Teilzeitausbildung mit Kindern: wer hat sie schon gemacht?

Katti2810

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Hallöchen,
ich bin ganz neu hier im Forum und interessiere mich für die Teilzeitausbildung zur GuK.
Leider hab ich noch nicht soviel dazu gefunden im Netz und hoffe hier auf mehr Infos.
Ich bin 41 und habe zwei Kinder, 7 und fast 9.
Krankenschwester war mein allererster Berufswunsch nach der Schule. Ich hatte auch zweimal ein Praktikum gemacht damals. Ich habe mich aber damals umentschieden und dann was anderes gemacht.
Jetzt habe ich meinen langjährigen Job gekündigt und wäre ab Januar arbeitslos.
Daher denke ich momentan über eine Ausbildung oder Umschulung nach.
Die Ausbildung wird auch in TZ bei uns angeboten. Dort steht mit 28 Wochenstunden. Der Unterricht ist aber wohl in Vollzeit.
Das Arbeiten zu allen Tages-und Nachtzeiten bin ich gewöhnt und auch am WE und an Feiertagen. Für mich käme eine 9 to 5 Job im Büro gar nicht in Frage. Ich war vorher 15 Jahre auch in der Dienstleistung/Service.
Jetzt zu meinen Fragen...kennt Ihr jmd.,der die Ausbildung schon gemaxht hat? Wieviel muss man lernen pro Woche? Gibt es das als Umschulung und wie ist das dann mit dem Gehalt?
Zur Betreuung der Kinder hätten wir ein Au Pair Mädchen, alles andere wäre mir zu unsicher.
Das einzige Manko wäre wohl finanziell...ich hatte bisher einen relativ guten Verdienst in Teilzeit. Zwar ist mein Mann der Hauptverdiener, aber dennoch möchte ich natürlich nicht für nichts arbeiten gehen.
Andereseits möchte ich auch nicht irgendeinen Job annehmen und vielleicht später mal ohne Qualifikation in die Röhre gucken. Dann bilde ich mich lieber weiter und kämpfe.
In meinem anderen Beruf kann ich aus Ortsgründen nicht mehr arbeiten.
Vielleicht könnt Ihr mir etwas weiterhelfen.
VG Katti
 

FLORA.BLEIBT

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du willst ernsthaft nen job machen in dem die arbeitsbedingungen mieser den je sind??
 

Martin H.

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Jetzt zu meinen Fragen...kennt Ihr jmd.,der die Ausbildung schon gemaxht hat? Wieviel muss man lernen pro Woche? Gibt es das als Umschulung und wie ist das dann mit dem Gehalt?
Zur Betreuung der Kinder hätten wir ein Au Pair Mädchen, alles andere wäre mir zu unsicher.
Das einzige Manko wäre wohl finanziell...ich hatte bisher einen relativ guten Verdienst in Teilzeit. Zwar ist mein Mann der Hauptverdiener, aber dennoch möchte ich natürlich nicht für nichts arbeiten gehen.
Zur Ausbildung selbst bzw. wie viel lernen sollten sich vielleicht eher Leute äußern, die noch näher dran sind... meine eigene Ausbildung war in den 90ern. :wink:
Gehalt siehe z. B. hier: Krankenpfleger Gehalt: Verdienst in Ausbildung und Beruf
Umschulung ist wohl möglich, aber - soweit mir bekannt ist - wird die nicht vollständig gezahlt, sondern nur die ersten zwei Jahre (im Gegensatz zur Altenpflege). Da am besten mal die Arbeitsagentur direkt fragen (aber laß Dich von denen bloß nicht in die Altenpflege reinquatschen! Dort ist das Gehalt als Examinierter deutlich schlechter, und man hat eingeschränktere Möglichkeiten zum arbeiten).
Und was man vielleicht noch erwähnen sollte:
Ab 2020 wird es die Ausbildung zur GuK ohnehin nicht mehr geben, denn ab da kommt die (teil)generalistische Ausbildung. Du wärst also der letzte Jahrgang, der noch die GuK-Ausbildung macht: Pflegeberufegesetz
Ich gebe Flora teilweise recht, die Arbeitsbedingungen sind hart; es gibt aber durchaus Unterschiede bei den Arbeitgebern, außerdem gibt es Nischen, wo es leichter ist, zu arbeiten. Wenn keiner mehr Bock hat, in die Pflege zu gehen, dann wird sich nie was ändern!
 
