Master Pflegepädagogik ja / nein?

Milkscheeks

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Hi,

ich habe einen B.A. in Pflegemanagement und war schon bzw. bin in stellv. Leitungsposition. Ich merke, dass mir das ganze drumherum mit Krankenhaus, nervige Angehörige, das Schichtsystem stören, keine Strukturen bei den Ärzten, dienstplanung (gefühlt schreiben die MA den selber) Ich überlege ernsthaft ob die Pflegepädagogik nicht die Lösung sein könnte. Finanziell dürfte es glaub nicht soviel unterschied am Ende geben durch die Endstufe 13 gegenüber der jetzigen 12 ? (Mache schon So wenig Schichten wie es geht.)

Ich hatte die Gedanken schonmal bevor ich mich das zweite Mal mich auf die stellv. Beworben hatte aber so langsam denke ich es ist der falsche Weg.
 
Hast du Interesse am Unterrichten? Erfahrungen in Praxisanleitung? Oder als Dozent*in, z.B. bei einer Fortbildung?
 
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Hi,

ich habe einen B.A. in Pflegemanagement und war schon bzw. bin in stellv. Leitungsposition. Ich merke, dass mir das ganze drumherum mit Krankenhaus, nervige Angehörige, das Schichtsystem stören, keine Strukturen bei den Ärzten, dienstplanung (gefühlt schreiben die MA den selber)
Was heißt stellvertretende Leitung? Als PDL?
Oder wohl eher als Stationsleitung (so liest sich nämlich Deine Beschreibung).

Ansonsten siehe Claudia:
Hast Du schon mal unterrichtet? Falls nicht, versuche mal mit eurer BFS diesbezüglich Kontakt aufzunehmen, ob Du nicht mal unterrichten kannst.
 
stellv. Stationsleitung nicht PDL.
Könnte es dann nicht für Dich ein besserer Weg sein, weiter in diese Richtung zu gehen; sprich, PDL zu werden? Das ist bestimmt auch kein leichter Job, aber manche der Dinge, die Dich stören, würden wegfallen (Schichtdienst z. B.).
 
Hallo Milkscheeks,

Grundsätzlich kann ich deine Überlegungen nachvollziehen. So ähnliche hatte ich vor (sehr) vielen Jahren (als es noch den Lehrer für Pflegeberufe gab)
Vielleicht solltest du mal an eine Pflegeschule anfragen, ob du dort hospitieren könntest oder vielleicht sogar als Gastdozent ein paar Unterrichtseinheiten halten könntest.
Ich mache das zwar selbst nicht , habe aber 2 Mitarbeiter in Team , die in Schulen arbeiten.
Danach kannst du vermutlich eher einschätzen, ob es dein weiterer Arbeitsweg werden kann.


LG Einer

P.S. Eine der beiden Mitarbeiterinnen (auf dem Weg zum Master) hat schon ganz klar kommuniziert, dass sie in den nächsten 10-15 Jahren weiterhin nur gelegentlich an der Schule Arbeiten will . Vollzeit ist für sie zur Zeit keine Option.

 
Ich denke auch, dass Du mal in die Pädagogik reinschnuppern solltest, ehe Du in zwei weitere Jahre Vollzeit-Studium investierst. Die regelmäßigen Arbeitszeiten in der Pädagogik haben ihre Vorteile, keine Frage, aber auch Unterricht ist eine Herausforderung.
 
Ich bin vor einem Jahr von der Anästhesie in die Pädagogik gewechselt.
Vorteile: Absolut kein Schichtdienst mehr, keine Feiertage/Wochenende kein Spät, Homeoffice, kein einspringen mehr.

Aber Vorsicht: Es ist sehr anstrengend, viel anstrengender als die Anästhesie wie ich finde, als Kursleitung hat man tausend Aufgaben gleichzeitig, Praxisbesuche, Klausuren, Bewerbungsgespräche, curriculare Arbeit etc. der direkte Unterricht ist da eher zweitrangig. Wenn man in der Regelzeit nicht fertig wird, kann es schon sein, das man die ein oder andere Stunde zuhause nacharbeitet.

Probiere es aus, die meisten Pflegeschulen freuen sich über Honorardozenten, aber leicht ist der Job nicht.

Beides zusammen zu machen (60/40 oder 50/50) hat bei mir leider nicht funktioniert. Zu krass waren die Anforderungen von beiden Stellen an die Dienste (Anästhesie wollte das ich Spät/Nacht mache, dann hätte ich am nächsten Tag nicht in die Schule gekonnt, die Schule wollte fixe Termine für Examen etc., die die Praxis nicht gewährleisten konnte)
 

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