Kommunikation in Pflegeteams

Hallo Karo,

genau das "Beharren" finde ich aber gerade so problematisch. Beobachte mal selber an Dir, wie es Dir damit ergeht. Ich bin ja auch noch nicht so lange in der Pflege, und fühlte mich auf dem Stand der Dinge. Aber laufend gibt es mehr oder weniger offensichtlich Veränderungen, denen man sich nicht entziehen kann. Wie geht man damit um?

Einerseits denke ich, dass durch Lesen von Fachzeitschriften und Fortbildungen das ursprünglich Erlernte aktualisiert werden kann und muss.

Andererseits denke ich, dass viele Veränderungen als aufgestülpt, von oben verordnet empfunden werden. Mir geht das nicht anders. Es kann also auch an der Art und Weise liegen, wie die Veränderungen an die Mitarbeiter herangetragen werden oder ob sie sie selber initiieren. Aber dazu braucht es Schwung für eine Idee, und Zeit, Kraft und Gelegenheit, sie umzusetzen. Leider überwiegen die Tage, wo ich froh bin, das in meinen Augen allernotwendigste geschafft zu haben. Hinzu kommt, dass die Kreativität des einzelnen stark abhängig ist von der Stimmung im Team, ob sie Ideen fördert oder absägt.

Eine Veränderung, mit der ich mich sehr schwer tue ist, dass wir aufgrund von Personalverdünnung eigentlich nicht mehr schaffen, was wir so im Hinterkopf haben. Das macht mir auf Dauer riesengroße Kopfschmerzen. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich noch alles weglassen soll. Das Rätsel habe ich noch nicht geknackt.

Leider klappt das bei mir mit dem Mantra nicht immer so gut, aber es verändert die Grundstimmung und macht gelassener.

Liebe Grüße von Berthild
 
Ich weis der letzte Beitrag liegt schon ewig lange zurrück und dennoch finde ich das Thema aktuell.

Auch ich denke, daß es in der Pflege, im Team häufig unsachlich und damit viel zu persönlich abläuft.
Sicher kann ich jemanden kritisieren, wenn es um seine Arbeit geht und wenn ich Beispiele dafür habe.

Ist doch was anderes, als wenn ich sage der is so doof, daß es brummt.
Es wissen eben nicht alle was professionalität ist.
Es haben auch nicht alle Streitkultur, die sachliche Auseinandersetzung zuläßt.

Und ja, es gibt haufenweise Stationsleitungen, die das abtun oder sogar fördern.

So erhält man sich seine Informanten und weis immer wer am eigenen Stuhl wackelt.
 
Hallo olynthchen,

das Thema ist nach wie vor brennend aktuell - und weil man gar nicht "nicht kommunizieren" kann, kommt es auf`s Wie und das Bewusstsein, was man damit anrichtet, an. Das Thema ist auch mehr als drei Jahre alt, aber ich verfolge es auf Station nach wie vor mit einem Mix aus Staunen, Erheiterung und Ernüchterung.

Kommunikation ist ein Minenfeld, aber eines, dem sich niemand entziehen kann. Du beschreibst in groben Zügen etwas. Wie geht es Dir, wenn Du es erlebst, selber Teil dieser Prozesse bist, es hier schreibst? Ich habe vor drei Jahren wie ein Hund darunter gelitten. Vor allem die kontraproduktive Art und Weise, wie von "oben" damit umgegangen und das Wissen um die Schwächen von Mitarbeitern gegen sie eingesetzt wird - und das aggressiv - hilflose Abfeuern von Mentalgeschossen innerhalb des Teams - unsäglich - aber Supervision wurde weggespart. Nein, Supervision ist kein Allheilmittel, aber sie würde möglicherweise die Reflektionsbereitschaft einiger positiv beeinflussen können. Wahrscheinlich wäre es, wie bei jedem Elternabend: diejenigen, die ihn brauchten, bleiben zu Hause.

