- Registriert
- 27.02.2007
- Beiträge
- 114
- Ort
- Bad Wildungen
- Beruf
- Krankenschwester
- Akt. Einsatzbereich
- außerklinische Intensivpflege
Hallo Karo,
genau das "Beharren" finde ich aber gerade so problematisch. Beobachte mal selber an Dir, wie es Dir damit ergeht. Ich bin ja auch noch nicht so lange in der Pflege, und fühlte mich auf dem Stand der Dinge. Aber laufend gibt es mehr oder weniger offensichtlich Veränderungen, denen man sich nicht entziehen kann. Wie geht man damit um?
Einerseits denke ich, dass durch Lesen von Fachzeitschriften und Fortbildungen das ursprünglich Erlernte aktualisiert werden kann und muss.
Andererseits denke ich, dass viele Veränderungen als aufgestülpt, von oben verordnet empfunden werden. Mir geht das nicht anders. Es kann also auch an der Art und Weise liegen, wie die Veränderungen an die Mitarbeiter herangetragen werden oder ob sie sie selber initiieren. Aber dazu braucht es Schwung für eine Idee, und Zeit, Kraft und Gelegenheit, sie umzusetzen. Leider überwiegen die Tage, wo ich froh bin, das in meinen Augen allernotwendigste geschafft zu haben. Hinzu kommt, dass die Kreativität des einzelnen stark abhängig ist von der Stimmung im Team, ob sie Ideen fördert oder absägt.
Eine Veränderung, mit der ich mich sehr schwer tue ist, dass wir aufgrund von Personalverdünnung eigentlich nicht mehr schaffen, was wir so im Hinterkopf haben. Das macht mir auf Dauer riesengroße Kopfschmerzen. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich noch alles weglassen soll. Das Rätsel habe ich noch nicht geknackt.
Leider klappt das bei mir mit dem Mantra nicht immer so gut, aber es verändert die Grundstimmung und macht gelassener.
Liebe Grüße von Berthild
genau das "Beharren" finde ich aber gerade so problematisch. Beobachte mal selber an Dir, wie es Dir damit ergeht. Ich bin ja auch noch nicht so lange in der Pflege, und fühlte mich auf dem Stand der Dinge. Aber laufend gibt es mehr oder weniger offensichtlich Veränderungen, denen man sich nicht entziehen kann. Wie geht man damit um?
Einerseits denke ich, dass durch Lesen von Fachzeitschriften und Fortbildungen das ursprünglich Erlernte aktualisiert werden kann und muss.
Andererseits denke ich, dass viele Veränderungen als aufgestülpt, von oben verordnet empfunden werden. Mir geht das nicht anders. Es kann also auch an der Art und Weise liegen, wie die Veränderungen an die Mitarbeiter herangetragen werden oder ob sie sie selber initiieren. Aber dazu braucht es Schwung für eine Idee, und Zeit, Kraft und Gelegenheit, sie umzusetzen. Leider überwiegen die Tage, wo ich froh bin, das in meinen Augen allernotwendigste geschafft zu haben. Hinzu kommt, dass die Kreativität des einzelnen stark abhängig ist von der Stimmung im Team, ob sie Ideen fördert oder absägt.
Eine Veränderung, mit der ich mich sehr schwer tue ist, dass wir aufgrund von Personalverdünnung eigentlich nicht mehr schaffen, was wir so im Hinterkopf haben. Das macht mir auf Dauer riesengroße Kopfschmerzen. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich noch alles weglassen soll. Das Rätsel habe ich noch nicht geknackt.
Leider klappt das bei mir mit dem Mantra nicht immer so gut, aber es verändert die Grundstimmung und macht gelassener.
Liebe Grüße von Berthild


