Warum Innere?

nurseanni

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29.08.2010
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hallo zusammen,
mich würde es mal interessieren, warum ihr den bereich innere medizin bevorzugt???
 
Hi,

ich habe als Schwester auf Thoraxchirurgie angefangen. (Lieblingsfachgebiet!) Hab dann 15 Jahre auf chirurgischen (Intensiv-) stationen verbracht, ein Fan von Verbänden etc.
Bis es mich dann im Rahmen der Zeitarbeit auch auf die internistische Intensiv verschlagen hat, zuerst recht widerwillig, jetzt bin ich aber fest dort hängengeblieben, vorrangig, weil ich in dem Team sein will.
Es ist aber doch oft auch das spannendere und herausforderndere Fachgebiet, intensivmäßig gesehen.
Wobei mich nichts mehr nervt, als Patienten nach Herzkatheter zu bewachen. :kloppen:

Gruß, Marty
 
Hallo

In der Ausbildung hat mir die Innere auch am besten gefallen. Wollte am liebsten mal auf Kardiologie arbeiten. Dann bin ich nach dem Examen auf einer chirurgischen Intensivstation gelandet und kann mir momentan auch nicht vorstellen in Kürze in die Innere zu wechseln.
Irgendwann, aber noch nicht jetzt...
 
Als mich unser PDL gefragt hat wo ich hin möchte, habe ich gesagt auf Chirurgie oder Onkologie, da jeder auf die Chirurgie möchte, durfte ich auf die Onkologie und möchte nicht mehr von der Inneren weg.
Wegen meiner FWB Onko bin ich z.Z. auf der Allg. Chirurgie und ich mache gerne Verbände, aber ich hab auch gern mehr mit Pat. zu tun, dort ist es halt so das du mit dem Doc zur Visite rein gehst, dann zum Verband machen 2 min. und danach fast den ganzen Tag nicht mehr, weil auf Glocken gehen ja die Schüler...
Chirurgie finde ich etwas unpersönlich (natürlich nicht immer, gibt auch andere Schwestern und Pfleger), Kardiologie mag ich eher nicht (da musste ich andauernd RR messen...), Onkologie find ich klasse.
Auf der Inneren kommt es auch drauf an, was einem liegt. Es ist schon schön mal wieder Verbände zu machen, aber nicht für immer :)
 
Also ich durfte in der Ausbildung überwiegend innere kennen lernen, es waren auch ein paar chirurgische einsätze aber die Inneren überwiegen doch.
mein Examen habe ich auf der Neurologie machen dürfen. Ich muss sagen, ich fands da total cool... die krankheitsbilder und auch des ganze drum herum hat mir gefallen.

da ich ab 1. oktober vollkraft bin, hat es mich auf die Kardiologie verschlagen. ich war auch in der ausbildung da gewesen und war total begeistert. Da hat einfach alles gestimmt. Die krankheiten sind alle nachvollziehbar und es war einfach total faszinierend.
Ich freu mich wirklich riesig dort anfangen zu dürfen, vor allem weil ich nach dem einsatz immer gehört habe, dass viele in der kardio arbeiten wollten, aber meist keine stelle bekommen haben.
ich war/bin richtig stolz auf meine traumstelle!
 
Innere ist toll, weil...
-keine ständigen OP fahrereien
-kein stündliches RR messen nach OP
-keine Intimbereichrasuren (bei behaarten Opis ;))
-ich nicht so gerne verbinde
-weil mich manche stinkenden, infizierten Wunden ekeln
-ich gerne Grundpflege mache
-mich internistische Krankheitsbilder mehr interessieren (Herzinfarkte, Niereninsuffizienzen, ...)

:)
 
also die rasuren würden mich jetzt net so stören auch die ops net....

aber ich habe schon in meiner ausbildung bemerkt das ich mich auf chirurgischen stationen nicht so wohlgefühlt habe... ich hatte da irgendwie keinen spass so wirklich.

in der kardio ist halt des schöne, das die krankheitsbilder alle so logisch sind, man kann eben alles nachvollziehen.
 
ja das hab ich mich auch irgendwann gefragt... war einfach die schönste und intensivste zeit in meiner ausbildung zur GKP. da bin ich geprägt worden! und irgendwann überkam's mich halt einfach und ich hab gesagt "des is es, da fühl ich mich einfach richtig wohl".
die innere is halt auch 'n echt weitgefächertes gebiet. die arbeit is zwar nicht immer leicht, abba einfach nur total schön!!
war die absolut richtige entscheidung für mich!!
 
