Fixierungsprotokoll bei Kindern?

hi.
auch wenn die Kinder das noch nicht verstehen wozu die Flexüle da ist, kann man doch das Kind nicht gleich fixieren.
Das hat für soein kleines Kind doch auch psychische Auswirkungen, wenn man es in seiner Bewegungsfreiheit so einschränkt.

Ich glaube nicht, das Säuglinge ernsthaft an einer Flexüle rummanipulieren können, wenn man einen guten Flexülenverband gemacht hat.

Und bei kleineren Kindern z.B. so mit 3 oder 4 kann man doch erstmal versuchen anderweitig abzulenken. Bei uns ist das so, dass sich eine Erzieherin mit den Kindern beschäftigt, wenn die Eltern nicht grade da sind.
Ablenkung oder spielerisches Erklären kann doch manchmal vllt. auch schon helfen, oder nicht?
 
Ich sehe das so:

Wenn ein Patient (erwachsen) für sich ein Bettgitter zum Selbstschutz wünscht, wird dem entsprochen und benötigt keiner richterlichen Untersuchung.
Wird dasselbe vom betreuer veranlasst, aus selben grund, gilt dasselbe.

Die Eltern sind doch erziehungsberechtigt. Wenn also die Eltern einem bettgitter und/oder Fixierung zustimmen, dürfte es doch eigentlich keinerlei rechtliche Probleme geben?!
 
Die Eltern sind doch erziehungsberechtigt. Wenn also die Eltern einem bettgitter und/oder Fixierung zustimmen, dürfte es doch eigentlich keinerlei rechtliche Probleme geben?!

Und bis zu welchem Alter würde das gelten? Bis 18?

Gruß,
Lin
 
Solange man Kind ist, als bis einschließlich 13 würd ich sagen?

Ausnahmeregelungen müssten dann richterlich getroffen werden.

Aber sind ja nur meine Vermutungen :)
 
Hast du ein Bild von diesen Mützchen?

leider nicht.. aber das sind selbstgestrickte oder gehäkelte mützchen die oben nicht komplett verschlossen sind, sondern die man mit einem bändchen zuschnüren kann. dementsprechend kann man da auch schläuche jeglicher art durchleiten.
 
Hallo!

Wir haben auch kein Fixierungsprotokoll für Kinder. Auf der Pflegeanamnese gibt es einen Abschnitt auf dem die Eltern für z.B. Bettgitter oder Fixierung unterschreiben und damit ist das geklärt.
Auf dem Pflegemaßnahmebogen ist auch noch ein Feld zum ankreuzen, ob Gitter oder z.B. Armfixierungen angebracht wurden.

Zu den i.v. Zugängen: Bei Säuglingen kommt es meiner Meinung nach eher durch Zufall zum Ziehen der Zugänge. Ich glaube nicht, das die Kinder das absichtlich machen. Deshalb gehen wir hin und verbinden die Zugänge mit "Peha-Haft(R)". Das hilft eigentlich auch bei größeren Kindern. Diese (weißen) Verbände wirken nach meiner Erfahrung auch nicht so "interessant" wie z.b. bunte Verbände oder große Schienen o.ä.
Fixiert werden die Kinder i.d.R. nicht wenn sie "nur" eine Viggo liegen haben. Fixiert wird aber eigentlich immer bei intubierten Kindern. So ein "Schnorchel" in der Nase ist natürlich deutlich "interessanter/nerviger" als eine Viggo.

VG junni
 

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