Das Phänomen der "Unsachlichkeit", die unprofessionell auf Dich wirkt, hat Wurzeln außerhalb der reinen Profession. Good luck

Gruß
Berthild
 
Mich beschäftigt seit längerem der Umgangston auf Station oder in Pflegeteams allgemein. Habe damit das Problem, dass viele Kollegen - wie auch von einigen Forumsnutzern in anderen Themen häufig angedeutet - nicht fair oder gar professionell mit Kollegen und werdenden Kollegen - sprich Schülern umgehen.
Spreche ich im Team das mal an, bekomme ich häufig zu hören, ich sollte nicht so empfindlich sein bzw. ich sei humorlos oder gar verbiestert.
Dabei habe ich nur ein sachliches Anliegen, das aber nicht sachlich reflektiert wird. Kurioserweise unterhalten sich die Kollegen auch nahezu nie über fachliche Inhalte, sondern über die unfähigen oder blöden Kollegen, die fordernden Angehörigen, die problematischen Patienten.
Gibt es bei euch Supervision? Wenn ja, in welchen Konstellationen? Hat jemand Erfahrung mit einer Balintgruppe?
So, das ist nur die angerissene Kurzform dessen, was mich brennend beschäftigt und zu dem ich die Frage ins Netz schicke. Freue mich auf eure Antworten und Erfahrungsberichte, Anregungen und Ideen.
Auf bald
Berthild

Hallo Berthild,
Mitarbeiter der Pflege sind an sich ein schwieriger Menschenschlag. Das liegt wohl auch daran, dass das Tätigkeitfeld der Pflege permanent distanzüberschreitend arbeitet. Diese bei annähernd jeder Verrichtung durchgeführte Verletzung des Schutzraumes am Pflegebedürftigen führt zu einer übertragenen und leider häufig auch gelebten Distanzüberschreitung im Kollegenumfeld. Manchmal kann es hilfreich sein, ( und damit haben wir teilweise sehr gute Erfahrungen gemacht ) im Team auf eine gegenseitige Anrede per "Sie" zu bestehen. Eine so aufgebaute, künstliche Distanz kann helfen, den wahren Respekt im Umgang miteinander zu fördern.
Klar gesprochen: "Sie Blödmann" sagt sich nicht so leicht , wie "Du Bödmann!"
Andere Interventionen, wie Supervision, u.ä. sind immer dann gefährlich, wenn es schon zu ausgeprägten Überschreitungen und Verletzungen gekommen ist - dann zu kitten ist oftmals nahezu unmöglich. Angebote zur Schaffung einer besseren Teamzusammengehörigkeit bergen große Gefahren. Gemeinsame Kneipenabende, Sportangebote, u.ä. sind kontraproduktiv, wenn Sie nicht von allen mitgetragen werden. Es führt dann wieder zur Ausgrenzung einzelner, was eine Gruppe dann völlig entzweien kann.
LG
heikogodow
 
Ich fühle mich schlecht damit.
Wenn es denn seinen Ursprung darin hat, daß wir Grenzen schon von Berufswegen überschreiten müssen...warum schaffe ich es, nicht derart unterwgs zu sein?
Warum differenziere ich?

Ich kann mit guten Gewissen sagen, daß ich keinen schlecht behandeln würde ob Schüler oder schwächerer Kollege.
Habe selbst oft genug darunter gelitten.
Nun bin ich aber jemand, der nicht gleich in Tränen ausbricht.
Ich meine, ich finde es nicht in ordnung, bin aber recht robust.

Auf unserer Station herrscht eine große Fluktuation und die oberen verschließen sich dagegen.
Es wird behauptet, daß liege an dem harten Arbeitspensum...ich kann aber sagen, daß viele die Station wieder verlassn, weil ihnen das Team nicht zusagt, weil sie sich nicht gut behandelt fühlen.
Da unsere Leitungen aber immer einen Grund finden, warum es auch nur an Dir liegen könnte, trauen sich viele nicht das Problem anzusprechen.

Ich denke nicht, daß es schlecht ist privat etwas zu unternehemen.
Es kann hilfreich sein, wenn ich jemanden auch mal auserhalb der Arbeit erlebe.
Dann kann ich auch feststellen, in wie weit sich jemand von der Gruppe also dem Team beeinflussen läßt oder ob es sich schlicht um Karakterschwächen handelt.
Ob es meinem Kollegen an gutem Benehmen fehlt.

