Verfassungsbeschwerde möglich - Pflegenotstand verletzt systematisch das Grundgesetz

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von HHS, 16.11.2013.

  1. HHS

    HHS Poweruser

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  2. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Das ist doch nichts neues, es wird sich aber nichts ändern, außer das es immer mehr unverschämte "Gegenschriften" gibt mit dem Hinweis, dass man sich auch anstellen kann, man das viel zu eng sieht, blabla was auch immer für Argumente.
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Na wenn das keine Auflage bringt für den Verlag. Wieder mal wird dem Volk suggeriert, dass in allen Pflegeeinrichtungen eine menschenunwürdige Pflege geleistet wird. Ich kann es net mehr lesen. Und ich denke, über kurz oder lang wird es auch keinen Bürger mehr hinter dem Ofen vorlocken. Der Bürger ist lernfähig und dürfte schnell erkennen, dass die beschriebenen Zustände net der Norm entsprechen.

    Das die Aufopferung der Pflegekräfte die Aussage der Medien tagtäglich vieltausendfach ad absurdum führt, steht auf einem anderen Blatt. Aber darüber berichten die Medien nicht. Zum einen ist man als Wistleblower in D existentiell gefährdet. Zum anderen erleben nicht wenige Pflegekräfte ihren Beruf als Berufung der nun mal die Selbstaufgabe mit einbezieht.

    Elisabeth
     
  4. Walter Mette

    Walter Mette Newbie

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    Bereits im Juli 2013 hatte ich meine Sicht zum Pflegenotstand einerseits und der Untätigkeit der Politik - quer durch alle Parteien - in meiner 'Ode an die Sedierung' zusammengefasst. Infolge der überwiegenden Reglosigkeit - und damit bekundetem Einverständnis der Politik zur Situation im Pflegebereich - so auch nach wie vor - gehe ich von dem Bestand eines gewissen Konsens aus, wie ich diese Sicht zum Ende meiner 'Ode...' zum Ausdruk gebracht habe. Diese 'Ode...' ist unter diesem Titel zu googlen. Siehe auch meinen Beitrag im Report 'Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz' von Silvia Matthies, Jurnalistin des BR. Dieser Report ist abrufbar unter diesem Titel bei ARD Mediathek; wird nochmals gesendet am 08.12.2013 bei Phoenix. Meine 'Nachlese' hierzu ist abrufbar bei 'buergerredaktion.de'. Die eigenen Erfahrungen, die tausendfache Berichte über unhaltbare Missstände u. a. Pflegebereich sowie zumindest meine Sicht dazu, werden ja gerade von Frau Susanne Moritz dahingehend bestätigt, dass hier eine entsprechende Verfassungsbeschwerde Aussicht auf Erfolg haben würde. Aus meiner Sicht handelt es sich hier tatsächlich um unterlassene Hilfeleistung gegenüber hilflosen alten Menschen, die bereits in die System bedingte Drangsal geraten sind; von den psychisch belasteten Pflegekräften ganz zu schweigen. Leider fehlt mir die Zeit eine solche Beschwerde zu formulieren, aufgrund der Folgen, wie diese in meinem Beitrag zum o. a. Report ersichtlich sind. Außerdem würde man mir als Beschwerde führende Einzelperson wahrscheinlich gar kein Gehör schenken. Aber da das Mass nun wohl bereits übervoll ist, werde ich mich um eine Kooperation bemühen, eine solche Beschwerde zu initiieren; soweit nicht bereits anderweitig Akteure in dieser Hinsicht aktiv geworden sind.
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Sie schreiben, dass sie tausendfache Beweise anführen können. Wenn dem so ist, dann haben sie sich bis dato strafbar gemacht, weil sie dies net zur Anzeige gebracht haben. Siehe StGB.

    Es wäre zu prüfen, ob die Medien nicht ebenfalls wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden könne wenn sie lediglich berichten aber keine Anzeig erstatten.

    Ergo: Es sei die ketzerische Frage gestattet, warum die von ihnen-zu Recht- angeprangerten Zustände in einem Teil der Heime überhaupt möglich sind. Das Recht lässt bereits heute zu, dass die Zustände geahndet werden können. Dazu muss man allerdings aus der Anonymität raus. Und das wollen weder Pflegekräfte noch Angehörige. Und so ist vieles möglich, was eigentlich undenkbar scheint.

