Neurodermitis

Dieses Thema im Forum "Fachliches zur Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von urmel, 10.10.2002.

  1. urmel

    urmel Stammgast

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    Hallo zusammen,
    hab mal eine Frage: meine Freundin hat ein Baby, wird jetzt 4 Monate alt. Seit etwa 4 Wochen verschlechtert sich ihre Haut drastisch (diese Woche so schlimm, dass sie zum Doc musste und der Neurodermitis diagnistizierte). Er verschrieb ihr eine Cortisonhaltige Salbe. Iss das nicht zu heftig? Oder iss das der gebräuchliche Weg um die ersten Symptome zu bekämpfen? Ich muss sagen, die Kleine sieht schlimm aus und sie ist auch sehr unruhig. Hat jemand Tips für mich wegen der Hautpflege, die mich meiner Freundin weitergeben kann? Wäre für jede Hilfe wirklich dankbar.

    LG
    urmel
     
  2. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo Urmel,

    bei den meisten Ärzten ist es Cortison das erste Mittel, wenn du mit einer Neurodermitis zum Arzt gehst! Keine Frage, es wirkt sofort, sicher und zuverlässlich jedoch immer nur für den verwendeten Zeitraum. Nach absetzen der Cortisonsalbe kommen die Symptome gleich wieder.

    Was ich dich fragen möchte Urmel, hat sich in der letzten Zeit bei dem Kind deiner Freundin etwas verändert. Wann ist die Neurodermitis zum ersten Mal aufgetreten? Stillt deine Freundin noch? Hat sie abgestillt oder mit dem Zufüttern begonnen? War sie mit dem Kind impfen?

    Neurodermitis ist immer eine Suche nach der Ursache! Wenn du Glück hast, findest du sie. Mit sehr viel Glück, verschwindet sie auch wieder.

    Aufgrund des Alters des Babys habe ich in erster Linie an die oben genannten Ursachen gedacht. Natürlich kommen auch viele andere Ursachen in Frage.

    Ich habe einige Zeit in der Stillberatung gearbeitet. Gerade wenn die Mütter begonnen haben abzustillen, zuzufüttern bzw. auf Muttermilchersatzpräparate umzustellen ist es oft zum erstmaligen Auftreten einer Neurodermitis gekommen!

    Vor allem in Familien wo eine Neigung zu einer Allergie vorliegt, habe ich auch sehr oft beobachtet, dass vollgestillte Kinder, auch auf die Milchprodukte, die Mütter zu sich genommen haben allergisch reagiert haben . Viele Mütter habe dann versuchsweise ein paar Wochen die Milchprodukte aus ihrer Ernährung gestrichen, und die Kinder haben sich erstaunlicher weise sehr rasch mit der Haut verbessert. Ich denke mal, einen Versuch ist das wert. Wobei man aber wissen sollte, das sich die Haut nicht von einem Tag auf den anderen erholt! Es dauert eine Zeit, bis sich eine Neurodermitis entwickelt. Hautdefekte heilen nicht von einem auf den anderen Tag auf! Mindestens 10 – 14 Tage sollte man sich Zeit nehmen, und dies austesten!

    Wenn Cortison verwendet wird, ist es immer wichtig in welcher Dosierung es verwendet wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, das viele Kinder- oder Hautärzte gerne ein Cortison in sehr hoher Konzentration verwenden. Nicht jedes Cortison geht in seiner Wirkungsweise auch in die Tiefe. Es gibt genügend Cortisonsalben, die nur oberflächlich wirken – und dann genau dort ansetzen, wo sie benötigt werden. Sehr oft ist es möglich, die Cortisonsalbe mit einer Salbengrundlage weiter zu verdünnen – und damit den Cortisonanteil in der Salbe zu senken. Gerade Babys benötigen oft nicht so viel Cortison – ihre Haut ist noch unbelastet.

    Wenn Cortison im Windelbereich angewendet wird, muss man daran denken – dass bedingt durch die Windel Cortison, dort stärker aufgenommen wird.

