Ausbildung zum Heilpraktiker

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde / Homöopathie" wurde erstellt von Justine, 09.03.2006.

  1. Justine

    Justine Senior-Mitglied

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    Ich habe gesehen, dass schon mal jemand etwas zu diesem Thema geschrieben hat, leider wurde es kaum beantwortet, also versuche auch ich es hier...

    Wer ist Krankenschwester/Krankenpfleger und hat eine Ausbildung zum Heilpraktiker gemacht? Ging das berufsbegleitend? Muss das auf jeden Fall in einer Schule sein?

    Ich würde gern Erfahrungsberichte von Euch haben...

    Grüße Justine
     
  2. Katana

    Katana Stammgast

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    Hallo Justine,
    würde mich gerne mit Dir per Email über das Thema austauschen: windburned@web.de

    An sich ist es so das man um Heilpraktiker zu werden eigentlich keine Schule besuchen muss. Es "reicht" die Prüfung bei dem zuständigen Gesundheitsamt. Ist für eine Krankenschwester/ Krankenpflegerpfleger natürlich leichter als für jemanden der noch nie etwas mit dem Thema zu tun hat da natürlich gewisse Bereiche abgefragt werden die man als Krankenschwester schon kennt. Trotzdem sollte man sich SEHR gut auf diese Prüfung vorbereiten die lassen je nach Bundesland auch gerne durchfallen.:angry:
    Also Vorbereitung ist alles.
    Schulen in dem Bereich gibt es in allen Formen und Farben, Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend und Fernstudium. Ist immer nur eine Frage des Preises und ob sie wirklich gut vorbereiten - ich kenne gute und schlechte Schulen die ich dir aber lieber per Email nennen würde, wenn du mir sagst aus welcher Stadt du kommst.

    .... So viel erst Mal vorab....

    Liebe Grüße

    Katana:spopkorns:
     
  3. steinchen

    steinchen Newbie

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    Berufsbegleitendes Lernen

    Hallo!

    Bin Krankenschwester und mache auch gerade nebenberuflich eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Würde mich gern an eurer Diskussion beteiligen. Wann wollt ihr mit der Ausbildung beginnen?
    lg
     
  4. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    @ Justine: Mit de Heilpraktiker-Prüfung allein ist es nicht getan, Du solltest also auf jeden Fall eine Schule besuchen, denn Du willst ja auch praktisch arbeiten, z. B. in dem Bereich Homäopathie. Da musst Du auf alle Fälle Kurse besuchen. Die reine Heilpraktiker-Prüfung fragt tatsächlich die allgemeinen Sachen ab. Sie soll übrigens sehr schwer sein. Und es gibt lange Wartezeiten, in Düsseldorf z. B. 1,5 -2 Jahre. Du musst also schon bei Beginn der Ausbildung Deine Prüfungsanmeldung einreichen.
     
  5. Justine

    Justine Senior-Mitglied

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    So oder so?

    Schon mal vielen Dank für Eure Antworten.

    Das mit der Schule muss ich mir noch überlegen.
    Eine sehr erfahrene Lehrkraft unserer Krankenpflegeschule hat diesen Weg gemacht, sie hat keine Schule besucht, sich allein "gebildet" anhand eines bestimmten Buches, sich zu den Prüfungen angemeldet, bestanden, den Homöopaten noch anschließend gemacht. Nun ist sie seit 7 Jahren "an der Arbeit", ich bin selbst dort als Patientin und voll begeistert. Sie hat mir den Tipp gegeben, mich nicht an einer Schule anzumelden, die seien oft sehr teuer und nicht immer unbedingt gut. Ich freue mich noch über weitere Meinungen....

    Katona, gerne können wir uns austauschen, ich werde dir mal eine Mail schicken, ja?

    Gruß
    Justine
     
  6. blauwolf

    blauwolf Senior-Mitglied

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    HP und KS/AP das ist eine Schere

