Als Schüler im OP

kopfkratz..........:gruebel:
was jetzt viggo legen und intubieren mit OP-Schwester zu tun hat, das weiß ich nicht so genau.
Bei uns lernen die Schüler steriles arbeiten, sehr viel Anatomie und verschiedene OP-Techniken.
In der zweiten Woche dürfen sie sich auch mitwaschen und quasi mittendrin statt nur dabei sein.
 
wir dürfen auch einige tage mit der anästhesie mitlaufen und dabei können wir mal unter anleitung intubieren usw...
 
Ja, das würd ich ja auch gern mal wissen.

Hab mal eine andere frage:

Ich komm jetzt ins 3. jahr, GKP ausbildung und bin ab morgen im op, worauf ich mich wirklich sehr gefreut habe... jetz hab ich mir vor ein paar tagen das knie verletzt/verrenkt, es ist schmerzmäßig schon wieder besser aber trotz schonung wird der erguss größer... jetz les ich hier immer wieder wie anstrengend das lange stehen schon im allgemeinen ist.. und da frag ich mich ob ich überhaupt eine chance habe, das morgen zu überstehen bzw ob es sinnvoll ist es zu versuchen? ich würde aber wirklich gerne arbeiten, denn auf das op praktikum (2 wochen) hab ich mich sehr gefreut..

Lg
 
hallo!

meinen OP-einsatz hab ich erfolgreich beendet.

das mit dem intubieren, war anscheinend nur so ein gerede... naja... ich hab dann nicht mehr nachgefragt. :emba:

hauptsächlich hab ich das sterile arbeiten gelernt und seeehr viel anatomie. auch danke den ärzten, weil sie mir sehr viel erklärt haben, während den OP's. :)

lg
 
Mal ne Frage am Rande:

wie ist das als Springer eingesetzt zu werden?
Ich meine ich fange meine Ausbildung nächsten Monat an,hab ein Jahrespraktikum und freu mich am aller meisten auf den Einsatz im Op weil mein Traumjob schlechthin Chirurgin ist,aber ich hab jetzt schon Angst was nicht zu finden.

Wie läuft das denn ab wenn man als Schüler als Springer fungiert?
Steht man vor dem OP und bekommt gesagt was man holen soll oder so?
Und hattet ihr keine Angst was nicht zu finden oder das was nicht schnell genug geht?

Hat man da noch eine Schwester draussen die einem hilft wenn man nicht weiter weiß?
 
Wie läuft das denn ab wenn man als Schüler als Springer fungiert?
Steht man vor dem OP und bekommt gesagt was man holen soll oder so?
Und hattet ihr keine Angst was nicht zu finden oder das was nicht schnell genug geht?

Hat man da noch eine Schwester draussen die einem hilft wenn man nicht weiter weiß?

es ist super! :mrgreen: wie lange dauert der OP-einsatz bei dir? ich denke, es kommt auch auf die dauer des einsatzes an. meiner hat nur 2 wochen gedauert.

bei mir ist es so abgelaufen, dass ich immer zusätzlich zum springer im OP-saal war. da steht man nicht vor dem saal, sondern im saal. :)

natürlich ist es mir auch passiert, dass ich mal was nicht gleich gefunden habe, das war aber kein so großes problem und es war auch immer jemand mit mir zusätzlich eingeteilt war, der mir dann gezeigt/erklärt hat, wo ich es finde. meistens müssen während der OP nur noch sterile kompressen, redon,... vom springer an den instrumentierer gegeben werden. also "nur" kleine sachen. hauptsächlich hab ich dann als zusätzlicher springer die sachen an den OP-tisch weitergereicht und der springer hat mich dabei kontrolliert und dabei nur den "aufpasser" gemacht, ob alles klappt. an meinem dritten tag wurde ich mal für ca. eine halbe stunde bis stunde alleine gelassen (aber nur, wenn alles von der OP her gepasst hat) und das hat gut geklappt und wurde somit immer öfter für eine bestimmte zeit (meistens nur eine halbe stunde) alleine der springer-tätigkeit überlassen.

ich wurde in die verschiedenen kompressen-arten eingewiesen und auch in den PC, in dem man die OP-zeiten, zählkontrollen, OP-material,... abspeichern muss.