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Bachstelze

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Ich bin auch raus, bei der Frage, wie umfangreich das Lernpensum ist.

Was man hier so liest, hmmm - dann ist es enorm inzwischen. Es kommt aber sicher auch darauf an, wie leicht man lernt. Schaffbar ist es jedenfalls. Leicht wird es mit zwei Kindern und Alltag nicht.
Das Gehalt kann man auf den Klinikseiten nachlesen. Da kann man sehen, ob und nach welchem Tarif sie zahlen.

Ansonsten bin ich nach vielen Jahren im Job froh, inzwischen einen planbaren Beruf mit klaren Arbeitszeiten zu haben. Schichtdienst wird mit zunehmendem Alter nicht leichter.

Eine Umschulung wirst Du nicht bekommen. Jedenfalls nicht, solange es noch Arbeit in Deinem Bereich gibt. Du bist ja noch nicht arbeitslos. Es besteht also keine Notwendigkeit, öffentliche Gelder in Selbstverwirklichungspläne zu stecken. Da wirst Du, wahrscheinlich, keine Chance haben.
Des Weiteren wird sie nur für zwei Jahre finanziert, somit fällt die KP-Ausbildung raus und es würde nur die AP-Ausbildung bleiben. Da ist die Not auch größer, und die Behörden finanzieren das eher.
 
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Katti2810

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Hey Ihr Lieben,
Danke für die Antworten...
Arbeitslos werde ich ab 1.1.19 und das Amt hat schon von selbst vorgeschlagen in eine Umschulung zu gehen. Zwar nicht GUK aber es wird wohl darauf hinauslaufen-wenn überhaupt Umschulung. In meinem Beruf kann ich nicht mehr arbeiten. Ich komme aus dem touristischen Bereich, da wäre zwar auch sowas möglich, aber nicht in Teilzeit.
Altenpflege war beim Amt auch sofort das Stichwort...;), das kommt aber für mich nicht in Frage. Wenn dann möchte ich schon die GuK machen.
Interessant wäre es dann natürlich ab 2020 in die neue Ausbildung einzusteigen. Ich verstehe es so, dass man dann nach 2 Jahren den allgemeinen Pflegeabschluss hat und nach einem weiteren Jahr dann die Spezislisierung? Auch das mit der Umschulung wäre ja dann besser geregelt.
Meine Mutter hat auch mit 40 die Ausbildung gemacht und hatte 3 Kinder. Und das ganze in Vollzeit. Ist aber 25 Jahre her...leicht war das Ganze natürlich nicht. Aber ich finde durch das TZ-Angebot ist das doch schonmal deutlich entzerrt.
Die Frage ist eben nur, was sonst tun als Mama?
Ich denke, jeder hat irgendetwas an seinem Beruf auszusetzen und Fakt ist, dass Alles was ich jetzt mache natürli h weniger Geld bringt als vorher. Nur würde mir da echt nichts einfallen was besser bezahlt wäre...studieren fällt auch weg. Also was ist die Alternative?
Natürlich kann ich hoffen, irgendwo als Quereinsteiger reinzurutschen, aber da kann man genauso schnell wieder draussen sein. Und wieviele landen dann an der Kasse oder als Putzfrau irgendwo? Nicht, dass ich das abwerte, aber oft sind das Frauen mit tollen Berufen.
Dass der Job hart ist weiss ich von meiner Mutter. Ich hatte vorher auch einen äusserst harten Job zu allen Tages und Nachtzeiten.
Ich möchte aber auch nichts schönreden. Genau aus dem Grund bin ich ja hier...ich möchte so viele Informationen wie möglich sammeln und mich nicht in irgendetwas reinstürzen.
Nur pauschal zu sagen...Pflege ist momentan nichts finde ich etwas einfach.
Und ich ich arbeite nunmal gern mit Menschen und im Krankenhaus sowieso.
 

