Wie schreibt man eine Pflegeplanung in 2 Stunden?

......

hm....

Anhand des Fiebers würde ich das so darstellen.

Problem:

Patient schwitzt stark- aufgrund von subfibrielen/fibrielen Temperaturen
- ....

Das der Lesende auch weiß worauf das beruht und worauf ich meine Maßnahmen aufbauen

Lasse mich aber gerne eines besseren belehren wenn das nicht stimmen sollte!:up:
 
heut

Also genau so meint ich das auch, aber ick weiss net ob eure lehrer das so sehen wollen, bei uns war es so.
Am besten nachfragen, das hilft meistens weiter
Es ist noch kein meister vom HImmel gefallen:P
 
also gut....

Ich danke euch für diese kleine Diskusion und Tipps:up:!
Wenn ihr noch weitere hilfreiche Tipps habt, dann schreibt sie ruhig rein.

Ich werde dann allmählich mal ins Bett gehen. Muss morgen zeitig raus.

Wollt noch sagen- klasse Forum- werd mich öfters mal blicken lassen...

stefan
 
Pflegeplanung leicht gemacht

Hallo. Ich habe mein Examen 2004 gemacht und dieses Buch hat mir das Leben gerettet. Ich hatte auch sehr viele schlaflose Nächte.
"Pflegeprobleme formulieren - Pflegemaßnahmen planen "
ISBN 3-89752-084-2
Das sind ~ 20 Euro die sich aber wirklich lohnen.
In diesem Buch sind alle ATL aufgeführt und es sind dazu verschiedene Probleme, Ressourcen und Ziele erklärt und auch hilfreiche Tips beim ausführen.
Gruß und viel Erfolg
 
stefan1981 schrieb:
hm....

Anhand des Fiebers würde ich das so darstellen.

Problem:

Patient schwitzt stark- aufgrund von subfibrielen/fibrielen Temperaturen
- ....

Das der Lesende auch weiß worauf das beruht und worauf ich meine Maßnahmen aufbauen

Lasse mich aber gerne eines besseren belehren wenn das nicht stimmen sollte!:up:

Hi Stefan, hier müssten dann noch alle weitern potentiellen Probleme aufgeführt werden, die durch das starke Schwitzen bedingt sind:
Dekubitusgefahr
Thromboemboliegefahr
Exsikkosegefahr
Obstipationsgefahr
Pneumoniegefahr......

Der oder die Prüfer haben ja die komplette Krankenakte vorliegen, so dass ein seperates Auflisten der Diagnosen m.E. nicht erforderlich ist. Frag doch Deine Dozenten, wie sie es haben möchten, dann bist Du auf der sicheren Seite.

Viel Glück und lass wieder von Dir hören
 
tja....

Also mit den Prophylaxen/Sekundärerkrankungen ist das so eine Sache.
bisher konnte mir keiner so richtig sagen wo die hingehören.
Der eine sagt- die gehören mit in die laufenden ATL´s rein und andere schreiben sie in das "ATL Sicherheit".

Wenn man sie ganz genau mit in das laufende ATL mit rein nimmt, dann
müsste man ja diese Sachen permanent bis aufs kleinste Detail wiederholen.
Das ist ja auch nicht gut. Ich hab gelernt, man sollte versuchen so wenig wie möglich doppelt schreiben.

Ich persönlich würde die Prophylaxen in den laufenden ATL´s nur grob erwähnen.Die Maßnahmen zur Durchführung erwähne ich dann geballt im ATL Sicherheit.

