Was darf eine Krankenschwester / ein Krankenpfleger und was nicht?

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von derblank, 03.02.2010.

  1. derblank

    derblank Gast

    Was darf laut Gesetzgeber eine examiniere Krankenschwester / ein examinierter Krankenpfleger im Krankenhaus an Tätigkeiten durchführen und was nicht? Was wird in der Ausbildung gelehrt und was nicht?

    Für qualifizierte Antworten ggf. mit Links zur Gesetzgebung wäre ich sehr dankbar.

    Gruß

    Der Blank
     
  2. NiCkMuC_

    NiCkMuC_ Stammgast

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    Was weißte den schon selber...?

    Wirst sicher im Netz fündig....siehe auch Krankenpflegegesetz ;)
     
  3. derblank

    derblank Gast

    Na ich weiss nicht viel ausser dass die Schwestern auf Station dauernd dem Arzt sagen dass die das nicht dürften ... dass das nicht Teil Ihres Aufgabenbereiches ist usw. .... Noch ein kleines bischen und ich sehe den Arzt bald das Essen austeilen (was auf dieser Station schon von extra Hilfskräften für den Service erledigt wird). Also bevor ich mich für so einen Beruf entscheide möchte ich wissen was ich machen darf und was nicht. Ich hefte ungerne den ganzen Tag Akte ab oder räume Sachen aus der Akte aus oder schreibe sogar Romane in die Akte, das ist mir zu langweilig.

    Gruß
    Der Blank
     
  4. NiCkMuC_

    NiCkMuC_ Stammgast

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  5. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Akten sortieren? Nein, das ist keine Pflegeaufgabe.:mryellow:
     
  6. NiCkMuC_

    NiCkMuC_ Stammgast

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    Bist du Praktikant oder was?
     
  7. derblank

    derblank Gast

    Sehr schön, habe ich durchgelesen, beantwortet die Frage immer noch nicht. Ich hätte dazu noch ein Paar Fragen die in diesem Link nicht beantwortet werden und zwar zu folgendem unter Abschnitt 2 §3 (Ausbildungsziel) dargelegtem Text ZITAT "
    die folgenden Aufgaben im Rahmen der Mitwirkung auszuführen:
    a) eigenständige Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen,

    b) Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation
    "
    Was genau darf man und was nicht? Angeblich wurden ehemals pflegerische Tätigkeiten wie z.B. die Blutentnahme oder das Viggolegen,das Legen von ZVK´s usw. nun wieder als ärztliche Tätigkeit dekoriert. Also was erlaubt mir der Gesetzgeber nachdem ich diese 3 - Jährige Ausbildung absolviere ?

    Zu NiCkMuC_ : Nein eher ein frustrierter Arzt
    Zu Mary_Jane : Na dann lade ich dich mal auf unsere Station ein dann kannst du dir das mal anschauen wie schön das von den Schwestern erledigt wird...
     
  8. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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  9. derblank

    derblank Gast

    Ja heutzutage sind es ärztliche Tätigkeiten, früher war das anders.
     
  10. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Blutentnahmen und PVK legen kann theoretisch delegiert werden an die Pflegekraft, aber nicht das Legen eines ZVK.
    Es wird derzeit unterschiedlich in den Kliniken gehandhabt, in dem Haus in dem ich arbeite werden Blutentnahmen schon seit gut zwei Jahren wieder von der Pflege übernommen. Die Frage ist eben auch ob man für zusätzliche Aufgaben auch entsprechend Stellen dazu bekommt.

    Gruß Mary
     
  11. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Willst uns jetzt verarschen?

    BE war noch nie eine pflegerische Tätigikeit, aber bei entsprechender Zuschaltung von Planstellen und Absicherung übernehmen wir das gerne.
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Es gibt keine Vorbehaltsaufgaben für Pflegekräfte, wie du es von der Ärztekammer für deinen Berufsstand kennst.