-Claudia-

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Interessant wäre es dann natürlich ab 2020 in die neue Ausbildung einzusteigen. Ich verstehe es so, dass man dann nach 2 Jahren den allgemeinen Pflegeabschluss hat und nach einem weiteren Jahr dann die Spezislisierung? Auch das mit der Umschulung wäre ja dann besser geregelt.
Falsch verstanden. Die Ausbildung dauert drei Jahre in Vollzeit, Du entscheidest Dich nach anderthalb Jahren, ob Du den generalisierten Abschluss, den als Altenpflegerin oder den als Kinderkrankenpflegerin machen möchtest. Dementsprechend unterscheiden sich die Unterrichtsthemen im dritten Jahr.

Die Finanzierung der Umschulung über drei Jahre gilt ab 2020 für all diese Pflegeberufe, unabhängig von der Spezialisierung.

Wenn die Schule am Ort die Teilzeitausbildung anbietet: Frag doch mal bei der Jugend-und-Auszubildendenvertretung nach, ob Du mit einer der Lernenden sprechen könntest.
 
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Martin H.

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Interessant wäre es dann natürlich ab 2020 in die neue Ausbildung einzusteigen. Ich verstehe es so, dass man dann nach 2 Jahren den allgemeinen Pflegeabschluss hat und nach einem weiteren Jahr dann die Spezislisierung?
Nein, nach 2 Jahren besteht die Möglichkeit (je nach Bundesland), eine Prüfung abzulegen, um wenigstens die Helferausbildung zu haben... steht jedenfalls so da:
"Nach zwei Dritteln der Ausbildung wird eine Zwischenprüfung zur Ermittlung des Aus-bildungsstandes eingeführt. Den Ländern wird dadurch die Möglichkeit eröffnet, die mit der Zwischenprüfung festgestellten Kompetenzen im Rahmen einer Pflegeassistenz- oder -helferausbildung anzuerkennen. Ein Bestehen der Prüfung ist nicht erforderlich, um die Ausbildung fortzuführen."
Notiz am Rande: Die AG hätten´s gern so gehabt, daß man nach 2 Jahren AUF JEDEN FALL als Helfer anerkannt wird, auch ohne jede Prüfung... :eek1::mrgreen: Aber da haben sich zum Glück die Pflegeverbände dagegen durchgesetzt!! :up:
Ansonsten so wie Claudia sagt.

Ach ja... hast Du schon mal ein Praktikum in der Pflege gemacht? Kommt natürlich bei der Bewerbung auch immer gut.
 

Katti2810

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Ja ansich hatte ich es genau so bis auf den Abschluss richtig verstanden..wahrscheinlich nur umständlich ausgedrückt.
2 Jahre alle zusammen, danach 3 Richtungen u.dann Abschluss.
Umschulung wird über 3 Jahre finanziert...
Praktikum hab ich zweimal gemacht.
 

Bachstelze

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Na dann - viel Erfolg
 

FLORA.BLEIBT

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mich wundert es immer noch dass genügend irre gibt die diesen job machen willen. sie wissen nicht, was sie tun..
 
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Romsen2014

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Oder sie nehmen es in kauf. Ich gehe auch noch mehr oder weniger freiwillig zur Arbeit. Wie lange? Ungewiss! Noch macht es mir, nach meinem AG wechsel, Spaß. Mal schauen wie lange das anhält.
 