    Cortisonsalben dürfen nicht von einem auf den anderen Tag ausgeschlichen, sondern müssen langsam ausgeschlichen werden. In cortisonfreien Zeiten immer sehr gut auf die Haut bzw. die Hautpflege achten – die Haut geschmeidig halten! Welche Pflegesalbe/creme am Ende verwendet wird, entscheidet das Kind. Ich würde bei dem Produkt bleiben, dass das Baby am besten verträgt.

    Sollte die Neurodermitis nicht besser werden, würde ich mir überlegen, mit dem Baby zum Austesten zu gehen. Ich kann dir jetzt aber nicht genau sagen, wir alt die Kinder für diese Blutabnahme sein müssen. Ich weiß nur, sie wird bei ganz Kleinen nicht gemacht. Wenn du möchtest, kann ich mich da gerne weiter erkundigen. Ob, und welche Allergietests bei Babys sinnvoll sind. Eine Alternative dazu, ist die Bioresonanz. Egal was man davon hält. Es gibt eine Möglichkeit die allergieauslösenden Substanzen mittels Bioresonanz zu bestimmen. Die Erfolge damit sind beachtlich, die Trefferquote sehr hoch!

    Wenn ich dir helfen kann, oder du noch weitere Fragen hast kannst du dich gerne bei mir melden. Meine Neurodermitis hat mich jahrelang beschäftigt und es hat sehr lange gedauert, bis wir zusammen gut leben konnten.

    Ich wünsche euch alles Gute! Auf ruhige, kratzfreie Tage und vor allem Nächte und gute Nerven!

    Schicke dir ganz liebe Grüße aus Wien. Schon, dass du wieder bei uns bist!

    Gaby
     
  3. urmel

    urmel Stammgast

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    Hallo Gaby,
    danke für Deine ausführliche Antwort...WOW...
    Nun, es ist so, dass sie vor etwa einem Monat abgestillt hat und das Kind vor zwei Wochen seine erste Impfung bekam. Zugefüttert wird die Kleine noch nicht. Der Doc hat der Kleinen eine Spezialbahrung aufgeschrieben. Ich rufe meine Freundin morgen mal an und frag nach, ob es mit der Salbe besser wurde, sie ist heute nochmal zum Doc. Werde mir auch mal die Addy anschauen, bestimmt kann ich meiner Freundin was ausdrucken (hat leider kein Internet).

    LG
    urmel
     
  4. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo Urmel,

    weißt du welche Spezialnahrung der Kleine bekommt?

    Liebe Grüße

    Gaby
     
  5. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo Urmel,

    ein kleiner Nachtrag zu meiner Frage, welche Nahrung das Baby bekommt!

    Sehr gerne werden die H.A. (Hypo Allergenen Nahrungen) immer wieder bei einem Allergieverdacht der Mutter empfohlen. Neuersten Forschungen liegt aber folgendes zugrunde:

    H.A. Nahrungen


    Entstehen unter Hydrolyse = Spaltung von Eiweißen unter Aufnahme von Wasser

    Eiweißquellen: Molke, Kasein, Sojaeiweiß, Rinderkollagen!

    Ich frage mich dabei sehr stark, warum in Kindernahrungen - Rinderkollagen enthalten sein muss!

    Die Nahrung ist als routinemäßige Ernährung nicht empfehlenswert! Wird nicht bei einer bestehenden Kuhmilchallergie verwendet, da es sich dabei um keine therapeutische Nahrung handelt!

    Weiteres wird gerne auf Sojanahrungen ausgewichen:

    Diese können dann aber erst recht eine Allergie verursachen! Gerade Soja sollte bei allergiegefährdeten Kindern vermieden werden!

    Sojanahrung enthält pflanzliche Östrogene, deren Bedeutung unklar ist und wird zusätzlich mit Aminosäuren und Fetten angereichert.

