Ministerin Schröder tritt ins Fettnäpfchen

Für einige Tätigkeiten braucht man tatsächlich keine höhere Schulbildung, aber was spricht denn dagegen, wenn man auch mit Abitur eine Ausbildung in der Pflege gemacht hat und immer noch auch den Waschlappen und das Steckbecken in die Hand nimmt?

Die praktische Arbeit "am Bett" möchte ich nicht unbedingt grundsätzlich delegieren, denn gerade dabei entsteht doch der Bezug zum Patienten.

Was mich hier allerdings sehr erstaunt, ist die Aussage in mehreren Beiträgen über Männer als "Ernährer der Familie".
Zur Erinnerung: Wir schreiben das Jahr 2011. Frauen müssen gemeinsam mit ihren Männern, oft sogar alleine ihre Familie ernähren. Eine bessere Bezahlung (u.a.) ist unbedingt nötig - und zwar nicht, um mehr Männer in diesen Beruf zu "locken", sondern weil es diesem Beruf angemessen ist.
 
Die Probleme tauchen ja immer auf, wenn man pauschalisiert, weil sicher jeder im Einzelfall Personen kennt, die sich auch ohne besonderen Schulabschluß eignen würden. Allerdings wird auch jede Menschen kennen, die sich mit Abschluß genausowenig eignen.
Ich denke, aber das sich spätestens in der Praxis die Spreu vom Weizen trennen wird.
Liebe Grüße Fearn
 
,Was mich hier allerdings sehr erstaunt, ist die Aussage in mehreren Beiträgen über Männer als "Ernährer der Familie".
Zur Erinnerung: Wir schreiben das Jahr 2011. Frauen müssen gemeinsam mit ihren Männern, oft sogar alleine ihre Familie ernähren. Eine bessere Bezahlung (u.a.) ist unbedingt nötig - und zwar nicht, um mehr Männer in diesen Beruf zu "locken", sondern weil es diesem Beruf angemessen ist.

Danke für diesen Satz. Den "Ernährer der Familie" - Spruch finde ich genauso daneben wie die Aussage unserer Familienministerin, dass Hauptschüler mit schlechten Noten, die sonst keiner nimmt, doch in der Pflege gut aufgehoben wären.

Vor ein paar Jahren suchte die Softwarebranche dringend nach neuen Leuten. Warum hat da keiner gesagt: Oh, wir haben hier eine Menge Hauptschüler, die sich bei Bewerbungen im Handwerk etc. dermaßen blöd anstellen, dass sie dort keiner will - die könnten wir doch alle bei SAP unterbringen...
 
@ calypso:
Das Problem ist nicht, dass man sich für manche Tätigkeiten zu fein ist. Das Problem ist:

- dass es mich frustriert, wenn sich durch mehr Ausbildung an meiner Tätigkeit nix ändert

- dass es egtl. auch ökonomischer Wahnsinn ist, jemanden teuer jahrelang auszubilden und ihn dann Arbeiten verrichten lässt, die deutlich weniger Qualifikation erfordern

- dass dadurch, dass keine Tätigkeiten wegfallen, der Sinn einer weiteren Ausbildung - nämlich NEUE Tätigkeiten übernehmen zu können - konterkariert wird. Für die bleibt dann keine Zeit

Die Bezahlung ist (zumindest für mich mit 9a/4) als VZ gar nicht schlecht. Da verdienen manche Akademiker (deutlich) weniger. Schlimmer ist, dass es egtl. keine Möglichkeit innerhalb des Berufes gibt, noch irgendwie vorwärts zu kommen. Mit eine FWB bist Du mit 25 am Zenit angekommen.

Und doch: Die praktische Arbeit am Bett MUSS delegiert werden.

DS
 
hallo Bina,
das trifft sich, daß du offensichtlich Informationen hast, WIE es denn in unserem Nachbarland aussieht.
Gerade gestern flatterte die neueste Ausgabe von "Die Schwester-Der Pfleger" ins Haus und ich guck mir immer mal wieder die Stellenangebote an.