Martin H.

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mich wundert es immer noch dass genügend irre gibt die diesen job machen willen. sie wissen nicht, was sie tun..
Also ich bin froh, daß es noch Leute gibt, die die Arbeit gerne und aus Überzeugung machen!
Was wäre denn die Alternative? Daß nur noch die Leute in die Pflege gehen, die sonst absolut keine andere Möglichkeit mehr haben? Die Leute, die von der Arbeitsagentur dorthin geschickt werden? Flüchtlinge, die man erpreßt ("entweder in die Pflege oder Abschiebung")?
Das wird bestimmt die Situation in jeder Hinsicht verbessern... :roll:
 

BellaSwan2012

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mich wundert es immer noch dass genügend irre gibt die diesen job machen willen. sie wissen nicht, was sie tun..
Ich denke schon, dass die Leute wissen was sie tun. Wenn du den Job nicht mehr machen willst, dann musst ja nicht bleiben, aber generell den Pflegeberuf als schlecht hinzustellen ist auch nicht so cool.
Ich arbeite auch noch freiwillig in der Pflege - zwar nur noch als Nebenjob, weil ich keine Nachtdienste mehr machen kann/ will. Könnte ich nur noch Früh/Spät arbeiten, könnte ich mir gut vorstellen wieder voll in der Pflege zu arbeiten.
Ja, die Rahmen - und Arbeitsbedienungen müssen dringend verbessert werden - aber an sich ist KP ein toller Beruf.
Wo anders ist das Gras auch nicht grüner - alle Jobs haben Vor- und Nachteile - man muss halt entscheiden was einem wichtig ist.
 

Bachstelze

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Ich denke schon, dass die Leute wissen was sie tun. Wenn du den Job nicht mehr machen willst, dann musst ja nicht bleiben, aber generell den Pflegeberuf als schlecht hinzustellen ist auch nicht so cool.
Ich arbeite auch noch freiwillig in der Pflege - zwar nur noch als Nebenjob, weil ich keine Nachtdienste mehr machen kann/ will. Könnte ich nur noch Früh/Spät arbeiten, könnte ich mir gut vorstellen wieder voll in der Pflege zu arbeiten.
Ja, die Rahmen - und Arbeitsbedienungen müssen dringend verbessert werden - aber an sich ist KP ein toller Beruf.
Wo anders ist das Gras auch nicht grüner - alle Jobs haben Vor- und Nachteile - man muss halt entscheiden was einem wichtig ist.

Nun, aber genau das ist doch die Krux. Es gäbe jemanden, der zwei von drei Schichten abdecken könnte und es ist aus Arbeitgebersicht nicht gewünscht.
Ich kenne Kollegen, die möchten/müssten ausschliesslich Nachtdienste machen - und es ist aus Arbeitgebersicht nicht gewünscht.
Die Not scheint noch nicht groß genug zu sein, um Flexibilität, mit der ja so gerne geworben wird, auch von beiden Seiten anzubieten. Nach wie vor ist die berühmte "flexible Arbeitszeit" gleichbedeutend mit - Du musst alles abdecken können und springen, wenn der AG pfeift.
 
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Vanilly

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Ich denke schon, dass die Leute wissen was sie tun.
So wie ich. :mryellow: Mir wurde auch von allen Seiten abgeraten diesen Beruf zu lernen. Aber ganz ehrlich? Ich habe noch keine Sekunde so grottig schlimm arbeiten müssen wie ich es von meinem vorigen Beruf gewohnt war!
Klar, ich bin noch in der Ausbildung und ich mache noch lange nicht das was die examinierten Kräfte leisten. Mir spielt es denke ich aber auch einfach in die Karten das ich extrem Stressressistent bin und gut priorisieren kann.