ich bin im jahrespraktikum auf der internistischen station gewesen und auch in der ausbildung kaum in der chirurgie..
ich liebe die innere medizin. es gibt herausforderungen, andere krankenbeobachtung, und die patientin kommen oft mit symptomen wo die ursache erst gefunden werden musst. Das macht spaß und interessiert mich.
(NICHTS GEGEN CHIRURGIE!) aber es ist eben was anderes.
mittlerweile bin ich als schwester in der endoskopie gelandet. es ist was anderes aber macht mir unheimlich spaß. werde wohl immer internistisch bleiben=)
Wenn Chirurgie dann im Op;)
 
ich als schülerin bin zurzeit auf der inneren und mir gefällt es dort ziemlich gut, weil ich gerne viel zu tun habe und weil das team dort wirklich super ist!

allerdings gibt es auch zeiten, wo es mir da nicht so gut gefällt! das ist dann, wenn total viele pflegebedürftige auf station sind, man nur bisschen- zitat: "wischi waschi" macht, weil man einfach keine zeit hat und man bis mittags am waschen ist. schlimmer gehts nicht.
 
Ich war nie gerne auf der Inneren und internistische Patienten findest du eigentlich überall woanders auch.
Mein Patient nach der Bypass Op hat eine ellenlange Krankengeschichte, z.B. Diabetes, pAVK, Hypertonie, etc. Meine Patientin mit dem HELLP Syndrom ebenso (Hypertonus, Diabetes Mellitus).
Meine Patientin mit der LCS (Knie-TEP) leidet ebenfalls an Hypertonie, Z.n. Apoplex und 3-fach Bypass.
 
da ich in der Ausbildung immer mehr auf der Inneren war wie auf der Chirugie ist das irgendwie hängen geblieben. Konnte mich dann bei den kurzen Ausflügen auf der Chirugie und dann noch an die damalig Teams nicht so rein finden.
Auf der Inneren gefällt mir halt mehr so der Kontakt zu den Patienten, den man zwangsläufig durch die viele Zeit die man mit der Pflege-Nahrungsaufnahem-Trinken anreichen-Mobilisation verbringt, einfach bekommt...
 
Bin zwar noch in der Ausbildung, möchte aber unbedingt auf der Inneren arbeiten. Habe vor Ausbildungsbeginn 1 Jahr Praktikum auf einer gastroenterologischen Station gemacht...
Ich mag einfach die Innere! :daumen:

Die Krankheitsbilder sind super, auch wenn man verdammt viel zu tun hat und oft viele Pflegefälle zu versorgen hat. Aber genau das macht für mich die Innere so super interessant. Oft rennt man sich die Füße platt, aber bisher hat es mir irgendwo soviel Spaß gemacht zu arbeiten! :D

Zudem kann ich mir nie vorstellen auf der Chirugie zu arbeiten. Ab und an mal ein Verband machen ist ganz nett... Aber auch das ständige vorbereiten zur OP und Co ist einfach nicht meine Welt.

Ich möchte da wieder hin, wo ich festgestellt habe das Krankenschwester mein absoluter Traumjob ist und das war auf einer Inneren! :king:
 
Warum Innere?

Weil ...

... Innere die Königsdisziplin der Medizin ist!
... für mich definitivn die interessanten Kranheitsbilder!
... Ich die ständige OP Fahrerei schon immer hasste!
... ich mich auf Innere arbeitstechnisch mehr gefordert fühle! (Viel Pflegefälle)
... ich Chirurgen und ihr "ich bin Gott" Gehabe nicht brauchen kann!
... ich den Bezug zum Patienten intensiver finde!
 
Ich kann mich meinem vorredner nur anschließen, innere is einfach am vielseitigsten und man langweilt sich nie anders wie z.b. in der Psychiatrie.
 
Na ich weiß nich... Wenn ich so dran denke,was wir als ZNA den Inneren so alles an Zugängen zumuten 8O.
Da is doch alles dabei,was bei anderen Fachrichtungen nich paßt und meistens gleichen innere Stationen entweder ner Psych mit C2ern oder nem Pflegeheim. Nicht,daß das jetzt abwertend gemeint wäre,im Gegenteil,die Kollegen der Inneren brauchen super Nerven und ne große Portion Motivation,um dieses ganze Patientenwirrwarr zu versorgen,vorallem wenn man Zugänge im Minutentakt bekommt und nur am Umschieben oder Isolieren ist. Nee,also Innere wär mein Ding nich...
 
Danke für die Einsicht ZNA Öse! :razz1: Wir übernehmen als internistische Aufnahmestation das von dir beschriebene Patientegut täglich...
 
Sag ich doch 8) ! Und diese Innere soll nun die "Königsdisziplin" der Medizin sein 8O ?
 
Ich finde, dass es keine Königsdisziplin gibt. Alle Bereiche haben ihre Daseinsberechtigung. Überall ist was los.
 

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