DA spare ich mir ne Menge Schreibkram. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, das wenn man dies so schreibt( immer einzeln haarklein erwähnen)
das man in den 2 Stunden nie hinkommt.

was haltet ihr davon?

mfg Stefan
 
Also ich für meinen Teil habe mal gelernt und finde es auch sinnvoll die Prophylaxen bei den entsprechenden ATL / AEDL unterzubringen.
Immerhin beziehen sie sich ja auch darauf!
Und das potentielle Pflegeproblem bezieht sich dann ja auch eine bestimmte ATL!
Zum Beispiel: ATL bewegen: Patient muss Bettruhe einhalten, ist immobil -> Aufgrund Immobilisierung Gefahr einer Venenthrobose -> Ziel: physiologischer venöser Rückstrom -> Maßnahmen: ...!
Das ist doch auch genauso schnell geschrieben. Und es macht ja auch keinen Sinn sie in eine andere ATL zu schreiben.
Ich sehe da keinen Vorteil.

Aber ich hab da nen Tipp für Dich! Du gehst doch zur Schule, ... Du hast Lehrer, die Dich prüfen, ... erörter diese Unsicherheit oder diese Fragen doch mit denen, die es dann auch bewerten.
DIE wissen sicher, wie sie es haben wollen!!
 
Hi Stefan, m.E. gehören sie zu den dazugehörigen AEDL´s, denn wenn Du sie unter "Sicherheit" packst, würdest Du sie ja einfach nur so auflisten. Schreibst Du sie unter die dazugehörige AEDL ist es für jeden eindeutig erkennbar, warum der Betreffende potentiell gefährdet ist.
Habe auch noch nicht so ganz verstanden, warum das Arbeitserleichternd sein soll. Schreiben musst Du doch so oder so.

Wenn Du einige Formulierungen drauf hast, brauchst Du Dir keine Gedanken machen, dann kann man die PP in 2 Stunden locker schaffen.
 
stefan1981 schrieb:
Zum Punkt Diagnosen und Pflegeplanung.
Man muss doch zum Beispiel beim "ATL-Atmen " bei einem Patienten
mit einer Lungenerkrankung(COPD,Asthma,...) -dies erwähnen?
Oder was ist beim Diabetes Mellitus?

Baut sich denn auf diesen Diagnosen die Pflegeplanung nicht teilweise auf-
weil danach richten sich auch meine Pflegemaßnahmen.


Hi Stefan,

ich glaube wir haben das gleiche probleme,ich will auch Wießen wie man richtig Pflegeplanung schreibt.
 
Hallo!
Also ich habe gelernt, dass man Diagnosen nicht erwähnt (die Diagnosen stehen ja im Anamnesebogen) (z.B. Patient hat einen Diabetes. Sondern nur die beim ihm damit im Zusammenhang stehenden Probleme)

z.B. Patient hat schwankende Blutzuckerwerte Gefahr einer Hyper- oder Hypoglykämie
Ziel 1: pathologische Blutzuckerschwankungen sind frühzeitig erkannt
Maßnahmen: - 3-4x täglich BZ-Kontrolle durch das Pflegepersonal.

Ziel 2: pathologischen BZ-Schwankungen ist vorgebeugt, toleriert Einschränkungen in der Nahrungsaufnahme
Maßnahme: - Pat erhält eine Diätberatung
- Pat bekommt 12BE Diabetes Kost

So in etwa muss man sich das vorstellen. Es ist schon schwierig, daher kann ich euch nur empfehlen nicht erst eine Woche vor der Prüfung anfangen Pflegeplanung zu lernen!!! Am besten so früh wie möglich.
 
Hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber anfangs war auch immer die Rede von 2 Stunden Pflegeplanung schreiben ...

Ist aber doch nur Eine! Die andere Stunde braucht man für die Informationssammlung, mit den Patienten quatschen usw. ...

Ich werd mir ein, zwei tage vorher noch mal ein paar Beispiele für pflegeplanungen angucken, nochmal die Prophylaxen durchlesen (wegen korrekter Formulierung), und gut ist.
Glaube nicht das das sooo viel ausmacht. Hauptsache die pflege stimmt und man evaluiert vernünftig!
 