,Was ich nicht verstehe, ist WARUM es diese Länder (im Übrigen auch die Schweiz und Österrreich) nicht schaffen, aus ihren eigenen Beständen an Einheimischen und in der Pflege so toll ausgebildeten Menschen genügend Pflegepersonal zu rekrutieren (oder zu halten)?

WO also ist der Haken?
,Warum also müssen all diese Länder teures Personal aus dem Ausland kommen lassen?
  • Kriegen die Ausländer doch weniger Gehalt als die Einheimischen und sind damit letztendlich doch auch billiger?
  • Haben die zuwenig eigene Leute, die in der Pflege arbeiten wollen?
  • Ist es doch nicht so toll mit dem Ansehen des Pflegeberufs in Holland oder Dänemark?
  • Ist die Fluktuation auch in diesen Paradies-Ländern auch ähnlich hoch wie in Deutschland?
  • Will keine Schwedin oder kein Schweizer eine anstrengende Ausbildung durchhalten und letztendlich doch den Hinternputzer abgeben?
Es gibt keinen wirklichen Haken. Gewisse Nachteile (in der Schweiz hat man weniger Jahresurlaub) werden offengelegt und sind bekannt. Ich wüsste auch nicht, dass Ausländer innerhalb der EU weniger Gehalt beziehen.

Der Punkt ist, dass diese Länder den hohen Bedarf an Pflegekräften schon deutlich früher erkannt und zugegeben haben als Deutschland. Norwegen hat vor einigen Jahren 19000 neue Pflegestellen geschaffen - in der Zeit hat Deutschland mal eben 50000 gestrichen! - hat aber gerade mal 4 Mio. Einwohner. So schnell können die Norweger also gar nicht genug neue Leute ausbilden - ergo werben sie welche an.

Deutschland macht' s ähnlich - nur lief das lange Jahre am Rande der Legalität, mit der Beschäftigung von Krankenpflegekräften aus Osteuropa in der häuslichen Versorgung.
 
nur mittlerweile gehen viele an Deutschland vorbei, wer bereit ist sein Land zuverlassen wird nicht mehr unbedingt nach Deutschland wollen. Die Menschen gehen dahin wo gute jobs sind.

Ich kenne eine Krankenpflegeschule in Flensburg, da hat der komplette Oberkurs eine Stelle in Dänemark.... da wundert man sich noch!?
 
*ironieon* Aber in den Ländern gibts doch ganz böse Sachen:
- sowas ähnliches wie ne Pflegekammer wo man sich registrieren muss,
- man darf net meher alles machen weil die Hilfspersonal beschäftigen,
- man muss eine längere Ausbildung in Kauf nehmen,
- man muss ggf. zusätzliche Nachweise erbringen, respektive bestimmte Module absolvieren um net nur als ´"Hilfspersonal" beschäftigt zu werden,
- manche Abschlüsse werden gar net anerkannt
usw.. *ironieoff*

Elisabeth
 
Hallo elisabeth,

das sind ja auch alles junge Leute, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und die bereit wären sich zu bewegen, sich fortzubilden, sich zu engagieren...In Deutschland ist das aber, unabhängig von der steigenden Arbeitsbelastung im Vergleich zu anderen Länddern, auf vielen Stationen net gern gesehen.
Viele ältere Pflegende können und wollen sich einfach net bewegen.Es ist recht schwer da gegen zu halten auf Dauer.
Sich fortbilden "müssen" geht teilweise gar net und wie bereits geschrieben, dann soll es auch der AG bezahlen usw.
Ich weiß auch manchmal net mehr so genau, wie ich damit umgehen soll (Altersdurchschnitt auf Station circa 50!!, jüngste Kollegin 40)
LG
joe
 
@monaluna,
ich würde auch gern dort oben wohnen und diese Perspektive haben....nur Oma will halt net weg...:|
joe
 
Und dann fragen wir uns, woher dieses Bild der Pflege rührt? Täglich wird vieltausendfach bewiesen, dass man einen großen Teil der Pflege von Ungelernten erbringen lassen kann. Stichwort: Zivi, FSJ, Azubi, Schwesternhelfer ... .