Ich habe Kollegen, da bin ich mir sicher die wären anderst, hätten sie auf Station nicht mit diversen Leuten Umgang.
 
hallo

ich denke dieses Problem hat einen viel einfacheren Grund

im Laufe der vielen Jahre im Beruf hat mich dieses Thema auch immer sehr interessiert

ich glaube da wo Frauen eng zusammenarbeiten wird Gift und Galle versprüht, ich persönlich habe wirklich festgestellt das Männer im allgemeinen das Miteinander besser handhaben ---- natürlich gibt es Außnahmen auf beiden Seiten

wenn ich aber meine Tochter aus einem Bürojob höre sieht es nicht anders aus

ich kenne eine Friseurin, die beschreibt es genauso

außerdem habe ich zufällig viele Lehrer in der Familie, da ist es bei Lehrerinnen nicht anders

und in den oberen Etagen sitzen auch nur Menschen, worüber also wundern

und obwohl ich weiblich bin, sage ich klipp und klar, mit Männern kann man besser im Arbeitsleben umgehen, sowohl als Kollegen als auch als Vorgesetzte

meine persönliche Erfahrung

viele Grüsse
Bully
 
Hallo,

ich muß Dir Recht geben, wo viele Mädels auf eienem Haufen sind, da gibt es dicke Luft.

Meine Frage ist, wenn wir unseren Pat. immer Tolerant, Akzeptanz und Verständnis begegnen müssen, reicht es dann vielleicht nicht mehr für die Kollegen?

Es gibt auch die Pflegekräfte, die nichts anderes als ihren Beruf haben und die sich darüber definieren müssen.
Auch die sind nicht immer angenehm im Umgang.

Selbst in dieser Plattform triffst Du mit Sicherheit Leute, die sich bei unsere Diskussion wieder erkennen müßten.
 
Das ist ja ein Thema für mich. Immer aktuell und jeden Tag kann man Beispiele aus der Praxis geben.
Im KH gab es Stationen mit "guten" und mit weniger netten teams. Als Schüler durchläuft man ja alle Stationen.
Auch das reine Frauenteams ein Graus sind kann ich bestätigen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Mein Einsatz auf der Wöchnerinnenstation war die Hölle. Noch nie so eine Masse an "Tratschweibern" auf einem Haufen erlebt.
Jeder mit Jedem gegen Jeden. Und ich mittendrin :knockin:
Mein tollster Einsatz war auf einer Station ( Pneumologie) der einen männlichen Personalschlüssel von mehr als 50 % hatte. Traumhaft war das!
Ich habe noch nie so viel gelernt. Auch was das Miteinander anging. Da stimmte es einfach. Niemand fühlte sich dort fehl am Platz und ich habe dort nie jemanden unzufrieden erlebt. Und auch die Patienten waren sehr offen und zugewandt. Ich glaub das färbt auch auf diese ab. Je nachdem wie das Team sich gibt und zeigt.

Allgemein hatte man es aber wirklich schwer als Schüler. Immer gab es diesen Satz "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Das sahen einige als Freibrief dafür, einen Schüler als Menschen 2. Klasse zu behandeln.
Und immer wieder "wir hatten es auch nicht leicht"...

Und jetzt wo ich ausgelernt habe entdecke ich nochmal ein anderes Miteinander...was mir aber auch nicht wirklich zusagt. Ich bin schon am überlegen ob ich meinem Chef das "Sie" anbiete...auch wenn ich jünger bin^^
 
Hallo,

ich denke auch, man geht mit Schülern manchmal echt schlecht um.
Oder geht sehr gerne auf Schwächere los.

Die Frage ist doch auch, was kann ich tun um mich besser zu fühlen...denn den anderen werde ich nicht ändern.

Übrigens....Deinem Chef das sie anzubieten...das ist ja schon mal keine Frage des Alters. Denn wenn das für Dich die gewünschte Distanz schafft, um vielleicht einiges von der anderen Seite aufzudröseln, dann ist es gut so.
Er könnte aber etwas beleidigt sein.
Das sollte Dir aber egal sein.
Hoffe er lebt das nur nicht an Dir aus.
 
Hallo heikogodow,

Hallo Berthild,
Mitarbeiter der Pflege sind an sich ein schwieriger Menschenschlag.

