Heilpraktiker-Ausbildung

AntjeX

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Hey danke für eure Hilfe!

@AntjeX ich hab mir eigentlich immer relativ leicht getan mit dem Lernen von neuen Sachen und dem Merken vor allem :-) und ich würde mich da auch über eine etwas andere (mehr kopflastigere) Herausforderung freuen und dafür auch in meinem jetzigen Beruf etwas kürzer treten. Eine Vollzeitausbildung wird sich nicht ausgehen bei mir, aber es ist ok, wenn das etwas länger dauert :-). Super, vielen Dank für deinen Einblick!

Hast du dich dann auch auf eine komplementäre Methode spezialisiert? Mich würde eben die Homöopathie sehr interessieren…
Ja, Homöopathie.
Hab inzwischen ca. 4 Jahre Ausbildung hinter mir, aber trotzdem gibt es jeden Tag was Neues zu lernen.
Aber ich habe keine Praxis eröffnet weil mir leider die Zeit fehlt neben meiner anderen Arbeit.
 

kubiko

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@delfinschwester mit den Krankenhäusern ist das momentan so eine Sache, weil es nach wie vor aus gegebenen Gründen momentan andere Zeitkapazitäten gibt. Es ist wahrscheinlicher, dass es mit Hausärzten derzeit einen Tick einfacher ist. Grundsätzlich ist es bei allen Optionen mit Sicherheit so, dass sich die meisten bestmöglich um den Patienten kümmern. Heilpraktikern steht nun einmal mehr Zeit zur Verfügung. Österreich gibt es meines Wissens nach praktische Ärzte sowie Fachärzte mit der Zusatzausbildung für das Verschreiben homöopathischer Behandlungen und Ärzte, die ausschließlich die Homöopathie als Leistung anbieten.
 
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@AntjeX Also sehe ich das richtig, dass du die Ausbildung noch nicht abgeschlossen hast? Arbeitest du dann trotzdem schon mit Homöopathie oder noch nicht? Über eine eigene Praxis habe ich auch schon nachgedacht, auch wenn es noch weiter in der Zukunft liegt, aber ich habe mir gedacht dann in weiter Folge während der Ausbildung (wenn mir da einmal alles klar ist, nicht gleich am Anfang) eventuell in eine Praxis einzusteigen. Ich nehmen einmal an während der Ausbildung gibt es auch viele praktische Inhalte oder? Muss man da ganze Praktika machen oder kann man sich da auch was anrechnen lassen, wenn man jetzt beispielsweise nebenbei schon in einer Praxis tätig ist?

@kubiko: Ja ich weiß, wollte ja auch gar nicht unterstellen, dass irgendjemand seinen Job schlecht macht, es geht eben einfach nicht anders, das ist ja auch das was mich gestört hat und ja ich denke mir als Heilpraktikerin hätte ich dann einfach einen anderen Zugang zu den Patienten und auch andere Zeitkapazitäten, wie du auch sagst.

Verstehe, auch kein schlechtes Konzept, wenn diese Zusatzausbildung nur für AbsolventInnen einer medizinischen Ausbildung zugänglich ist. In Deutschland kann ja praktisch wirklich jeder die Ausbildung machen, soweit ich das jetzt herausgelesen habe und es gibt ja anscheinend Prüfungsinstitutionen, die es einem leichter machen (was ich im Netz schon gelesen habe)… Wäre vermutlich kein Fehler, wenn das einheitlicher reguliert wäre oder?
 

AntjeX

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@AntjeX Also sehe ich das richtig, dass du die Ausbildung noch nicht abgeschlossen hast? Arbeitest du dann trotzdem schon mit Homöopathie oder noch nicht? Über eine eigene Praxis habe ich auch schon nachgedacht, auch wenn es noch weiter in der Zukunft liegt, aber ich habe mir gedacht dann in weiter Folge während der Ausbildung (wenn mir da einmal alles klar ist, nicht gleich am Anfang) eventuell in eine Praxis einzusteigen. Ich nehmen einmal an während der Ausbildung gibt es auch viele praktische Inhalte oder? Muss man da ganze Praktika machen oder kann man sich da auch was anrechnen lassen, wenn man jetzt beispielsweise nebenbei schon in einer Praxis tätig ist?

