Diskussion um die Ausbildung

intkap

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hallo ihr da,dot draußen an den tastaturen!
folgendes "problem": habe heute eine kräfige diskussion mit meiner freundin gehabt,die zurzeit auch in der krankenpflegerin ausbildung steckt. es ging darum, dass sie sich immer beschwert, dass sie gerade (bezogen auf den schulunterricht) soviel lernen müssen und dass die krankenpfleger/rinen ausbildung den des medizin studiums(bis zum 4. semester) nahe kommen würde und deswegen muss man sich als angehende krankenpflegerin auch so oft entspannen und kann auch nicht nach der schule lernen...
das letzte halte ich für faulheit,aber ich will es nicht glauben, dass die ausbildung 4 medizinsemster abdecken soll!dennn sonst,könnt man die ausbildung machen und dann an der uni das zwischendiplom verlangen(falls es sowas beim medizinstudium gibt!)!naja,sie fühlte sich dann persönlich angegriffen,als ich mir dann erlaubt zu behaupten,dass diese ausbildung jeder anderen ausbildung, die einen realschulabschluss voraussetzt, gleichwertig ist!
habe ich was falsches behauptet?ich habe meinerzeit selber viel im krankenhaus uaf der station,in der ambulanz und im labor gearbeitet und meine, eine schon weiten einblick in die dinge bekommen zu haben,außerdem ist meine mutter ebenfalls krankenschwester(OP).aber ich frage hier nur,weil man ja nie auslernen kann und weil ich mich auch eines besseren belehren lasse,warum dann dies nicht von miener freundin?weil das hier ein forum ist,erfahrene leute hier reg. sind,die jahrelang in diesem job stecken und weil man hier mehrere meinungen ohne zwischenmenschliche emotionen sich neutral anhören kann!
also,ich würde mich freuen hierzu was zu hören!
danke!
 

pflegus

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Die Ausbildung ist mit dem Medizinstudium nicht zu vergleichen.
Zu keinem Zeitpunkt, in keiner Hinsicht.
Habe schon ( fast ) 6 Semester durch.
Alles faule Ausreden.
 

Lillebrit

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Hallo,
nein, die Ausbildung ist mit keinem Studium zu vergleichen! Weder mit dem der Medizin ( ..was wir übrigens auch gar nicht wollen *g*) noch mit einem Pflegewissenschaftlichen Studiengang.
Fakt ist, dass die Inhalte der Ausbildung ein breites Themengebiet abdecken und man daher schon viel lernen muss- was eben die breite dern Themen angeht.
Fakt ist auch, dass die Schüler im Schichtdienst arbeiten, was schon anstrengend ist.....dazu eben die Stationswechsel alle 6-10 Wochen.
Wer also sowohl auf Station als auch in der Schule gute bis sehr gute Lesitungen bringen will, der hat halt nicht viel Zeit zum "feiern gehen" oder um einem zeitaufwändigen Hobby zu fröhnen....

Die Ausbildung ist anstrengend...wird dafür aber auch überdurchschnittlich gut bezahlt ( auf der Bank gibt es weniger...)

LG,
Lillebrit
 
O

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Schließe mich voll der Meinung von Lillebrit an und egal welche Ausbildung du machst, lernen ist das A und O und bestimmt kein Zuckerlecken auch in anderen Berufen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
 

medizin-ersti

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Im Medizinstudium braucht man für die ersten Semester schon einige Vorkenntnisse in den Naturwissenschaften. Wenn man da bei 0 anfängt wird es mega anstrengend und das ist in der Pflegeausbildung mit sicherheit nicht so.
Wenn sie denkt die Ausbildung kommt dem Medizinstudium nahe soll sie doch mal ein bisschen in folgenden Büchern probelesen:
Welsch Histologie, den Silbernagel Physiologie oder den Löffler Biochemie.
Ich denke dann wird sie sich nicht mehr so angegriffen fühlen und vielleicht steigert das auch ihre Lernmotivation denn ich wage mal zu behaupten, dass sie in den Büchern ohne Vorkenntnisse, entschuldigung, absolut nichts blicken wird. :-)
Wenn Pflegeschüler ihre Ausbildung mit dem vorklinischen Teil des Medizinstudiums vergleichen ist da ansonsten prinzipiell nichts einzuwenden. Ist zwar totaler Quatsch aber wenn sie dran glauben steigert das vielleicht ihr Selbstwertgefühl und das schadet ja nichts. Ich würd sie deshalb nicht runterputzen wenn dir etwas an deiner Freundin liegt.
 

