Urlaub auf dem Dienstplan - ohne Ankündigung?

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Jetzt soll der AG auch noch dem AN hinterherlaufen, damit der seinen Urlaub nimmt?
Das ist doch selbst als lebender, engagierter Gewerkschafter nicht euer Ernst?
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Stop! Die TE hat geschrieben, dass der Urlaub einfach so eingetragen wurde, ohne dass sie irgendeine Info darüber hat. Du weißt selbst, dass durch Schicht/Wechselschicht, oder ab einer bestimmten Anzahl an Nachtarbeitsstunden Zusatzurlaube dazukommen. Darüber haben, wieso auch immer, viele KollegInnen keinen Überblick. Wenn so ein Tag anfällt, kann man von der SL doch wohl erwarten, dass sie auf den/die KollegIn zugeht, oder?
 
Darüber haben, wieso auch immer, viele KollegInnen keinen Überblick.
Vielleicht mal Fragen?
Traurig genug.

Wenns Zwischenmenschlich stimmt wird das auch so laufen, wenn nicht, sollte ich schon wissen was mir zusteht und was nicht.

Hat die threaderstellerin nun ihren Urlaubswunsch geäussert oder nicht?
Wenn nicht - warum?
 
Um welche Urlaubsmengen geht es überhaupt? Bei einer Woche oder mehr würde sich mir die Frage stellen, wieso das gegen Jahresende erst auffällt. Solche Urlaubsmengen sollte man frühzeitig verplanen.

Wenn es um einen Tag Zusatzurlaub für Wechselschicht geht, wäre die zeitnahe Verplanung rechtens. Da muss der Mitarbeiter meines Wissens auch nicht gefragt werden (es ist nur höflicher).

Die Übertragung von Urlaubstagen ins nächste Kalenderjahr muss der AG nicht bewilligen. Es sei denn, der Urlaub kann nicht genommen werden, weil der Arbeitnehmer krank ist - aber das ist ja hier nicht der Fall.
 
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Wenn es um einen Tag Zusatzurlaub für Wechselschicht geht, wäre die zeitnahe Verplanung rechtens. Da muss der Mitarbeiter meines Wissens auch nicht gefragt werden (es ist nur höflicher).

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Die Passage im Bundesurlaubsgesetz möchte ich aber zu gern mal sehen!!
 
Die zeitnahe Verplanung des Zusatzurlaubs ist meines Wissens Bestandteil des TVÖD.
 
Die zeitnahe Verplanung des Zusatzurlaubs ist meines Wissens Bestandteil des TVÖD.

Echt?? Und wo steht dass? Ich habe weder im Allgemeinen Teil noch im Besonderen Teil Krankenhäuser was gefunden.
Außerdem würde das ja gegen die Grundsätze des Bundesurlaubsgesetzes verstoßen und wäre unrechtmäßig!
 
Deine Ironie ist hier fehl am Platze.

Klär uns auf oder lass es.

Auch sog. verdi Vertrauensleute können mal irren.

Bei uns wirds übrigens genauso gemacht, unser BR ist ziemlich fit und würde das nicht einfach so zulassen, wenn es da nicht zumindest ne Grauzone gäbe.

Auch ich bin Gewerkschaftler, derzeit mehr zahlender als aktiver, dennoch bin ich nicht der Meinung, dass der AG verpflichtet wäre dem AN irgendwelche Ansprüche nachzutragen.

Wir sind alle schon Groß und haben die allzeit und vielzitierte professionelle Verantwortung..

Dann sollten wir sie endlich auch Wahrnehmen, zuerst für uns und auch für andere.

Wenn ich es nicht schaffe für mich zu sorgen, wie sollte das dann für Andere gehen?
 
Das war keine Ironie und ich bin auch gern dazu bereit zuzugeben wenn ich mich irre. Ich habe ja nur gesagt, dass ich nichts gefunden habe.
Es kann ja durchaus sein, dass irgendwo was dazu steht, nur würde ich es dann gern schwarz auf weis haben.
 
Also auch bei uns gibt es die Anweisung, die Zusatztage zeitnah zu verplanen.
Ich hatte jetzt allerdings keine Zeit zu suchen wie wir darauf kommen.

Da Claudia und ich allerdings beide in Bayern arbeiten, allerdings an den unterschiedlichen Enden - kann es eine bay. Regelung sein?
 