    Zu den Impfungen – bei allergiegefährdeten Babys:

    Besteht die Möglichkeit mit den Impfungen ein wenig später zu beginnen. Die Babys werden älter, ihr Immunsystem reifer .... Außerdem kann man die Impfung auf zwei Etappen verabreichen!

    Nochmals alles Gute,

    liebe Grüße aus Wien

    Gaby
     
  6. freestyler

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    schau mal unter **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**
    und das buch von franz konz "der gesundheitskonz" - und der kleine wird gesund werden, sags deiner Freundin, es lohnt sich... .

    Schwere Neurodermitis des Kindes 9454, 2191

    »Vier Jahre meines Lebens habe ich den Versicherungen des Dermatologen Prof. Sch. geglaubt, die Neurodermitis meiner Tochter habe nichts mit dem Essen zu tun. Er schmierte das Kind mit Salben zu. Richtiger gesagt, ich hatte das zu tun, hatte Trösterin, Ärztin, Kranken-, Nachtschwester und Krankenpfleger zu sein. Wenn ich Herrn Prof. Sch., Chefarzt der Dermatologischen Fachklinik in Bad S. Berichte vorlegte, wonach Neurodermitis die Folge einer vermehrten Nahrungsmittel-Allergie sein könne, hieß es: »Die Nahrungsmittelallergien 9431 nehmen nicht zu, nur die Fehldiagnosen. Sicher, Ihre Angst ist verständlich. Doch Sie sind durch die Medien völlig verunsichert. Sie müssen Geduld haben, bis meine Behandlung anschlägt.«

    Aber seine Salben- und Lichtbehandlung blieb erfolglos. Vier Jahre lang schrie Stephanie fast Tag und Nacht, und ich vermochte ihrer Qual kein Ende zu setzen. Ich selbst war nur noch ein körperliches Wrack und dachte mehr als einmal daran, unserem Leben ein Ende zu setzen.

    Niemand kann nachvollziehen, was wir beide mitmachten, bis ich endlich von den Erfolgen eines Heilpraktikers, Herrn Walter Spiller, hörte, dem ich mehr aus Verzweiflung zustimmte.

    Hauptbestandteil seiner Therapie war rohe Nahrung, die ich meinem Kind zuliebe mit aß, da es sie sonst nicht annahm. Wie überglücklich war ich, nach Villingen gefahren zu sein. Schon nach drei Monaten lag alle Qual der vier Jahre hinter mir. Es erschien mir wie ein Wunder. Als ich dann noch auf Ihr Buch über die UrMedizin hingewiesen wurde und es las, war ich so überzeugt von dieser Heilmethode, daß ich sie bis heute eisern durchhielt. Anbei zwei Fotos meiner Tochter. Während ihrer Krankheit und danach. Sie sehen: ich habe jetzt wieder ein glückliches Kind!« (M.G. aus Mannheim)
     
    #6 freestyler, 05.12.2002
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.07.2004
  7. urmel

    urmel Stammgast

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    Hallo freestyler,

    das Kind ist gerade 5 Monate alt, und bekommt "nur" zu trinken, bis der 6. Monat rum ist. Sie hat jetzt Sojamilch für die Kleine, also so recht kann es an der Ernährung noch nicht liegen. Im übrigen reagieren Neurodermitis-Kinder ganz besonders auf ihr Umfeld, jeder Streß wirkt sich quasi auf die Haut aus, das merkt man schon bei der Kleinen.

    Der Tip ist ja lieb gemeint von Dir, aber an einem Fallbeispiel lassen sich nicht alle Neurodermitidkinder in eine Schublade stecken, dazu ist diese Erkrankung zu komplex.

    LG
    urmel
     
  8. freestyler

    freestyler Junior-Mitglied

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    Nun, dies ist ja nur ein Beispiel, darum habe ich ja das Buch empfohlen und den Link gesetzt, der zu weiteren hoch interessanten Informationen führt.... :idea: In diesem Sinn, im übrigen schrieb eine Moderatorin, dass Sojamilch ein Auslöser für Neuro sein kann, wenn ich das richtig verstanden haben :arrow:

    Nichtsdestotrotz alles Gute für den Knirps
     
  9. carmen

    carmen Poweruser

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    Hallo Freestyler,

    Dein Link ist ja sicher gut gemeint, doch kommen mir die Kommentare, der Leute, die da ihre Jubelbotschaften abgeben sehr einseitig vor.
    Kann Urmel nur beipflichten, dass Neurodermitis nicht gleich Neurodermitis ist.