funcz

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kann nur zustimmen, mein zwillingsbruder studiert medizin und ich mach kikrpfl. ist in keinster weise zu vergleichen, auch in fächern wie anatomie oder physiologie hat die ausbildung nicht annähernd den umfang wie im medizin-studium. hatte auch von vielen azubi`s im vorfeld gehört, dass es in puncto anatomie/pädiatrie usw. gleichwertig ist, fakt ist aber dass das einfach nicht stimmt :verwirrt:
 

Patenonkel

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Hallo, ich bin Krankenpflegeschüle und das erste Lehrjahr neigt sich dem Ende.

Ich muss sagen das ich die Ausbildung keinesfalls mit einem Medizinstudium vergleichen will, dann sehe ich nämlich alt aus :| das Studium ist wesentlich umfangreicher!!!

Allerdings muss ich auch sagen das die Ausbildung NICHT mit jeder anderen gleichwertig ist, die man mit Realschulabschluss machen kann.

Ich bin 27 und habe vorher eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht, und diese war ein lauwarmer Furz gegen den Aufwand den ich jetzt betreiben muss um einen guten Notendurchschnitt zu halten (liegt übrigens zur Zeit bei 1,1 *freu*)

Nichts desto Trotz brauche auch ich Ruhe und Erholung, und es gibt sicher auch Tage an denen ich einfach mal gar nichts zu hause mache.

Diese Tage sind allerdings sehr sehr selten und in den Schulwochen muss ich täglich mindestens eine Stunde zu hause nacharbeiten / vorbereiten u.s.w.

Hausaufgaben, Vorträge, Ausarbeitungen und Lernen für Klausuren muss ich aber während der PRaxiszeit auch um im nächsten Schulturnus den Anschluss nicht zu verlieren.

Also finde einen Kompromiss mit Deiner Freundin, greif sie nicht zu sehr an denn sonst blocken Weiber nur ab (hab selber eine solche zu hause) *grins*

Also denne, drückt mir die Daumen für mein erstes Zwischenzeugnis:besserwisser:


Viele Grüße, Patenonkel:zunge:
 

Scip

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@ medizin-ersti:
Wenn sie denkt die Ausbildung kommt dem Medizinstudium nahe soll sie doch mal ein bisschen in folgenden Büchern probelesen:
Welsch Histologie, den Silbernagel Physiologie oder den Löffler Biochemie.

Ok habe sie zur Probe gelesen... Du vergisst aber leider einen entscheidenden Fakt. Beim Silbernagel bzw. Löffler handelt es sich eher um die "großen" Lehrbücher und wenn du jene wirklich auswendig kannst hast 1000 fach zuviel gelernt. Zum sehr guten Bestehen sind die Bücher einfach nicht nötig. Wenn du dir dann Bücher wie den Hick bzw. Horn anschaust, dann sieht die Sache schon anders aus.

Nun zum Vergleich Ausbildung/Studium. Natürlich kann man sie nicht vergleichen aber so wenig Annäherungspunkte wie alle hier Proklamieren haben KP-Ausbildung und Med.-Studium auch wieder nicht. Im grunde genommen nehmen wir die selben Fächer durch, nur auf einem viel viel niedrigeren Level.
Die Ausbildung kann man -wenn man möchte- ohne Lernen, ohne Wissen ohne Peilung bestehen aber wer sich dahinter klemmt könnte z.B. nach der Ausbildung das mündlichen Physikum mit entsprechenden Themen in Anatomie schon bestehen.... Auch eine menge an Impp-Physikums-Fragen sind nur mit "Ausbildungswissen" zu schaffen.
Ansonsten intkap hat deine Freundin nicht recht. Auch wenn die Themen von Ausbildung/Studium ähnlich sind ist das Niveau der Ausbildung einfach zu gering und nicht mit dem Studium zu vergleichen.

@ Lillebrit
Die Ausbildung ist anstrengend...wird dafür aber auch überdurchschnittlich gut bezahlt ( auf der Bank gibt es weniger...)
Wenn du dich da mal nicht täuschst!!!

