Abschluss trotz Schwangerschaft/Corona

AndreaMaxi

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Hallo! Ich mache mir Sorgen um das Ende meiner Ausbildung. Ich bin schwanger, mein ET ist für den 10.9.2020 errechnet. Theoretisch wären meine Abschlussprüfungen im August 2020. Aufgrund von Corona habe ich ein Beschäftigungsverbot erhalten. Daher fehlen mir jetzt
schon einige Wochen in meiner Ausbildung. Muss mich mein Arbeitgeber dennoch zur Ausbildung zulassen, denn theoretisch hatte ich vor bis Ende August ( sofern alles
gut läuft) zu arbeiten und meine Prüfung abzulegen. Nun wird mir gesagt, dass ich verlängern muss. Ich möchte die Prüfung aber machen. Meine Noten und Bewertung sind im Übrigen alle im oberen Bereich, also gut bis sehr gut. Kann mir da jemand helfen? Liebe Grüße Andrea
 

-Claudia-

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Kann mir da jemand helfen?

Ich fürchte nicht. Du kommst wohl über die erlaubten Fehlzeiten, damit darfst Du laut Gesetz nicht zur Prüfung zugelassen werden, sondern musst die verpassten Stunden im Anschluss an den Mutterschutz nachholen.

Du könntest einen Härtefallantrag stellen, in dem Du der zuständigen Behörde schlüssig darlegst, warum es Dir nicht zuzumuten wäre, die Prüfung zu verschieben - aber da muss Dir erstmal eine vernünftige Begründung einfallen.
 

Reinsdyr

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Ich würde mich an deiner Stelle nicht so stressen. Prüfungszeit ist kein Zuckerschlecken! Und ich glaube nicht, dass du im Mutterschutz überhaupt eine Prüfung ablegen darfst. Da dieser 6 Wochen vor ET beginnt. Deine schriftliche Prüfung kannst du vermutlich noch machen. Aber die praktische und vor allem die mündliche, die meist erst in der letzten Ausbildungswoche stattfinden, kannst du ja vergessen.

Meine Freundin ist auch direkt vor den Prüfungen in den Mutterschutz gegangen. Sie hat dann einfach genau 1 Jahr später wieder weiter gemacht und ist direkt im Prüfungsblock eingestiegen. Für sie war es gut so, weil sie in Elternzeit lernen konnte und das Kind mit Arbeitsbeginn direkt in die Kita kommt.
Du musst ja kein Jahr warten, aber was würde dagegen sprechen?
 

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