    Carmen
     
  10. freestyler

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    Nun, die Jubelarien liegen daran, dass diese Heilmethode unglaublich erfolgreich ist... ich bin dafür, jeder sollte es mal an sich testen und danach reden wir nochmal drüber (....)

    Und im übrigen, ist es nicht grundsätzlich so, dass Krankheit nicht gleich Krankheit ist? Siehe Krebs etc. pp... . Aber wer diese Urmethode nicht gelebt hat, wird in dieser Richtung leider unwissend bleiben und weiß gar nicht, wie schlecht es ihm heute wirklich geht. Wer jammert und jammert, weil er nach Jahren immer noch ohne einen wesentlichen Wandel mit seiner Krankheit lebt, aber nicht diese Möglichkeit testet (weil es von keinem Weisskittel empfohlen (ausser sehr weitsichtigen - siehe der allseits vereehrte Dr. ....der Name liegt mir auf der Zunge) weils zuviel Umstellung bedeutet, zuviel gegen den Strom, zuviel gegen die Gesellschaft, zuwenig Pille), soll weiter jammern... und muss dann wohl zwangsläufig qualvoll dahin vegetieren. Auch das ist ein Weg. In diesem Sinn - frees -
     
  11. urmel

    urmel Stammgast

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    freestyler hat geschrieben:
    Und im übrigen, ist es nicht grundsätzlich so, dass Krankheit nicht gleich Krankheit ist? Siehe Krebs etc. pp...

    Wenn es so einfach wäre, dann wäre ein jahrelanges Medizinstudium und eine dreijährige Krankenpflegeausbildung drastisch zu reduzieren.

    Dann könnte jeder Diabetiker dieselben Medikamente bekommen, jeder Lungenkrebs wird gleich behandelt (egal wo der TU sitzt), jedes Magengeschwür braucht nicht weiter abgeklärt zu werden, ob es nun "nur" ein Geschwürchen iss oder mehr, jede Herzerkrankung iss gleich zu behandeln, Medikamente sind überflüssig???
    Also irgendwie blicke ich nicht dahinter, was Du vermitteln willst.
    Niemand spricht gegen alternative Heilmethoden, sicher haben sie Erfolg. Aber man mußt bedenken: Keine Kasse übernimmt die Kosten dafür, daß muß man selber bezahlen. Ob Akkupunktur, ob Heilpraktiker, die Kosten bleiben am Patienten hängen. Kein Wunder, wenn viele kranke Menschen dann wieder einen Rückzieher vor alternativen Heilmethoden machen. Und bitte jetzt keinen Spruch wie "...ist das Dir Deine Gesundheit nicht wert....", Fakt ist: wer kann sich sowas leisten?! Man muß schon genug zuzahlen.


    Zudem noch eine Anmerkung @freestyler: das hat alles nichts mehr mit dem Thema zu tun was ich gefragt habe.

    LG
    urmel
     
  12. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo freestyler,


    ich habe geschrieben, Sojamilch kann – muss aber nicht der Auslöser einer Neurodermitis sein.

    Den Auslöser für die Neurodermitis zu finden, daran scheitern viele Ärzte und auch die Betroffenen. Neurodermitis ist eine Komplexe Angelegenheit. Wohl gibt es Personen, bei denen eine Nahrungsmitteltunverträglichkeit vorliegt und dann genau diese Lebensmittel zum Auslöser für eine Neurodermitis werden. Wohl gibt es aber auch nachgewiesen viele Menschen, bei denen keine Nahrungsmitteltunverträglichkeit vorliegt und sie trotzdem daran erkranken.