Meine Heilpraktiker Ausbildung ist abgeschlossen.
Dazu hab ich nochmal ca. 4 Jahre Homöopathie Ausbildung gemacht und es kommen auch nochmal
Fortbildungen dazu, wenn mich was Spezielles interessiert.
Ich hab keine Praxis weil mir einfach die Zeit fehlt und ich meinen anderen Job nicht an den Nagel hängen wollte
um eine Praxis aufzubauen.
Ist aber für mich auch nicht schlimm weil ich es hauptsächlich für mich gemacht habe.
Seit vielen Jahren behandele ich meine Tiere selbst wenn es möglich ist und ich den medizinischen Durchblick habe.
Wenn nicht, gehe ich natürlich zum Tierarzt.
Bei mir selbst mache ich das ähnlich.
Im Hintergrund hab ich noch eine Ärztin, die eine homöopathische Praxis hat, da laufe ich dann auf, wenn ich selbst
ahnungslos bin.
Also ich mache viel, aber nicht für andere Leute.

Die Ausbildungsmöglichkeiten zum HP sind unterschiedlich.
ich habe meine HP Ausbildung auf die Prüfung ausgerichtet, also so gut wie nur medizinische Inhalte gelernt, die prüfungsrelevant waren.
2014 als ich die Prüfung abgelegt habe, musste man noch keine Therapiemethode nachweisen, da hat sich aber was geändert.
Hatte ich weiter oben schonmal geschrieben.

Du kannst an den Schulen auch während der HP Ausbildung schon alternativmedizinische Kurse machen, das liegt an einem selbst.

Für die eigentliche Prüfung beim Gesundheitsamt brauchst du aber nur umfangreiches medizinisches Wissen und den kleinen
Teil an Alternativmedizin, der da neuerdings vorgegeben ist, soweit ich weiß.

Danach hast du deine Heilerlaubnis und kannst therapieren wie du möchtest, solange du dich in den vorgegebenen Räumen bewegst, das ist ja klar.

Für mich war immer nur interessant, eine Therapiemethode zu erlernen oder evtl. noch eine zweite.
Von allem ein bisschen und viel auf einmal, wie manche Leute das machen, war nie so mein Ding.

In eine Praxis mit einsteigen in der Ausbildung geht sicher nur als Praktikant weil du darfst erst selbst therapieren, wenn du die Prüfung beim zuständigen Gesundheitsamt abgelegt hast.
Bei meiner Prüfung brauchte man keine praktische Tätigkeit nachzuweisen.

Das wir ja zu Recht auch immer kritisiert, dass Leute den HP machen, die noch nie eine Praxis oder eine Klinik von innen gesehen haben.
 
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Martin H.

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In Deutschland kann ja praktisch wirklich jeder die Ausbildung machen, soweit ich das jetzt herausgelesen habe und es gibt ja anscheinend Prüfungsinstitutionen, die es einem leichter machen (was ich im Netz schon gelesen habe)…
So ist es:

"Prüfungsrichtlinien für die amtliche Heilpraktikerprüfung
Voraussetzungen für die Zulassung zur amtlichen Heilpraktikerprüfung:

  • Mindestalter 25 Jahre
  • Hauptschulabschluss
  • Gesundheitliche, geistige und sittliche Eignung zur Berufsausbildung und -ausübung
  • Amtliches Führungszeugnis ohne Vorstrafeneintrag, nicht älter als 3 Monate

EU- und ausländische Mitbürger/innen mit Aufenthaltserlaubnis können die Zulassung ebenfalls erwerben. Die Prüfung wird in deutscher Sprache durchgeführt."




Was ich davon halte, brauche ich wohl nicht näher zu erläutern... man vergleiche nur einfach mal die Zugangsvoraussetzungen für alle anderen Gesundheitsfachberufe.
 
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AntjeX

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Die Zugangsvoraussetzungen finde ich jetzt nicht schlimm weil ich einige Leute von früher kenne, die
aus bestimmten Gründen "nur" auf der Hauptschule waren aber trotzdem locker das Abi geschafft hätten
oder es sogar gemacht haben später.

Schlimm finde ich die Praxisferne der momentanen Heilpraktiker Ausbildung.
Wenn ich was zu sagen hätte, müsste jeder, der wirklich therapieren möchte, eine Praxiszeit nachweisen in
der Schulmedizin.