Elisabeth
 
Ja, haben im Gegensatz zu Deutschland, bessere Arbeitsrahmenbedingungen und GELD.... und wer jetzt sagt Geld ist nicht wichtig, bitte ..... aber, denn meine Brötchen lassen sich nicht mit Berufung bezahlen, und wenn man 3 Jahre Ausbildung, halbes Jahr PA, 2 Jahre FWB, wofür genau rechnet sich das? Mann hat während dieser Zeit deutlich mehr Verpflichtungen, weniger Frei und Geld.... aber habe ich später mehr davon? Bekomme ich mehr Geld einen besseren Arbeitsplatz .... ohja ich darf Schichtleitung machen und habe damit die Arschkarte vom Dienst.
Und mal im Ernst, wer von euch verdient wirklich der Ausbildung entsprechend, jemand der 5 Jahre Ausbildung in der freien Marktwirtschaft hat, der merkt es deutlich am Gehalt!Jemand der bis zum Master studiert hat, bekommt vielleicht mehr Geld, wenn er es schafft mehr Personal einzusparen und somit dafür zusorgen das KH einen höheren Gewinn macht.
Und wenn man sagt wir verdienen ja gar nicht so schlecht, stimmt, aber was leisten wir dafür? Schichtarbeit, kaputter Biorythmus, Nachtarbeit, Wochenende arbeiten....
Was ist wenn aber die Station auf der man arbeitet so gross ist, das sich jedes Jahr wenn es um die FWBplätze ging es kriegähnliche Zustände gab, ( auf einem FWBplatz kamen mindestens 10 Bewerbungen!) also musste man gut und gerne 10 Jahre warten bis man dran war) was sollen solche Leute machen? Es müssen auch die Infrastrukturen geboten werden für Fort und Weiterbildung und nicht jeder will und kann ins Managment(wo es ja einige mehr Fernlehrgänge gab)

Warum manche mit 50 sich nicht mehr bewegen wollen, vielleicht koennen sie einfach auch nicht, sind sie deshalb schlechter, als Jungspunde die zig Fortbildungen besucht haben? Kann man das nicht akzeptieren, gibt es nur noch den einen richtigen Weg? Ich habe mit wunderbaren alten Kollegen zusammen gearbeitet und auch den einen anderen Satz gehört das war schon immer so, aber ich muss sagen ihre Pflege war immer top und sie hatten das Herz wo es hingehört.

Solange selbst Pflegekräfte die restliche Grundpflege so schlecht reden, braucht man sich nicht zuwundern das A) die Politik auch so denkt, denn sie bekommt es ja nicht von irgendwo her und B) sie im eigenen Umfeld negativ zum Teil gesehen werden.

Denn solange sich in der Masse die Rahmenbedingungen nicht ändern, wird es nicht mehr Menschen in die Pflege bewegen, und irgendwann sind die Stellen der PDLs,Stationsleitungen, primären Pflegekräfte, etc. besetz... und dann fehlt die Kraft am Bett! ( ob nun ungelernt oder nicht) dann haben wir zwar ganz viele Studierte, die fleissig irgendwelchen Studien schreiben, oder das nicht vorhandene Pflegepersonal verteilen, aber leider keinen mehr der arbeitet. Denn nicht jeder Arbeitsloser will, kann oder möchte in die Pflege!
 
Ich habe mir erlaubt, der Ministerin zu schreiben.
 
Es geht doch net ums schlechtreden der Grundpflege- es geht darum zu begreifen, dass man eine gute Grundpflege mit Hilfe einer entsprechenden Anleitung und einer fachkompetenten Planung auch von weniger qualifizierten Mitarbeitern ausführen lassen kann.

Die Vorstellung mancher Pflegender, ein Monopol auf jegliche Pflegeleistungen zu haben, ist unbezahlbar.

Elisabeth
 
Unbezahlbar sind ganz andere Sachen im 'Gesundheitssystem und da redet keiner drüber, denn da ist die Lobby drüber! Und erschreckend ist das Pflegekräfte immer alles enschuldigen und nicht mal da Druck machen, da zusparen wo es zig Millionen einzusparen sind.

