Hallo,
ich wende mich ein wenig verzweifelt an Euch, da ich jetzt nach wochenlangen Recherchen keine befriedigenden Antworten auf meine Fragen bekommen konnte. Ich hoffe daher, dass Ihr mir durch Eure fachlichen Meinungen helfen könnt!
Zu meiner Person:
Ich bin 33 Jahre alt, bin 194cm groß und wiege 140kg. Ich habe in meiner Jugend Eishockey gespielt, was ich aufgrund einer hypertrophen Kardiomyopathie und stärker werdendem Asthma bronchiale, unter welchem ich seit frühester Kindheit zu leiden habe, aufgeben musste.
Dies vorab, damit Ihr euch anamnestisch ein Bild von meiner Physis machen könnt...
Es folgt eine Abschrift aus dem Krankenhausbericht:
- - - -
Diagnose: Kniebinnentrauma bds.
hintere Kreuzbandruptur bds.
Bone bruise im ventralen u. lateralen Tibiaplateau bds.
kleine Knorpelfissur im Bereich des li. Tibiaplateaus
degenerative Meniskopathie bds.
Nebendiagnose: Adipositas
Therapie: MRT der Kniegelenke bds.
Kühlung, Schonung und analgetische Therapie
Anlage einer Mecron-Schiene bds.
Befund und Verlauf:
Der Patient wurde uns am 21.05. mit den Sanitätern zugewiesen, nachdem er simpel in die Luft gesprungen und anschließend auf ausgestreckten, durchgedrückten Beinen gelandet war. Aufgrund starker Schmerzen war er nicht zu mobilisieren.
Die körperl. Untersuchung erbrachte einen geringen Kniegelenkserguss li. mit 0-0-80° Beugung. Lachmann-Test war positiv, über dem medialen Tibiaplateau lag etwas Druckschmerz vor. Das re. Kniegelenk zeigte ebenfalls eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung von 0-0-80°, jedoch keinen Erguss. Insgesamt ergab sich der klinische Verdacht auf eine Ruptur der hinteren Kreuzbänder, bei generalisierter ausgeprägter Dehnbarkeit aller Bänder war die klinische Beurteilung jedoch nicht ausreichend.
Die Röntgenaufnahme des re. Kniegelenks zeigte keinen sicheren Frakturanhalt, die Röntgenaufnahme des li. Kniegelenks erbrachte eine fissurverdächtige Aufhellungslinie.
Die MRT-Untersuchung erbrachte im ventralen und lateralen Tibiaplateau beider Knie eine Ruptur beider hinterer Kreuzbänder, desweiteren ein Bone bruise mit mäßigem Gelenkserguss. Zusätzlich zeigte sich eine kleine Knorpelfissur ventral und medial im Bereich des li. Tibiaplateaus. Darüber hinaus lagen bereits degenerative Veränderungen der Menisken bds. vor.
Wir nahmen den Pat. stationär auf, er erhielt Analgetika iv. und wurde aufgrund der stärkeren Beschwerden des li. Kniegelenks in der PTS-Schiene ruhiggestellt.
Dem Pat. wurde eine PTS-Schiene bds. angelegt. Wir empfahlen eine Arthroskopie des li. Kniegelenks aufgrund der Knorpelfraktur und der stärkeren Beschwerden. Trotz intensiver Aufklärung wollte der Pat. die stat. Behandlung zum aktuellen Zeitpunkt nicht fortführen.
Empfehlung für das Procedere:
Wiedervorstellung nächste Woche zur Planung der Arthroskopie des li. Kniegelenks. PTS-Schienen bds. insgesamt für 6 Wochen zur Verhinderung einer hinteren, fixierten Schublade. Für diesen Zeitraum Teilbelastung des li. Kniegelenks, Vollbelastung re. Kniegelenk an UAGS. Thromboseprophylaxe mit Mono-Embolex 3000 1x täglich. Weitere 6 Wochen Donjoy-PCL-Schienen bds. tagsüber, nachts weiter PTS-Schiene, anschließend gehaltene Aufnahmen zur Abklärung der Notwendigkeit einer möglichen HKB-Ersatzplastik.
