Schwangerschaft mitteilen

mariosmama

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23.04.2004
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:megaphon:
Hallo! Mir ist gerade was echt blödes pasiert, ich bin jetzt etwas ratlos.. Ich hab im Oktober mein Examen gemacht und bin für Teilzeit mit befristeten Vertrag übernommen worden. Der Vertag läuft Ende März 08 aus. Unser Krankenhaus schließt sich am 1.1. mit einem anderen zusammen, so dass sowieso nicht sicher ist ob der verlägert worden wäre...
Jetzt bin ich in der 5.o.6 Woche schwanger, hatte aber noch keinen Ultraschall usw. erst Ende dieser Woche, dann bekomme ich auch erst den Mutterpass. D.h. ich weiß noch nichts genaues, Entbindungsterin usw. Folglich habe ich dem Arbeitgeber auch noch nichts mitgeteilt. Eben rief mich die PDL an, ob ich nicht heute für Nachtdienst einspringen könnte. Ich hab mich da jetzt so rausgeredet von wegen Termin keine Zeit etc., habe aber ein schlechtes Gefühl dabei.:(
Das KInd ist zwar ein Wunschkind und wir freuen uns auch sehr, allerdings hab ich jetzt doch ziemlichen Bammel davor, das bekannt zu geben.
Findet Ihr es vertretbar, dass ich bisher noch nichts gesagt habe? Mich würde auch interessieren, wie bei anderen die Reaktionen so waren.
Ich hab Angst, dass die jetzt sauer sind weil ich nicht mehr so flexibel einsetzbar bin und dass man mit Unverständnis reagiert, weil ja dann wohl mein Vetrag keinesfalls verlägert wird, ich also sozusagen in "selbstverschuldete" Arbeitslosigkeit gerate. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das jetzt so schwer fällt, zu unserer Entscheidung, ein KInd zu bekommen, zu stehen.. Das erschreckt mich:eek1:
Wie denkt Ihr darüber? Würde mich über Antwort freuen..
 
Der befristete Vertrag wird aller Wahscheinlichkeit nach fristgerecht zum 31.3. aufgelöst werden. Ein Zusammenschluss von mehreren Kliniken geht in der Regel mit einem Personalüberhang einher. Da spielt deine Schwangerschaft nur eine untergeordnete Rolle.

Elisabeth
 
Hallo mariosmama,

erst mal herzlichen Glückwunsch und alles Gute Für Mutter und Kind!

Elisabeth hat recht, ein befristeter Vertrag (auch unter Berücksichtigung der Überleitung) läuft aus.
Erst bei Bekanntgabe an den Arbeitgeber, der auch ein "kann" und kein "muss" ist, muss sich der Arbeitgeber den Regeln des Mutterschutzes entsprechend verhalten.
Spätestens bei Vertragsverlängerung müsstest du wohl oder übel was sagen, und ob du es solange geheimhalten kannst oder willst, wage ich in Zweifel zu ziehen.

Und nein, es ist keinesfalls eine "selbstverschuldete Arbeitslosigkeit" im im Sinne der Zahlung von Arbeitslosengeld, wenn du keinen Anschlussvertrag bekommst.
Melde dich 3 Monate vor Vertragsablauf bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend, sprich auch mit deinem Arbeitgeber, vielleicht hat er einen Arbeitsplatz, an dem du auch als Schwangere tätig sein kannst.
 

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