten, wenn man sich denn daruaf einläßt. Und umso weniger Azubis lernen wie eine GKW auszusehen hat umso mehr sind sie feinfühlig und achten auf den Pat. und seine Wünsche. Wenn ein neues Ausbildungsjahr anfängt, beonachtet mal eure Azubis dahingehend. Ihr könnt erkennen, wer schon "verdorben" ist durch ein FSJ o.ä. und wer völlig unbedarft an die Situation herangeht. Letztere verfügen noch über die notwendige Empathie... die ihnen wenig später erfolgreich abtrainiert wird.

Elisabeth
 
@Maniac- warst du schon mal auf der "anderen Seite"?


Es stellt sich für mich sowieso die Frage: warum muss man die Abläufe der Körperpflege lernen?

Hallo Elisabehth, ich stimme Dir zu: Die Pflege lässt sich nicht standartisieren und bereits in meiner Ausbildung wurde großen Wert auf Patientenorientierte Pflege[/I] gelegt. Allerdings stellte sich dabei auch heraus, wie unbedarft mancher Azubi an dieses Thema heranging...dass es zum Beispiel nicht selbstverständlich ist, die Intimpflege zuletzt, oder zumindest mit einem anderen Lappen durchzuführen....dass es so etwas wie Zehenzwischenräume gibt...also gewisse - eigendlich selbstverständliche - Grundkenntnisse der Körperhygiene mussten erstmal vermittelt werden. Beim gegenseitigen Waschen ging es dann weniger um die Abläufe, sondern vielmehr um Selbsterfahrung. Von jemand anderen gewaschen zu werden ist ein sehr intimer Prozess, für den wir damals sensibilisiert werden sollten.Und spätestens, nachdem ich als Patientin im Krankenhaus selbst in den Genuss kam, gewaschen zu werden, wusste ich zumindest anschließend, wie es sich nicht gestalten sollte.[/I][/I]:wink:
 
Zur Unsicherheit der Azubis. Ob es vielelicht auich daran liegt, dass man sie verunsichert indem man ihnen signalisiert: für die Körperpflege bedarf es einer korrekten Ablaufplanes= Standards (welcher Arm usw.)

Ich hab waschen in der Erwachsenenpflege gelernt: wasch den Pat. wie dich selber. Ich denke die 99% werden Zehenzwischenräume kennen.

Intimbereich hygienisch einwandfrei zu waschen ist eh ein Ausbildungsinhalt. Dagen gibts auch nichts zu sagen.

Alles andere ist nichts weiter als Dressieren auf einen vorgeschriebenen Ablauf. Dressur bedeutet: der Dompteur gibt vor und der andere macht das was der Dompteur für richtig hält.

Zu welchen Irritationen das führt konnte man vor kurzem hier gerade lesen: Ablaufplan einer TKW (oder wars eine GKW).

Es gibt keine Waschstandard. Der Schüler lernt es aber so. In seiner Unsicherheit versucht er es möglichst genau nach den Vorgaben zu realisieren... und kommt unweigerlich ins straucheln.

Elisabeth
 
Es gibt keine Waschstandard. Der Schüler lernt es aber so. In seiner Unsicherheit versucht er es möglichst genau nach den Vorgaben zu realisieren... und kommt unweigerlich ins straucheln.

Elisabeth

Ich finde es schade, dass Du Deine Erfahrungen pauschalisierst. Außerdem geht es hier weniger um Sinn und Zweck von Waschstandards sondern um die Erfahrung, sich selbst waschen zu lassen. Und mit Deiner Einschätzung, dass 99 % beim Waschen die Zehenzwischenräume berücksichtigen , liegst Du leider falsch.
 
Da stimme ich zu. Die meisten, die eher duschen als baden, und vor allem die, die sich noch nie mit einem Waschlappen gewaschen haben, werden die Zehenzwischenräume eher außen vor lassen.
Dafür ist dann die Ausbildung ganz gut.
Denn nicht jeder pflegt sich selbst so wie ein anderer gern gepflegt werden würde.
 

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