Zeitnah? Was ist zeitnah und bedeutet das ohne Absprache mit dem Mitarbeiter?

ludmilla
 
Früher war es möglich die Zusatztage zu sammeln und im nächsten Jahr zu verplanen. Nun sollen die einzeln erworbenen Tage zeitnah genommen werden.
 
Früher war es möglich die Zusatztage zu sammeln und im nächsten Jahr zu verplanen. Nun sollen die einzeln erworbenen Tage zeitnah genommen werden.

Genau - wobei es möglich ist, dass das eine bayern-interne Regelung ist.

Das Dumme ist, dass die Menge der Zusatzurlaubstage im laufenden Kalenderjahr nicht feststeht. Die Tage tauchen ohne Vorwarnung im laufenden elektronischen Dienstplan auf und die SL muss dann beim nächsten Dienstplan-Abschnitt gucken, wo sie sie unterbringt. So viel Wahlmöglichkeiten gibt es dann logischerweise nicht, schon gar nicht jetzt gegen Jahresende.

Die Zusatz-Urlaubstage wären nur im Voraus zu ermitteln (und zu verplanen), wenn man sich grundsätzlich an den Rahmendienstplan hielte. Dann aber könnte man weder Dienstplanwünsche angeben noch mit Kollegen Dienste tauschen. Will ja auch keiner.
 
Das Dumme ist, dass die Menge der Zusatzurlaubstage im laufenden Kalenderjahr nicht feststeht. Die Tage tauchen ohne Vorwarnung im laufenden elektronischen Dienstplan auf und die SL muss dann beim nächsten Dienstplan-Abschnitt gucken, wo sie sie unterbringt. So viel Wahlmöglichkeiten gibt es dann logischerweise nicht, schon gar nicht jetzt gegen Jahresende.

Die Zusatz-Urlaubstage wären nur im Voraus zu ermitteln (und zu verplanen), wenn man sich grundsätzlich an den Rahmendienstplan hielte. Dann aber könnte man weder Dienstplanwünsche angeben noch mit Kollegen Dienste tauschen. Will ja auch keiner.

Ich arbeite nicht mehr unter TVÖD, habe jedoch immer erlebt dass eine Absprache möglich ist. Bei uns war es damals auch so, dass die Tage im laufenden Jahr genommen werden sollten. Man kann doch ganz leicht selbst nachhalten wieviele Tage einem zustehen und das mit Absprache der Stationsleitung planen. Die Begriffe "plötzlich und ohne Vorwarnung" würde ich da nicht verwenden.
Die Stundenabrechnungen haben immer für jeden Monat auch Wechselschicht und Schichtarbeit ermitttelt und daran orientiert es sich ja mit den Zusatztagen. 2 Monate in Folge Wechselschicht war ein Zusatztag. Das wusste im Team aber auch wirklich jeder und im besonderen die Stationsleitung die dann die verbleibenden Tage mit dem Mitarbeiter verplante.
Die erarbeiteten Zusatztage von den ersten Monaten kann man demnach ja auch schon im Sommer und Herbst verplanen.
Ludmilla
 
Die erarbeiteten Zusatztage von den ersten Monaten kann man demnach ja auch schon im Sommer und Herbst verplanen.
Und die vom Herbst nun mal nur im November oder Dezember. Und da Du auch nicht allen betroffenen Mitarbeitern gleichzeitig Urlaub geben kannst, sind die Wahlmöglichkeiten ziemlich begrenzt.
Und ehe Du fragst: In meinem Unternehmen ist die Anzahl an Urlaubstagen (Zusatz- oder nicht), die man ins nächste Kalenderjahr übertragen kann, begrenzt. Was das gute Recht des AG ist, aber der SL keine andere Möglichkeit lässt, als gegen Jahresende kurzfristig Urlaubstage einzuschieben.
 
Und ehe Du fragst: In meinem Unternehmen ist die Anzahl an Urlaubstagen (Zusatz- oder nicht), die man ins nächste Kalenderjahr übertragen kann, begrenzt. Was das gute Recht des AG ist, aber der SL keine andere Möglichkeit lässt, als gegen Jahresende kurzfristig Urlaubstage einzuschieben.

