Das Richtige für mich?

buca

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05.01.2010
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bei Hamburg
Hallo!

Ich trage diese Gedanken nun schon etwas länger mit mir herum, mal sind sie sehr präsent, dann eher weniger.
Nun, ich wollte damals mit 15 gerne Krankenschwester werden, da mich die Arbeit fasziniert und ich Menschen zur Seite stehen und Ihnen helfen will. War damals aufgrund des Alters etc. jedoch nicht zu machen. Nun bin ich gelernte Bürokauffrau und arbeite nun auch schon 4 Jahre im Büro (Lohnbuchhaltung). Ich merke jedoch immer mehr, dass mir diese reine Büroarbeit nicht die Erfüllung bringt, ich was anderes, was lebendigeres brauche. Wie gesagt, der Gedanke an eine Krankenpflegeausbildung kommt immer wieder hoch. Die einzige Erfahrung, die ich bisher ansatzweise in diesem Bereich gemacht habe, war ein Schulpraktikum als Arzthelferin. Bei diesem Praktikum bin ich allerdings gleich am ersten Tag ohnmächtig geworden, als ich beim Blutabnehmen zusehen sollte. Das Praktikum ging 3 Wochen und sonst hat es mir wirklich gut gefallen und sowas ist auch nicht wieder vorgekommen ;)

Meine Frage ist nun: Hattet ihr Probleme zum Anfang eurer Ausbildung, die sich später in "Wohlgefallen" aufgelöst haben? Also Schwindel, Übelkeit o. a. bei bestimmten Tätigkeiten? Gewöhnt man sich daran?

Grundsätzlich möchte ich mich auch gern um z. B. einen Minijob bemühen, in dem ich mal in diesen Bereich reinschnuppern kann und so für mich klar wird, ob das wirklich was für mich ist. Zur Zeit ist es nur schwierig mit meiner jetzigen Arbeit, ich bin hier sehr unzufrieden (Ärger mit der Vorgesetzten, Arbeit macht keinen Spaß mehr). Allerdings frage ich mich auch, ob man überhaupt eine reelle Chance auf solch einen Minijob hat, wenn man in dem Bereich so gar keine Erfahrung hat... Naja, hier gilt wahrscheinlich "probieren geht über studieren".

Trotzdem wär´s lieb, wenn ihr auf meine Fragen antwortet und mir somit ein bisschen weiterhelfen könntet :)

Danke schon mal!

buca

P. S. Ich bin jetzt übrigens 23 Jahre alt, arbeite wie gesagt seit 7 Jahren und wohne mit meinen Freund zusammen, der auch gerade erst eine Ausbildung angefangen hat. (Geld wäre hier also auch noch so ein Thema)
 
hallo Buca,
für einen beruflichen Wechsel ist es nie zu spät. Vorallen wenn man unglücklich in seinen jetzigen ist.
Die Erfahrungen in der Artzpraxis sind schon sehr gut aber die Arbeit in der Pflege doch noch mal ein ganzes Stück anderes (körperlich härter, Schichten, Stress usw.).

Das mit der Ohnmacht würde ich nicht überbewerten, man kann sich an fast alles gewöhnen vorallen da du sagst das es nicht noch einmal vorgekommen ist.

Das beste wäre du fragst mal an einem örtlichen Krankenhaus nach für ein Praktikum. Ein Versuch kann da ja nicht schaden und wenn es dir wirklich gefällt wäre es ja was für dich.

Wenn Geld eine Rolle spielt mache dich auf jedenfall vorher kundig was du später im Gegensatz zu jetzt verdienen wirst. Die Ausbildung wird im Verhältnis sogar einigermaßen gut bezahlt aber so etwas muss man nachrechnen.

LG Wieland
 
Hi, also ich finde auch, dass es für eine Ausbildung nie zu spät ist. Wenn dich dein bisheriger Job so langweilt, dann mach etwas anderes. Ich habe übrigends auch eine Büroausbildung und fange jetzt bald die Ausbildung als Krankenschwester an. Eigentlich bestand der Wunsch zur Ausbildung schon nach der Hauptschule, habe dann aber Matura (Abitur) gemacht und verwirkliche jetzt meinen Traum.
Gut zu überlegen ist auch deine finanzielle Situation. Das würde ich vorher gut durchrechnen, wie sich das alles aus geht. Vielleicht bekommst du Unterstützung von deinen Eltern?

Falls du den Schritt wagst, wünsche ich dir alles gute.

Liebe Grüße
 
Hallo buca,
bevor du wirklich mit der Ausbildung beginnst- wofür es nie zu spät ist (ausser mit 65 :)) solltest du, wie die anderen schon vorgeschlagen haben, ein Praktikum machen. Ich denke auch, du kannst dich an ganz vieles gewöhnen. Es kommt auf das KH an, wie viel du verdienst, aber wir verdienen in unserer Ausbildung wirklich gut! Wenn du beim Praktikum merkst: es ist was für dich, dann mach es :daumen:
viel Glück
 
Hallo!
Meine Frage ist nun: Hattet ihr Probleme zum Anfang eurer Ausbildung, die sich später in "Wohlgefallen" aufgelöst haben? Also Schwindel, Übelkeit o. a. bei bestimmten Tätigkeiten? Gewöhnt man sich daran?

Um sich zu verändern ist es nie zu spät! Also sei mutig!
Sei dir aber bewusst, dass deine Ekel-Schwelle nicht allzu niedrig angesiedelt sein sollte. Besonders während der Ausbildung gibt es schon diverse Anblicke und Gerüche, die nicht ohne sind. Aber auch da gibt's Tipps und Tricks :cheerlead:

Viele Grüße
mofi
 
Ich empfehle dir ein Praktikum bevor du alles hinschmeißt. :)
 

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