    Elisabeth
     
  6. squaw

    squaw Poweruser

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    Okay, ich warte dann mal auf die große Anzahl von Verfassungsbeschwerden.
    Lieber Walter Mette, ich habe mir Ihre "Ode an dier Sedierung" gerade durchgelesen. Finden Sie nicht, daß Sie Ihren Vergleich etwas krass ausgedrückt haben? Ich für meine Person finde ihn erschreckend und absolut unpassend.
     
  7. Walter Mette

    Walter Mette Newbie

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    Hallo, Elisabeth,
    sie scheiben, ich könne tausendfache Beweise anführen. Nein, ich hatte geschrieben 'tausendfache Berichte...'! Das sind keine Beweise. Hätte ich die, dann wären auch Strafanzeigen erfolgt. Lediglich im Fall meiner Frau (siehe Nachlese) habe ich die Beweise und Strafantrag gestellt.
    Hinsichtlich der Medien ist das natürlich eine Frage wert. Aber, wie 'wasserdicht' wären solche Beweise? Viele Betroffene wissen und sagen es, wenn strafbares passiert ist, wissen aber auch, dass bei Strafanzeigen eher die Tendenz zur Einstellung des Verfahrens herrscht,wie es in meinem Fall auch zunächst den Anschein hatte als mir der Staatsanwalt die Suggestiv-Frage stellte: 'Sie wollen doch wohl niemanden beschuldigen?' Sehen Sie, da lassen dann viele, gerade alte Menschen die Finger von solch einem Unterfangen. Selbst Experten in den Sozialnetzwerken meinen, dass Anzeigen nichts bringen. Also wird vielen bereits der 'Schneid' im vorab genommen. Und, welche Pflegekraft begibt sich mit einer Anzeige in die Gefahr, nicht ernst genommen zu werden, um dann als Denunziant abgestempelt zu sein??? Genau das ist doch die Problematik in unserem löblichen, demokratischen Rechtssystem, wie von einigen genutzt wird und von anderen zu beachten ist. Schauen Sie sich einmal den Report 'Rechtlos und ausgeliefert' an und danach oder auch vorher meine 'Nachlese' dazu bei buegerredaktion.de; das sind die authentischen Fakten.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Sie erklären mir also, dass sie mit Ausnahme ihres persönlichen Falles keine Beweise sondern nur Berichte haben. Und sie bestätigen mir, dass man den Mund ganz weit aufreißt, wenn man aus der Anonymität heraus agieren kann. Sobald es konkret wird, tritt Ruhe ein. Das wird auch eine Vefassungsbeschwerde nicht ändern. Denn wo kein Kläger ist da kann auch kein Kadi aktiv werden.

    Wenn untragbare Mißstände auftreten, dann gehören sie angezeigt und net auf diversen Plattformen gesammelt. Sie sind auch net von den Medien zu verwursten um die Quoten zu erhöhen. Und wer selbst net aktiv werden will, der soll dann aber auch hinterher net jammern, dass ja keiner was macht.

    Demokratie ist keine Einbahnstraße. Sie funzt nur, wenn alle mitmachen und das nicht anonym sondern mit der eigenen Person.

    Elisabeth
     
  9. Walter Mette

    Walter Mette Newbie

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    Genau das mache ich! Nicht anonym, sondern mit meinem vollen Namen! Hier im Form und auch sonst! Und, ich lasse es nicht beim 'Mund aufreißen' aus der Anonymität, sondern agiere mit offenem Visier. Meine Nutzung der Plattformen soll lediglich der Information der Mitmenschen dienen; auch unter meinem vollen Namen. Für meinen Fall benötige ich nicht die Plattformen zur Hilfe und/oder Unterstützung; da weis ich mir schon selbst zu helfen. Aber meine konkret berichteten Erfahrungen können vielleicht hier und da hilfreich ein. Blabla hilft da sicherlich nicht sonderlich effektiv. Fakten sind gefragt!!! Und, konkrete Fakten können bisweilen Orientierungshilfe sein. - Guten Abend!
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Stellen sie sich vor, alle jene, die ihre Berichte auf ihre Plattform einstellen, tun es ihnen gleich und erstatten Anzeige. Dann dürfte es zunehmend schwerer werden für die schwarzen Schafe der Branche.

