Hallo,
so billig ist ein Azubi gar nicht...
Vergesst bitte nicht, dass die von flexi genannte Summe auch für Zeiten in Ausseneinsätzen, Theorieblocks etc. zu entrichten ist.
Nach dem neuen Gestz von 2004 sind Schüler - zumindest in kleinen Häusern- beim eigentlichen AG nur sehr wenig eingesetzt. Zumindest so, dass der auch "was davon hat"...
Ein Beispiel:
In den 3 Jahren Ausbildung entfallen etwa 2200 Stunden auf Theorieblocks. Dann kommen pro Jahr noch etwa 5 Wochen Urlaub dazu.
Mit der neuen Aufteilung in ambulante und stationäre Bereiche sowie die Gliederung in curative, palliative etc. Einsätze werden Schüler noch weniger auf den eigentlichen "Kernstationen" eingesetzt.
Unsere gehen z.B. 2 Wochen in die Physikalische Therapie, 2 Wochen in die Dialyse, 2-3 Wochen in die Endoskopie, 2 Wochen in den Steri,4-5 Wochen in den OP/ die Anästhesie, 2 Wochen in die Tagesklinik, 3-4 Wochen auf die Aufnahmestation und etwa 4 Wochen auf Intensiv.
In diesen gesamten Bereichen ersetzten die Schüler mit Sicherheit keine examinierte Kraft!
Dann kommen nochmals Ausseneinsätze bei externen Arbeitgebern: 4 Wochen Pädiatrie, 4 Wochen Reha, 4 Wochen ambulante Pflege...
Den "Rest" der Zeit sind die Schüler dann auf den "eigentlichen" Stationen (Innere, Chirurgie, Gyn, Psychiatrie, Geriatrie, Neuro, IMC...) eingesetzt.
Privater Stress etc. ist so erstmal kein Grund, die Ausbildung um ein Jahr zu verlängern.
Eventuell kannst Du Fragen, ob Du die Ausbildung unbezahlt (!) für einen definierten Zeitraum unterbrechen kannst, um dann wieder neu in einen anderen Kurs einzusteigen.