Einspruch.
Ich glaube nicht, dass Pflegepersonal ein per se ein schwieriger Menschenschlag ist. Ich glaube eher, dass sie es sich besonders schwer macht. Und das liegt meiner Einschätzung nach daran, dass sie sich immer noch in künstlicher aber wohlgepflegter Abhängigkeit stärkerer Felder befindet, sich von außen diktieren lässt, was Pflege ist und was sie wert ist. Diese Abhängigkeit schmerzt zwar latent, aber offenbar führt sie bisher nicht zu einer in meinen Augen längst überfälligen Standortbestimmung und Selbst(wert)definition. Das, was die Pflege zu einem "schwierigen Menschenschlag" macht, ist die eigene Unfähigkeit, für sich selber zu sprechen, sich zum eigenen Anwalt zu machen und endlich nach innen und außen für sich zu sprechen. Das macht Frust, der (noch) nicht überwunden werden kann.


Das liegt wohl auch daran, dass das Tätigkeitfeld der Pflege permanent distanzüberschreitend arbeitet. Diese bei annähernd jeder Verrichtung durchgeführte Verletzung des Schutzraumes am Pflegebedürftigen führt zu einer übertragenen und leider häufig auch gelebten Distanzüberschreitung im Kollegenumfeld. Manchmal kann es hilfreich sein, ( und damit haben wir teilweise sehr gute Erfahrungen gemacht ) im Team auf eine gegenseitige Anrede per "Sie" zu bestehen. Eine so aufgebaute, künstliche Distanz kann helfen, den wahren Respekt im Umgang miteinander zu fördern.
Klar gesprochen: "Sie Blödmann" sagt sich nicht so leicht , wie "Du Bödmann!"


Ich gebe Dir recht, dass wir regelmäßig und geradezu notorisch Grenzgänger sind, fremde Grenzen überschreiten, grenzwertig leben und arbeiten - nichts ist heilig, kein Sonn- oder Feiertag, keine Stunde, keine Jahres - oder Tageszeit - nichts. Es werden also auch in unserem normalen Berufsalltag jede Menge Grenzen überschritten und das hinterlässt Spuren.

Ich glaube weiter, dass die vordergründigste Notwendigkeit für alle Pflegenden wäre, sich offensiv zu solidarisieren. Das scheint aber die schwierigste Übung von allen zu sein, weil es voraussetzt, dass man sich zuvor mit sich selber solidarisiert und da sehe ich massive Defizite.


Ich glaube auch, dass Pflegende darum so "schwierig" sind, weil sie sich - zumindest soweit ich das beurteilen kann - aus einer großen Menschenliebe diesem Beruf verschrieben haben und diese Menschenliebe mitnichten gespiegelt wird. Klar, es gibt Patienten und Angehörige, die das rückmelden. Aber die gesellschaftliche, politische und auch pekuniäre Wertschätzung und Achtung haben wir nicht in dem Maße, wie es m.E. angemessen wäre. Und das liegt einzig und allein an uns Pflegenden selber.

Andere Interventionen, wie Supervision, u.ä. sind immer dann gefährlich, wenn es schon zu ausgeprägten Überschreitungen und Verletzungen gekommen ist - dann zu kitten ist oftmals nahezu unmöglich.

Kitten bzw. reparieren geht theoretisch immer - aber nur dann, wenn alle Beteiligten auch glaubhaft daran interessiert sind.

Angebote zur Schaffung einer besseren Teamzusammengehörigkeit bergen große Gefahren. Gemeinsame Kneipenabende, Sportangebote, u.ä. sind kontraproduktiv, wenn Sie nicht von allen mitgetragen werden. Es führt dann wieder zur Ausgrenzung einzelner, was eine Gruppe dann völlig entzweien kann.
LG
heikogodow

Stimmt - und gerade das "von allen mitgetragen" ist das Problem. Dabei wäre es so einfach -
seufz -

Gruß
Berthild
 
Hallo,
ich weis nicht, ob das nur an unserer Situation liegt.
Wir haben sicher keine klare Ecke wo wir hingehören und haben uns vielleicht auch noch nicht wirklich bemüht.
Habe meine Zweifel, daß das mit unserem Umgang untereinander zu tun hat.
 
