- Registriert
- 05.11.2009
- Beiträge
- 44
- Beruf
- Gesundheits- und Krankenpfleger && Erste-Hilfe Ausbilder
Hallöchen ihr Lieben,
ich hab mich durch sämtliche Threads gewühlt, hab aber irgendwie nichts zu meinem Thema gefunden.
Also: Ich bin jetzt im Oktober mit meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege angefangen. Bin bei einer psychiatrischen Klinik eingestellt und daher finden unsere ersten Einsätze innerhalb der 'eigenen Wände' statt. So ich komme jetzt frisch vom Fachabi und hab kaum Vorerfahrungen. Ich hab in der Pflege lediglich ein zweichwöchiges Praktikum beim ambulanten Pflegedienst gemacht, da das Fachabitur größtenteils theoretisch war.
Mein erster Einsatz findet jetzt also in der allgemeinen Psychiatrie statt, während die meisten anderen aus meinem Unterkurs auf einer Gerontopsychiatrie ihren ersten Einsatz haben. Gestern hatten wir einen 'Schnuppertag' auf den Stationen. Wie schon gesagt bin ich auf der Allgemeinen. Schwerpunkt der Station sind Borderline in verknüpfung mit verminderter Intelligenz. Es finden sich aber auch einige andere Psychosen dort wieder.
Mein Problem ist jetzt das ich gar nicht weiß wie ich mich den Patienten gegenüber verhalten soll. Ich bin gerade mal 18 Jahre alt und das Klientel auf der Station ist Durchschnittlich in meinem Alter bzw. etwas älter. Ich schätze mir fällt es da ein bisschen schwer autoritär zu sein. Ich weiß nicht mal ob ich Dutzen oder Siezen soll. Einerseits soll man selbst ja eine gewisse Distanz zu den Patienten behalten und sich Siezen lassen, aber andererseits muss man bei Therapien ja irgendwie an die Patienten ran kommen und da fänd ich es leichter gleich einen freundschaftlichen, kumpelhaften Bezug zu haben. Ich finde da lässt es sich leichter über Probleme reden.
Und das andere was mir Sorgen bereitet ist, dass wir bisher im Blockunterricht lediglich über Anatomie und Grundpflege geredet haben und ich noch so gar keine Ahnung von den Krankheitsbildern geschweige denn von den Therapieformen, Pflegekonzepten und sonst etwas hab. Ich find die Station an sich so ganz interessant, aber ich hasse das Gefühl wenn mich ein Patient etwas fragt wovon ich keine Ahnung habe. Man sollte ja eine gewisse Kompetenz vermitteln und ich steh da immer wie vom Blitz getroffen und muss auf andere Mitarbeiter verweisen. Und mit keiner Vorerfahrung kann ich auch nicht gerade viel selbstständig erledigen. Ich bin da ja dann sozusagen nur Mitläufer und wenn ich Patient wäre würd ich das ziemlich Störend finden wenn da ein Schüler mit zu Therapien kommt wo ich meine persönlichen Probleme erzähle.
Ich hoffe man kann aus diesem Roman jetzt rausfiltern was für Problemchen ich hab. xD
Jedenfalls würde ich mich freuen wenn jemand ein paar Tipps hat wie ich mich am besten vorbereiten kann und wie ihr das mit dem Umgang mit Patienten regelt.
Liebe Grüße
Star
ich hab mich durch sämtliche Threads gewühlt, hab aber irgendwie nichts zu meinem Thema gefunden.

Also: Ich bin jetzt im Oktober mit meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege angefangen. Bin bei einer psychiatrischen Klinik eingestellt und daher finden unsere ersten Einsätze innerhalb der 'eigenen Wände' statt. So ich komme jetzt frisch vom Fachabi und hab kaum Vorerfahrungen. Ich hab in der Pflege lediglich ein zweichwöchiges Praktikum beim ambulanten Pflegedienst gemacht, da das Fachabitur größtenteils theoretisch war.
Mein erster Einsatz findet jetzt also in der allgemeinen Psychiatrie statt, während die meisten anderen aus meinem Unterkurs auf einer Gerontopsychiatrie ihren ersten Einsatz haben. Gestern hatten wir einen 'Schnuppertag' auf den Stationen. Wie schon gesagt bin ich auf der Allgemeinen. Schwerpunkt der Station sind Borderline in verknüpfung mit verminderter Intelligenz. Es finden sich aber auch einige andere Psychosen dort wieder.
Mein Problem ist jetzt das ich gar nicht weiß wie ich mich den Patienten gegenüber verhalten soll. Ich bin gerade mal 18 Jahre alt und das Klientel auf der Station ist Durchschnittlich in meinem Alter bzw. etwas älter. Ich schätze mir fällt es da ein bisschen schwer autoritär zu sein. Ich weiß nicht mal ob ich Dutzen oder Siezen soll. Einerseits soll man selbst ja eine gewisse Distanz zu den Patienten behalten und sich Siezen lassen, aber andererseits muss man bei Therapien ja irgendwie an die Patienten ran kommen und da fänd ich es leichter gleich einen freundschaftlichen, kumpelhaften Bezug zu haben. Ich finde da lässt es sich leichter über Probleme reden.
Und das andere was mir Sorgen bereitet ist, dass wir bisher im Blockunterricht lediglich über Anatomie und Grundpflege geredet haben und ich noch so gar keine Ahnung von den Krankheitsbildern geschweige denn von den Therapieformen, Pflegekonzepten und sonst etwas hab. Ich find die Station an sich so ganz interessant, aber ich hasse das Gefühl wenn mich ein Patient etwas fragt wovon ich keine Ahnung habe. Man sollte ja eine gewisse Kompetenz vermitteln und ich steh da immer wie vom Blitz getroffen und muss auf andere Mitarbeiter verweisen. Und mit keiner Vorerfahrung kann ich auch nicht gerade viel selbstständig erledigen. Ich bin da ja dann sozusagen nur Mitläufer und wenn ich Patient wäre würd ich das ziemlich Störend finden wenn da ein Schüler mit zu Therapien kommt wo ich meine persönlichen Probleme erzähle.
Ich hoffe man kann aus diesem Roman jetzt rausfiltern was für Problemchen ich hab. xD
Jedenfalls würde ich mich freuen wenn jemand ein paar Tipps hat wie ich mich am besten vorbereiten kann und wie ihr das mit dem Umgang mit Patienten regelt.
Liebe Grüße
Star