Burnout-Prävention aus Sicht des Arbeitgebers - Vielleicht könnt ihr helfen?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von ShadowDancer, 28.09.2013.

  1. ShadowDancer

    ShadowDancer Junior-Mitglied

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    Hallo und Moin Moin :-)

    Nachdem ich eine ganze Weile durch das Forum geschlichen bin und die SuFu gepiesakt habe, möchte ich jetzt einen Thread erstellen.

    Kurz möchte ich meine Situation schildern:

    Ich bin Gesundheits und Krankenpfleger und arbeite nun seit knapp 5 Jahren im Funktionsbereich der Intensivstation.
    Mein Arbeitsweg in der Pflege liegt allerdings schon ein paar Jahre länger zurück. (Praktika, Jobs, Zivildienst,...)

    Gegenwärtig befinde ich mich in der Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege und Teil dieses ist es, eine Facharbeit zu schreiben.

    Das Thema für das ich mich letztlich entschieden habe ist Burnout.

    Nun, das Thema Burnout ist erst einmal wenig originell, bekommt man doch in jeder (Fach)Zeitschrift und Fernsehsendung diesen Begriff beinahe inflationär hinterhergeschmissen.
    Überall heisst es "Work-Life-Balance" und die eigene Verantwortung sich zu kümmern und für sich zu Sorgen.
    Aber ist das wirklich alles so einfach?
    Vermutlich nicht.


    Ich habe beschlossen mich auf einen Aspekt zu konzentrieren, der meiner Meinung nach, viel zu wenig in den Berichterstattungen und Artikeln Bedeutung geschenkt wird:

    Burnout Prävention aus Sicht des Arbeitgebers.


    Beispiel: Eine alleinerziehende Mutter kann von dem Ratschlag sich um ihre "Work-Life" Balance zu kümmern, herzlich wenig anfangen, wenn sie keinerlei Unterstützung und/oder Entlastung von Seitens eines Arbeitgebers erfährt.



    Darunter fallen verschiedenste Aspekte, angefangen bei dem was der Arbeitgeber tun "muss" (Arbeitsschutzgesetze, ... ) aber auch Dinge die ein Arbeitgeber tun "kann".


    Nun bin ich bereits seit einiger Zeit auf Recherche im WWW und dachte mir, der direkte Austausche mit Kollegen aus dem Gesundheitswesen ist der beste Weg einmal zu schauen wie es "woanders" aussieht.


    Habt ihr von Studien in dieser Richtung mal etwas gehört?

    Wisst ihr von Seiten im WWW die sich (vor allem im Gesundheitswesen) mit dem Thema auseinandersetzen?


    Oder ihr seid selbst in diesem Thema involviert und wäret bereit euch mit mir auszutauschen?




    Zwischenziel soll es sein einen Fragebogen zu erstellen, diesen könnte ich Interessierten dann gerne aushändigen um sich an der Umfrage zu beteiligen.





    So, ich Danke für eure erste Aufmerksamkeit und stehe jederzeit Frage und Antwort. (Gern via PM !)


    Ich wünsche euch ein erholsames Rest-Wochenende

    Beste Gruesse

    ShadowDancer
     
  2. Ente_24

    Ente_24 Junior-Mitglied

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    Von dererlei Studien habe ich bislang nichts gehört ... wäre ja auch für jeden AG unwünschenswert, zu erfahren, daß die Hälfte des Personals umgehend zwangsbeurlaubt gehört (mit anschließender Kur :-)). In den Medien habe ich auch schon unzählige mehr oder weniger tiefgründige Beiträge zum Thema Burn Out verfolgt. Davor bewahrt hat es mich schlussendlich nicht (zumindest laut Diagnose), weshalb ich Dein Ansinnen für sinnvoll erachte. Es bringt absolut nichts, permanent von diesem "Phänomen" zu berichten, ohne, daß endlich ein flächendeckender Paradigmenwechsel eingeleitet wird. Hast Du denn schon Themen für die Erstellung der Fragen gesammelt?
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    prävention Burnout Betriebliches Gesundheitsmanagement studie - Google Scholar

    Btw.- Zwei alleinerziehende Mütter mit denselben Bedingungen... die eine wird krank, die andere nicht. Warum? Eine alleinerziehende Mutter mit ausreichendem Selbstbewusstsein wird sich die Erholungszeiten einfordern. Leider tun dies zu wenige sondern erwarten, dass andere für sie sorgen. Erwachsen ist dies handeln in meinen Augen nicht.

