Grundsätzlich gilt, und da gebe ich Maniac völlig recht: Um eure Einteilung müsst ihr euch selbst kümmern.
Warum melden sich Schüler oftmals nur zu Wort, wenn sie "zu viel" arbeiten, oder mal 2 Wochenenden hintereinander?
Die Krankenpflegeausbildung ist eine Erwachsenenausbildung, das heißt, man ist für sein Lernen, Arbeiten und das Bestehen des Examens (mit)verantwortlich. Sich dann aus der Affäre zu ziehen mit den Worten "ich mache den Dienstplan nicht" gilt nicht.
Eine Krankenpflegeschule sollte in der Regel einem Schüler so viele Stunden (sowohl Theorie als auch Praxis) planen, dass auch mit Fehlstunden (z.B. durch Krankheit, Minusstunden) das Examen ohne Probleme geschafft werden kann.
Als Schüler hat man jedoch die Verantwortung, selbst zu schauen, wieviele Plus- oder Minusstunden man hat. Auch wenn es das eigentlich für Auszubildende gar nicht gibt. Es ist doch nicht schwer, sich mit seinem Dienstplan hinzusetzen und sich die Stunden für 4 Wochen auszurechnen.
Blöd ist es natürlich, wenn die Umstände (unzuverlässiges Dienstplanprogramm, schlechte Absprache der SL) so etwas fast unmöglich machen. Aber auch dort heißt es: Eigeninitiative ist gefragt!
Was das Abziehen der Minusstunden betrifft, ist das soweit ich weiß rechtens. Einige aus meinem damaligen Kurs hatten nämlich einiges angesammelt. Bei ihnen wurde das abgezogen. Eine Anfrage bei der MAV bescherte ihnen dann die schriftliche Zusage, dass das rechtens sei.
Tipp: Eure MAV fragen, wie das ausschaut.
Nachtrag: §19 BBiG hat damit soweit ich weiß nichts zu tun, das bezieht sich darauf, wenn z.B. eure Schule abbrennt und ihr eine Woche nicht unterrichtet werden könnt. Dienstplanung ist davon so wie ich das verstehe nicht gemeint.