    Wenn du dich für Heilpraktiker interessierst und das ernsthaft, dann mußt in Konflikt zur gängigen Schulmedizin dich stellen. Denn die Sichtweisen der Naturheilkunde unterscheiden sich krass von denen der schulmedizinischen Richtlinien und Herangehensweisen. Banal ausgedrückt, die Schulmedizin macht die Symptombekämpfung, die Nauturheilkunde hat ganzheitliche Aspekte, die oft auch noch als nicht beweisbar und unwissenschaftlich abgetan werden.
    Leider wird für die amtsärztliche Überprüfung nur das schulmedizinische Basiswissen überprüft und das nützt dir als Heilpraktiker nicht viel, denn damit ganz noch lange nicht Patienten therapieren. Es kommen dann die speziellen Ausbildungen und Lehrgänge - wie Homöopathie, oder die chinesische Medizin dazu, da gibt es eine große Vielzahl an Betätigungsfeldern, die man erstmal lernen und dann beherrschen sollte. Man sollte schon mehrere Richtungen gut beherrschen und gut kombinieren können, um sich in dem riesigen Heer der bundesweiten Heilpraktiker durchzusetzen und anerkannt zu werden.
    In vielen Bundesländern dient die amtsärztliche Überprüfung nur dem bescheidenen Auffüllen des Budgets, die Durchfallquote ist enorm, zeitweise über 90%. Mir kann keiner erzählen, dass 90% der Heilpraktiker-Schüler so faul bzw. oberflächlich an dieses Studium herangehen, dass sie ständig durchfallen, oft auch noch im 5., 6., Anlauf... die Ärzte wollen keine Konkurrenz, die ansässigen Heilpraktiker auch nicht - wer schafft sich diese schon gerne!
    Bei Schulen, die hier Ausbildungen anbieten muß man sehr klug und vorsichtig sein, es gibt viele schwarze Schafe, manche sogar mit Sektencharakter.
    Selbst wenn du Heilpraktiker bist bzw. die Ausbildung gemacht hast, kommst du in dem Beruf der Krankenschwester/Altenpflegerin immer in Konflikte. denn aus Heilpraktiker-Sicht würdest du vieles zum Wohle der Patienten ganz anders tun, als es die Schulmedizin vorschreibt: du hast Lösungen und Empfehlungen für viele chronische Leiden, siehst die Patienten leiden, darfst aber nicht handeln. Abgesehen davon, dass viele Patienten auch kein wirkliches Interesse an möglicher Heilung haben, denn dann müßten sie ja ihr Leben von Grund auf hinterfragen bzw. verändern und das wollen die wenigsten.
    Gruß blauwolf
     
  7. Justine

    Justine Senior-Mitglied

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    Hallo blauwolf,

    woher kennst du dich so gut aus, hast du auch schon Erfahrungen gesammelt als Heilpraktiker? Ich finde deinen Artikel sehr interessant.