Hi,

wir mussten 2 Pflegeplanungen in 2 Stunden schreiben, ein schwieriger und ein eifnacher Patient. Und es soll ja no leserlich sein. Also 2 Stunden reichen kaum aus
 
Wir haben etwas mehr Zeit. Ich hatte 2 Patienten, hatte pro Patient 1,5 Stunden Zeit für die Infosammlung und dann nochmal je 1,5 Stunden für die Planung. Hinterher tun einem ganz schön die Hände weh...
 
Ist das denn von Land zu Land unterschiedlich geregelt? Oder habt ihr wenuiger Zeit für die eigentliche Prüfung?

Das krankenpflegegesetz (oder wie das auch immer heisst ;) schreibt doch maximal 6 Stunden vor. (nach Aussage unseres Direktors, hab das nie nachgelesen.)

Wir haben 2h am Vorbereitungstag und 4h am nächsten tag für die Prüfung...
 
Hm...dass weiß ich auch nicht genau. Ich hatte wie gesagt 6 Stunden für die Infosammlung und das schreiben der Pflegeplanung und am nächsten Tag hatte ich dann noch einmal 3 Stunden für die Umsetzung am Patienten.
Was müsst ihr denn alles in der Prüfung machen? Wir müssen 1 Ganzkörperwäsche im Bett, Prophylaxen, Vitalzeichenkontrolle, s.c.-Injektion, 1 Verbandswechsel, ggf. einen DK-Wechsel, 1 Infusion vorbereiten und natürlich die Übergabe.
 
Hi,

ist das nicht vorgeschrieben wie lange man Zeit hatt?

Wir hatten für 2 Pflegeplanungen 2 Stunden,des is jetzt schon etwas ungerecht
 
Steffi1984 schrieb:
Hi,

wir mussten 2 Pflegeplanungen in 2 Stunden schreiben, ein schwieriger und ein eifnacher Patient. Und es soll ja no leserlich sein. Also 2 Stunden reichen kaum aus
Mein Examen ist schon etwas her, aber wir damals einer der ersten Kurse, die eine Pflegeplanung schreiben mussten und dafür 2 Stunden Zeit bekamen am Vortag des praktischen Examen. (Vorgeschrieben war das wohl schon paar Jahre länger) Schwer war das nur, weil ich absolut ungeübt war, weil es Pflegeplanung in der Praxis bei uns noch gar nicht gab ---- nichtmal Kurven, wo man das hätte dokumentieren können.

Heutzutage würde ich sagen: 2 Stunden sind genug - und realistisch gesehen fast zu lang! Wie lange hat man denn Zeit für eine Planung in der Praxis? Aber 2 Stunden sind für die Prüfungssituation meiner Meinung schon angemessen bevor alle protestieren.

Wenn man zum Examen noch soviele Fragen zur systematischen Erstellung einer Planung hat (was überhaupt rein gehört), dann wurde es schlecht gelehrt oder nie geübt.

Weil "eigentlich" ist ein Pflegeplan gar nicht so schwer.

Anamnese verfassen (oft ja schon gemacht bei Examenspatienten)
Probleme jeder Art, die eine Pflegeintervention nach sich ziehen, aufnehmen. Ein realistisches Ziel benennen. Fertig ist der Regelkreis.
Wenn am Schluss kein Problem oder keine Maßnahme (außer Routinetätigkeiten) mehr alleine dasteht, hat man alles drin.

Nur nicht zu kompliziert denken!

