Subkutane Injektion

kindomecome

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Hallo Zusammen,

ich spritze mich derzeit mit einer Insulinspitze in den Bauch ( leicht unterhalb des Bauchnabels) Heute hatte ich nach der Injektion eine Panikattacke mit sehr starkem Herzrassen, zittern, husten und Schwindel, so das ich den Notruf rufen wollte.

Ist es grundsätzlich möglich sich zu töten, wenn man subkutan spritzt ? Ich dachte Subkutan bedeutet Fettgewebe und da kann dann nichts schlimmeres passieren?

Außer das ich mich schwach fühle ist wieder alles gut.

Vielen Dank für eure Hilfe
 
Grundsätzlich.... grundsätzlich kannst du viele Wege und Missgeschicke finden, irgendetwas zu bewirken oder auch nicht.

Ich bezweifle ernsthaft ob dir dieses Forum, dieser Weg der Kommunikation, trotz dessen, dass hier zahlreiche Fachkräfte schreiben, der Richtige ist um dir deine Fragen in Zusammenhang mit dem Beschriebenen zu beantworten.

Sprich bitte deinen Hausarzt oder deine Diabetesberatung in diesen Fragen und Belangen an.

Hier wird dir niemand umfassend Auskunft über dein beschriebenes Ereignis geben können bzw. deinem Anspruch nach Antworten gerecht werden können. Es hat hier niemand die Situation miterlebt und/oder deinen bisherigen Verlauf beobachten können. Nicht ohne Grund ist eine umfassend professionelle Beziehung zwischen einem zu Behandelnden und einem Behandler (egal ob Pflegefachkraft, Arzt oder sonstige medizinisch-/pflegerisch tätige Profession) so wichtig.

Wenn du in eine Situation kommst, in welcher du das Gefühl hast, dass du sie mit deinem bisher angeeigneten Know-How nicht mehr beherrschen kannst, wende dich außerhalb der Öffnungszeiten deines Hausarztes (oder der zuständigen Vertretung) bitte an den Kassenärztlichen Notdienst, wähle den Notruf oder stell dich in der nächstgelegenen Notaufnahme vor.
 
Danke schon mal für die Antworten.

Es ging mir dabei auch nicht um das Mittel das injiziert wird sondern allgemein, wenn z.b Luft subkutan gespritzt wird ( wegen Luftblase in der Spritze) Kann man subkutan eine Vene treffen ? und wenn ja sollte ich erst an der spritze ziehen und schauen ob Blut in die spritze läuft?
 
Es ging mir dabei auch nicht um das Mittel das injiziert wird sondern allgemein, wenn z.b Luft subkutan gespritzt wird ( wegen Luftblase in der Spritze) Kann man subkutan eine Vene treffen ? und wenn ja sollte ich erst an der spritze ziehen und schauen ob Blut in die spritze läuft?

Im subkutanen Fettgewebe verlaufen keine größeren Venen. Es wäre möglich, ein kleines Gefäß zu treffen, aber die geringe Menge an Luft, die in einer Subcutan-Spritze Platz hat, kann auch intravenös keinen Schaden anrichten. Und in einem Insulinpen kann gar keine Luft sein.

Ich habe gelernt, bei Subkutaninjektionen nicht zu aspirieren (also "nicht erst an der spritze ziehen und schauen ob Blut in die spritze läuft?"), das schadet dem Fettgewebe und bringt keinen Nutzen. Mit einem Insulinpen ist dies technisch auch gar nicht möglich.
 
