Pflegenotstand in der Presse

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Gelöschter User 50029

Gast
ist doch eigentlich ganz interessant, was da so alles in der presse kommt... deshalb hier ein neuer thread. wer was zum thema aus der presse hat, immer her damit ^^
 
wer was zum thema aus der presse hat, immer her damit ^^
Also, Du meinst jetzt nicht irgendwelche "Pflegeskandale", sondern explizit Artikel zum Thema "Pflegenotstand" (sprich, wo es um den eklatanten Mangel an Fachkräften in der Pflege geht)?
 
Also dieser Professor hat doch noch viel mehr Probleme als "nur" die Intensivstation. Er dreht sich ja nur im Kreis und windet sich im jede adäquate Antwort.
 
Guter Artikel.
Da ist auch eine Befragung dazu, falls wer von euch mitmachen möchte:
Pflegekraft: Sind Sie überlastet?
Bei der Befragung kann ich (leider) nicht mitmachen, da ich schon lang nicht mehr in der Klinik arbeite.
 
@Martin H.:

ja genau, so war meine idee. wie berichtet die presse über das thema pflegenotstand, finde ich persönlich sehr interessant, weiß nicht wie ihr das seht.
 
Ludwigsburg:

(größter klinikverbund in Baden-Württemberg)


Pflegekräfte bei Kliniken-Holding schlagen Alarm - Nachrichten - LKZ Mobil


rund 500 (!) überlastungsanzeigen/jahr. laut geschäftsführung nur einzelfälle. dann wohl eher 500 einzelfälle... herrlich oder??
Kurz das Unternehmen gegoogelt: über 120 Kliniken.

Also 4 pro Jahr für ein Gesamthaus.

Das ist ja nun keine exorbitante Zahl, wenngleich man es trotzdem nicht unter den Tisch kehren sollte.
 
Gefährliche Pflege - Artikel bei Telepolis vom 01.12.2017
Nicht ganz im Thema "Pflegenotstand", aber leider auch nicht vollständig davon abgelöst...
Sehr interessanter Artikel, ich verfolge ja den Fall Niels Högel mit großem Interesse.
Allerdings hat der m.M. n. nicht direkt mit dem Thema "Pflegenotstand" zu tun, denn der Ex-Kollege ist einfach nur krank und gestört, da kann er sich nicht auf "die Umstände" rausreden. Ihm hat das ja sozusagen "Spaß" gemacht, "Gott" zu spielen und hinterher als "Lebensretter" aufzutreten.
Es mag andere Fälle in der Pflege gegeben haben, wo es zu Tötungsdelikten kam, weil die Kollegen sich überfordert fühlten und dies dann auch auf die Zustände in der Pflege (Streß, Hektik, Personalmangel, aggressive/verwirrte Pat. etc.) zurückzuführen war. Aber im Fall Niels H. eindeutig NEIN, der muß ja alle Zeit der Welt für seine "Spielchen" gehabt haben.
 
rund 500 (!) überlastungsanzeigen/jahr. laut geschäftsführung nur einzelfälle. dann wohl eher 500 einzelfälle... herrlich oder??

Das ist ja nun keine exorbitante Zahl, wenngleich man es trotzdem nicht unter den Tisch kehren sollte.

Jede Überlastungsanzeige ist eine zu viel.

Ich frage mich, wie viele Überlastungsanzeigen, konnten und wurden nicht geschrieben (Aus Zeitmangel, durch Überlastung?)
 
@Maniac:
ich weiß nicht was du da gegoogelt hast, aber zur RKH gehören nicht 120 sondern 9 kliniken.

Einrichtungen - Regionale Kliniken Holding RKH GmbH

500/9 = ca.55 anzeigen/jahr
Hehe, mein Fehler, bin nur schnell auf das google-Ergebnis und las: Dem bundesweiten Kliniknetzwerk für Qualitätsmedizin gehören mehr als 120 Kliniken an, die langfristig einen hohen Standard an Service und Komfort bieten.

Da ging es aber um ein Qualitätsnetzwerk :-)

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.
 
Aus der Aktuellen Zeit :
www.zeit.de/2017/51/altenpflege-lohn-unterschiede-bezahlung-fachkraefte

"So verschmelzen in den Altenheimen zwei Antagonismen, die den Investoren in die Hände spielen: Die selbstlose Pflege eines alten und kranken menschen, ein zutiefst karitatives motiv, trifft auf das Kernprinzip des Kapitalismus: die maximierung des Profits. Weil das kapitalistische Prinzip stärker ist, solange sich niemand beschwert, bedient es sich der Nächstenliebe und nutzt sie für sich. Kaum jemand ist leichter auszunutzen als Pflegerinnen wie Heike Noe. Warum verdient sie nicht mehr Geld? Daran sind viele schuld, Investoren, Heimbetreiber, Politiker. Aber auch Heike Noe selbst. "
 
Am Dienstag hat die ZDF-Sendung "Die Anstalt" das Thema richtig gut in Szene gesetzt. Ein Blick in die ZDF-Mediathek lohnt sich auf jeden Fall.
 

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