Wieviel muss man lernen pro Woche? Gibt es das als Umschulung und wie ist das dann mit dem Gehalt?
Zum Lernpensum kann ich was beisteuern. :wink:
Ich mache zwar die Ausbildung in Vollzeit, aber ich denke das macht nix. Es ist wirklich enorm viel Stoff, deswegen ist es ratsam von Anfang an direkt am Ball zu bleiben. Ich tu mir relativ einfach mit dem lernen, aber ich sitze auch oft davor und frage mich wo ich am besten anfangen soll. :lol1:
Es ist aber definitv zu schaffen! Am wichtigsten ist gerade in Anatomie und Krankheitslehre das du es nicht stumpf Auswendig lernst, sondern Verstehst. Alles hängt irgendwie zusammen und hat man dies verstanden, so kann man sich Dinge auch ganz logisch herleiten. (macht viel nochmal einfacher) :wink:

Umschulen kann man zur GuK nicht, dort muss die Ausbildung regulär durchlaufen werden. Das gibt das Krankenpflegegesetz vor.
Hast ja gemerkt das das Amt dich nur bei der Altenpflege unterstützen möchte. Dort ist ein noch größerer Mangel an Fachkräften. Bei uns in der Region unterstützt das Amt zwar die Ausbildung in der Altenpflege, aber nach 2 Jahren zahlen sie nichts mehr. Kann man im 3 Jahr auch wieder gucken wenn man auf Unterstützung angewiesen ist. :weissnix:
 
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Der Beruf an sich ist noch immer mein Traumjob. Nur halt die Arbeitsumstände nicht. Mein AG erlaubt mir, auf die FD zu verzichten :cheerlead:.
Allerdings arbeite ich aus gesundheitlichen Gründen nur zu 60% und kann das Telefon ignorieren und auch sehr gut nein sagen (mühsam erlernt - aber erlernt).
Ich weiß nicht, wie ich mit 100% arbeiten könnte - never ever :cry1:
 
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Martin H.

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Nun, aber genau das ist doch die Krux. Es gäbe jemanden, der zwei von drei Schichten abdecken könnte und es ist aus Arbeitgebersicht nicht gewünscht.
Ich kenne Kollegen, die möchten/müssten ausschliesslich Nachtdienste machen - und es ist aus Arbeitgebersicht nicht gewünscht.
Mag sein; aber ich hab einen Job, wo ich keinen ND mehr machen muß. Oder Kolleginnen von mir machen nur ND.
Bei uns geht das.
Wenn manche AG derart unflexibel sind in Zeiten des Pflegenotstandes, dann müssen die Pflegekräfte halt "mit den Füßen abstimmen", sprich woanders hin wechseln.
 
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FLORA.BLEIBT

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und genau deshalb kann ich nur den kopf schütteln wenn jmd. freiwillig diesen job machen will, weil die rahmenbedingungen einfach derart miserabel sind.

bringt mir nichts wenn ich nen job gerne mache, aber dann nach einigen jahren physisch und/oder psychisch derart zermürbt bin dass ich nur noch bestimmte schichten oder teilzeit arbeiten kann. toller job, spricht für sich.. und genau dass kann man hier aus den Beiträgen rauslesen und dass ist auch durchaus repräsentativ für die breite masse.
wir sind knapp 60 leute lm team, davon arbeiten 10 leute (incl. 3* leitung) vollzeit, der rest teilzeit. warum?? weil es die Kollegen nicht mehr packen 100% zu malochen. und das ist krank. ein system in dem ich meinen job nicht mehr in vollzeit ausüben kann oder wo ich es nicht mehr schaffe alle dienste zu machen weil man sonst iwann vor die hunde geht.
 

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Meine Erkrankung kam nicht durch den Beruf - das möchte ich klarstellen und ja: auch in einem anderen Beruf/Job wäre ich nur noch Teilzeittauglich :(
 

FLORA.BLEIBT

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ich kenne deine Erkrankung nicht, aber der schichtdienst hat sicherlich sein übriges dazu beigetragen..
 

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