    Tipp: Frage in deiner, für dich zuständigen, Ärztekammer nach, was delegierbare ärztliche Tätigkeiten sind. Erschrick nicht. Deine Profession würde am liebsten alles selbst machen und gibt derzeit nur "ungerne" und unter dem Druck des Personalmangels im ärztlichen Bereich (Statistisches Bundesamt sagt zwar was anders...) einige wenige Tätigkeiten ab. Sind meist die Tätigkeiten, die Pat.-kontakt außerhalb der Visite anbetreffen und nicht "gefahrengeladen" sind- sprich. es muss kein Doc in der Nähe sein, falls was schief läuft.

    Wenn du also in Erfahrung gebracht hast, was deine Profession offiziell delegieren darf, dann musst du dich zum Hausjuristen bemühen. Der möchte bitte die versicherungsrechtlichen Sachen klären. Ich glaube kaum, dass du für eventuelle Probs im Rahmen deiner Delegierung finanziell zuständig sein willst.

    Und wen du soweit bist, dann kannst du dich mit dem Personalstand auf deiner Station beschäftigen. Es gibt Zeitmesssysteme, auf die auch die InEK zurückgreift, die den pflegerischen Aufwand halbswegs abbilden. Da schaust du dir mal die Zeitwerte an. Erschrick nicht: es gibt kein Geld für die von dir gewünschten Tätigkeiten. Kein Geld bedeutet auch keine Zeit.

    Und jetzt kannst du dich als ökonomisch denkendes Wesen profilieren und mit deinen pflegerischen Kollegen überlegen, wie man was zeitlich regeln kann: was ist wichtig? was ist eher traditionell und überholt? wie kann man sich gegenseitig helfen? usw.

    Cave- nicht vergessen: der Pat. ist ein menschliches Wesen, der nicht wie ein Auto abgespritzt, betankt und konserviert wird. Pflege braucht auch Zeit- der Mensch der gepflegt wird braucht Zeit. Nicht alles kann man mit Tablette und Messer heilen.

    Dieses gemeinsame Zusammenarbeiten aller Professionen (auch Pflege ist eine solche) nennt man übrigens Therapeutisches Team.

    Ich wünsche dir viel Erfolg in der Zusammenarbeit mit allen Kollegen auf der Station.

    Elisabeth
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    @narde- ist vielleicht ein armer Medizinstudent im Pflegepraktikum. *fg* Da macht man sich schon so seine Gedanken, wie es dann so wird, wenn man als Doc auch ungeliebte Tätigkeiten machen muss.

    Elisabeth
     
  14. derblank

    derblank Gast

    Ich hasse es wenn ein Patient leiden muss, das mal vorweg gesagt !
    Wie oft habe ich schon erlebt dass ich in der Ambulanz festsitze (und das nicht weil ich dort Kaffe trinke oder Däumchen drehe) und dann angerufen werde um eine neue Viggo zu legen, weil ein Patient Schmerzen hat. Natürlich würde ich gerne dem Patienten auf Station helfen, nur manche Sachen kann ich in der Ambulanz nicht einfach so liegen lassen. Also wartet dieser Patient 20-30 Minuten manchmal auch gut eine Stunde mit seinen Schmerzen nur weil die Krankenschwester/Krankenpfleger keine Viggo legen will mit der Behauptung "Das darf ich nicht". Na gut denk ich mir, Schmerzen sind nicht so schlimm wie ein akuter Myokardinfarkt, muss er halt warten....
    Ist das in Ordnung? Nein, ich denke nicht.
    Viel schöner ist es wenn man dem Patienten dann was oral geben will was nicht in der Kurve schriftlich angeordnet ist, darauf folgt : Das ist nicht schriftlich angeordnet, das gebe ich ihm nicht.
    Auch nicht schön, oder?
    Ich sehe täglich wie eine TONNE von Aufgaben den Schwestern auferlegt wird die meiner Meinung nach überhaupt nichts mit pflegerischer Tätigkeit zu tun haben (z.B. : Akten sortieren, Essen austeilen, Essen abräumen, Patientenzimmer saubermachen usw...) das geht doch alles auf Kosten des Patienten. Würde man für diese Aufgaben eine Sekretärin die für deutlich weniger Geld einstellen, die das auch noch gerne machen würde, dann könnten sich Krankenschwestern/Krankenpfleger auf wichtigere, ihrem Beruf auch eher entsprechende Tätigkeiten widmen.