am ende des einsatzes durfte ich mich als zweite instrumentiererin auch steril waschen und mit am tisch stehen. :mrgreen: das war ein tolles gefühl, bei einem leichten eingriff zu assistieren. dabei hat mich aber keiner aus den augen gelassen und jeder hat mir auf die finger geguckt, damit mir kein fehler unterläuft.

sprich: alles was ich im OP getan habe, wurde nachkontrolliert vom OP-personal.

lg
 
Na das beruhigt mich wieder ungemein,und ich kann mich wieder darauf konzentrieren das der OP das geilste überhaupt ist!!!:)

Ich weiß es noch nicht,ich hab keine ahnung.
Wir kriegen doch erst den Plan von den einsätzen am Anfang oder?
Ich fang ja erst am 1. an,leider,ich zähl jetzt schon die Tage bis ich wieder im Krankenhaus bin!

Aber ich hoffe nicht nur 2 Wochen,ich würde freiwillig meinen Dienst auf der Kinderstation und der Chirurgie weglassen um länger im OP sein zu können:mrgreen:

So 5 Wochen wären schon super.....
 
woher weißt du denn, dass der OP das geilste überhaupt ist? :gruebel:

stimmt... das hatte ich vorhin überlesen... das du erst anfängst...
 
Hallo Nadja,
bist du dir sicher, das du die richtige Ausbildung gewählt hast?

Wärest du nicht in einer OTA-Schule besser aufgehoben?
 
:mrgreen:Hehe,keine Sorge,ich hab mich schon richtig entschieden.

Meine Mutter ist OTA,seit ich denken kann höre ich die Geschichten von ihr nach dem Dienst und schon früher wollte ich immer in den OP,allerdings auf die Seite wo man steht um zu operieren.

Ich kann es euch nicht erklären,aber Medizin ist mein Leben,ich liebe alles was damit zusammen hängt und im OP sieht man nun mal den Menschlichen Körper von innen,das was in uns arbeitet um uns am Leben zu erhalten,und das ist das genialste überhaupt!

Und durch meine Mutter weiß ich auch das ich keine OTA werden möchte,ich kann nicht Stundenlang stehen und jemandem Sachen geben oder Sachen holen.
Das ist für mich alles so vorprogrammiert und Standatisiert.
Auf der Station kann ich besser improvisieren.
 
Hallo Nadja,

jetzt verstehe ich gerade garnix, du willst in den OP, aber dann doch nicht stehen? Was willst du im OP machen?

Als Krankenschwester im OP hast du entweder die Anästhesieseite, da darfst aber dem "grünen Tuch" nicht zu nahe kommen sonst gibt es "Ärger" mit der OP-Seite, die wiederum muss lange stehen.

Liebe Grüsse
Narde
 
Ja ich will in den OP und damit man verstehen kann:

es ist ein unterschied ob ich zwischen 2 und 5 Wochen stehen muss oder zwischen 20 und 50 Jahren!

Also unterscheide ich schon ob ich temporär in den OP gehe,mir die größte mühe gebe und mir vorher schon genug Wissen aneigne um was zu zeigen oder ob ich es für den rest meines Lebens mache.

Der Op ist genial,ist einfach so,die Anatomie,die einzelheiten etc alles!
Aber mir reicht es wenn ich weiß was da los ist und es sehe für ein paar Wochen als das ich es für immer mache.

Wer weiß vielleicht gefällt es mir sogar und ich mach hinterher die Ausbildung zur OTA wenn das geht,aber ich mach erstmal die GKP Ausbildung.
 
Hallo Nadja,

jetzt habe ich es auch verstanden, danke - es geht dir um den "Lernfaktor" der Anatomie, das kann ich nachvollziehen.
Während meiner Fachweiterbildung war ich auch in der Anästhesie und konnte ab und an über das Tuch gucken und ich fand es immer sehr faszinierend was man alles sehen konnte, wenn man dem Tuch nicht zu nahe kam.

Dann viel Spass - ich war als Schüler nicht im OP.

Sonnige Grüsse
Narde
 
Jetzt hast du es verstanden,genau!:)

Ich könnte nicht für den rest meines Lebens da arbeiten aber ich bin gespannt wie ein flitzebogen auf diesen Einsatz!