    Menschen die an Neurodermitis erkrankt sind generell in ein Schema einzuordnen halte ich nicht für richtig.

    Gerade mit Neurodermitis versuchen mittlerweile auch sehr viele Menschen Geld zu machen. Nicht zuletzt deshalb, weil es immer mehr – und vor allem Kinder gibt die daran erkranken. Was den betroffenen tatsächlich hilft herauszufinden ist zu weilen ein langer Weg. Mit viel Glück und Geduld findet man einmal den Auslöser!

    Krankheit freestyler ist für mich nie gleich Krankheit – auch wenn sie nach außen hin gleich aussieht und vielleicht gleich verläuft. Nicht zu letzt liegt es an den Menschen selbst. Wir sind alle sehr verschieden. Es wäre schlimm wenn wir dies nicht wären. So werden auch Krankheiten von den Menschen unterschiedlich erlebt und der Umgang mit einer Krankheit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die innere Einstellung zu seiner Krankheit, kann sicherlich vieles bewirken. Wie man damit umgeht und damit fertig wird! Dennoch unterscheidet sich auch oft bei der selben Erkrankung die Therapie manchesmal sehr wesentlich von der Therapie eines ebenfalls betroffenen.

    Wir können gerne über alternative Heilmethoden diskutieren, falls dir dies ein Bedürfnis ist – eröffne doch einfach ein neues Thema.

    Liebe Grüße aus Wien

    Gaby
     
  13. freestyler

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    @murmel,
    ...ich wüßte nicht,was ne gesunde Ernährung, Bewegung etc. mit Heilkosten zu tun hat? Bitte richtig lesen - Urkost ist eine Ernährungsphil. die Fakten darstellt- und was ich zum Ausdruck bringen möchte, wenn die Mehrheit sich so ernähren würde, wären viele, viele Mediziner und KS arbeitslos. Und diese könnten sich dann auf die Notfälle zurückziehen... :wink:
    Und es hat immer noch mit deiner Grundanfrage zu tun, schließlich handelt es ich ja um eine Krankheit, die im übrigen ausgeschlossen werden könnte, wenn...aber das erwähnte ich ja schon.

    Und noch eine kleine Bemerkung sei gestattet, wieviel Jahrhunderte müssen studiert werden um den auch so kranken Menschen gesund zu machen. Ich für meinen Teil meine, man muss gar nicht studieren, nur nachdenken und handeln -im Sinne der Natur. Ich hoffe ich konnte dir etwas näher bringen, was ich sagen wollte 8)
     
  14. freestyler

    freestyler Junior-Mitglied

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    Habe ich auch nicht anders verstanden - und wie ich meine auch nicht zum Ausdruck gebracht. Es ist ja nun jede schwerwiegendere Krankheit komplex, oder? Zum Thema Heilmethode: ich kann schlecht über Konz diskutieren, wenn es einfach keinen gibt der nach ihm lebt, oder gelebt hat...ich glaube die Leute die das leben, sind nicht in diesem Forum zu finden 8O
     
  15. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo freestyler,


    ich kenne Franz Konz nicht. Wie es bei den anderen aussieht, weiß ich nicht. Wenn du darüber diskutieren möchtest – stell doch einfach deine Frage in Homöopathie und Naturheilkunde online. Vielleicht weiß ja doch jemand über ihn Bescheid und du findest so die Möglichkeit zum Austausch!

    Wir kommen zwar alle aus der Schulmedizin doch auch immer gerne dazu bereit Neues zu erfahren oder und da kann ich aber nur für mich sprechen – auch mal auszuprobieren!

    Wünsche dir eine schöne Woche und schicke dir liebe Grüße aus Wien

    Gaby
     
  16. freestyler

    freestyler Junior-Mitglied

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    Hi Gaby, schade, er ist es wirklich wert gelesen zu werden, habe ja schon etliche Links eingstellt und sein Buch "Der Große Gesundheitskonz" regt tatsächlich sehr zum Nachdenken an... :deal: Werde deinen Tipp demnächst beherzigen, LG aus Ulm :arrow: es wird merklich kälter, brrr :roll:
     
  17. KiKaMaike

    KiKaMaike Newbie

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    HalliHallo!

