Krank und Amtsarzt

Ich hätte das schon garnicht mit meinem Gewissen vereinbaren können...krank melden einerseits und dann Vorstellungsgespräch und Hospitation andererseits.
Das geht garnicht.So sehe ich das. (Egal,was man erlebt hat)
Ich hätte alles verschoben und wäre sauber aus der Sache rausgegangen.

Ich stimme Claudia völlig zu.
 
Wenn man hospitert arbeitet man ja nicht, man geht mit einem aus dem Team mit, oder? Sie gekommt ja nicht Patienten zugeteilt, die sie alleine versorgen muss, oder?
 
Wenn man hospitert arbeitet man ja nicht, man geht mit einem aus dem Team mit, oder? Sie gekommt ja nicht Patienten zugeteilt, die sie alleine versorgen muss, oder?

Da wäre ich mir nun nicht so sicher. Abgesehen davon: Arbeitet man lediglich, wenn man allein auf weiter Flur ist? Ich hoffe nicht.

Auch wenn sie kein Geld dafür bekommt, führt sie in der Hospitation wahrscheinlich ähnliche Tätigkeiten durch wie beim jetzigen AG. Wodurch sich die berechtigte Frage ergeben könnte, warum sie es dann nicht auch dort tut - immerhin wird sie dafür bezahlt.

Dass ein AG sich unrechtmäßig verhält - was er in diesem Fall nicht mal getan hat - bedeutet nicht, dass der AN seinerseits ein "Recht" auf unrechtmäßiges Verhalten hat.
 
Worauf ich hinauswill, sie muss nichts machen, was sie aus gesundheitlichen Gründen nicht machen könnte, wenn sie eben mit jemanden mitläuft...

Natürlich ist es suboptimal, während einer Krankschreibung zu hospitieren, wenn man aber krank geschrieben ist, weil man z.B. gemobbt wird das wäre ja bei Blackcat im Bereich des möglichen ist ihre Krankschreibung ja mit den Arbeitsbedingungen bei ihrem jetzigen Arbeitgeber zu begründen. Ein Wechsel wäre für ihre körperliche und seelische Gesundheit auch von Vorteil, vielleicht hat ja ihr Arzt deshalb sein einverständnis gegeben, bei einer Krankschreibung wegen Bandscheibenvorfall oder grippalen Infekt liegt die Sache natürlich anders...
 
Zuletzt bearbeitet:
Worauf ich hinauswill, sie muss nichts machen, was sie aus gesundheitlichen Gründen nicht machen könnte, wenn sie eben mit jemanden mitläuft...

Na, das kommt beim Probearbeiten sicher gut. Entweder begründet sie's nicht - dann ist ein Drückeberger - oder sie erklärt's mit der Krankheit - dann dürfte der neue AG hellhörig werden. Beim alten AG ist sie krankgeschrieben, hier kann sie zumindest teilweise arbeiten - stelle ich jemanden ein, den ich verdächtigen muss, seinen jetzigen AG übers Ohr zu hauen?:gruebel:

(Ich würd's nicht tun.)
 
Blackcats Gesundheitszustand lässt sich doch wohl auf ihre Situation beim jetzigen AG festmachen. Mir wäre auch Übel wenn früh aufstehe und weiß ich muss zu einem AG bei dem man schlimmer behandelt wird als die Sklaven im alten Rom.
Könnte man diesen Hintergrund vieleicht mal in die ganzen Überlegungen einbauen ehe man Blackcat hier am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen möchte, bei einigen habe ich das Gefühl.
Vieleicht ist sie ja bei ihrem potentiellen neuen AG mit der Sache auch ganz offen umgegangen, vieleicht kennt er ihre Situation ja? Was dann?
Vieleicht passt diese Geschichte nicht so ganz in das ach so tolle leben einer Krankenschwester, die allzeit bereit ist und sich immer korrekt unter untergeben zeigt (wobei Blackcat dies ja lang genug getan hat).
Wenn ich es jetzt mal ganz überspitzt ausdrücke und es vieleicht auch ein bischen vom Rest meines Posting abweicht, ich finde Blackcat verhält sich im Moment ihrem jetztigen AG gegenüber so, wie er sich bislang behandelt hat.
 
Joerg, ich hätte dann Probleme wenn der HA Blackcat mit A09 im ICD als Arbeitsunfähig eingestuft hätte, bei Z73.0 überhaupt keine.
 
