Eine Expertengruppe fordert, Pflegekräften mehr Verantwortung zu übertragen. So soll der Beruf attraktiver werden.
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Überrascht mich, sowas von Dir zu lesen... ich hatte bisher den Eindruck, Du wärst der Akademisierung der Pflege positiv gegenüber eingestellt?mehr akademiker am bett werden die probleme nicht lösen.
Ich gar nicht, kein Mensch will hier in die Management Ebeneanmerkung:
ich höre beinahe täglich von unseren azubis:
ich mach berufintegriert meinen bachelor ich geh später eh ins management und werd Leitung, will ich gar nicht wissen, werd eh nie am bett arbeiten..
yop, genau da liegts Problem. da wird auch ne Akademisierung nix ändern..
Das sind sie sicher nicht.dieses manifest erweckt auf mich den Anschein dass alle Probleme mit einer akademisierung zu beseitigen wären

In Australien und GB (und m. W. auch in allen anderen englischsprachigen Industrieländern) sind Pflegekräfte grundsätzlich studiert. Insofern wäre für mich Schritt 1 die Akademisierung, nicht umgekehrt.der ansatz muss ein anderer sein. die Rahmenbedingungen müssen erst um ein vielfaches ansprechender gestaltet werden (und zwar für alle), dann kann man sich in einem zweiten schritt auch überlegen wie man akademisches PP implementiert... gerade im ambulanten bereich könnte man viel mehr auf nichtärztliches personal delegieren (was z.b. in Australien oder GB bestens funzt) auch im hinblick auf die abnehmende hausärztliche Versorgung, wäre es möglich dass ganze umzustruktieren.. und da müsste man nicht mal studiert sein meines erachtens.
Keine Ahnung; davon habe ich noch nie was gehört. Hast Du einen Link?oldenburg plant jetzt einen sog. "gemeinde notsan" der genau sowas umsetzen soll mit weitreichenden Kompetenzen. hier halte ich den notsan aber für ungeeignet da er auch über pflegerische dinge entscheiden muss/soll, für die er nicht ausgebildet ist. hier wär eine fachpflegekraft (pflegerisches & notfallmed know how) um ein vielfaches geeigneter... hier könnte sich die pflege mal positionieren und stellung beziehen..aber wir lassen uns wie so oft die Butter vom Brot nehmen anstatt solche chancen zu ergreifen.. (was mich bei unserer Interessenvertretung der DGF auch nich wundert, viel wichtigtuerei auf allen möglichen kongressen und sonst kommt nur heisse luft..)
entsprechender artikel findet sich in der märzausgabe der notfall- und Rettungsmedizin.
lesenswert!!
Denen ist anscheinend nicht klar, daß sie mit Pflege dual NICHT primär für Leitungs- oder auch Lehrfunktionen (eine Schülerin wollte mir mal weismachen, mit ihrem Pflege dual wäre sie ja anschließend Pflegepädagoginanmerkung:
ich höre beinahe täglich von unseren azubis:
ich mach berufintegriert meinen bachelor ich geh später eh ins management und werd Leitung, will ich gar nicht wissen, werd eh nie am bett arbeiten..
... den Zahn hab ich ihr ganz schnell gezogen!) ausgebildet werden, sondern eben für Pflege am Patienten!
Nur eben mit akademischem Hintergrund.Mir war so, als ob Du Dir dann in Deinem Pflegestudium einzelne Module anerkennen lassen könntest, weil Du ja viele Inhalte schon in der Ausbildung hattest (von Deiner Weiterbildung mal gar nicht zu sprechen). Müßte man im Einzelfall sicher mit der Hochschule abklären.i
wobei ich es ungerecht finde dass die neuere azubigeneration 1 jahr länger macht (=4 jahre und dann nen bachelor hat). ich müsste mit einer 5 jährigen Ausbildung mehr oder weniger ein komplettes studium durchziehen um den gleichen abschluss zu erhalten, kanns ja iwie nich sein oder...

Und was haben die dann alle vor?Ich glaube in meinem Jahrgang (duales B.Sc) wollen die wenigsten richtung Management/Pädagogik/Wissenschaft. Die meisten wollen von Akademisierung nicht mehr viel hören![]()
Für ANP brauchst Du i. d. R. einen Master... aber da hättest Du ja mit Deinem Bachelor durch Pflege dual schon mal gute Voraussetzungen. Die Seite kennst Du dann vermutlich schon: Übersicht Studiengänge - Deutsches Netzwerk - Advanced Practice Nursing & Advanced Nursing Practice g.e.V.Wäre gerne ANP... Gibt exakt 4-6 KH in ganz Deutschland die diese Einsetzen.
Für ANP brauchst Du i. d. R. einen Master... aber da hättest Du ja mit Deinem Bachelor durch Pflege dual schon mal gute Voraussetzungen. Die Seite kennst Du dann vermutlich scho
Und die systemischen Anreize für die Arbeitgeber akademisches Pflegepersonal am Bett einzustellen(und entsprechend zu bezahlen) sind doch auch eher gering bis nicht vorhanden.
Und für höhere Managment Positionen wird im Zweifelsfall ein MBA-Absolvent immer vorgezogen.
Viele wollen gerne in nicht so "pflegeintensiven" Bereichen wie z.B. psychiatrie arbeiten. Bitte nicht falsch verstehen.Und was haben die dann alle vor?
Die neue Azubi-Generation zieht auch das komplette Studium durch. Die fangen nur früher an als Du und studieren berufsbegleitend. Und das auch nur dann, wenn sie bereits Abi oder Fach-Abi aufweisen können.wobei ich es ungerecht finde dass die neuere azubigeneration 1 jahr länger macht (=4 jahre und dann nen bachelor hat). ich müsste mit einer 5 jährigen Ausbildung mehr oder weniger ein komplettes studium durchziehen um den gleichen abschluss zu erhalten, kanns ja iwie nich sein oder...
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