    Hab zum thema Neurodermitis mal eine Frage, löst Fencheltee Neurodermitisschübe aus? Ich habe davon noch nie gehört aber eine Kollegin ist fest davon überzeugt!Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt? LG
     
  18. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo,

    soweit ich weiß ist weder HA-Nahrung noch Sojamilch der Weisheit letzter Schluss bei bestehender Neurodermitis.

    Mittlerweile werden Vollhydrolyste empfohlen, wie Alfare oder Nutramigen, die sind zwar sündhaft teuer und schmecken wie Fischfutter aller rein allergiemäßig wohl am besten.

    Die Cortisonkur ist zwar sehr weit verbreitet, ändert aber an den Ursachen nichts, daher sollte sich die betroffene Familie einen guten Spezialisten suchen, der die Ursache der Allergie herausfindet, um dem Kind ursächlich zu helfen.

    Interessante Infos gibt es auch unter www.allergiepraevention.de

    Alles Gute für die betroffene Familie,
    Meggy
     
  19. Freshy

    Freshy Newbie

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    Hallo!
    Ich habe selber Neurodermitis und habe jahrzehntelang die verschiedensten Methoden und Mittel ausprobiert (bzw. früher meine Eltern). Alles in allen kann ich sagen, dass es schon Dinge / Medikamente gibt die etwas helfen oder lindern aber wenn ein Schub eintrittt dann kommt dieser unaufhaltsam und meist heftig.

    Diese Krankheit ist extrem hartnäckig und hat viele Gesichter!

    Der Psychologische Aspekt ist sehr wichtig - gut bei einem Kleinkind ist das schwierig - aber später dann zählt die Einstellung die man hat zur eigenen Neurodermitis. Ich habe mit der Zeit gelernt, dass es nicht einfach ein Hautausschlag ist der einwenig Aufmerksamkeit und Pflege benötigt, sondern es ist dir!

    Du selber bist die Krankheit. Die krankheit ist Teil von dir. Das Immunsystem wehrt sich gegen Einflüsse die eigentlich harmlos wären für die Haut.
    Meine Neurodermitis ist ein negativer Teil meinerselbst.

    Meine Haut ist das Schlachtfeld auf dem Territoriumansprüche zwischen der guten und der schlechten Seite meiner Persönlichkeit geltend gemacht werden!

    Deshalb hat mir am besten autogenes Training, Yoga und Sport geholfen - die mentale Stäke zählt.

    Es gibt aber auch praktische Tricks von mir:
    - Fingernägel schön kurz halten und SEHR WICHTIG: Mit einer Nagelfeile die Kanten der Nägel schön rundmachen und danach polieren (ganz feine Nagelfeile).

    - Möglichst wenig Eiweiss und Milchprodukte konsumieren.

    - Guten Kompromiss zwischen Duschen, nicht Duschen, eincremen, nicht eincremen finden. Zuviel Waschen ist nicht gut - zuweig aber auch nicht (der eigene Schweiss ist vielfach Reiz auslösend).

    - Wann immer möglich ans Meer fahren und darin Baden. Gerade bei Kindern ist es am Anfang schwierig da die aufgekratzte Haut die ersten 2 Tage fürchterlich brennt im Salzwasser - durchbeissen! - dann wirds sofort besser!

    Nach Jahrelangem Kampf gegen meine Neurodermitis (also gegen mich selber!!) habe ich das Monster weitgehend eingedämmt.

    Es gibt aber immer wieder Überraschungen: So habe ich neuerdings einen Schub am Rücken - genau da wo man selber fast nicht hinkommt zum kratzen oder aber zum eincremen, etc. - ziemlich fies das Monster!!!

    Nun denn ich gebe nicht auf und hoffe anderen mit meinen Tips helfen zu können!
    mfg Freshy
     
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