    Ich bin täglich 12 Stunden auf Station/OP, 6 x im Monat auch gerne mal 24h, ich würde mich über etwas Hilfe freuen, ich helfe ja auch mal ein DK - Beutel leeren, ein Bett beziehen oder mal einen Patienten waschen. Aber wenn ich höre " Das dürfen wir nicht " bei solch BANALEN Sachen wie eine Viggo zu legen dann könnte ich an die Decke gehen.
    Und wenn wir über Vergütung sprechen für Mehrarbeit : Die Schwestern/Pfleger werden nach 8 Stunden nach Hause geschickt, ich darf erst gehen wenn die Arbeit getan ist. Hoffe ihr könnt meine Frustration verstehen, und glaubt mir, ich HASSE es wenn jemand leiden muss.

    Gruß

    Der Blank

    PS : Nee bin Arzt keine Sorge, und unbeliebte Tätigkeiten gibts für mich nicht, es gibt nur Aufgaben die auch mal die Schwestern/Pfleger machn könnten wenn man grad mal nicht kann.
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nochmal- selbstgewähltes Elend würde ich sagen.

    Deine Berufsgruppe hat die derzeitigen Zustände manifestiert. Sie wünscht ausdrücklich keinerlei Veränderung wie wir sie aus anderen Ländern bereits kennen- sowohl in Europa als auch über den großen Teich.
    Standesdünkel kann einem manchmal mächtig auf die Füße fallen- vor allem, wenn die Füße schon weh tun ist das sehr unangenehm.

    Es steht dir frei, in deinem Haus deinem Vorgesetzten- dem Chefarzt- deine Beobachtungen mitzuteilen und um Abänderung zu bitten- z.B. Einstellung einer Arztsekretärin aus dem Budget der Ärzte.

    By the Way- einen Zugang der eigentlich in einer Vene landen sollte und dann in einer Arterie steckte hab ich in meiner Laufbahn schon gesehen- war übrigens Ärztewerk und wurde glücklicherweise noch nicht beschickt.
    So banal ist eine Viggo denn doch nicht.

    Es gibt keine ärztlichen Tätigkeiten ohne Risiko. Du bist haftungsrechtlich abgesichert. Für Pflegekräfte gibt es diese Möglichkiet nicht. Sie können sich nicht selbst versichern. Und wenn der AG dies nicht tut... . Wie schon geschrieben- deine Versicherung wird sich weigern dieses Problem zu regeln. Und dann?

    Lass dir einen Termin bei deinem Klinikschef geben und hoffe, dass er kooperativ ist. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Elisabeth
     
  16. capuchinha

    capuchinha Newbie

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    Und ich weiß, dass die Ärzte es auch nicht einfach haben!

    Schön ist es zu arbeiten, wenn Ärzte und Schwestern sich gegenseitig Unterstützen, obwohl die Aufgabengebiete etwas unterschiedlich ist.
    Eine Schwester kann nicht ohne Arzt leben und der Arzt nicht ohne die Schwester.
     
  17. derblank

    derblank Gast

    Jede Verantwortung an den Arzt, der ist ja versichert, besser so weniger Arbeit für uns.... Toll wie das klingt, das Hirn an der Pforte abgeben und den Patienten leiden lassen. Schöne Welt ist das, am besten den Patienten nur noch Waschen, dreimal am Tage drehen und dann an die Akte was reinschreiben, nee dann noch ein Bett in den OP schieben. Aber Hauptsache in der Ausbildung von Anatomie bis Physiologie alles reinpauken, um dann solch wertvolle Arbeiten wie Aktensortieren und Essenausgeben (drei warme Mahlzeiten am Tag sind ja das A und O) zu bewältigen. Man ich wäre echt total sauer wenn man mir nix mehr erlauben würde, wenn man mir jede Entscheidung wegnehmen würde, für die ich 3 Jahre eine Ausbildung genossen habe. Schönes System, bravo Deutschland.