    Gruß
    Justine
     
  8. blauwolf

    blauwolf Senior-Mitglied

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    Ja, ich habe vor 10 Jahren eine Ausbildung zum Heilpraktiker gemacht, allerdings ohne die amtsärztliche Überprüfung. Ich wollte selbst gesund werden, nachdem die Schulmedizin meinte, sie könne nichts mehr tun. Ich hatte nie vor, mich als Heilpraktiker selbständig zu machen. Aber ich weiß um die enormen Hürden - bürokratisch wie psychisch, ideologisch etc. - die man als ehrlicher Heilpraktiker dann haben kann. Es gibt sehr viele Heilpraktiker die eigentlich verkappte Ärzte sind, denn die Grundwerte, Richtlinien und vor allem die innere Einstellung und Anschauungsweise unterscheidet sich schon ganz krass von der Schulmedizin. Das fängt bei der Symptomenbehandlung an, die die Schulmedizin verkörpert und die selten an die Ursachen geht. Das Wort ganzheitlich ist im schulmedizinischen nur ein Modewort geworden - leider auch in der Pflege, und es beinhaltet Körper, Geist und Seele. Finde ich in der Schulmedizin nur in oberflächlichen Ansätzen, bei der Homöopathie aber in fast ganzen Ausmaß. Ja, und die Überprüfung selbst vor dem Amtsarzt fragt fast nur rein schulmedizinisches Wissen ab - welch ein Schwachsinn - jedenfalls für mich.
    Es gibt die unterschiedlichsten Ausbildungsformen und bei vielen muß man vorsichtig sein, es ist oft Abzocke und jede Schwesternausbildung ist umfangreicher und intensiver. Vorsicht bei den sog. Paukkursen bzw. Kursen, die nur von kurzer Dauer sind und nur den Stoff speziell auf die Überprüfung zugeschnitten anbieten. Sie sind oft extrem teuer und bieten wenig Inhalt, das kann man mit einem guten Lehrbuch und entsprechenden Vorkenntnissen sich selbst erarbeiten. Welche Maßstäbe bei der Überprüfung angelegt werden ist von Land zu Land unterschiedlich und hängt auch entscheidend von der Einstellung des jeweiligen Amtsartzes ab. Jahrelang grassierten Gerüchte, dass man z.B. in Stralsund eine leichte Überprüfung hat, gegenüber hier in Berlin sind sie verschärft. Und selbst hier waren krasse Unterschiede vorhanden.
    Es gibt auch sehr gute Ausbildungen wie hier z.B. die Samuel Hahnemann-Schule, aber die sind entsprechend teuer. Eine gute Ausbildung sollte mindestens 3 Jahre umfassen, Praxis hast du selten dabei.
    Eins ist aber gewiss: wenn du einmal anfängst mit diesem Beruf, dann ist ein lebenslanges Lernen auf sämtlichen Gebieten ein Muss.
    Denn nach geschaffter Überprüfung bist noch lange kein richtiger Heilpraktiker, denn du mußt dich jetzt spezialisieren, schauen, was liegt dir am besten, ständig weiterbilden, leider auch Modeerscheinungen aufgreifen, prüfen und gegebenenfalls integrieren. du mußt dir hier immer vor Augen halten, dass deine Patienten Selbstzahler sind. Das heißt, du mußt eigentlich immer "besser" sein als die Schulmedizin. die Menschen kommen zu dir, weil die Schulmedizin oft nicht mehr weiter weiß, und dann bist du in deiner überzeugenden Persönlichkeit und mit deinen mehr als umfangreichen Wissen und Erfahrungen gefragt.
    Ich will dir nicht den Mut nehmen, aber hier in Berlin gab und gibt es eine riesige Anzahl an bankrotten Heilpraktikern und solchen wie mich, die gar nicht erst zur Überprüfung gegangen sind. Zu bedenken ist auch, dass die Menschen immer weniger Geld für ihr Leben zur Verfügung haben und sich x-mal überlegen, ob sie sich einen Heilpraktiker leisten können. Die meisten Menschen haben immer noch die Einstellung, dass sie, wenn sie krank sind, eine Pille wollen. Sie wollen nicht an sich arbeiten, sie wollen nicht erkennen, warum sie krank geworden sind und sie wollen vor allem ihre krankmachenden Gewohnheiten nicht los lassen. Da hast du als Heilpraktiker zwar den Durchblick, aber deine Behandlung wird nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn die Patienten das auch verstehen und mitmachen.
    Niemand kann einen anderen heilen, man kann nur sich selbst heilen. Aber man kann einen anderen Menschen Anregungen und Hilfestellungen geben, das zu erkennen und durchzuziehen.
    Obwohl ich nicht zur Überprüfung gegangen bin, was ich ehrlich gesagt, seit vielen Jahren bedauere, hat mich diese Ausbildung dermaßen viel gelehrt und ich konnte dermaßen viel erfahren, dass sie mein Leben vollkommen umkrempelte und es noch tut. Denn es ist nach wie vor mehr als ein Hobby geworden. Ich kann mich und meine Familie, Freunde selbst behandeln, brauche sehr selten die Schulmedizin (Zahnarzt z.B.) und weiß, was es heißt eigenverantwortlich und gesund zu leben. Leider ist der Weg von der Theorie zur Umsetzung schwierig, viele Rückfälle, viel Hadern mit sich selbst und Gott, und den Menschen und den Systemen ....
    Aber es ist, außer meine Kinder, das Wertvollste, was ich bisher in diesem Leben erfahren durfte.
    Herzlich blauwolf
     
  9. Chewie

    Chewie Newbie

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    Hallo Justine!

    Vor kurzem habe ich durchs Internet gestöbert und dieses Forum entdeckt. Ich suche auch nach einer Möglichkeit den Beruf des Heilpraktikers zu erlernen. Einige interessante Ansätze habe ich hier ja schon entdeckt.

    Ich habe mir gedacht, dass es da vielleicht eine Krankenpflegeschule gibt die auch etwas vom Wissen der alternativen Medizin vermittelt und im Lehrstoff enthält. Dies hört sich etwas seltsam an, aber ich denke es könnte da sowas geben.