Und die Prüfungen müssten einheitlich sein.
Bei den schriftlichen ist es ja größtenteils so.
Aber bei den mündlichen Prüfungen gibt es leider Abweichungen.

Meine war an einem GA mit hoher Durchfallquote und ich musste mich schon anstrengen im Vergleich zu sonstigen
Prüfungen, die ich abgelegt habe bisher.

Was für mich leicht war, die schriftliche Prüfung.
Da scheitern schon viele Leute ohne medizinische Vorerfahrung.
Da nützt die viele Lernerei auch oft nichts.

Hier könnt ihr mal gucken bei kreawi-online:

Ich würde das aktuell sicher nicht mehr so einfach bestehen.
 

Martin H.

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Die Zugangsvoraussetzungen finde ich jetzt nicht schlimm weil ich einige Leute von früher kenne, die
aus bestimmten Gründen "nur" auf der Hauptschule waren aber trotzdem locker das Abi geschafft hätten
oder es sogar gemacht haben später.
Naja, das ist jetzt aber eine merkwürdige Begründung: Genausogut könnte ich sagen, ich hätte ja locker promovieren können - aus bestimmten Gründen habe ich aber tatsächlich noch nicht mal den Bachelorabschluss. Aber ich kann theoretisch ja durchaus später noch meinen Doktor machen.

Was mich stört, ist die Tatsache, daß sämtliche Gesundheitsfachberufe eine durchaus anspruchsvolle Ausbildung absolvieren müssen und außerdem staatlich festgelegte Prüfungen, alles genau vorgegeben. Im Gegensatz zum Heilpraktiker.

Aber KEINER dieser Gesundheitsfachberufe darf (in Deutschland, wohlgemerkt!) von Haus aus in irgendeiner Form Heilkunde ausüben, obwohl er deutlich höhere Anforderungen allein schon aufgrund seiner Ausbildung und Prüfung erfüllt... :schraube: das ist für mich vollkommen widersinnig und schon lange reformbedürftig.
 

AntjeX

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Ja, das finde ich auch, dass auf jeden Fall eine Reform nötig ist.

Den Anspruch der Ausbildung kann ich nur aus meiner Sicht beurteilen.
Ich hab eine Pflegeausbildung auf gutem Niveau gemacht, gemessen an jüngeren Kollegen, die ich im Laufe der
Jahre kennengelernt habe.

Von dem Gesichtspunkt aus kann ich sagen, dass die Masse an theoretischem medizinischen Wissen in der HP Ausbildung wesentlich höher war als in der Pflegeausbildung.
Ist ja auch logisch.


Beim HP ist auch alles vorgegeben, was man abrufbereit wissen muss, es wird nur unterschiedlich abgefragt.
Sonst gäbe es keine Schulen, an denen man eine allgemeine Ausbildung machen könnte.
Es gibt Unterschiede bei den Gesundheitsämtern bei den Prüfungen, wo man dann evtl. noch spezielle Sachen dazu lernen muss, die die Ärzte da hören wollen.
So ist es mir gegangen.
Das müsste sich auf jeden Fall auch ändern.
Das Prüfungsniveau muss überall gleich hoch sein.
Es kann nicht sein, dass irgendwo lasche Prüfungen abgehalten werden.

Und was ich auch ganz wichtig finde, es müsste irgendwann Ende sein, wenn man durch die Prüfung durchfällt.
Es ist nicht in Ordnung, dass man beliebig oft wiederholen kann.

Und die Praxis im medizinischen Bereich fehlt, wie ich oben schon geschrieben habe.
Das Problem hatte ich natürlich nicht und ich käme auch nie auf die Idee, ohne zu praktizieren.

Du hast als HP eine Sorgfaltspflicht und musst dich dann halt in dem Rahmen bewegen, in dem du verantwortlich arbeiten
kannst.
Ganz klar, dass es da große Unterschiede gibt.
 
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kubiko

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@AntjeX vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht! Dann ist es offensichtlich nicht so, dass es Unterschiede beim Prüfungsniveau und zuvor beim Aufnahmeverfahren gibt. Umso besser. Das mit der schulischen Ausbildung ist so eine Sache. Es gibt genug Leute, die in der Schule ihre Mühe hatten und dann beispielsweise auch bei Bürojobs einen beachtlichen Weg gemacht haben.