Wenn ich es jetzt mal ganz überspitzt ausdrücke und es vieleicht auch ein bischen vom Rest meines Posting abweicht, ich finde Blackcat verhält sich im Moment ihrem jetztigen AG gegenüber so, wie er sich bislang behandelt hat.

Ja, und ich will auch das bisherige Verhalten des AG keinesfalls gutheißen. Aber Gleiches mit Gleichem zu vergelten ist im deutschen Rechtssystem nun mal nicht vorgesehen, und das ist auch gut so.

Ich stimme Narde zu: Es kommt auf die Diagnose der Krankschreibung an.
 
Ich glaube, das jeder hier Blackcats Situation versteht und auch nachvollziehen kann.
Sie hat sich lang genug unterdrücken lassen.Es tut mir auch leid, was Sie da durchmacht.

Trotz allem gibt es Regeln. Ich hätte mich halt nicht so verhalten, aber ich bin ja auch nicht Black. Von aussen ist es auch immer schwierig, als wenn man selbst drin steckt.
Ich hoffe für Black, das alles ein gutes Ende nimmt!
 
Joerg, ich hätte dann Probleme wenn der HA Blackcat mit A09 im ICD als Arbeitsunfähig eingestuft hätte, bei Z73.0 überhaupt keine.

Der ICD Code auf dem Krankenschein geht den AG aber nun mal gar nix an, dass ist Dir hoffentlich bewusst.
 
Der ICD Code auf dem Krankenschein geht den AG aber nun mal gar nix an

Den MDK, falls es zum Besuch kommt, aber schon. Und der Termin steht ja wohl bereits fest.
 
Die Möglichkeit, den MDK hinzuziehen, ist nicht an die Länge der Krankschreibung gebunden. Gerade bei den berühmten Krankschreibungen am Freitag oder Montag ist das ja auch durchaus verständlich.

Abgesehen davon sagt BlackCat, sie sei bis Anfang Juni krankgeschrieben.

Woher weißt Du, dass es sich lediglich um eine Drohung handelte?

Ich sehe BlackCats Vorgehen als riskant an, was arbeitsrechtliche Konsequenzen betrifft. Sie sollte schnellstens da weg, aber auf legale Art.
 
Ich drücke ihr die Daumen, daß das heute gut läuft. Dann wird sie morgen die Kündigung schreiben. Wie die beim AG dann ankommt, wird sich zeigen. Aber freuen wird er sich sicher nicht.
 
Danke Claudia, du hast verstanden worauf ich hinauswollte.

Kündigen würde ich aber erst wenn ich den Vertrag unterschrieben habe.

Ich hoffe Blackcat hält uns auf dem Laufenden.
 
Was die ICD 10 Diagnose betrifft, die Ausführung für den Arbeitgeber enthält diese Info nicht, nur die für die Krankenkasse.
 
Das ist richtig, da hier aber schon der MDK eingeschaltet ist, wird dieser auch die Diagnosen zu lesen bekommen.

Wie meinst du wirkt es auf den Arzt vom MDK, wenn du mit einer infektiösen Gastroenteritis krank bist und gleichzeitig bei einem neuen AG hospitierst?
 
Mal so ne Frage:
Weiß denn der neue potentielle AG bei dem blackcat hospitiert nichts von ihrer bisherigen Stelle? ich meine.. im Lebenslauf und Vorstellungsgespräch wird doch gefallen sein wo sie bis wann angestellt war/ist.
Und wird der sich nicht wundern, dass sie da noch "unter Vertrag steht" aber anderswo hospitiert? Oder gibt es da irgendwelche Sonderregelungen?
 
Hospitieren geht auch wenn du noch einen AG hast, dass dein "neuer" AG fragt wo du bisher arbeitest ist eigentlich auch normal.
 
Fakt ist, jemand der hospitiert will wechseln und Fakt ist auch Blackcat hat gute Gründe für den Wechsel. Klar ist das nicht gut, wenn man obwohl krankgeschrieben woanders hospitiert, aber genauso wenig motivierend ist es, wenn der AG den MDK auf dich ansetzt, der verspricht sich ja auch was davon, nämlich dich loszuwerden wenn man mal ehrlich ist.
Wird ihr wegen persönlichem Fehlverhalten gekündigt, kann sie auch nicht auf eine Abfindung klagen.
Ich war auch mal krankgeschrieben und habe Vorstelllungsgespräche gehabt, aber das war wegen einer Schulterverletzung, da hätte ich nicht arbeiten können, aber reden ging...
Außerdem habe ich da auch offen gesagt, dass ich krank geschrieben bin, die PDL hatte damit kein Problem.
 

Ähnliche Themen