    Was meinst du zu dem Thema?

    lg, Chewie
     
  10. Justine

    Justine Senior-Mitglied

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    Na so etwas gibt es sicher....
    leider gehört unsere Krankenpflegeschule hier am Haus nicht dazu.....
    Ich bin selbst bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, die mir geraten hat, gar keine Schule zu besuchen, sondern sich nur anhand von Literatur auf die Prüfung vorzubereiten, sie hat das auch so gemacht und ziemlich gut bestanden. Schule würde ja bei mir auch nur am Abend oder Wochenende gehen, ich arbeite Vollzeit und habe Mann, Kind, haus und Katze :wink: .
    Momentan schaue ich mich überhaupt mal so auf dem Arbeitsmarkt um, bin bei uns nicht mehr so zufrieden. Ich arbeite als freigestellte Praxisanleitung und kann hier im Haus mein von mir erstelltes Ausbildungskonzept für praktische Ausbildung nicht so umsetzen, wie es eigentlich sein sollte.....

    Aber die Ausbildung zum heilpraktiker liegt da momentan nicht ganz auf Eis, ich schaue halt mal in viele Richtungen.
    Gruß
    Justine
     
  11. Chewie

    Chewie Newbie

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    Hallo!

    Ich glaube auch das es besser wäre sich den Stoff selbst anzueignen. Erstens kosten solche Kurse sehr viel Geld und zweitens weiß man nie, ob man in einem seriösen Institut gelandet ist. Zu diesen Themen gibt es ja viele Bücher. Ich werde mich in den nächsten Monaten jedenfalls gut umsehen. In welchem Bundesland ist denn deine Schule?

    lg, Chewie
     
  12. leonie22

    leonie22 Newbie

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    Hallo bin hier neu im Forum, deshalb habe ich auch noch nicht so richtig herausgefunden wie ich hier eine Frage stellen kann.

    Ich bin 23 Jahre alt und arbeite seit 2 Jahren als Kran ulanten Pflege, darum bin ich daran interessiert mich eventuell Fort- oder Weiterbilden zu lassen.
    Meine Frage wäre: Kennt sich jemand mit dem Berufsbild und den Anforderungen des Heilpraktikers aus?
    Meine zweite Frage: Weiß auch jemand wie die momentane Arbeitsmarktlage und Nachfrage in diesem Berufszweig ist?
     
  13. Justine

    Justine Senior-Mitglied

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    Schulassistentin in einer Gesundheits- und Krankenpflegeschule
    Ich habe mich nochmals näher erkundigt und eine gute Schule für Heilpraktiker gefunden:
    www.paracelsus.de
    Es gibt einige in Deutschland verteilt, für mich wäre Essen die nächste. Man kann sich für unterschiedliche Formen der Ausbildung entscheiden. vollzeit, am Wochenende und und und.

    einfach mal reinsehen..... ich finde das interessant

    Grüße
    Justine
     
  14. asti898

    asti898 Junior-Mitglied

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    Hallo Justine,
    bin seit vielen Jahren Krankenschwester und habe im Februar diesen Jahres ein Fernstudium zum Heilpraktiker begonnen.
    Ich fand es angenehmer mich einer Schule - wenn auch als Fernstudium - anzuschließen.
    Man hat dort Präsensunterricht - Wochenendeseminare
    Und durch die Unterlagen der Schule hat man zumindest einen roten Faden an dem man sich hangeln kann und man hat so ein bisschen den Druck, die Themen in vorgegebenen Zeitrahmen zu bearbeiten.
    So geht es mir zumindest - würde mich sonst sicher mehr hängen lassen.
    Habe verschiedene Schulen damals angeschrieben um Probematerial zubekommen.
    Die Skripte fand ich alle durchweg schlecht...ohne Bücher geht es garnicht...
    nicht mal ansatzweise.
    Deshalb benutz ich die Skripte auch nur als roten Faden.
    Naja und hab mich deshalb für die Schule entschieden die den geringsten Kostenpreis hat und nebenbei auch noch empfohlen wurde
    Falls du noch mehr wissen möchtest mail mich ruhig an...
     
  15. Sr.Anne

    Sr.Anne Junior-Mitglied

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    Ich interessiere mich aktuell auch für ein Fernstudium um Heilpraktiker zu werden. ICh habe zwei interessante "Vereine" gefunden: Paracelsus und AHL. ICh weiß, dass Paracelsus sehr gut ist und ich hätte für die Seminare auch eine Schule am Ort. Kennt jemand AHL? Da sagt mir das weitere Konzept mehr zu. Ansonsten bin ich schon GuK und denke, dass ich das Lernpensum schon schaffen kann.
     
  16. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Liebe KollegInnen,

    bei einer Fortbildung der IG freiberuflicher Kinderkrankenschwestern wurden verschiedene Weiterbildungswege zum HP vorgestellt.

