Umgang mit Autofahrern

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Richtig, aber man sollte halt vorher mit der betroffenden Person darüber gesprochen haben. Unbesprochen eingreifen und/oder Maßnahmen zu ergreifen ist übergriffig.
 

-Claudia-

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Ich finde es nicht übergriffig, Informationen einzuholen und diese dann - wenn ich mit dem Pflegebedürftigen spreche - an ihn weiterzugeben. U.U. ist der Betroffene vielleicht froh darüber, dass ihm da jemand die Recherche abnimmt. Zumal das Problem angesichts der Hauptklientel ambulanter Pflegedienste öfter vorkommen könnte. Wäre doch gar nicht verkehrt, wenn der Pflegedienst in diesem Fall bereits wüsste, wo in der Umgebung solch ein Fahrtraining angeboten wird.
 

ludmilla

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Richtig, aber man sollte halt vorher mit der betroffenden Person darüber gesprochen haben. Unbesprochen eingreifen und/oder Maßnahmen zu ergreifen ist übergriffig.
Und wenn sie es denn ablehnt…, weiterfahren lassen?


Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ein Fahrtraining bei einem alten Menschen bewirken soll, damit erlangt man weder seine Reaktionsfähigkeit noch die Mobilität wieder!
Ist ein schwieriges Thema, aber viele ältere Menschen mit oder ohne Pflegebedürftigkeit sind nicht mehr fahrtüchtig. Dass man da eingreifen muss, halte ich für notwendig. Junge unerfahrene Autofahrer bekommen auch Restriktionen.

Dass das für ältere Menschen schwer wird aufs Auto zu verzichten glaube ich sofort, vor allem wenn man auf dem Land wohnt. Ich fürchte mich selbst vor dem Augenblick wenn mir das jemand irgendwann sagt, ich solle mein Auto doch besser abgeben. Das ist nicht leicht! Aber notwendig!
 
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-Claudia-

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Und wenn sie es denn ablehnt…, weiterfahren lassen?
Wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben. Für Führerscheinentzug sind andere zuständig.

Ich fand die Idee, den Hausarzt mit ins Boot zu holen, nicht schlecht. Die Ärzte haben einfach noch einmal eine andere Autorität. Warum sollen wir das nicht nutzen?
 
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