Hallo!

Schön das es auch dazu ein Thema gibt.
Ich bin ja jetzt auch schon bald 15 Jahre in der Pflege und hab viel erlebt.
Auf meiner letzten S´tation war ich 8 Jahre und da hab ich viele Dinge erlebt die mir in Bezug auf Kommunikation nicht gefallen haben.Meine STL zum Beispiel hat dann laut herumgetönt vor versammelter Mannschaft: Wie blöd seid ihr eigentlich ALLE? Das geht gar nicht finde ich! Als STL hast du eine Vorbildfunktion und solltest sachlich und objektiv argumentieren.Die hat einige solcher Dinge gebracht.Abgesehen davon das sie sich nicht für uns eingesetzt hat und immer nur toll dastehen wollte.
Jetzt bin ich selbst seit 7 Monaten Leitung einer 36 Betten Station und habe mir geschworenen sowas nicht zu tun!
Ich bin in ein komplett neues Team gekommen, d.h. ich kannte sie nicht und sie mich nicht.
Und ich kann sagen wenn man mit dem Team richtig "umgeht" kann man einiges erreichen! Ich höre mir jede Meinung zu Ende an und dann geht es in die Diskussion.Bei manchen Dingen diskutiere ich natürlich nicht, denn manche Dinge sind einfach Anweisungen meinerseits und ich bringe auch die notwendige Argumentation.Nicht so wie meine Ex-Chefin: Friss oder stirb.
Natürlich gibt es auch Unstimmigkeiten, untereinander oder mit Ärzten, Patienten, Angehörigen, aber die versuche ich möglichst sachlich zu lösen und die Emotionen zu "drosseln".

Was ich sagen möchte ist: Kommunikation ist alles!!
Beim reden kommen die Leut zsamm:P

Eine gute Gesprächskultur ohne persönlichh beleidigend zu werden ist das A und O, natürlich läuft nicht immer alles nach Plan A.... aber es ist wichtig einen Plan B bereit zu haben :P

Ich glaube, dass jeder Mensch sich an der eigenen Nase nehmen sollte und sich einfach selbst reflektieren, dann funzt das auch mit der Kommunikation.
Und ich glaube NICHT das dieses nur im Pflegeberuf so ist ,sondern in jedem.
Klar sind wir psychisch belasteter durch unseren Job, aufgrunde des vielelne Leides das wir tagtäglich sehen,als jemand der den ganzen tag im Büro vor dem PC sitzt, aber trotzdem müssen wir (gerade wir in einem Sozialjob) fähig sein zu kommunizieren!

So, das war das Wort zum Mittwoch :rocken:

Liebe Grüße
sunair76
 
hallo

@ sunair76 ich gebe dir voll und ganz recht, Kommunikation ist das A und O und Toleranz und Verständnis

hier habe ich irgendwo gelesen, " gemeinsame Treffen, aber wenn einer nicht teilnimmt und sich absondert"

da fängt das Verständnis schon an, dieser Kollege kann trotzdem gute Arbeit leisten und ein guter Kollege sein, auch wenn er bzw sie es ablehnt an solchen Treffen teilzunehmen

wir sind alle Menschen und machen mal Fehler, nur in unserem Beruf dürfen wir eigentlich so gut wie keine machen

ich hab`s nicht mit der Psychok..... aber wir erleben in unserem Beruf nun mal Extremsituationen und müssen lernen damit umzugehen

vielleicht fangen da schon die Probleme bei einigen Kollegen an.......

aber ich bleibe dabei, dieses Gezicke oder Machtgehabe herrscht in anderen Berufen genauso

überall steht die Kommunikation miteinander im Vordergrund und wenn ich in der Lage bin meinen gegenüber so zu akzeptieren wie er nun mal ist und wenn ich in einem offenen Gespräch sagen kann ---- hör mal das fand ich aber nicht richtig----

und das auch nur bei wirklichen Problemen, nicht bei der Frage, gehe ich rechts oder links rum, dann sieht es vielleicht mal anders aus

da wir aber Menschen mit Fehlern bleiben, wird es diese Diskussion in 100 Jahren auch noch geben.

viele Grüsse
Bully
 

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