Hallo zusammen,
ich war auch verwundert über Matzes Beitrag, trotzdem danke für die Offenheit. Es war nicht meine Absicht, hier irgendeinen Smalltalk zu schreiben. Ich fand und finde das Thema interessant und nehme es ernst.
Wir wurden doch von Werner explizit nach unseren Erfahrungen mit der Heimdialyse gefragt, die habe ich dann mal aufgeschrieben. Mit dem Hintergedanken, dass das Personal für zukünftige Patienten Anregungen bekommt, irgendetwas vielleicht besser zu machen als bisher.
Ich kann Autarkys Erfahrungen nur mal wieder bestätigen. Ich bekomme keine Besuche zu Hause, es ruft auch niemand aus dem Zentrum an. Wichtig ist, dass 42,90 € pro Dialyse für "Betreuung" kassiert werden, der Rest scheint egal zu sein. Ich bin sehr froh über ein wenig Austausch mit anderen Heimis, da ich in meinem Zentrum die einzige Heim-HHDlerin bin. Autarkys ursprüngliches Problem war ja der hohe Shuntfluss, ich wollte ihn deshalb lediglich über das Untersuchungsergebnis informieren. Mein Herz geht langsam kaputt, obwohl ich erst 33 bin, und erst nach der Transplantation in einigen Jahren kann es sich evtl. wieder erholen. Für mich ist das lebensbedrohlich, und ich habe eigentlich noch Pläne für meine Zukunft. Dass das für einige Pflegekräfte Smalltalk ist, kann ich nicht begreifen.
Nachher stehen mir wieder insgesamt 7 Stunden mit und an der Maschine bevor - das sind eben die Nöte eines Heimpatienten. Wenn ich damit jemanden langweilen sollte, Entschuldigung!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier nochmal was schreiben soll.
Dann wohl eher bis demnächst bei Dialyse-Online. Da passen wir wahrscheinlich besser hin.
Nachdenkliche Grüße, Judith
ich war auch verwundert über Matzes Beitrag, trotzdem danke für die Offenheit. Es war nicht meine Absicht, hier irgendeinen Smalltalk zu schreiben. Ich fand und finde das Thema interessant und nehme es ernst.
Wir wurden doch von Werner explizit nach unseren Erfahrungen mit der Heimdialyse gefragt, die habe ich dann mal aufgeschrieben. Mit dem Hintergedanken, dass das Personal für zukünftige Patienten Anregungen bekommt, irgendetwas vielleicht besser zu machen als bisher.
Ich kann Autarkys Erfahrungen nur mal wieder bestätigen. Ich bekomme keine Besuche zu Hause, es ruft auch niemand aus dem Zentrum an. Wichtig ist, dass 42,90 € pro Dialyse für "Betreuung" kassiert werden, der Rest scheint egal zu sein. Ich bin sehr froh über ein wenig Austausch mit anderen Heimis, da ich in meinem Zentrum die einzige Heim-HHDlerin bin. Autarkys ursprüngliches Problem war ja der hohe Shuntfluss, ich wollte ihn deshalb lediglich über das Untersuchungsergebnis informieren. Mein Herz geht langsam kaputt, obwohl ich erst 33 bin, und erst nach der Transplantation in einigen Jahren kann es sich evtl. wieder erholen. Für mich ist das lebensbedrohlich, und ich habe eigentlich noch Pläne für meine Zukunft. Dass das für einige Pflegekräfte Smalltalk ist, kann ich nicht begreifen.
Nachher stehen mir wieder insgesamt 7 Stunden mit und an der Maschine bevor - das sind eben die Nöte eines Heimpatienten. Wenn ich damit jemanden langweilen sollte, Entschuldigung!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier nochmal was schreiben soll.
Dann wohl eher bis demnächst bei Dialyse-Online. Da passen wir wahrscheinlich besser hin.
Nachdenkliche Grüße, Judith
war schon harter Tobak. Ist ja richtig, dass es Dir nicht passt, dass nur Patienten in so einem Forum schreiben, aber uns dann als Schuldige darzustellen, finde ich auch nicht für richtig.

wir einen. Geht aber schlecht. Weißt Du, die in der Dialyseabteilung vom Krankenhaus haben sich auch tierisch aufgeregt, dass so was passieren kann. Ich kann nur jedem chronisch Kranken raten, im Krankenhaus auf seine Besonderheiten immer wieder hinzuweisen, alles, was nicht nach Schema F läuft ruhig auch bei der Visite. Die Ärtzte denken nämlich auch nicht unbedingt immer an alle Folgen. Kein Wunder nach Dienstzeiten oft über 24h. 

beschreibt.
)

) Meine Werte von der Maschine und von den Blutwerten differieren um etwa +-0.1. Frag mal Deinen neuen Doc um so eine Messung mit Blutwerten, dann hast Du einen Anhaltspunkt, wie genau Deine Maschine "schätzt".
). Wenn ich dann lese, dass es woanders Krankengeld, Lohnausgleich, Zuschüsse und Stundengutschrift für die Dialyse gibt, komme ich mir vor wie in einem anderen Land ... Paradox ist, dass ich für die endgültige Verbeamtung fast 6 Jahre kämpfen musste. Vorher war ich 3 Jahre Angestellte, zwar mit unbefristetem Vertrag, aber mit einmonatiger Kündigungsfrist und 500 Euro netto weniger. Klär' mich doch bei Gelegenheit mal über die Vorteile des Staatsdienstes auf, die du erwähnt hast - vielleicht ist mir da was entgangen?