    Elisabeth
     
  4. Resigniert

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    Könnte man so verstehen: "selber schuld!"
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ist man an einer Erkrankung selber schuld? Es hat Gründe, warum der eine sich die Zeit nimmt, auf sich achtet und der andere dies net kann. Für diese Gründe ist aber der Arbeitgeber nicht zuständig. Da muss man sich anderweitig Hilfe suchen.

    Anders gesagt: Der Arbeitgeber kann dir Angebote zum Work-Life-Balance machen. Ob du sie nutzt, darauf hat er keinen Einfluß. Er kann dich net zwingen. Du musst schon selber aktiv werden.

    Elisabeth
     
  6. Resigniert

    Resigniert Stammgast

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    Ja, es hat viele Gründe, von denen manche eben nicht beeinflussbar sind.
    AG machen auch seltenst Angebote zum Work-Life-Balance.
    Das Leben besteht aus mehr als AG und freiem AN.
    BTW: ich hatte/habe nie einen Burnout, nur schwerste Depressionen. Habe immer geglaubt, an allem selbst schuld zu sein.
    Was hatte mein Therapeut Arbeit damit, mir die verschiedensten, von mir nicht beeinflußbaren Lebenssituationen zu "erklären".

    Na ja, ich habe keine Ahnung, bin keine psychiatrische Fachkrankenschwester
     
  7. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Was nützt es, wenn der AG im Zusammenarbeit mit dem BR Vorschläge zum Work-Life-Balance macht und keiner hingeht, weil es diese Angebote nur außerhalb der Arbeitszeit gibt?

    Die meisten AN wollen schon Angebote haben, aber diese sollen dann während der Arbeitszeit stattfinden und das geht halt nun mal nicht.
    Dann hält sich das Interesse sehr in Grenzen, aber der Vorwurf an den AG bleibt bestehen.

    @ ShadowDancer:
    In deinem Beispiel der alleinerziehenden Mutter, ist doch nicht nur der AG dafür verantwortlich, dass sie entlastet wird, sondern sie muss Grenzen setzen, Strukturen schaffen und Selbstbewusstsein entwickeln um sich zu schützen.

    Der AG könnte sie in der Form unterstützen:
    - geregelte Dienste anbieten
    - von Nachtdiensten für gewisse Zeit entbinden
    - ihr gestattet so zu arbeiten, wie die Kinder betreut sind
    - diese Punkte schriftlich für sie festhalten, damit sie auch den Rückhalt der SL, PDL und GF hat.
    Das sollte allerdings nur solange gelten, bis die Kinder keine Betreuung mehr benötigen. Es muss nicht sein, dass diese Regelungen bis zum 18. Lj. der Kinder gilt. Kinder von Alleinerziehenden sind zwangsläufig schon früher selbständig.

    Die AN´in sollte aber auch bereit sein Schritt für Schritt den AG entgegenzukommen und sich nicht auf ewig hinter dem Status der Alleinerziehenden verstecken.

    LG opjutti
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

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    Wenn Du nicht gleich mit "Burnout-Prophylaxe" suchst, sondern mit Begriffen wie "betrieblicher Gesundheitsförderung", und dann auf den entsprechenden Seiten mit "Burnout", solltest Du fündig werden. Die AG begreifen so nach und nach, dass sie auch ihren Teil zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter betragen müssen (was die Mitarbeiter nicht von ihrer Verantwortung, selbst auf sich zu achten, entbindet). Vielerorts werden Maßnahmen zur Gesundheitsförderung erprobt und umgesetzt.