Was glaubst du denn wie es dann sein wird, die Pflege wird über kurz oder lang weniger verdienen, da ja zu Recht die weitergebildeten mehr Geld bekommen. Wer will dann denn noch wirklich in der einfachen Pflege arbeiten?

Ich habe Anfang 2003 in einem Altenheim hospitiert, die sehr früh diesen Weg gegangen sind, danke ich bin geprägt fürs Leben! Keine Billigarbeitsplätze für die Pflege!
 
Wenn du eine Leistung anbietest, dann muss sie für den Kunden bezahlbar sein. Du lebst doch in den Staaten. da müsste dir dies System doch eigentlich bekannt sein.

Für andere: Ich brauche dringend eine WaMa. Ich kann wählen zwischen Miele oder No Name. Der Blick auf mein Konto gibt mir ganz klar vor, wofür ich mich entscheiden werde. Mir gehst um die Sauberkeit der Wäsche. Den Markennamen will ich net zusätzlich bezahlen.
Auf die Pflege übertragen: ich will Hilfe bei den ATLs und hier will ich entscheiden, was mir wichtig ist und was net. Wird mir dies preiswert angeboten, weil die Pflegekraft über die Kenntnisse verfügt, die ich haben will, dann werde ich kaum eine in meinen Augen überqualifizierte teure Fachkraft engagieren.

Ich habe viele Pflegeheime kennen gelernt. In den guten hats du net gemerkt, wer dreijährig, wer weniger ausgebildet war. Diese Einrichtungen waren ein zuhause für den Bewohner. Es gab ausreichend Personal durch diesen Personalmix. Alle fühlten sich verantwortlich. Alle hatten ein Ziel.
Und ich habe Einrichtungen erlebt, die ähnelten kleinen KH.
wenn ich wählen müsste- dass erste wäre mir lieber.

Btw. - du machst immer alle Tätigkeiten selbst und hast noch nie eine Tätigkeit im Bereich Grundpflege an eine Hilfskraft delegiert. Kann ich mir gar net vorstellen... vor allem net, wenns um die Pflegelandschaft in den Staaten geht.

Elisabeth
 
Und dann fragen wir uns, woher dieses Bild der Pflege rührt? Täglich wird vieltausendfach bewiesen, dass man einen großen Teil der Pflege von Ungelernten erbringen lassen kann. Stichwort: Zivi, FSJ, Azubi, Schwesternhelfer ... .

Elisabeth


ja und warum? weil sie super billige Arbeitskräfte sind, die man ausbeuten kann. FSJ´ler, Azubis und Zivis werden wie Vollkräfte im Dienstplan geplant und eingesetzt. Es ist aber grundsätzlich nicht Sinn und Zweck in einem Freiwilligen Sozialem Jahr oder während der Zivildienstzeit die Aufgaben und Verantwortung einer ausgebildeten Pflegekraft zu übernehmen und während der Ausbildung auch nicht, zumindest nicht im 1. Ausbildungsjahr.
 
Wenn du eine Leistung anbietest, dann muss sie für den Kunden bezahlbar sein. Du lebst doch in den Staaten. da müsste dir dies System doch eigentlich bekannt sein.

Für andere: Ich brauche dringend eine WaMa. Ich kann wählen zwischen Miele oder No Name. Der Blick auf mein Konto gibt mir ganz klar vor, wofür ich mich entscheiden werde. Mir gehst um die Sauberkeit der Wäsche. Den Markennamen will ich net zusätzlich bezahlen.
Auf die Pflege übertragen: ich will Hilfe bei den ATLs und hier will ich entscheiden, was mir wichtig ist und was net. Wird mir dies preiswert angeboten, weil die Pflegekraft über die Kenntnisse verfügt, die ich haben will, dann werde ich kaum eine in meinen Augen überqualifizierte teure Fachkraft engagieren.

Ich habe viele Pflegeheime kennen gelernt. In den guten hats du net gemerkt, wer dreijährig, wer weniger ausgebildet war. Diese Einrichtungen waren ein zuhause für den Bewohner. Es gab ausreichend Personal durch diesen Personalmix. Alle fühlten sich verantwortlich. Alle hatten ein Ziel.
Und ich habe Einrichtungen erlebt, die ähnelten kleinen KH.
wenn ich wählen müsste- dass erste wäre mir lieber.