Gruß
Scip
 

Treeflower

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lillebrit schrieb:
Fakt ist auch, dass die Schüler im Schichtdienst arbeiten, was schon anstrengend ist.....dazu eben die Stationswechsel alle 6-10 Wochen.
Wer also sowohl auf Station als auch in der Schule gute bis sehr gute Leistungen bringen will, der hat halt nicht viel Zeit zum "feiern gehen" oder um einem zeitaufwändigen Hobby zu fröhnen....
Hallo Ihr :mrgreen:
Denke das Zitat trifft es ganz gut!
Bin selber seit ca zwei Jahren examinierte Krankenschwester, und habe gerade ( wie alle anderen aus meinem Kurs!!!) gerade den Anfang der Ausbildung als sehr anstrengend empfunden. Viele Infos strömen auf dich ein und nebenbei muss du organisatorische Abläufe auf Station lernen, und den Schichtdienst körperlich " verpacken"( kurze Wechsel, Nachtdienst usw..) und wenn du nach Hause kommst wolltest du manchmal nur noch schlafen...
Alle die die Ausbildung in diesem Krankenhaus gemacht haben , haben die gesamte Ausbildung als anspuchsvoll empfunden..

Möchte echt Niemanden angreifen der studiert, den ich glaube das dass vom Kopf her sehr antsrengend und stressig sein kann.
Doch ich denke dass die Studenten etwas mehr Toleranz bzw. Respekt vor denen zeigen sollten die eine volle Ausbildung machen.. Bei Allem gibt es Vorurteile und es stimmt schließlich auch nicht, dass alle Studenten bis Mittags schlafen und nur irgendwann mal lernen.:streit:

Mich würde eine solche Aussage, dass diese Ausbildung eine ist wie jede andere auch auf die Palme bringen.. :motzen:
Schließlich muss mann sich auch mit vielem arrangieren, wie z.B. Heiligabend Spätdienst während die Familie feiert..

Wünsche Allen die studieren und denen die eine Ausbildung machen weiterhin viel Glück!

Mfg Treeflower:flowerpower:
 

Lillebrit

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Mich würde eine solche Aussage, dass diese Ausbildung eine ist wie jede andere auch auf die Palme bringen..
Schließlich muss mann sich auch mit vielem arrangieren, wie z.B. Heiligabend Spätdienst während die Familie feiert..

Krankenpflege ist ein Dienstleistungsberuf.

Dienst am Heiligen Abend: die Altenpflegerin, der Bahnangestellte, der Feuerwehrmann, die Polizei, die Hotelfachfrau, der Koch, der Kellner... usw., usw., usw..

Das Arbeiten an Sonn- und Feiertagen kann also nichts besonderes sein, was unseren Beruf auszeichnet.

Elisabeth
 

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Hallo,

kann es sein, dass ihr vom Thema abkommt?

Sonnige Grüsse
Narde
 

medizin-ersti

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Scip schrieb:
Beim Silbernagel bzw. Löffler handelt es sich eher um die "großen" Lehrbücher und wenn du jene wirklich auswendig kannst hast 1000 fach zuviel gelernt. Zum sehr guten Bestehen sind die Bücher einfach nicht nötig. Wenn du dir dann Bücher wie den Hick bzw. Horn anschaust, dann sieht die Sache schon anders aus.

Zuviel sicher nicht. Ich muß z.T. manche Sachen aus dem Silbernagl wissen, die irgendwo kleingedruckt versteckt in irgend einem Satz in Klammern stehen. Und Alles was da drin steht brauchst du irgendwann mal gerade in Physiologie is ALLES drin.

Scip schrieb:
wer sich dahinter klemmt könnte z.B. nach der Ausbildung das mündlichen Physikum mit entsprechenden Themen in Anatomie schon bestehen.... Auch eine menge an Impp-Physikums-Fragen sind nur mit "Ausbildungswissen" zu schaffen.
Also wenn die besagte Freundin später mit einem Examen von 1,0 zusätzlich zu ihrem Pflegewissen weiß, welche Nervenfaserarten man im Cortex cerebelli findet, deren Verlauf beschreiben kann und alle Rückenmuskeln mit Ansatz, Ursprung und Innervation kennt, dann Hut ab. Ich wusste nicht dass die Krankenpflegeausbildung so umfangreich auf diesem Gebiet ist. Aber man lernt ja nie aus :-) *respekt*

PS: Im Horn stehen viele Sachen nicht drin, genauso wie in den Kurzlehrbüchern. Die eignen sich nur wenn man den Stoff schon einigermaßen gut beherrscht.
 

