380 Überstunden

Gegenfrage: Warum nicht?
Weil es sich bei Pflegekräften meines Erachtens nicht um bedrohte Tierarten handelt. Wir brauchen keinen, der für uns spricht. Wir könnten uns durchaus selber helfen, wenn wir wollten.

Du bist also im Interessenverband zur Gründung einer Pflegekammer in NRW?
 
Weil es sich bei Pflegekräften meines Erachtens nicht um bedrohte Tierarten handelt. Wir brauchen keinen, der für uns spricht. Wir könnten uns durchaus selber helfen, wenn wir wollten.

Du bist also im Interessenverband zur Gründung einer Pflegekammer in NRW?
Noch mal, alleine veränderst Du nur Dinge für Dich, z.Bsp. Mehrarbeitsstunden betreffen aber mehrere TZ-Kräfte und hat folgen für das gesamte Team.

Wenn es im kleinen Kreis Schichtteam, Stationsteam, Pflegeabteilungsteam nicht funktioniert, kann sich nichts ändern.

Wir sind eine Berufsgruppe die Jahrzehnte lang in einem Pflegenotstand arbeitet und darum brauchen wir eine Pflegekammer.

Bis jetzt gibt es meines Wissens nur einen Förderverein und ich warte bis die Pflegekammer steht (die finazielle Seite ist mir noch zu unsicher).

Ich habe das Gefühl, wir wollen das Gleiche reden aber gekonnt aneinander vorbei.

LG
Claudia B.
 
Fast ein Jahr ist vergangen, ich möchte euch Rückmeldung geben wie sich meine Situation weiter entwickelt hat!

Nach meiner befristeten Vertragsaufstockung wurde mir eine unbefristete Aufstockung angeboten....ich habe abgelehnt und arbeite wieder in meinem ursprünglichen Vertrag!

Mein Mehrarbeitskonto ist auf mittlerweile knapp 500 Stunden angewachsen....(habe zwischendurch immer mal abgebaut, aber gleichzeitig auch immer Mehrarbeit geleistet)

Wieder einmal hat die PDL mich gebeten aufzustocken, ich habe abgelehnt....dennoch springe ich immer wieder ein....in der Hoffnung dementsprechend früher in Rente zu gehen. Ich beabsichtige als Langzeitrentenversicherte (45 anerkannte Berufsjahre habe ich in 4 Jahren erreicht) mit 62 vorzeitig in den Ruhestand zu gehen (klar mit Rentenabzug, das ist mir wurscht) wenn es so weiter geht kann ich wohl mit 60 aufhören und bekomme mein Gehalt noch 2 Jahre weiter!

Alles natürlich in der Hoffnung gesund zu bleiben! Ob dieser Plan funktioniert?

LG von isabel
 
Fast ein Jahr ist vergangen, ich möchte euch Rückmeldung geben wie sich meine Situation weiter entwickelt hat!

Nach meiner befristeten Vertragsaufstockung wurde mir eine unbefristete Aufstockung angeboten....ich habe abgelehnt und arbeite wieder in meinem ursprünglichen Vertrag!

Mein Mehrarbeitskonto ist auf mittlerweile knapp 500 Stunden angewachsen....(habe zwischendurch immer mal abgebaut, aber gleichzeitig auch immer Mehrarbeit geleistet)

Wieder einmal hat die PDL mich gebeten aufzustocken, ich habe abgelehnt....dennoch springe ich immer wieder ein....in der Hoffnung dementsprechend früher in Rente zu gehen. Ich beabsichtige als Langzeitrentenversicherte (45 anerkannte Berufsjahre habe ich in 4 Jahren erreicht) mit 62 vorzeitig in den Ruhestand zu gehen (klar mit Rentenabzug, das ist mir wurscht) wenn es so weiter geht kann ich wohl mit 60 aufhören und bekomme mein Gehalt noch 2 Jahre weiter!

Alles natürlich in der Hoffnung gesund zu bleiben! Ob dieser Plan funktioniert?

LG von isabel
Mir wäre die Sache zu unsicher, zu viele "könnte passieren", zum Beispiel: das sie Dir die Stunden einfach auszahlen etc..

Ich drücke Dir aber die Daumen, dass es so klappt wie Du Dir das vorstellst.

LG
Claudia B.
 
... Ob dieser Plan funktioniert? LG von isabel

Hättest mich das letztes Jahr gefragt - hätte ich mit einem Zitat einer Vorgesetzten geantwortet: Ihre MA/ÜS können sie mit in die Rente nehmen.
Inzwischen hat sich allerdings bei uns der Wind gedreht, MA werden in persönlichen Gesprächen gebeten sich Std. auszahlen zu lassen, andere mit MA/ÜS im 3-stelligen Bereich werden für 1 Monat rausgenommen (hat man schon angefangen) um damit ihre Stunden abzubauen.
Deine 500 Std. bei etwa 10h/ Woche -- käm knapp ein Jahr raus..hm.
Weiter Nettigkeiten bahnen sich bei mir grad an, man zieht die Zügel deutlich an. Ich frag mich schon wie sich das langfristig auswirken wird, auf die allgemeine Stimmung. Ursache für die Veränderungen: Eine sehr hohe Anzahl von Stunden im PD .Selbstverständlich kennt man die Zahlen, wie überall - nur hatte man bislang keine großes Bedürfnis daran was zu ändern. Nun aber muss man nun handeln.
Wennst noch 4 Jahre hast, da könnt sich noch viel ändern.
Aber, könntest das nicht persönlich in der Personalabteilung mal anfragen? Ggfs., falls positive Rückmeldung, dies schriftlich festhalten lassen? So 1 Idee halt.
Drei ??? bei der Frage ob man mir das aufzwingen könnte, wenn ich es nicht wollte - das ausbezahlen von Stunden....hm, ich meine Nein.

Manteltarifvertrag für Arbeiter im öffentlichen Dienst (MTArb): § 19 Mehrarbeitsstunden und Überstunden
"...(4) Überstunden sind grundsätzlich durch entsprechende Arbeitsbefreiung auszugleichen...."
 
in der Hoffnung dementsprechend früher in Rente zu gehen.
Ein kurzer Schreiben aufsetzen... "Ich beantrage, meine angesammelten Mehrarbeitsstunden direkt vor dem Ausscheiden durch Renteneintritt, in Freizeit umwandeln zu können." .. oder so ähnlich.
Ohne Schriftform stirbt jede Hoffnung im Umgang mit der Verwaltung zuerst ;-)
 

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