Btw. - du machst immer alle Tätigkeiten selbst und hast noch nie eine Tätigkeit im Bereich Grundpflege an eine Hilfskraft delegiert. Kann ich mir gar net vorstellen... vor allem net, wenns um die Pflegelandschaft in den Staaten geht.

Elisabeth

Nur weil ich in den Staaten wohne, heisst das nicht das ich das System besser finde.

Nein, ich habe wenig delegiert und in Deutschland haben wir sogar unsern Bettplatz selbst geputzt:-) und im Ernst ich mache es lieber selber, dann weiss ich das es ordentlich ist.

Ich habe Schüler angeleitet und denen auch mal was delegiert. Natürlich dem Ziwi Blutholen und etc. aber Grundpflege wenig bis gar nicht, auch nicht als ich Normalstation gearbeitet habe, liegt das aber vielleicht auch daran das ich es gerne mache, und mehr sehe als nur satt und sauber, ich delegiere lieber putzen und Medis aufziehen als Grund und Behandlungspflege.

Als Pat. kann ich dir übrigens sagen ist es angenehmer eine Pflegekraft zuhaben, als eine die morgens kommt zum Vitalzeichen messen und Spritzen geben, dann kommt eine die mir waschen hilft und nachher kommt jemand der mir essen hilft. Denn darauf wird es herraus laufen, back to the roots.

PS: Waschmaschine .... nein ich will nicht nur das meine Wäsche sauber ist, ich will das sie energiesparsam ist, umweltfreundlich, lange hält und auch noch zu vernüftigen Konditionen hergestellt worden ist, ich kann diese Geiz ist geil mentalität einfach nicht teilen.
du hast Recht der blick aufs Konto gibt es vor, aber ich kann meine Schwerpunkte anders setzten!
Heisst für mich in der Pflege, das Geld dort einsetzten wo es hingehört, faire und gute Arbeit zu fairen und guten Löhnen.

Es gibt 1000 Stellen wo Geld im Gesundheitssystem eingespart werden kann, warum beim Personal???
 
- die Pharmalobby, es kann nicht sein das wir mehr für unsere Medikamente zahlen wie unsere Nachbarn!
- es braucht nicht jede Krankenkasse einen riesen Glaspalast ( man sollte sich mal wieder auf das wesentliche konzentrieren), die hohen Managergehälter
- ich empfinde es als eine Frechheit, das es erlaubt ist, das Geld das dem deutschen Solidarsystem ghört durch irgendwelche Aktiengesellschaften dem System entzogen werden, wie kann es sein das Kliniken mit nem + von 10Mio raus gehen und dann vom sparen reden?
in der Vergangenheit wurde viel geschlafen, und man hat sich leider die Führung der Krankenhäuser aus der Hand nehmen lassen, das muss unbedingt umgekehrt werden, ein guter Direktor einer Klinik kann gerne ein gutes Gehalt bekommen, und auch Rücklagen fürs Haus schaffen, aber bitte nicht gewinnbringend für Aktiengesellschaften arbeiten, die Privatiesierung der KH war und ist der grösste Fehler!
- schlussendlich sollten sich alle mal wieder klar werden, was wirklich wichtig ist, ist es das super moderne Bett und der Flachbildschirm, oder ist es eine gute, pflegerische und ärztliche Betreuung?
- sowas wie das Pat. eine bestimmte Tageanzahl im KH sein müssen, bevor die KK den vollen Satz zahlt....

ich glaube danach wäre erstmal wieder Geld drinne, um das Gesundheitssystem für alle nett und attraktiv zumachen:-) und auch das die die Studieren wollen gehen koennen:-)

und ich glaube keiner will wirklich das amerikanische Gesundheitssystem haben, es hat ein paar gute Seiten, aber es ist ein teueres und für den Pat. nicht besseres System! Als Pat. bist du in Deutschland immer noch besser dran!