    Wir waren alle erschrocken, wie wenig diese Weiterbildung standardisiert oder geschützt ist, einzig die amtsärztliche Prüfung ist wirklich festgelegt. Mit gutem Basiswissen kann man diese Prüfung theoretisch sogar ohne vorher durchgemachte Weiterbildung belegen, Vollzeitschulkurse, Fernkurse, ja sogar CD-Lehrgänge können hierzu befähigen. Die Vorraussetzungen der TeilnehmerInnen seien ja auch sehr unterschiedlich, von gut medizinisch vorgebildeten Ärzten, Krankenschwestern oder sonstigem Fachpersonal bis hin zum esoterisch angehauchten Bankkaufmann...

    Wenig beruhigend, dass die Referentin sagte, die "schlechten", wenig fundierten HP würden sich auf dem Markt sowieso nicht behaupten.

    Wenn es denn schon die Ausbildung zum HP nicht wirklich standardisiert ist, ist es natürlich wünschenswerter, dass eine engagierte Person mit fundierter medizinisch oder pflegerischer Grundbildung diese Weiterbildung belegt, als "ungebildete Scharlatane".
    Für Krankenschwestern kann ein HP-Schein manchmal einfach die Existenzgründung erleichtern.

    Im 6. IG-Rundbrief (www.IG-kikra.de.vu Stichwort: News) sind einige Ausbildungsadressen aufgelistet, wo man sich weiter informieren kann.

    Ich wünsche allen KollegInnen, die gut überlegt und verantwortungsvoll handelnd alternative Berufsfelder erschließen viel Glück.
     
  17. *Anna*

    *Anna* Newbie

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    Hi, ich hab dazu auch mal ne Frage... Hoffe, sie passt hier einigermaßen rein...

    Und zwar geht es darum, dass ich ein bißchen verwirrt bin, was das Einstiegsalter in die Ausbildung als Heilpraktiker angeht: ich lese fast überall, dass Vorrassetzung is, dass das 25. Lebensjahr vollendet ist. Nun hab ich aber auch eine Seite einer Uni gefunden, die Fernstudiengänge anbietet, und da steht unter Vorraussetzungen:
    Vollendung des 25. Lebensjahres. Da das Studium in der Regel zwei bis drei Jahre dauert, empfehlen wir, es frühestens mit 22 bis 23 Jahren aufzunehmen.
    Kann sein, dass ich gerade total verkehrt denke, aber das würde für mich jetzt heißen, dass man zur PRÜFUNG das 25. L.-Jahr vollendet haben muss, aber mit der Ausbilung/ dem lernen an sich schon früher anfangen kann...

    Könnt ihr mir da weiter helfen?
     
  18. asti898

    asti898 Junior-Mitglied

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    @Anna
    das hast du genau richtig verstanden...
    im HPG steht:
    Voraussetzung zur Erteilung der Berufsbezeichnung:
    Mind.25 Jahre alt
    Mind. Hauptschulabschluß
    Tadelloses Führungszeugnis
    Ausreichende körperliche und seelische Gesundheit
    Durch Überprüfung nachweisen das man keine Gefahr für die Volksgesundheit ist
     
  19. Sr.Anne

    Sr.Anne Junior-Mitglied

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    Ich hab jetzt von verschiedenen Schulen Infomaterial bekommen. Ich find BTB ja sehr interessant. Kennt einer das? Dort kann man gleichzeitig, zum Heilpraktikerstudium, sich auf klassische Homöopathie oder Akupunktur spezialisieren. Man bekommt entsprechend mehr Briefe und hat hinterher zwei Diplome.
     
  20. asti898

    asti898 Junior-Mitglied

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    @Sr. Anne
    hört sich interessant an...
    aber ich weiß nicht ob es viel Sinn macht von Anfang an an verschiedenen Baustellen zu reißen...
    stell ich mir sehr schwer vor...
    ich wollte auch erst jetzt in diesem Jahr parallel ne Homöopathieausbildung anfangen, denke aber das dabei das ein oder andere auf der Strecke bleibt.
    Wär das dann auch als Fernstudium? Oder Kombiunterricht?

    Ich für mich les einfach sehr viel über TCM inkl. Homöo. + Akupunktur
    Und wend Akupunktur und co. sowieso schon im Bekanntenkreis an
    so kann ich mir die harte Theorie mit etwas Praxis versüssen und lerne dabei.
     
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