- - - -
Ich war 5 Tage im Krankenhaus, drängte aber auf Entlassung, da mir die empfohlene arthroskopische OP panische Angst bereitet. Darüber hinaus sind mir das Risiko und der Nutzen einer etwaigen OP verhältnismäßig zu ungünstig, da sich durch meine Herzkrankheit gleich das Operationsrisiko aufgrund der Vollnarkose erheblich erhöht. Lokale Anästhesie oder PDA kommen für mich nicht in Frage.
Zuhause angekommen habe ich mich sofort im Internet nach Alternativen umgeschaut, fand aber keine zufriedenstellende Ansätze. Bis ich dann auf dieses Forum stieß...
Mittlerweile bin ich nahezu beschwerdefrei und bin nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen. Mit den PTS-Schienen und an Krücken kann ich ohne Schmerzen problemlos gehen. Ohne die Schienen und die Krücken kann ich zwar auch gehen, traue mir aber natürlich nicht mehr zu, da ich mein li. Knie aufgrund eines Haarrisses am Tibiakopf nur teilbelasten soll.
Alternativ behandle ich mich teilweise unterstützend mit homöopathischen Mitteln, z.B. Symphytum, Ruta graveolens, Arnica und Hypericum (alle in C30). Mit täglichen Beinwell-Auflagen (Symphytum, "Schwedenkräuter") und konsequenter Kühlung sowie Kneipp'schen Güssen konnte ich bisher sehr gute Ergebnisse erzielen. Zwar fühle ich mich ohne Schienen noch immer instabil, doch wird alles allmählich immer besser. Von der anfänglichen erheblichen Instabilität meiner Knie ist gar nichts mehr zu spüren, obwohl ich physiotherapeutisch noch nichts unternommen habe. Dies ist in den nächsten 2 Wochen geplant.
Ist eine OP in meinem Fall wirklich notwendig?
Kann ich mit gezielten Quadrizepsmuskulatur-Übungen wirklich etwas erreichen?
Gibt es noch weitere alternative Behandlungsmöglichkeiten, von denen Ihr mir berichten könnt?
Vielen Dank im Voraus für Eure Meinungen und Kommentare!
Es grüßt,
P A N T O M I M O
ich wende mich ein wenig verzweifelt an Euch, da ich jetzt nach wochenlangen Recherchen keine befriedigenden Antworten auf meine Fragen bekommen konnte. Ich hoffe daher, dass Ihr mir durch Eure fachlichen Meinungen helfen könnt!
Zu meiner Person:
Ich bin 33 Jahre alt, bin 194cm groß und wiege 140kg. Ich habe in meiner Jugend Eishockey gespielt, was ich aufgrund einer hypertrophen Kardiomyopathie und stärker werdendem Asthma bronchiale, unter welchem ich seit frühester Kindheit zu leiden habe, aufgeben musste.
Dies vorab, damit Ihr euch anamnestisch ein Bild von meiner Physis machen könnt...
Es folgt eine Abschrift aus dem Krankenhausbericht:
- - - -
Diagnose: Kniebinnentrauma bds.
hintere Kreuzbandruptur bds.
Bone bruise im ventralen u. lateralen Tibiaplateau bds.
kleine Knorpelfissur im Bereich des li. Tibiaplateaus
degenerative Meniskopathie bds.
Nebendiagnose: Adipositas
Therapie: MRT der Kniegelenke bds.
Kühlung, Schonung und analgetische Therapie
Anlage einer Mecron-Schiene bds.
Befund und Verlauf:
Der Patient wurde uns am 21.05. mit den Sanitätern zugewiesen, nachdem er simpel in die Luft gesprungen und anschließend auf ausgestreckten, durchgedrückten Beinen gelandet war. Aufgrund starker Schmerzen war er nicht zu mobilisieren.
Die körperl. Untersuchung erbrachte einen geringen Kniegelenkserguss li. mit 0-0-80° Beugung. Lachmann-Test war positiv, über dem medialen Tibiaplateau lag etwas Druckschmerz vor. Das re. Kniegelenk zeigte ebenfalls eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung von 0-0-80°, jedoch keinen Erguss. Insgesamt ergab sich der klinische Verdacht auf eine Ruptur der hinteren Kreuzbänder, bei generalisierter ausgeprägter Dehnbarkeit aller Bänder war die klinische Beurteilung jedoch nicht ausreichend.