    PS : Eine Viggo in eine Arterie reinzuhauen ist ne ganz komplexe Geschichte, ein Hoch auf den Kollegen. Das wäre einer neuen Schwester jedoch nie passiert, denn die hätte 3 andere um sich rum die sie erst vernünftig angelernt hätten, bevor man sie auf einen Patienten loslassen würde. Unter Ärzte ist da ja so ne Sache, heisst learning by doing oder besser see one do one teach one.....Keiner hat Zeit denn zwischen Behandeln von Notfällen / OP´s / Blutentnahmen/ Visite / Therapiepläne erstellen / Entlassungsbriefe schreiben / Aufnahmen / ambulante Patienten versorgen / Viggos legen / ZVK´s legen und ziehen/ DK´s legen / Untersuchungen durchführen/ Verbandswechsel durchführen/ Konsile schreiben usw... , kann man neue Kollegen (über deren Inkompetenz die Schwestern/und Pfleger am lautesten Beschwerden einlegen) ja kaum noch anlernen.

    Nun ja muss jetzt ins Bettchen, morgen wieder 24 h. Gute Nacht euch allen bis denn.

    PPS: Zu deinem "aus dem Budget der Ärzte" kann ich dir mal eines sagen : für 5 Euro Brutto die Stunde würe manch einer im pflegerischen Bereich nicht mal aufstehen, ich arbeite jedoch dafür und mache mit 270 unbezahlten Überstunden jeden Monat bestimmt genug Geld um 2 Krankenschwestern den vollen Gehalt für meine Klinik auszahlen zu können.

    Gruß
    Der Blank
     
  18. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Hmm, ursprünglich wollte ich auf jeden deiner "Sätze" eingehen, aber ich lass es dann doch:

    Tipp für dich: Such dir nen neuen Arbeitgeber!

    Bei uns arbeiten die Ärzte keine 12h/d. 8-8,5 ist die Regel. Überstunden werden bezahlt/in freien Nachmittagen ausgeglichen.
    Für 5€/h Stunde würde hier sicher keiner arbeiten.

    Also ändere deine Umstände, um deine(!) Arbeit auch mal erledigen zu können; ohne sie auf andere Berufsgruppen abzuwälzen...
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Werter Herr Doktor-

    nicht wir machen die Gesetze. Vielleicht können Sie dies zur Kenntnis nehmen und ihren Frust an entsprechender Stelle anbringen. Ich glaube kaum, dass ein Pflegeforum hierfür geeignet ist.

    Ich kann Ihnen zu dem Tipp sich mit Ihrer Problematik an Ihren Chefartzt zu wenden noch empfehlen sich aktiv in Ihrer Standesvertretung für die Veränderung der aktuellen Zustände stark zu machen.
    Und falls sie politische Entscheidungen lieben, können sie selbstredend auch eine Petition im Bundestag einbringen.

    All diese Vorschläge haben allerdings ein Manko: als "derblank" dürfte man wohl wenig Gehör finden.

    Und ich denke, damit wäre alles gesagt, selbst wenn uns hier kein realer Doc gegenüber sitzt.

    Elisabeth
     
  20. narde2003

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    Mal überleg, welche Planstellen wurden in den letzten Jahren nach oben gefahren und welche eingespart?

    Du erwartest doch bitte kein Mitleid von der Gruppe, deren Planstellen man in den Keller gefahren hat zu Gunsten der ärztlichen Planstellen.

    Anordnungen haben schriftlich zu erfolgen, die sind nämlich das Rezept - beim Apotheker rufst auch nicht an und sagst, der Patient soll Medikament XY bekommen, der wird dir sicher etwas erzählen.

    Ansonsten befolge die Tipps von Elisabeth.

    Axo unsere Ärzte arbeiten im 3 Schichtsystem mit bezahlten Überstunden, dürfen aber nachts halt auch nicht schlafen.
     
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