    Und wenn es um Fakten geht- da nutzen ihnen die Berichte die Aussagen enthalten wie: wir schaffen es net mehr. Personalmangel kaum etwas. Da braucht es mehr. Ich gebe zu, dass solche Recherchen ausgesprochen schwierig sind. Aber bei gutem Willen kann man da schon so einiges an Fakten bringen warum es in der Einrichtung A unerträgliche Zustände gibt und Einrichtung B nicht.

    Btw.- das fehlt mir in den Medien. Es werden zur besten Sendezeit nur die schwarzen Schafe präsentiert. Die guten Einrichtungen dürfen sich nach Mitternacht zeigen- wenn überhaupt. Das lässt tief blicken bezüglich der Interessen der Medien. Um den Betroffenen geht es jedenfalls nicht.

    Elisabeth
     
  11. Walter Mette

    Walter Mette Newbie

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    Dann lesen Sie doch auch einmal meine 'Nachlese' zum Report Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz'. Dort steht Punkt für Punkt was geschehen ist. Wenn man alte Menschen und besonders auch solche mit Demenz mit Neuroleptika 'versorgt' und das mit Wissen um die Folgen (Neuroleptika verursachen bei alten Menschen den früheren Tod) und entgegen der Warnungen selbst der Pharmaindustrie, dann sehe ich das eben so: Euthanasie! Nur, hier verwischt die Zeit die Spuren; und während dieser Zeit ist strafbar verursachtes Leiden angesagt (googlen Sie einmal 'Neuroletika' hier insbesondere Haldol und Risperidon); hier nur ein kleiner Auszug aus meiner Recherchesammlung: Dr. Anke Post und ihre Kollegen vom Max Plank Instiutut für Psychiatrie in München erforschten im Rahmen einer Studie, die untersuchen sollte, ob die Gabe von hochdosiertem Vitamin E neuroleptikainduzierten Dyskinesien vorbeugen kann, die molekularbiologischen Mechanismen von neuroleptikainduzierter Neurodegeneration. Dabei stellte sich heraus, dass Neuroleptika (hier Haloperidol) durch Veränderung der Genexpression Apoptose – den programmierten Zelltod – in Gehirnzellen auslösen.

    Und, da gibt es noch einen so genannten 'Rotehand-Brief', den die Ärzte kennen, oder zumindest kennen sollten! Wenn sie sich aber über diese Warnungen hinwegsetzen betrachte ich das - gelinde gesagt - als Straftatbestand im Sinne eines forcierten Ablebens des Patienten; insbesondere wenn dieses ohne Absprache mit dem Patienten oder dessen Betreuer - also heimlich - geschieht; ergibt sich natürlich auch die Frage, warum man hinter den Kulissen agiert?

    Der Text meiner 'Ode..' hat sich mir regelrecht aufgedrängt, nachdem die Ergebnisse meiner Recherchen sich zu einem Gesamtbild zusammengefügt haben. Und, diese Recherchen waren keine 'Eintagsfliege'! MfG Walter Mette
     
    #11 Walter Mette, 19.11.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19.11.2013
  12. Walter Mette

    Walter Mette Newbie

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    Wenn man etwas länger darüber nachdenkt kommt man schon darauf, was meine Motivation ist; Lösung des Rätsels: Am Ende des Report 'Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz'!
    Walter Mette
     
  13. squaw

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    Ihre Motivation ist mir schon klar, ich ehre und respektiere sie vollkommen. Es ist die Wortwahl, die ich nicht akzeptieren kann. Ich verstehe aber, was Sie meinen... Das Problem an sich ist ein vielschichtiges. Die Medikamente und die Pharmalobby einerseits, die Probleme der Pflege andereseits und dann kommen aber noch gesellschaftliche hinzu. Der Jugendwahn, die Nichtachtung des Alters. Es ist auch völlig unnatürlich, daß wir unsere Endlichkeit verdrängen, daß wir unsere Eltern und Großeltern nicht mehr zuhause sterben lassen, sondern sie in Altenheimen entsorgen, anstatt mit ihnen zusammenzubleiben.. Wir zeigen unseren Kindern damit, was die mal mit uns machen werden. Mindestens...
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich bin ja immer interessiert an den Hintergrundinfos zu Aussagen. Das Abstrakt der Studie - http://www.jneurosci.org/content/18/20/8236.full.pdf - lässt sich finden. Es datiert aus dem Jahr 1998. Ich hab mir jetzt net die Mühe gemacht, nach weiteren Studien zu suchen.
    Die Suche nach dem dazugehörigen "Rote-Hand-Brief" verlief dagegen ergebnislos. da hätte ich gerne den Link- gerne auch aus anderen Suchmaschinen als Google.