@delfinschwester mir ist schon klar, dass du den Ärzten mit Zusatzausbildung nichts unterstellen wolltest. Dafür spricht wiederum die Tatsache, dass sie allesamt ein Medizinstudium und dann Zusatzausbildung absolviert haben, für sie.
 
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Danke für die ausführliche Erklärung @AntjeX und für die Prüfungsvoraussetzungen @Martin H. . Bevor ich mich jetzt näher damit beschäftigt habe war mir nicht so bewusst wie wenig geregelt und damit unterschiedlich qualitativ diese Ausbildung ist, bzw. wie selbstverantwortlich – ich denke nämlich man kann schon auch sehr viel Arbeit hineinstecken, bevor man die Prüfung absolviert, ich würde da auch auf jeden Fall Praktika miteinbauen, einfach für mich selbst. Mir war nicht so klar, dass die nicht verpflichtend sind. Also da schließe ich mich euch an, das könnte einfach einheitlicher geregelt sein und dann auch strenger reglementiert. Für mich ist Heilpraktiker doch der spezialisiertere (auf alternative Methoden) und praxisorientiertere Beruf im Vergleich – gerade deshalb überrascht es mich, dass keine Praxisstunden verlangt sind. Die Ausbildungsangebote die ich mir bisher angesehen haben, hatten das auch dabei, aber vermutlich braucht man das für die Prüfung nicht, gibt ja auch etliche Fernlehrgänge und so.

@kubiko Ja das stimmt schon auch, aber ich denke schon, dass eine Heilpraktikerausbildung als Alternative eine sinnvolle Ergänzung ist - wenn sie denn einheitlich geregelt und meiner Meinung nach praxisorientiert ist.
 
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Die Heilpraktiker so wie er derzeit besteht gehören abgeschafft. Medizinische Heilkunde gehört in die Hände von professionell ausgebildeten Fachkräfte.

Aber solange jeder sich einfach für die Prüfung anmelden kann und diese auch nicht sonderlich Anspruchsvoll ist, kann man diesen Bereich einfach nicht ernst nehmen.
 

AntjeX

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@AntjeX vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht! Dann ist es offensichtlich nicht so, dass es Unterschiede beim Prüfungsniveau und zuvor beim Aufnahmeverfahren gibt. Umso besser. Das mit der schulischen Ausbildung ist so eine Sache. Es gibt genug Leute, die in der Schule ihre Mühe hatten und dann beispielsweise auch bei Bürojobs einen beachtlichen Weg gemacht haben.

@delfinschwester mir ist schon klar, dass du den Ärzten mit Zusatzausbildung nichts unterstellen wolltest. Dafür spricht wiederum die Tatsache, dass sie allesamt ein Medizinstudium und dann Zusatzausbildung absolviert haben, für sie.

Doch, leider ist es so, dass das Prüfungsniveau unterschiedlich ist in den mündlichen Prüfungen.
In der schriftlichen weiß ich es nicht, ob es da noch Ausnahmen gibt.
Die war 2014 bei meiner Prüfung schon so gut wie bundeseinheitlich.
 

kubiko

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@delfinschwester: Meines Erachtens ist eine Heilpraktiker Ausbildung nicht ausschließlich eine Alternative, sondern auch als Weiterbildung eine gute Ergänzung. Schließlich werden doch relativ oft konventionelle Behandlungen mit homöopathischen Behandlungen kombiniert.

@AntjeX: Ich hatte das ehrlich gesagt auch mündlichen Prüfungen im Medizinstudium so im Hinterkopf. Oder hat sich diesbezüglich mittlerweile etwas verändert?
 
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AntjeX

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Keine Ahnung, ob die mündlichen Prüfungen im Medizinstudium auch unterschiedlich sind.

Für mich war die HP Ausbildung auch im medizinischen Bereich eine gute Fortbildung.
So manches seltenere Krankheitsbild erkenne ich jetzt sofort, von dem ich früher wenig bis gar keine Ahnung hatte.:gruebel:
Und in vielen Sachen hab ich mehr den Durchblick weil ich jahrelang medizinische Bücher gewälzt habe.
Darüber freue ich mich, dass doch was hängen geblieben ist, bei meinem Sieb von Hirn.
 