    Bsp: iga - Initiative Gesundheit & Arbeit
    INQA.de - Initiative Neue Qualität der Arbeit
    BAuA - Startseite / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das war jetzt ironisch gemeint- gelle?

    Elisabeth
     
  10. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Nee, eine Provokation!!

    Habe so etwas selber von einem BR-Mitglied so zu hören bekommen.

    LG opjutti
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wenn wir uns über die Möglichkeiten des AG Gedanken machen sollen... . Sylvia Körner hat ff. Punkte als Problem definiert:
    Ich befürchte, dass es net reicht, Fitnessangebote zu machen. :-( Auch die Dienstplananpassung wird es allein nicht richten.

    Ich bitte das jetzt net persönlich zu nehmen... aber der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.
    Vielleicht ist ein Umdenken in den Führungsetagen notwendig: **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt** .

    Elisabeth
     
  12. Ente_24

    Ente_24 Junior-Mitglied

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    Genau ... das meinte ich mit "Paradigmenwechsel".
     
  13. opjutti

    opjutti Poweruser

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    @Elisabeth:

    Dein Link liest sich gut und ist ein weiteres Beispiel, was alles von der Führungsetage gesteuert und/oder umgesetzt werden könnte, wenn:
    - die Mitarbeiter auch bereit sind, sich darauf einzulassen.
    - die SL die Chance bekommen, diesen Führungsstil zu verinnerlichen.

    Solche Instrumente der Personalentwicklung müssen klar strukturiert und von einem oder mehreren Personalentwicklern in Zusammenarbeit mit den Abteilungsleitern betreut werden, durch:
    - regelmäßig stattfindende strukturierte MA-Gespräche
    - realistische Zielvereinbarungen
    - Schaffung gerechter Anreizsysteme
    - Ermittlung des FB-Bedarfes der einzelnen Bereiche, Abteilungen.
    - Fort- und Weiterbildungen nach Kompetenzstand des MA
    - Gleichmäßige Aufgabenverteilung in den Bereichen und dafür Freiräume schaffen
    - Ermittlung eines realistischen Personalbedarfes
    - Langfristige Personalplanung, damit Engpässe, wg. z. B. Mutterschutz, Rente, rechtzeitig aufgefangen und kompensiert werden
    können

    Gegenseitiges Vertrauen:
    - Vertrauen in die Kompetenzen der Pflege
    - Vertrauen in die Kompetenzen der Leitungs- und Führungsebene
    - Vertrauen in die Geschäftsführung

    Was noch fehlt ist die Transparenz der GF:
    - wo steht der Betrieb?
    - wo wollen wir gemeinsam hin?

    Die Umsetzung solcher Führungsinstrumente braucht Zeit und Geduld und wird nicht in den nächsten ein bis zwei Jahren umsetzbar sein. Dafür gibt es zu viele festgefahrene Strukturen in Form der Meinung : "das habe ich immer schon so gemacht!"

    LG opjutti
     
  14. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Mir würde es schon mal reichen, wenn AN "und" AG sich an die Hausaufgestellten "Leit"sätzen halten würde.
    Therorie und Praxis stimmig wären.

    Leider habe ich oft das Gefühl von mehr oder weniger geführten "Macht"kämpfen.

    Pflege wird nicht auf Augenhöhe kommuniziert, der Patient wird Opfer der Wirtschaftlichkeit des Hauses und Pflegepersonal was über Mißstände aufmerksam macht ist unwirtschaftlich. Müsste man(n)/frau ja was tun.

    Frei nach dem Motto: "Bei uns steht der Patient im Mittelpunkt und somit Allen im Weg."

    Ich verstehe nie warum Klinikleitungen und Pflegepersonal von "unterschiedlichen" Fronten aus kämpfen.

    Das gemeinsame Ziel, der Patienten wird öfters aus dem Auge verloren, dabei ist es wie im Kleinen:

    Geht es mir nicht gut, geht es meinen Kindern nicht gut, geht es meinen Mann nicht gut, geht es seinen Eltern nicht gut.....
    Geht es dem Pflegepersonal nicht gut (Arbeitsbedingungen, Arbeitsklima etc.) geht es dem Patienten nicht gut, geht es den Angehörigen nicht gut, geht es dem "Ruf" des Hausen nicht gut (Wirtschaftlichkeit im Eimer)......
     