    Interessant war allerdings, was bei den Recherchen zutage tritt. Es geht mal wieder um eine Verschwörungstheorie. Für mich mal wieder eine Bestätigung, dass es den Medien nicht um Information geht sondern um die Quotenanteile.

    Ich gehe mal davon aus, dass sie Strafanzeige erstattet haben bezüglich des "Mordes" an Schutzbefohlenen. Sie haben ja laut eigenen Aussagen konkrete Belege. Geht nicht? Glauben sie allen Ernstes, dass die Argumente für eine Strafverfolgung nicht reichen aber für eine Verfassungsklage? Das kann ich wiederum net glauben.

    Elisabeth
     
  15. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Verkläre mal die Vergangenheit nicht so. Ich hab mich noch mit meiner Urgroßmutter gut unterhalten können. Früher waren die Alten genauso wenig wert. Die wurden in die Zimmerecke zum Ofen gesetzt und störten allgemein eher durch ihre Bedürftigkeit im eh schon harten Alltag. Pflegeversicherung gibts ja erst seit kurzem, früher blieb das alles bei den Angehörigen hängen. Außerdem waren sie nutzlose Esser bei eh schon kargem Nahrungsangebot. Warum wird der Tod immer als hagere Gestalt dargestellt? Mal drüber nachgedacht?
    Gerne ging so ein alter Mensch dann zur Winterzeit leicht bekleidet einen Waldspaziergang machen, um entweder gleich draußen zu bleiben oder mit der Lungenentzündung ("Tröster der Alten") zurückzukommen. Früher waren die Zeiten für alle Menschen, aber speziell auch für alte, wesentlich härter als heute, selbst wenn man es mit Zwangssedierten vergleicht.
     
  16. squaw

    squaw Poweruser

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    Das, was Du schilderst, kenne ich nicht. ich war viel mit Groß- und Urgroßeltern zusammen und erinnere mich bis heute sehr gerne an sie alle. Keiner von ihnen starb im Krankenhaus, Altenheime in der heutigen Form gab es damals Gottseidank nicht.
    Muß also weit vor meiner Zeit gewesen sein... Oder wo ganz anders.
     
  17. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Darum ging es ja nicht. Auch wenn die Alten zuhause starben, hatten Sie damals ein wesentlich schlechteres Leben, es wurden bei uns die Alten schon immer eher als Belastung empfunden, das war auch damals nicht anders. Da gehts ihnen heutzutage im Heim oder im KKH besser als damals am Ofen, wenn sie die einzige Lösung darin sahen in ner Winternacht vor die Tür zu gehen, weil sie als zusätzlicher Esser eine zu große Belastung waren.
    Keine Ahnung woher du kommst, aber im ländlichen Milieu war das sehr üblich, und damals lebten noch die meisten auf dem Land.
    Ich finde diese Vergangenheitsverklärung einfach unerträglich, als ob es den Alten heute schlechter ginge als damals.
     
  18. squaw

    squaw Poweruser

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    Ihnen geht es insofern schlechter, daß sie aus dem ganz normalen Familienleben entfernt werden und daß ihre Lebensleistung und Weisheit nicht mehr zählt bzw. gebraucht wird. Sie wohnen zwar in einem Zimmer mit Bad, ABER... Das war dann mein letzter Beitrag zum Thema- hab keine Lust, mich mit Dir darüber auseinanderzusetzen.
    Zur Verfassungsbeschwerde werde ich mich ggf. weiter äußern.
     
  19. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Das war früher doch genauso. Warum gingen die Leute denn raus in die Winternacht? Weil sie als Belastung, als nicht-arbeitende Esser empfunden wurden, und nicht weil ihre Lebensleistung gewürdigt wurde. Das war keinen Deut besser damals.
    Du verbreitest Klischees über eine frühere Zeit, die so nur in Historienschinken oder in verklärten Erinnerungen existiert. Der Mensch erinnert sich nur an angenehme Dinge, unangenehme Dinge wie alte Menschen die Selbstmord begehen blendet er aus.

    Kannst du denn deine Behauptungen irgendwie belegen? Ich meine das ist ein Fachforum hier, wo bleibt das Sachargument?
     
  20. squaw

    squaw Poweruser

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    Bei mir. Oder willst Du Fotobeweise, soll ich Dir Namen und Adressen geben???
     
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