Das kenn ich auch so, finde ich auch in Ordnung. Aber November und Dezember sind ja nicht die bekannten Lieblingsurlaubsmonate. Warum man auch diese kurzfristigen Urlaubstag nicht mit den Mitarbeitern absprechen kann werde ich nicht verstehn...., habe selbst über viele Jahre Dienstplan für große Teams geschrieben. Urlaubstage wurden nie einfach ohne Rücksprache verplant...
 
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Die Zusatz-Urlaubstage wären nur im Voraus zu ermitteln (und zu verplanen), wenn man sich grundsätzlich an den Rahmendienstplan hielte. Dann aber könnte man weder Dienstplanwünsche angeben noch mit Kollegen Dienste tauschen. Will ja auch keiner.

Wurde dieses Jahr bei uns so ungefährt probiert.
Die SL wurden von der PDL angehalten die Dienstpläne Oktober, November, Dezember so ins Programm zu geben, dass dieses automatisch die Zusatzurlaube berechnen kann. Es kam kein kompletter Dienstplan zustande, aber die SL haben die Nachtdienste verplant (da kann man je nach kurzfristigen Wunsch ja auch noch schieben) und eben mindestens einen Früh und einen Spät. So waren die Urlaubstage zeitig da und konnten gut verplant werden.
 
In meinem Unternehmen ist die Anzahl an Urlaubstagen (Zusatz- oder nicht), die man ins nächste Kalenderjahr übertragen kann, begrenzt. Was das gute Recht des AG ist, aber der SL keine andere Möglichkeit lässt, als gegen Jahresende kurzfristig Urlaubstage einzuschieben.
Bei uns darf kein Urlaubstag mitgenommen werden, es sind alle im Kalenderjahr zu verplanen.
 
Bei uns darf kein Urlaubstag mitgenommen werden, es sind alle im Kalenderjahr zu verplanen.

Bei uns gehen maximal drei pro Mitarbeiter, und auch das nur auf Antrag und mit Nachweis, dass man diese Urlaubstage einfach nicht mehr im alten Jahr unterbringt. Wenn der Urlaubstag also noch irgendwo einzuschieben geht, muss die SL das machen. Und da wird auch der Mitarbeiter nicht mehr groß nach den Wünschen gefragt (da geht's dann höchstens um: Wann willste den Urlaub haben, Montag oder Dienstag?).

Was anderes ist es natürlich, wenn jemand im Urlaub kurz vor Jahresende krank werden sollte - die Tage kann ich auf Antrag ins nächste Quartal retten, da kann ich's ja auch gut begründen.

Wir versuchen es schon so zu regeln, dass von vornherein mit mehr Urlaubstagen gerechnet wird, aber das klappt nicht immer hundertprozentig.
 
Bin grad etwas unschlüssig, wie ich's haben will

es geht um 1 U-Tag der jetzt angefallen ist - Wechselschichtgezeugs halt

meine SL möcht den Tag im laufenden Dez.DP eintragen.
Somit hätt ich eigentlich nix davon, nur halt die zus. Std. am End des Monats. Abzufeieiern am St. Nimmerleinstag

Eigentlich könnt man sagen - pippifax

Das aber: Seit 2 Jahren immer mehr Ü-std., kein Abbau, fast monatliche Überplanung mit 1-2 Tagen, ungefragt - fein
interm. massive Engpässe wg. Dienstausfällen
theoretisch 300 Ü-std., hab schon mehrfach auszahlen lassen,
sonst hätt ich's gfratsch bekommen UND endlich mal die Handbremse angezogen, ein paar andere auch, klar - alles Teilzeitkräfte.

Der Haken: Ein Teil von uns zieht Anfang Jan. um, die jetzige SL ist dann nicht mehr meine Leitung,
es wär halt praktisch wenn der 1 U-tag abgehakt wär.
Aber das ist ja eigentlich nicht mein Problem.

Eigentlich ärgerts mich schon, dass überhaupt angefragt wird,
gestern an der Weihnachtsfeier,
Montag arbeit ich eh wieder, nach 2 Wochen Urlaub.
Andererseits - drauf gepfiffen, ist ja nur 1 Tag, sag Ja und Amen,
auf die paar kommt's jetzt auch nicht mehr drauf an - und gut ist's.

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Was ist jetzt die Frage?

Ich hab das Durcheinander jetzt 2x gelesen, aber nicht verstanden...
 

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