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Hallo zusammen,
ich muss mal ein Thema ansprechen, das zeigt, mit welchen perfiden Methoden in manchen Tochtergesellschaften (privater Träger, TVöD-Anlehnung) gearbeitet wird, um erfahrene Vollzeitkräfte auszupressen.
1. Die 500-Euro-Ohrfeige & 5 Jahre Stillstand
Ich bin seit 15 Jahren im Unternehmen, aber mein Gehalt wurde seit über 5 Jahren nicht mehr erhöht. Keine Anpassung, nichts. Besonders bitter: Einem externen Personaldienstleister wurden bei der Vorstellung sofort 500 € brutto mehr geboten, als ich nach anderthalb Jahrzehnten verdiene. Auch Berufsanfänger steigen mittlerweile mit einem höheren Gehalt ein als ich. Auf Nachfragen beim Chef wird nur abgeblockt.
2. Die Minusstunden-Falle: Wenn aus 8 freien Tagen nur 6,5 werden
Die Leitung hat die tägliche Arbeitszeit bei Vollzeit einseitig von 8 auf 7,5 Stunden gekürzt. Das Ergebnis ist eine eiskalte Rechnung auf meinem Rücken:
Der Vergleich im Team:
Das Absurde ist, dass Teilzeitkräfte (75%) ganz normal ihre Stunden leisten können und keine Minusstunden aufbauen. Diese Regelung scheint exklusiv darauf ausgelegt zu sein, Vollzeitkräfte maximal flexibel und billig als Lückenbüßer für die freien Tage einzusetzen.
Meine Fragen an euch:
ich muss mal ein Thema ansprechen, das zeigt, mit welchen perfiden Methoden in manchen Tochtergesellschaften (privater Träger, TVöD-Anlehnung) gearbeitet wird, um erfahrene Vollzeitkräfte auszupressen.
1. Die 500-Euro-Ohrfeige & 5 Jahre Stillstand
Ich bin seit 15 Jahren im Unternehmen, aber mein Gehalt wurde seit über 5 Jahren nicht mehr erhöht. Keine Anpassung, nichts. Besonders bitter: Einem externen Personaldienstleister wurden bei der Vorstellung sofort 500 € brutto mehr geboten, als ich nach anderthalb Jahrzehnten verdiene. Auch Berufsanfänger steigen mittlerweile mit einem höheren Gehalt ein als ich. Auf Nachfragen beim Chef wird nur abgeblockt.
2. Die Minusstunden-Falle: Wenn aus 8 freien Tagen nur 6,5 werden
Die Leitung hat die tägliche Arbeitszeit bei Vollzeit einseitig von 8 auf 7,5 Stunden gekürzt. Das Ergebnis ist eine eiskalte Rechnung auf meinem Rücken:
- Durch die fehlenden 30 Minuten pro Dienst baue ich jeden Monat automatisch ca. 11 Minusstunden auf, obwohl ich pünktlich zur Stelle bin.
- Um diese künstlichen Minusstunden auszugleichen, muss ich an meinen freien Tagen einspringen.
- Effektiv bedeutet das: Von meinen eigentlich 8 freien Tagen im Monat bleiben mir nur 6,5 Tage übrig. Meine Erholungszeit wird geraubt, damit ich die künstlichen Defizite abarbeite.
Der Vergleich im Team:
Das Absurde ist, dass Teilzeitkräfte (75%) ganz normal ihre Stunden leisten können und keine Minusstunden aufbauen. Diese Regelung scheint exklusiv darauf ausgelegt zu sein, Vollzeitkräfte maximal flexibel und billig als Lückenbüßer für die freien Tage einzusetzen.
Meine Fragen an euch:
- Ist es rechtlich zulässig, Vollzeitkräfte durch 7,5-Stunden-Schichten systematisch ins Minus zu drücken, während Teilzeitkräfte normal arbeiten?
- Greift hier nicht der Annahmeverzug (§ 615 BGB), wenn ich meine 8 Stunden anbiete, aber kürzer eingeplant werde?
- Wie wehrt man sich gegen diesen Raub von freien Tagen?