  15. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Ganz genau so sieht es aus!
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Also doch net ironisch zu sehen? Welches Bild haben wir da von Kollegen, die sich in 6 Stunden verausgaben und danach net mehr zum Pilates, Yoga oder "Gruppenentspannung" wollen.

    Elisabeth
     
  17. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Ich finde nicht das der AG dafür verantwortlich gemacht werden kann, wenn Angebote nicht genutzt werden, sondern das die Angebote nicht wahrgenommen werden können.
    Ich erlebe es, dass der Dienstplan (FD/ZD/SD/ND) nicht an die Angebote anpasst werden. Wobei Arbeitskolleginnen/Arbeitskollegen, die so wieso nicht diese Angebote wahrnehmen wollen, diese Dienstplangestalung erschweren. Sie wollen nicht mehr ZD/SD oder ND´s leisten damit andere Arbeitskolleginnen/Arbeitskollegen "sich" pflegen.
    Was nützt mir das beste Angebot (auch bei der Hälfte des zu zahlenden Beitrages) wenn ich von 8 Terminen nur 4 Termine oder auch weniger Termine wahrnehmen kann, weil ich Dienst habe oder weil ich Dienstschluss habe, unter die 10 Stunden Ruhezeit komme und wohlmöglich eine länger An-/Abfahrtzeit habe?
    Diese Veranstaltungen finden meistens ab 15.00h statt, das bedeutet ich müsste dann immer FD haben um nach dem Dienst, in meiner Freizeit, daran teilnehmen zu können. Während der Dienstzeiten ist so etwas unmöglich planbar, da eh immer zu wenig Personal eingeteilt ist.
     
  18. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Glaubst du, dass die Bereitschaft teilzunehmen größer wird, wenn das ANgebot auch um 10Uhr stattfindet?

    Nein - dann schafft man morgens ja garnichts mehr. Der Tag ist sowieso schon im Eimer, dann lässt man sich nicht auch noch die paar Stunden des Morgens nehmen.

    Unter 10h Ruhezeit dürfte schwierig werden. Gehen eure Veranstaltungen bis nach 20Uhr?


    In aller Regel gibt es doch Dienstplanwünsche, damit kann man das timen. Dumm nur, wenn man seine Wünsche nicht für "so etwas" opfern möchte...

    Diese Dienste abschaffen geht leider ebenfalls nicht.
     
  19. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Krankenkassen, VHS etc. bieten Kurse bis 21.30h, is schlecht SD oder ND zu leisten.

    Ich arbeite nicht in Hoolywood ;), wünschen kann ich mir viel, "aber" der Dienstplan wird von anderen "mit"beeinflusst
    und wie Du schreibst,
    "alle" Dienstzeiten "sind" anzudecken. Isso und darum pflegen sich die meisten so wie sie können, ohne Kurse/ Angebote.
     
  20. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Passt hierzu und zeigt noch andere Dinge auf: http://www.krankenschwester.de/forum/talk-talk-talk/39447-burnout-hin-depression-nimmt-2.html

    Zusätzlich fällt mir ein: Seit einiger Zeit gibt es immer wieder "befristete" Arbeitsverträge (auch Stundenerhöhungen) = befristete Arbeitssicherheit.
    Eine Kollegin ist 5 Jahre, Stunden rauf, Stunden runter, Stunden rauf, so hingehalten worden und sie hat sich auch hinhalten lassen.
    Befrisste Verträge sind eigentlich eine verlängerte Probezeit, so kann man(n)/frau sich diese Leute gefügig halten. Diese Leute mucken nicht auf, bei Unterschreitungen der Ruhezeiten, Anspruchsnahme von Mehrarbeit-, Überstunden, zusätzlichen Arbeitsaufträgen.
     
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