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Reaktionen: Martin H.
Hattest du solche Panikattacken, auch in anderen Situationen, schon öfter? Ich befürchte, dass dir allgemeine Aussagen über die Ungefährlichkeit kaum helfen werden und schließe mich dem Post von niesreiz an.
 
niesreiz hat völlig recht:
Dein Ansprechpartner ist Dein Hausarzt oder der ärztliche Notdienst.
- Aus der Praxis: Wenn man unter Panikattacken leidet, und der Haus- und der Facharzt dieses attestieren, kann man sich eine "Verordnung häuslicher Krankenpflege" beim Hausarzt ausstellen lassen. Vorbehaltlich der Genehmigung der Krankenkasse kommt dann eine Pflegefachkraft oder eine Pflegehilfskraft mit materieller Qualifikation bei Dir vorbei und führt die Injektion durch. --- Bist Du allerdings nicht nicht vom "gesetzlichen Eigenanteil" befreit, werden dafür 10 Euro pro Verordnung plus 10 % des Rechnungsbetrags - zu Deinen Lasten - fällig.
 
Viel
Im subkutanen Fettgewebe verlaufen keine größeren Venen. Es wäre möglich, ein kleines Gefäß zu treffen, aber die geringe Menge an Luft, die in einer Subcutan-Spritze Platz hat, kann auch intravenös keinen Schaden anrichten. Und in einem Insulinpen kann gar keine Luft sein.

Ich habe gelernt, bei Subkutaninjektionen nicht zu aspirieren (also "nicht erst an der spritze ziehen und schauen ob Blut in die spritze läuft?"), das schadet dem Fettgewebe und bringt keinen Nutzen. Mit einem Insulinpen ist dies technisch auch gar nicht möglich.


Vielen Dank für eure Antworten.
Ich bekomme bestimmt gleich einen brutalen shitstorm ab: ABER
Ich spritze kein Insulin sondern HGH für einen Wettkampf. Mich hat das starke brennen bei der Injektion nur verwundert.
 
Mal angenommen, dass du unter keinem pathologischen Mangel von Somatropin leidest...

In diesem Falle hast du wohl eine Nebenwirkung bzw. einen Warnhinweis deines Körpers auf ein, in dieser Anwendung, für deine Gesundheit höchst gefährliches Mittel miterlebt und, so wie es zumindest nun auf mich wirkt, nicht erkannt.

Ob das hier verurteilt wird oder nicht, interessiert dich selbstverständlich nicht. Du hast dir sicherlich die persönlichen Risiken, bezogen auf deine sportlichen Zielformulierungen wohl überlegt und abgewogen. Ich bitte dich jedoch, dich nicht mehr mit Fragen, welche rückblickend unlauter gestellt sind, hier um Rat zu fragen. --> Ich nehme an, dass es da sowieso passendere und für Außenstehende geschlossene Foren gibt.

Solltest du dem Doping absagen und tatsächliches Interesse an Pflege (+Bezogenem) bzw. lautere Fragen dazu haben - Ich würde dich hier nicht mehr in die Schranken weisen wollen.

Angenommen, du leidest unter einem pathologischen Mangel von Somatropin...

Rolle rückwärts - dein behandelnder Facharzt ist dein kompetentester Ansprechpartner.
 
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Ich habe in meiner Ausbildung gelernt dass die Pens und neue Patronen immer entlüftet und auf Funktionsfähigkeit getestet werden sollen.
Siehe auch
https://www.bd.com/de/diabetes/page.aspx?cat=19102&id=19127

Wobei ich dazu sagen muss: sollte Luft im Pen sein, sind die Mengen sicher so gering das nicht wirklich etwas passiert i.d.R. Oder?
In der Kanüle ist natürlich eine sehr geringe Menge Luft enthalten. Aber die ist harmlos.

Da wir die Luftembolie bei Subcutaninjektion also faktisch ausschließen können, gehen die Gefahren eher vom (hier missbräuchlich) verwendeten Arzneimittel aus. Und das kann - um eine der Eingangsfragen zu beantworten - im schlimmsten Fall tatsächlich tödlich enden.
 
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Im speziellen Fall hier, muss bei unerwarteten Nebenwirkungen auch immer in Erwägung gezogen werden, dass man unreines Material oder gar einen komplett anderen Wirkstoff bekommen hat; natürlich nicht bei Apothekenware.
 

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