Janefunny

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Also ich bin jetzt mitte im zweiten Lehrjahr und ich muss sagen, es ist kein Zuckerschlecken. Natürlich kann man es direkt nicht mit einem medizinischem Studium vergleichen, aber es gibt einige Ansätze die sind mit Sicherheit die Selben.
Ich werde nach dem neuem Gestetz unterrichtet und wir sind die ersten die danach geprüft werden. Wurden jetzt mal ein wenig informiert, wie unser Examen aussehen kann. Und ich muss sagen, es hat mir sehr Angst gemacht. Wo ich mir denke, dass es schon etwas zu weit geht. WIr müssen Pflegetheorien anwenden können, sprich, alles was wir schreiben, müssen wir durch eine Theorie oder durch Wissenschaften bestärken. Es wird jetzt immer mehr von Fachoberschulreife gesprochen. Ich habe einen guten Realschulabschluss, hätte sogar Abi machen könne und ich muss sogar sagen, dass die Ausbildung sehr schwer ist.
Wir müssen eigentlich das Selbe wissen, was ein Arzt weiß, nur dürfen wir es nicht anwenden. Könnte diese Ausbildung auch nicht mit einer anderen vergleichen.
 

Scip

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@ medizin-ersti:
Zuviel sicher nicht. Ich muß z.T. manche Sachen aus dem Silbernagl wissen, die irgendwo kleingedruckt versteckt in irgend einem Satz in Klammern stehen. Und Alles was da drin steht brauchst du irgendwann mal gerade in Physiologie is ALLES drin.
Mal angenommen du kannst den Silbernagl komplett auswendig, ich meine nicht 2-3 mal gelesen sondern richtig auswendig, dann ist es einfach zuviel des guten. Mal abgesehen davon, dass es komplett unrealistisch ist den auswendig zu können. Du lernst/liest beim Silbernagl auf Lücke, was im Grunde genommen nicht schlimm ist....
Wenn du den Hick komplett auswendig kannst dann ist dir eine 1 im Physikum in Physio fast garantiert. Während des Semesters wirst du -je nach Vorlieben des Profs- nicht immer alles im Hick finden. Dann greift man halt mal kurz auf den Silbernagl oder Schmidt/Thews zurück. Aber eben nur punktuell, weil der Prof. auf irgendeinem speziellen Thema "herumreiten" will. So kann man vorschnell behaupten Buch XY ist schlecht, weil diese eine Sache dort nicht drin steht. So ist es einfach nicht....

Also wenn die besagte Freundin später mit einem Examen von 1,0 zusätzlich zu ihrem Pflegewissen weiß, welche Nervenfaserarten man im Cortex cerebelli findet, deren Verlauf beschreiben kann und alle Rückenmuskeln mit Ansatz, Ursprung und Innervation kennt, dann Hut ab.
Wenn man als ex. KP eigentich das Wissen sollte was in PFLEGE-Büchern wie "Mensch Körper Krankheit"; dem "Spornitz" oder ähnlichen steht, dann wirst du lachen, denn sowohl die Nervenfaserarten im Cortex cerebelli als auch alle Rückenmuskeln (incl. autochthone Rückenmuskulatur) mit Ansatz und Ursprung sowie teilw. innervation findest du in den PFLEGEBÜCHERN. Und ein gewissenhafter Schüler -wie meine Wenigkeit- sollte diese dinge schon wissen, da sie ja in unseren Lehrbüchern stehen. Du wirst nochmehr lachen aber ich kenne Studenten und genug Ärzte für die z.B. die autochthone Rückenm. "ein Buch mit 7 siegeln ist" und ich als kleiner Mittelkursschüler jene Auswendig kann. Um nochmal auf die tolle Silbernagl Buchthematik zurückzukommen. Wie du siehst stehen selbst diese dinge in einfachen Pflegebüchern aber ich kenne ausser mir keinen einzigen Krankenpfleger/Schüler/Lehrer der mir die autochthone Rückenmuskulatur runterbeten kann OBWOHL sie in unserem Lehrbuch steht!!!! So gesehen wäre ich mit der Behauptung alles aus dem Silbernagl wissen zu müssen mehr als vorsichtig.

