Burnout-Syndrom

mambo

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Krankenpfleger
Hallo Schüler KS und KP
Wie verhaltet ihr euch wenn ihr merkt das ihr mit Kollegen/innen arbeiten müßt
die "Ausgebrannt" sind und keine Kraft mehr haben das zu leisten was eigentlich
täglich an der Tagesordnung steht!

oder andersrum gefragt wenn ihr merkt das ihr "Ausgebrannt" sind und die Arbeit als notwendiges Übel seht
wie wollt denn ihr denn behandelt werden werdet ihr gemobbt oder wird es zu einem gewissen Grad toleriert und später im Team bei einer Supervision aufgearbeitet?
Damit meine ich nicht die Faulen unter euch sondern wirklich nur die die nicht mehr können!

:angry:
 

Trisha

Poweruser
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Hallo mambo,


sobald sich bei einem Mitarbeiter das Ausgebranntsein bemerkbar macht, also geistige und körperliche Erschöpfung, werden diese "rechtzeitig" mit den Stunden herunter gefahren. Bei uns funktioniert das, weil wir nur Stundenverträge haben (z.B. 100 Std. - 167 Std., 80-125 Std. usw.). Im Klartext heisst das, ein Mitarbeiter, der mir sagt, er "kann einfach nicht mehr", und ich merke das an seiner tatsächlichen Minderleistung am Pat., berücksichtige ich im nächsten Dienstplan eine verringerte Monatsstundenzahl und gebe ihm mehrere freie Tage am Stück. So vermeiden wir Krankenscheine und der Mitarbeiter ist zufrieden und erholt. Der Nachteil: weniger Stunden=weniger Geld!
Da aber fast keiner auf seine volle Stundenzahl/Monat kommt, ist das Burnout-Syndrom bei uns nicht wirklich anzutreffen. Ein richtiges Burnout-Syndrom bedarf nämlich einer Therapie!

LG
Trisha
 

mara79

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hmmm.. kann nur von mir reden.

Ich hab ne Vollzeitstelle, die allerdings nach erbrachten Stunden bezahlt wird. Also kann ich auch mit meiner PDL abklären, wenn ich merk, ich brauch en bissl Abstand.

Auch im Team gibt es da keine Probleme- sofern sich das "Ausgebrannt-sein" nicht ewig hinzieht. Wenn die Besetzung stimmt, kann sich mal jemand nur zum Schreiben rausziehen... ansonsten wähle ich auch mal ne "leichte" Station und begründe dies dann auch so, dass ich die andre im Mom nich schaff, weil ich alle bin.

Ehrlich währt am längsten und ich spiel lieber mit offenen Karten, als dann mein Soll nicht zu schaffen und meine eigenen Erwartungen zu enttäuschen.
 

Ute

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Hi,
ich würde den MA in einem Gespräch fragen, wie es ihr zur Zeit geht, was sie bewegt und ob sie Unterstützung braucht. Ich denke, dass ein offenes Gespräch als erste Lösung gut dazu dienen könnte, den MA näher/besser kennen zu lernen. Ich würde aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und ihr sagen, sie hätte ein Problem und ich wüßte auch schon welches...Burn-out....:down:
Wenn es sich dann klar definiert, dass der MA in einer Krise steckt, sollte diese Information an die Leitung gehen. Das ist kein Anschwärzen, vielleicht hat die Leitung auch schon bemerkt, dass da etwas nicht stimmt und braucht mehr Informationen um handeln zu können.

Menschen, die unter dem Burn-out-Syndrom leiden brauchen unbedingt Hilfe, und diese muss professionell sein!

LG
 

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