Dipidolor als Post-OP-Medikament trotz Schwangerschaft?

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von rene25j, 25.09.2011.

  1. rene25j

    rene25j Gast

    Hallo
    ich habe mal eine Frage habe damals eine schwangere Frau(1.trimeon) von der Apendektomie aus dem Aufwachraum abgeholt . die sagten die Frau dürfte Dipi haben .ist das besser verträglich bei schwangerschaft.

    Sie hat das dann auvh als KI bekommen

    mfg
     
  2. manlein

    manlein Newbie

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    Bin zwar kein Mediziner, aber gegen eine Einmaldosis von Piritramid auch in der Schwangerschaft (wie bei Appendektomie) sehe ich pers. eher positiv gegenüber, was soll da gross passieren (natürlich sollten Nebenwirkungen gegen andere Krankheiten und andere Medikamente ausgeschlossen werden) aber bei einer gesunden Schwangeren kann da meines erachtens nicht viel passieren!
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wenn man sich an den beipackzettel hält, liegt der Kollege net ganz so falsch mit seiner Frage.

    Bleibt aber die Frage: wie gegen Schmerzen vorgehen. Gibt es was besseres, sicheres?

    Elisabeth
     
  4. rene25j

    rene25j Gast

    Aber es passiert ja mit Kind nix nur bei òfterer gabe entzugserscheinung höchstens. ich mein novalgin ist da schlimmer

    lg
     
  5. Cystofix

    Cystofix Poweruser

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    Ich denke, im ersten Trimenon und nur zur kurzzeitigen Anwendung, im Rahmen einer vergleichsweise kleinen OP, dürfte es kaum Gründe geben, die dagegen sprechen.

    Eine gute Seite für solche Fragestellungen ist das hier:

    Embryotox - Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit: Datenbank Medikamente und Wirkstoffe: Piritramid
     
  6. manlein

    manlein Newbie

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    Wenn es bedenken gibt, gegenfrage:
    Mit welchen Medikamenten führt ihr eine Op durch (bleiben wir hier bei Appendektomie), denke das da auch ein Opiat gegeben wird, und eine Opiatabhängigkeit bei nicht chronischen Schmerzen, also zur Schmerztherapie nach Appendektomie halte ich für ausgeschlossen! Da das meist ja nur am Op-Tag von Nöten sein kann die Schmerzen mittels Opiat zu bekämpfen. Meiner Meinung nach das beste Medikament in diesem falle!
    Paracetamol wird bei uns auch sehr gerne gegeben, allerdings zusätzlich, da die Schmerzen direkt nach der Op meist zu hoch sind um sie nur mit Paracetamol ausreichend zu bekämpfen!

    lg manlein
     
  7. Cystofix

    Cystofix Poweruser

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    Ich denke, die Diskussion ist an sich absurd ... denn - um beim Dipi - zu bleiben, die HWZ hiervon beträgt max 10 Stunden und soweit ich weiss, entstehen keine nennenswerten Metaboliten ... die Schwangerschaft hingegen dauert im Fall der Frau noch mind. 6 Monate ...

    Und ich kann mich nicht erinnern, bei schwangeren Frauen im OP je KEIN Opiat genutzt zu haben. Appendektomie mit Ketamin ... grausiger Gedanke.
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich denke auch, dass in einer solchen Situation die Gefahr der Abhängigkeit sowohl für Mutter als auch für das ungeborene Kind gegen Null geht. Zwischen postoperativer Schmerztherapie und Schmerzmittelabusus liegen Welten.
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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  10. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Es spricht nichts gegen Dipidolor postoperativ. Es geht hierbei ja nicht um einen Dauerzustand, sondern um ein akute Analgetikatherapie.


    Der Arzt muss es eh anordnen und somit auch verantworten!
     
  11. Cystofix

    Cystofix Poweruser

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    Ba-Wü
    Und eben dafür gibt es laut Embryotox - und das dürfte die beste Quelle bundesweit (!) sein - bisher keine Hinweise ... zumal die Frau im ersten Drittel war.
     
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