Im Horn stehen viele Sachen nicht drin, genauso wie in den Kurzlehrbüchern. Die eignen sich nur wenn man den Stoff schon einigermaßen gut beherrscht.
Du willst mir ernsthaft erzählen, dass man z.B. den Horn / Hick erst lesen kann wenn man den Stoff schon einigermaßen gut beherrst?? Hast du überhaupt schonmal ein "Kurzlehrbuch" angelesen oder angeschaut???

@ Lillebrit:
Danke für die übersicht. Da sehe ich mal wieder wie schlecht ich doch im Gegensatz zum Bankkaufmann bezahlt werde für den z.B. Schichtdienst ein fremdwort ist....

Gruß
Scip
 

stationswicht

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wenn ich die zahlen von der vergütung seh, könnte ich ja schon wieder heulen, aber das hatten wir ja schon mal in nem andren thread...

zum thema wer was wie tief weiß...
najaaaaaa
ich glaub nicht, dass man immer so das Studium und die Ausbildung vergleichen sollte, denn es sind nun mal 2 verschiedene Berufe und deswegen auch 2 verschiedene Bildungswege...
desweiteren hab ich festgestellt, dass das "niveau" unter verschiedenen Krankenpflegeschulen stark variiert, ne Bekannt jammert schon rum, dass sie's ni schafft, z. Bsp. für eine Klausur zu lernen, in der es nur um den Magen geht - bei uns schreibt keiner so ne Miniarbeit...
ne Lehrerin von uns hat gesagt, dass auf ner Fortbildung zum Thema des neuen Krankenpflegegesetzes rüberkam, dass grade Ana und Phys lange nicht mehr so tiefgreifend gelehrt werden, wie bisher.
was davon nun alles stimmt, weiß ich nicht
hauptsache es reicht dann mal für' Examen ;)
 

narde2003

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Hallo Scip und medizin-ersti,

wie wäre es wenn ihr über den Silbernagel per PN diskutiert, oder bei Bedarf einen neuen Thread aufmacht? Ihr kommt etwas vom Thema ab.

Sonnige Grüsse
Narde
 

intkap

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hi!na,da hab ich vielleicht was losgetreten!ich freue mich aber über die zahlreichen beiträge!
fakt ist,dass meine freundin, dies behauptung von der schule vorgeschwindelt bekommen hat!
nur, dass es "vorgeschwindelt"ist hat sie garnicht in erwägung gezogen.also ich es gehört habe,konnte ich es erst nicht glauben,aber ich denke,dass jede schule sich erst durch solche aussagen profillieren will!is doch klar,die schüler fangen an,den wird gesagt,dass die nach den neuen lehrmaterial lernen und dass sie sich anstrengen müssen,sonst schaffen sie es nicht und ausgeschmückt wird die ganze sache damit,dass die ausbildung gleichzusetzen ist mit den ersten semestern des medizinstudiums!
jedoch ist es krasser,dass schon zwei krankenpflege schulen die ich kenne, dieses den schülern erzählen!
naja,ich werde wohl nicht mehr aus der diskussion rauskommen,aber diese beiträge helfen mir sie vom gegenteil zu überzeugen (hoffentlich)!
ich will ja auch nicht sagen,dass diese ausbildung was einfaches ist,gerade die sache mit schichtdienst,block unterricht...aber es sind ganz viele einfach so von der sach überzeugt, dass wenn man sagt,dass man weiß wie es ist hart zu lernen...man schwere bisswunden davon tragen kann,weil einem vogeworfen wird,dass diese ausbildung alles von einem abverlangt.
habe es auch schon mal erlebt,dass wenn ich einigen den rat gegeben habe,mehr und stärker zu lernen ich nur mit einem schmunzeln abgestempelt worden bin oder wilde diskussionen führen musste,wie schon oben erwähnt!
so werde mal wider an die arbeit,muss zufälligerweise selben noch viel lernen :mrgreen:
peace
 

stationswicht

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außerdem, mal vom rein fachlichen abgesehn:

im vergleich zum abi is mir halt aufgefalln, dass man eigentlich ne gute Note sicher hat, wenn man gelernt hat - es wird einem eigentlich alles serviert, genau angesagt, diktiert und wenn mal was zum selber ausarbeiten ist, dann werden die Seitenzahlen vorgegeben...


ich find schon, dass man im Abi eben seine 1 nicht sicher hatte, auch wenn man alles auswendig gewusst hat.......
 

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