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Aber ehrlich @AntjeX würdest du dir zutrauen nach dieser Ausbildung von einem Jahr Patienten zu behandeln?

Du hast das hauptsächlich für dich gemacht, um einiges besser zu verstehen. Jedoch sehe ich diese Ausbildung so wie sie jetzt ist, einfach nur als Gefahr für die Menschen an. Zumal die "Heilpraktiker-Akademien " in keinster Weise einer Prüfung unterliegen.
 
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AntjeX

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Wer die Ausbildung in einem Jahr schafft, also mit bestandenen Prüfungen, der muss fit sein.
Oder Vorbildung oder Zeit haben nur zu lernen.
Oder wie mein Ex, ein fotographisches Gedächtnis haben, das hätte ich mir gerne mal ausgeliehen
für die Zeit.

Wichtig ist, dass du die Prüfungen bestehst und da ist vorgegeben, was du wissen musst.


Ich hab die Ausbildung nicht gemacht um einiges besser zu verstehen.
Nur merke ich jetzt, dass ich doch einiges dazu gelernt habe, was ich gebrauchen kann, vor allem in der
Diagnostik oder z.B. Zusammenhänge beim Labor, die mich früher nicht interessiert haben weil ich sie in der Pflege nicht
brauchte.

Ich würde mir auch zutrauen, Patienten zu behandeln.
 
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AntjeX

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Ich habe eben nochmal zur Dauer der Ausbildung nachgelesen an einer Schule, die ich kenne und von der ich
weiß, dass die versuchen, den Leuten nichts vor zu machen. Weil es scheint ja von Interesse hier zu sein, was irgendwo angegeben ist an Zeiten.
Da ist eine durchschnittliche Ausbildungsdauer von 2,5 bis 5 Jahren angegeben.
Vermutlich sind das Erfahrungswerte der ganzen Jahre für normale Menschen, die keine geistigen Überflieger sind.:lol:

Falls jemand irgendwann mal auf die Idee kommt, so eine Ausbildung zu machen, seht euch die Verträge genau an und achtet auf die Kündigungsfristen.

Es gibt tatsächlich Verträge, da kommt man nicht mehr raus und es gibt immer noch Leute, die leider sowas unterschrieben.
 

Martin H.

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Wer die Ausbildung in einem Jahr schafft, also mit bestandenen Prüfungen, der muss fit sein.
(...)
Ich würde mir auch zutrauen, Patienten zu behandeln.
Nur mal so als Vergleich:
Ein Mediziner muss 12 Semester (=6 Jahre) studiert haben, um Patienten behandeln zu dürfen.
Ein Psychologe muss erst mal 10(?) Semester (jedenfalls dauerte ein Diplomstudiengang früher auf der Uni so lange, mit Bachelor/Master dürfte es jetzt noch länger sein) studiert haben, dann ist er aber noch kein Psychotherapeut; das kommt noch oben drauf, um Patienten behandeln zu dürfen.

Ich finde es Irrsinn, was den Heilpraktikern erlaubt wird und würde diesen Beruf sofort abschaffen.
 

AntjeX

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Ja, wenn du das so vergleichen willst gebe ich dir uneingeschränkt Recht.
 
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@kubiko : Ja natürlich ich meinte damit auch eine Weiterbildung – so würde ich es ja im Prinzip auch machen. Und gerade wenn es eine Weiterbildung nach einem medizinischen Beruf ist, hat man schon eine gute Basis auf die man aufbauen kann, da macht dann ja auch eine Spezialisierung oder Vertiefung Sinn.

@AntjeX danke für den Tipp mit den Verträgen das hätte ich nicht am Schirm gehabt… Heißt das die Ausbildungsinstitute verpflichten einen dann im Nachhinein?

@Martin H. Ja das stimmt schon….Ich finde man könnte die Heilpraktikerausbildung schon um einiges (vor allem Praxis und je nach Gebiet Spezifisches) ergänzen, aber es ist schon auch gut denke ich, dass es eine kürzere/abgeschwächtere Form des medizinischen Studiums gibt, das dann zu einem anderen Beruf führt, der aber auch eingeschränkter ist. Das gibt es ja auch in anderen Branchen siehe Lehre vs. Studium. Womit ich dir aber durchaus recht gebe ist, dass die Mindestanforderungen momentan wirklich gering sind.
 
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