Die Röntgenaufnahme des re. Kniegelenks zeigte keinen sicheren Frakturanhalt, die Röntgenaufnahme des li. Kniegelenks erbrachte eine fissurverdächtige Aufhellungslinie.
Die MRT-Untersuchung erbrachte im ventralen und lateralen Tibiaplateau beider Knie eine Ruptur beider hinterer Kreuzbänder, desweiteren ein Bone bruise mit mäßigem Gelenkserguss. Zusätzlich zeigte sich eine kleine Knorpelfissur ventral und medial im Bereich des li. Tibiaplateaus. Darüber hinaus lagen bereits degenerative Veränderungen der Menisken bds. vor.
Wir nahmen den Pat. stationär auf, er erhielt Analgetika iv. und wurde aufgrund der stärkeren Beschwerden des li. Kniegelenks in der PTS-Schiene ruhiggestellt.
Dem Pat. wurde eine PTS-Schiene bds. angelegt. Wir empfahlen eine Arthroskopie des li. Kniegelenks aufgrund der Knorpelfraktur und der stärkeren Beschwerden. Trotz intensiver Aufklärung wollte der Pat. die stat. Behandlung zum aktuellen Zeitpunkt nicht fortführen.
Empfehlung für das Procedere:
Wiedervorstellung nächste Woche zur Planung der Arthroskopie des li. Kniegelenks. PTS-Schienen bds. insgesamt für 6 Wochen zur Verhinderung einer hinteren, fixierten Schublade. Für diesen Zeitraum Teilbelastung des li. Kniegelenks, Vollbelastung re. Kniegelenk an UAGS. Thromboseprophylaxe mit Mono-Embolex 3000 1x täglich. Weitere 6 Wochen Donjoy-PCL-Schienen bds. tagsüber, nachts weiter PTS-Schiene, anschließend gehaltene Aufnahmen zur Abklärung der Notwendigkeit einer möglichen HKB-Ersatzplastik.
- - - -
Ich war 5 Tage im Krankenhaus, drängte aber auf Entlassung, da mir die empfohlene arthroskopische OP panische Angst bereitet. Darüber hinaus sind mir das Risiko und der Nutzen einer etwaigen OP verhältnismäßig zu ungünstig, da sich durch meine Herzkrankheit gleich das Operationsrisiko aufgrund der Vollnarkose erheblich erhöht. Lokale Anästhesie oder PDA kommen für mich nicht in Frage.
Zuhause angekommen habe ich mich sofort im Internet nach Alternativen umgeschaut, fand aber keine zufriedenstellende Ansätze. Bis ich dann auf dieses Forum stieß...
Mittlerweile bin ich nahezu beschwerdefrei und bin nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen. Mit den PTS-Schienen und an Krücken kann ich ohne Schmerzen problemlos gehen. Ohne die Schienen und die Krücken kann ich zwar auch gehen, traue mir aber natürlich nicht mehr zu, da ich mein li. Knie aufgrund eines Haarrisses am Tibiakopf nur teilbelasten soll.
Alternativ behandle ich mich teilweise unterstützend mit homöopathischen Mitteln, z.B. Symphytum, Ruta graveolens, Arnica und Hypericum (alle in C30). Mit täglichen Beinwell-Auflagen (Symphytum, "Schwedenkräuter") und konsequenter Kühlung sowie Kneipp'schen Güssen konnte ich bisher sehr gute Ergebnisse erzielen. Zwar fühle ich mich ohne Schienen noch immer instabil, doch wird alles allmählich immer besser. Von der anfänglichen erheblichen Instabilität meiner Knie ist gar nichts mehr zu spüren, obwohl ich physiotherapeutisch noch nichts unternommen habe. Dies ist in den nächsten 2 Wochen geplant.
Ist eine OP in meinem Fall wirklich notwendig?
Kann ich mit gezielten Quadrizepsmuskulatur-Übungen wirklich etwas erreichen?
Gibt es noch weitere alternative Behandlungsmöglichkeiten, von denen Ihr mir berichten könnt?
Vielen Dank im Voraus für Eure Meinungen und Kommentare!
Es grüßt,
P A N T O M I M O