Auch wenn wir "nur" Schwestern und Pfleger sind (was quatsch ist,man muss nicht studiert haben um sich in der Medizin auszukennen) aber ich finde man kann die Medizin und den Menschlichen Körper erst richtig verstehen wenn man ihn wirklich gesehen hat,von aussen und innen.

Wie kann man die Anatomie besser lernen und verstehen wie wenn man sie sieht?

Oder lieg ich da falsch?
 
mmmh...
schonmal darüber Nach-Gedacht vielleicht ein FSJ (Freies-Soziales-Jahr) in einem OP zu machen
...oder ein Praktikum... (3.Monate*)
...oder eine Hospitation (1.Monat*)

ich freue mich das du dich für den OP begeistern kannst...

NUR... wenn du tatsächlich dahin willst... ist die GuK vielleicht vergeudete Zeit ...vielleicht


viel Anatomie findet man auch im Berufszweig der Präperations-und Sektions Assistenten...




* abhängig vom Klinikum
 
Nochmal zum besseren Verständnis:

ich will NICHT im OP arbeiten.
Ich freu mich aber wahnisnnig auf den Einsatz dort denn der reicht mir.

Wenn ich nach dem Einsatz sage das der Op das einzige ist was für mich zählt dann steck ich in der Klemme.
Ich werd nicht meine Ausbildung abbrechen und ob man einfach eine neue Ausbildung an die alte hängen kann ist nicht gesagt.

Überhaupt ist das ziemlich kompliziert,dann würde ich vermutlich nur als OTA angenommen werden und nicht mehr als GuK.

Und mein Jahrespraktikum hab ich auf der Inneren gemacht,deshalb hab ich entschieden GuK zu werden.
Wusste ich zwar schon vorher aber da hab ich mich endgültig entschieden.
 
Wie kann man die Anatomie besser lernen und verstehen wie wenn man sie sieht?

Oder lieg ich da falsch?

da gib ich dir völlig recht! auch ich konnte die anatomie jetzt erst so richtig verstehen. :) ein OP-einsatz ist eine sehr große lernhilfe für die ausbildung.

auch ich könnte mir vorstellen, einmal OP-schwester zu werden. ich hab aber erst bemerkt, dass mir der OP-bereich gefällt, als ich meine erste hospitation im OP hatte.
ABER: ich will in erster linie gesundheits- und krankenpflegerin werden, aber ich hab evtl. interesse daran, irgendwann mal die fachweiterbildung zur OP-schwester oder intensiv zu machen. es zeigt sich mit der zeit, was das leben mit sich bringt. :)
 
Ist es Pflicht im OP zusein oder gibt es mehrere Funktionsabteilungen wo man sich ein oder zwei aussuchen kann und man dann dort evtl. hinkommt? Und wenn man in OP muss, kann man sich dann aussuchen bei welchen OP´s man dabei ist oder wird das zugewiesen? Gilt natürlich mit dem Aussuchen nur bei grossen Kliniken wo mehr operiert wird.
 
Huhu,

Ist es Pflicht im OP zusein oder gibt es mehrere Funktionsabteilungen wo man sich ein oder zwei aussuchen kann und man dann dort evtl. hinkommt?

Es ist nicht "Pflicht" und kein Pflichteinsatz. Ergo kommt man unter Umständen nie in den OP und das stört auch nicht... Funktionsabteilungen sind per Krankenpflegegesetz m.W. auch nicht verankert.

Es kommt stark aufs Haus an... Bei uns durfte man absolut nichts aussuchen und dementsprechend war alles "Pflicht". Reine Glückssache (im Rahmen der Pflichtstunden laut KrpflG natürlich), wo man so landete. Bei massiven Problemen konnte sicherlich drüber geredet werden, aber das war es dann auch :gruebel:

Die wenigen Schüler, die bei uns im OP waren, durften auch keine OPs auswählen - schon alleine deshalb, weil der Schwierigkeitsgrad von Außenstehenden erstmal schlicht nicht beurteilbar ist. Auch hier galt - Wünsche anbringen kann man, so viel man will... :mrgreen:

LG,
Gizmo
 

Ähnliche Themen