LG
reX
 
Meines Wissens dauert das prakt. Examen 6 Stunden. Es fängt mit der Infosammlung an und hört mit der Übergabe an den nachfolgenden Dienst auf.
Wenn Du dann beispielsweise 2.5 Std. für die Pflegeplanung brauchts, dann bleiben Dir 3,5 Std. für die Pflege, am Ende müssen 6 Stunden herauskommen.
Es wird ganz unterschiedlich gehandhabt. Ich kenne es so, dass der Schüler Aufgaben zugeteilt bekommt, ich kenne es auch, dass der Schüler eine Gruppe PAtienten alleine organisieren muss, dabei muss von einem Patienten die Planung geschrieben werden.
Um mal zur Pflegeplanung zu kommen. Ich habe diese nie in meiner Ausbildung gelernt und musste mich autodidaktisch dabei fortbilden.
Mein größtes Problem war die Formulierung der Probleme.
Ich bin dann anders herangegangen. Ich wusste was ich bei dem Patienten mache und was ich dadurch erreichen wollte, sprich Maßnahme und Ziel waren mir sofort klar. Das mag sicher auch daran liegen, dass ich schon einige Jahre Berufserfahrung hatte und der Prozess in meinem Kopf nicht mehr so einzeln stattfand. Auf jeden Fall habe ich ddie Planung quasi von hinten aufgerollt, wodurch es mir leichter fiel das Problem zu formulieren. Nach der Problemformulierung habe ich meine Planung dann immer gegengecheckt und nachgeschaut, ob mein Ziel und Maßnahme auch wirklich zum Problem passen, bzw. ob ich mit der dokumntierten Maßnahme das Ziel überhaupt erreichen kann.
 
Hallo Sigrid!

Genauso wie Du das machst, also das Pferd von hinten aufzäumen, habe ich es immer meinen älteren, erfahrenen Mitarbeitern erklärt, die Schwierigkeiten mit der Pflegeplanung hatten.
Gerade Pflegeexperten handeln ja viel intuitiv...

Schüler müssen hier noch systematisch rangehen, weil sie zwar viele Fähigkeiten haben, aber kaum etwas schon beherrschen.

Ich dachte, dass die praktische Prüfung einheitlich geregelt ist:
1. Tag: Auswahl der Patienten (2-4 Pat.), 2 Std. Zeit für pflegerische Anamnese und Pflegeplan. Ablaufplan.
2. Tag: Versorgung dieser Patientengruppe bis max. 4 Personen mit Vorstellung, Übergabe und Dokumentation.

Bin zwar PA, muss aber gestehen, dass ich akut gar nicht weiß, ob sich da was dran geändert hat... :weissnix: hab ja noch ein Jahr Zeit bis ich mitprüfen muss. Bis dorthin weiß ich dann ;)

LG
reX
 
urorex schrieb:
Genauso wie Du das machst, also das Pferd von hinten aufzäumen, habe ich es immer meinen älteren, erfahrenen Mitarbeitern erklärt, die Schwierigkeiten mit der Pflegeplanung hatten.
Gerade Pflegeexperten handeln ja viel intuitiv...
Ich würde es nicht unbedingt intuitiv bezeichnen, das beinhaltet für mich mehr ein Handeln aus dem Bauch heraus. Aber ich denke schon, dass wir beide das Gleiche meinen. Der theoretische Prozess von der Infosammlung zu Maßnahmen und Ziel läuft allerdings auf grund von Erfahrung nicht mehr einzeln ab, so wie Du es schreibst geschieht diese Systematik nicht mehr im Einzelnen.
Was ich häufig bei Schülern sehe, dass sie Probleme benennen, die keine sind.
Beispiel: Patient, beinamputiert seit Jahren, immer selbstständig gewesen. Plötzlich im Krh. hat dieser ein Problem bei der Körperpflege, da in der Bewegung eingeschränkt. Meiner Meinung nach hat dieser Mensch überhaupt kein Problem, er ist nicht mal in seiner Bewegung eingeschränkt. In der Regel wird dann ein Problem bei der Bewegung beschrieben, aber als Ressource seine Hilfsmittel und Selbstständigkeit angegeben. Ist das überhaupt ein erwähnenswertes Problem, was geplant werden muss?
Ebenso verhält es sich bei selbstständigen Diabetikern, die seit Jahren ihre Insulingaben und BZ-Werte selbstständig kontrollieren und einstellen.
Plötzlich entsteht da ein Problem, der Hypo-/Hyperglykämie und die Pflegekräfte sollen darauf achten?
Bitte nicht an den Formulierungen jetzt festhalten, es geht um die Probleme, sind es welche oder nicht?
 

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