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- 26.01.2026
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Hallo zusammen,
ich muss mal eine neue Rubrik eröffnen, die man eigentlich unter „Humor (schwarz)“ oder „Behördenwahnsinn“ abheften könnte. Es geht um die berühmte Einspringprämie.
Stellt euch vor: Die Station brennt, der Dienstplan ist löchriger als ein Schweizer Käse und das Telefon klingelt im wohlverdienten Frei. Man lässt sich breitschlagen, opfert das Wochenende und rettet die Schicht. Als „Zuckerl“ oben drauf gibt es das Versprechen: 10 Euro Einspring-Pauschale – als Gutschein vom Bäcker.
Klingt erst mal nett? Hier fängt der Wahnsinn an:
Man fühlt sich nicht wie eine hochqualifizierte Pflegekraft, die den Laden am Laufen hält, sondern wie ein Bittsteller, der um ein Almosen bettelt. Es ist fast schon ironisch: Wir pflegen Menschen in Rekordzeit, aber das System braucht ein Vierteljahr, um einen 10-Euro-Coupon für Croissants lockerzumachen.
Ehrlich gesagt: Wenn ich für 10 Euro beim Bäcker drei Monate lang Inkasso-Büro spielen muss, dann kostet mich der Kalorienverbrauch beim Nachfragen mehr, als ich am Ende essen kann.
Wie sieht das bei euch aus?
Habt ihr auch solche „Prämien“, denen ihr länger hinterherlauft als einem verwirrten Patienten im Nachtdienst? Bekommt ihr Cash, Gutscheine oder nur einen feuchten Händedruck (der dann auch erst nach Quartalsende)?
Ich bin gespannt auf eure Geschichten vom „Gutschein-Lauf“!
ich muss mal eine neue Rubrik eröffnen, die man eigentlich unter „Humor (schwarz)“ oder „Behördenwahnsinn“ abheften könnte. Es geht um die berühmte Einspringprämie.
Stellt euch vor: Die Station brennt, der Dienstplan ist löchriger als ein Schweizer Käse und das Telefon klingelt im wohlverdienten Frei. Man lässt sich breitschlagen, opfert das Wochenende und rettet die Schicht. Als „Zuckerl“ oben drauf gibt es das Versprechen: 10 Euro Einspring-Pauschale – als Gutschein vom Bäcker.
Klingt erst mal nett? Hier fängt der Wahnsinn an:
- Die Wertschätzung: Wir reden hier über den Gegenwert von ca. drei belegten Brötchen und einem Coffee-to-go für die Zerstörung der Work-Life-Balance. Aber okay, man ist ja kollegial.
- Die Bürokratie: Man sollte meinen, so ein Gutschein läge in der Schublade der PDL. Weit gefehlt! Wer denkt, er könnte sich am Montag danach die verdiente Belohnung abholen, hat die Rechnung ohne die Verwaltung gemacht.
- Das Langzeit-Projekt: Man läuft diesem Stück Papier Monate hinterher. „Ist noch nicht unterschrieben“, „Die Buchhaltung prüft noch die steuerliche Relevanz“, „Der Bäcker hat das Kontingent noch nicht geliefert“.
Man fühlt sich nicht wie eine hochqualifizierte Pflegekraft, die den Laden am Laufen hält, sondern wie ein Bittsteller, der um ein Almosen bettelt. Es ist fast schon ironisch: Wir pflegen Menschen in Rekordzeit, aber das System braucht ein Vierteljahr, um einen 10-Euro-Coupon für Croissants lockerzumachen.
Ehrlich gesagt: Wenn ich für 10 Euro beim Bäcker drei Monate lang Inkasso-Büro spielen muss, dann kostet mich der Kalorienverbrauch beim Nachfragen mehr, als ich am Ende essen kann.
Wie sieht das bei euch aus?
Habt ihr auch solche „Prämien“, denen ihr länger hinterherlauft als einem verwirrten Patienten im Nachtdienst? Bekommt ihr Cash, Gutscheine oder nur einen feuchten Händedruck (der dann auch erst nach Quartalsende)?
Ich bin gespannt auf eure Geschichten vom „Gutschein-Lauf“!