mutters-kind
Poweruser
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- 13.03.2009
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- Krankenschwester
Joh, davon hab auch auch schon gehört...aber das wird sich kaum ein Haus leisten können...leider..
Klar könnten es die Häuser sich leisten...indem sie ein paar Pflegekräfte weniger einstellen, bzw. Stellen nicht neu besetzen, damit sie täglich Bereitschaftsdienste bezahlen können...
Wie kommt es eigentlich, dass man glaubt im Katastrophenfall telefonieren zu können? Ich meine jetzt die echte Katastrophe. Die Netze dürften da so einige Probs bereiten. Man erinnere sich an Sylvester u.ä. nette Zeiten mit einer hohen Anzahl an Anrufen.
Und wer wird sich da eigentlich ans Telefon setzen und seitenweise Listen abtelefonieren? Hoffentlich net eine Pflegekraft. Ich geh mal davon aus, dass man im Katastrophenfall jede Hand braucht... und zwar sobald sie da ist.
Elisabeth
... denn häufig gibt es so auch wichtige Infos...
Wir haben mal eine Teamsitzung gehabt, da haben wir einige Punkte angesprochen und geklärt, einige Dinge sind absolut nicht im Sinne des Arbeitsrechts nämlich
-Anrufen in der Ruhezeit, es ist nicht nötig, einen Kollegen um 23:30 Uhr anzurufen, ob er/sie das Heparin gespritzt hat.
- Sollte es irgendwelche Probleme geben, dann wird das wenn es nichts gravierendes ist in der Arbeitszeit geklärt, bloß weil sich der Blutbote darüber aufgeregt hat dass er zwei Minuten warten musste, oder das Essen nicht korrekt bestellt war, oder der Stationsassisten irgendwas nicht gemacht hat.
-Es werden keine Telefonnummern der Mitarbeiter an dritte Personen weitergegeben, niemals und in keinem Fall.
- Wer verschlafen hat und angerufen werden muss bringt mindestens ein Glas Nutella mit.
Natürlich wird man angerufen, wenn fehlende Schichten besetzt werden müssen oder auch umbesetzt.
Natürlich wird angerufen, wenn der Dienstplan geschrieben wird und die Wünsche sich nicht mit den abzudeckenden Diensten verbinden lässt.
Natürlich wird von Kollegen angerufen, wenn getauscht werden soll.
Ja dann ist ja alles in ButterIn einem guten Team, was fair miteinander umgeht, sollten Anrufe zuhause kein Problem sein


Ich kann nicht versehen, dass Pflege auf der einen Seite rumjammert, dass es zu wenig Personal gibt, auf der anderen Seite aber alles tut, damit die Personaldecke net erweitert werden muss.
Wenn man fair miteinander umgeht dann genehmigt man dem AG auf seinen Knochen das Personal soweit zu kürzen, bis die eigenen Knochen kaputt sind. Ob die Kollegen dann noch so fair sind und einen "Versehrten" mit durchziehen darf bezweifelt werden.
Elisabeth
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